Rehabilitationspsychologie (Master)
Rehabilitationspsychologie (zulassungsbeschränkt)
Studienabschluss
Master of Science (M.Sc.)Studienbeginn
Das Studium beginnt jeweils zum Wintersemester.Regelstudienzeit
4 SemesterStudienziel
Im 4-semestrigen Studiengang werden auf der Grundlage einer fundierten klinisch-psychologischen Ausbildung die beruflichen, sozialen, medizinischen und psychologischen Aspekte von Behinderung (Teilhabestörung) in ihren Wechselwirkungen behandelt. Das Studium vermittelt darüber hinaus umfassende Einblicke in das Versorgungssystem der Rehabilitation sowie dessen Qualitätssicherung und Evaluation.Die Absolvent/inn/en können sich so auf die jeweiligen Versorgungsmodelle in der Praxis vorbereiten, sie gegebenenfalls unter Berücksichtigung der gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen weiterentwickeln bzw. der jeweiligen Klientel anpassen. Die Kompetenz zur Vernetzung von aktuellen Kenntnissen aus Theorie und Forschung ist hierfür grundlegend. Absolvent/inn/en des Master of Science in Rehabilitationspsychologie verfügen über breite Kenntnisse und Fähigkeiten in psychologischer Diagnostik sowie einer großen Bandbreite von Interventionsstrategien und therapeutischen Techniken. Sie verstehen es, rehabilitationsrelevante Instrumente für Zustands- und Verlaufsbeurteilungen der Maßnahmen für Rehabilitand/inn/en unterschiedlichen Alters und Rehabilitationsbedarfs zu entwickeln und sie in enger Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen der Rehabilitation umzusetzen. Dabei ist eine ressourcenorientierte und salutogenetische Sichtweise wesentlich.
Studieninhalte
I. Anwendungsfächer
• Rehabilitationspsychologie
• Klinische Psychologie und Psycho therapie
• Psychologische Diagnostik: Testen und Entscheiden, Testtheorie und Testkonstruktion
II. Methodik
• Einführung in die Methodologie rehabilitationspsychologischer Forschung und Umgang mit grundlegenden statistischen Verfahren (inkl. ihrer computergestützten Anwendung)
• Kommunikation wissenschaftlicher Ergebnisse: Erstellung und Präsentation von Gutachten, Kolloquien mit Präsentation aktueller sowie eigener Forschungsergebnisse
III. Nebenfach: Soziologische, sozialpädagogische, sozialarbeiterische Ansätze
IV. Praktikum: 12 Wochen
V. Master-Arbeit
Der 4semestrige modularisierte Vollzeitstudiengang umfasst 120 Leistungspunkte. Unter Berücksichtung eines starken Anwendungsbezugs, der sich in einem hohen Übungsanteil ausdrückt, erwerben die Studierenden eine Ausbildung, die ein fundiertes Verständnis für die wissenschaftlichen Erkenntnisse auf dem Gebiet der Rehabilitationspsychologie einschließt. Für das Selbststudium stehen unseren Studierenden Computerterminals mit Internetzugang, Wlan, unsere Bibliothek sowie eine sehr gute ausgestatte Testothek zur Verfügung.
Absolventinnen und Absolventen erwerben vor allem Kenntnisse und Fähigkeiten in psychologischer Diagnostik und Begutachtung sowie eine Vielfalt von Interventions-strategien und therapeutischen Techniken. Dabei arbeitet unsere Hochschule eng mit sozialen Einrichtungen, zahlreichen Gesund- heitseinrichtungen und anderen regionalen Diensten im rehabilitativen Versorgungs- bereich zusammen.
Auslandserfahrung und Praktika
Es müssen mindestens zwei Praktika im Umfang von je 6 Wochen absolviert werden. Diese können in allen Einrichtungen und Institutionen im In- oder Ausland geleistet werden, bei denen ein Bezug zu der Rehabilitation besteht und in denen Psychologen tätig sind.
Master-Abschlussarbeit
Mit der Masterarbeit weisen die Absolventinnen und Absolventen nach, dass
sie in der Lage sind, ausgewählte Problem- und Fragestellungen auf dem Gebiet der Rehabilitationspsychologie zu thematisieren und sie mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten.
Tätigkeitsfelder
Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs bietet sich ein breites Spektrum an Arbeitsfelder in allen Bereichen der medizinischen, sozialen und beruflichen Rehabilitation.
• Rehabilitationskliniken und –zentren
• Therapeutische/psychiatrische Einrichtungen
• Beratungsstellen (z.B. Drogen-/Suchtberatung, Ehe- und Familienberatung)
• Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen
• Forensische Einrichtungen
• etc.