Open Access an der Hochschule Magdeburg-Stendal

Als Signatorin der Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen unterstützt die h2 die Open Access-Bewegung und bekennt sich in ihrer Open-Access-Policy dazu, den freien Zugang zu Forschungsresultaten als Publikations- und Disseminationsstrategie vermehrt umzusetzen und die dafür notwendigen Strukturen vorzuhalten. Wichtigstes Steuerinstrument zur Koordination und Umsetzung entsprechender Schritte ist dabei die Arbeitsgemeinschaft Open Access unter der Leitung des OA-Beauftragten Prof. Dr. habil. Günter Mey und seiner Stellvertreterin Prof. Dr. Kerstin Baumgarten, Prorektorin für Forschung, Entwicklung und Transfer.

Open Access AG

Ziel der AG Open Access ist es, an der Hochschule die vom Senat am 17. Juli 2022 verabschiedete Open-Access-Policy umzusetzen. Zu ihren Aufgaben gehört es, Publikations- und Dissemiantionsstategien vorzubereiten und alle Hochschulangehörigen über Open Access zu informieren und zu unterstützen.

Die Open Access AG setzt sich aus dem Open Access-Beauftragten der Hochschule Magdeburg-Stendal und seiner Stellvertreterin sowie Ansprechpartner:innen der Hochschulbliothek, des Prorektorats für Forschung, Entwicklung und Transfer sowie des Servicebereichs IT und Medientechnik zusammen:

Prof. Dr. habil. Günter Mey, OA-Beauftragter

Prof. Dr. Kerstin Baumgarten, Stellvertretende OA-Beauftragte und Prorektorin FET

Birgit Sinhuber, Forschungsreferentin und Sitzungsmanagement

Ralf Regener, Hochschulbibliothek

Gerlind Bruschek, Stellvertretende Leiterin des ITM

Christian Schache, Forschungsreferent

Markus Lippann, EU-Forschungsreferent

Die Mitglieder der Open Access AG treffen sich zweimal pro Semester. Die Sitzungen sind für Hochschulangehörige offen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Sitzungsmanagement.

Sitzungsmanagement

Birgit Sinhuber
Forschungsreferentin

Tel.: (0391) 886 43 12
Fax: (0391) 810 71 11
E-Mail: birgit.sinhuber@h2.de

Besucheradresse: FEZ, Raum 1.02

Ansprechpartner:innen

OA-Publizieren

Ralf Regener

Hochschulbibliothek

Tel.: (0391) 886 4380
Fax: (0391) 886 4185
E-Mail: ralf.regener@h2.de

Besucheradresse: Haus 1, Raum 1.73

Drittmittelanträge national

Birgit Sinhuber

Projekt- und Antragsservice

Tel.: (0391) 886 43 12
Fax: (0391) 810 71 11
E-Mail: birgit.sinhuber@h2.de

Besucheradresse: FEZ, Raum 1.02

Drittmittelanträge EU

Markus Lippmann


Projekt- und Antragsservice

Tel.: (0391) 886 46 06
Fax: (0391) 810 71 11
E-Mail: markus.lippmann@h2.de

Besucheradresse: FEZ, Raum 1.17

Forschungsdatenmanagement

Christian Schache

Tel.: (0391) 886 43 25
Fax: (0391) 810 71 11
E-Mail: christian.schache@h2.de

Besucheradresse: FEZ, Raum 1.02

 

 

Infomaterialien

FAQs

Was bedeutet Open Access?

Der Begriff Open Access steht für den freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen im Internet, darunter fallen beispielsweise auch Forschungsdaten oder Konferenzbeiträge. Open-Access-Publikationen sind für alle dauerhaft und ohne rechtliche Beschränkungen digital abrufbar. Anders als bei herkömmlichen Veröffentlichungen fallen keine Kosten, wie z. B. im Rahmen eines Abonnements an.

Wofür stehen die Farben der unterschiedlichen Wege (Gold, Grün, Hybrid etc.)?

Die unterschiedlichen Farben stehen für die verschiedenen Arten des Veröffentlichungsprozesses und der Weiterverwendung der Daten.

Auf dem „goldenen Weg“ werden Publikationen primär in einer Open-Access-Zeitschrift (nach Möglichkeit peer-reviewed) bzw. in einem Open-Access-Verlag veröffentlicht.

Auf dem „grünen Weg“ hingegen werden wissenschaftliche Texte (primär oder zusätzlich zur Verlagsveröffentlichung) auf einer Onlineplattform (z. B. Dokumentenserver) zur Verfügung gestellt. Bei der zusätzlichen Selbstarchivierung sind jedoch gegebenenfalls die rechtlichen Bestimmungen des Publikationsvertrages zu beachten.

Publikationen, die im Rahmen öffentlich geförderter Drittmittelprojekte entstanden und in einer Zeitschrift erschienen sind, dürfen gemäß § 38 Absatz 4 UrhG bereits 12 Monate nach dem Erscheinen die akzeptierte Manuskriptversion (d.h. die letzte Version vor dem Layout) frei zugänglich gemacht werden, wenn zudem ein Link auf die Originalquelle angegeben wird.

Artikel, die in einem Open-Access-Journal und/oder unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht wurden - oder wenn im Verlagsvertrag nur das einfache, nicht aber exklusive Nutzungsrechte an den Verlag abgetreten wurde – sind ohne Embargofristen archivierbar.

Wie kann ich Open Access publizieren?

Wissenschaftler:innen können Open Access publizieren, sofern die dazu benötigten Rechte nicht anderweitig abgegeben wurden. Je nach Art der Veröffentlichung bieten sich hierfür unterschiedliche Plattformen an:

  • Zeitschriftenartikel können in geeigneten Open-Access-Zeitschriften veröffentlicht werden. Jedes Fachgebiet verfügt über eine Reihe von OA-Zeitschriften. Nach geeigneten Zeitschriften können Sie über Anbieter wie das Directory of Open Access Journals (DOAJ) oder Sherpa Services.
  • Für Vorabversionen eignen sich Preprint Server der einzelnen Fachdisziplinen. Eine Übersicht der gängigsten Preprint-Server finden Sie hier.
  • Bücher, Schriftenreihen, Forschungsdaten, Konferenzbeiträge, Abschlussarbeiten, Forschungs- und Abschlussberichte etc. können in Open-Access-Repositorien (z. B. Share_it) veröffentlicht werden. Die Hochschule Magdeburg-Stendal nutzt hierfür das Repositorium Share_it – Open Access und Forschungsdaten-Repositorium der Hochschulbibliotheken in Sachsen-Anhalt. Nähere Informationen finden Sie im "Bibo-Wiki". Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Hochschulbibliothek.
  • Für Forschungsdaten bieten sich spezielle Daten-Repositorien oder Data-Journals an. Eine Suchfunktion für geeignete Repositorien unterschiedlicher Fachdisziplinen finden Sie auf dieser Seite

Welche Kosten entstehen im Rahmen von Open-Access-Publikationen?

Die Kosten für Open-Access-Veröffentlichungen variieren je nach Zeitschrift. Die Kostenspanne umfasst etwa 1.000 bis 5.000 Euro. Im Durchschnitt fallen etwa 3.000 Euro pro Zeitschriftenbeitrag an. Bitte prüfen Sie, welche Zeitschriften infrage kommen. Im Falle einer kostenfreien Alternative zu den Bezahlmodellen sollten diese gewählt werden.

Die Kosten für Buch-Veröffentlichungen liegen deutlich höher – auch hier gibt es z. T. große Unterschiede. Fragen Sie hierzu bitte direkt bei den infrage kommenden Verlagen Ihrer Fachdisziplin an.

Weitere Informationen

Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities

Die „Berlin Declaration“ wurde 2003 im Rahmen einer Initiative 19 deutscher und internationaler Forschungsorganisationen formuliert und gilt als eine der Meilensteine der Open-Access-Bewegung. Open Access sichere den Zugang zu wissenschaftlich fundiertem und bestätigtem Wissen und gehöre damit zum kulturellen Erbe unserer Zeit – so heißt es in der Berliner Erklärung. Mit der Unterzeichnung bekundet die Hochschule seit November 2022 nun auch auch öffentlich, dass alle Mitglieder der Hochschule aufgerufen sind und dabei unterstützt werden, ihre Forschungsbeiträge frei zugänglich zu machen.

open-access.network

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt open-access.network schafft ein neues Informations- und Vernetzungsangebot, das vorhandene Initiativen aktivieren und überregional vernetzen sowie den Austausch innerhalb der Wissenschaft zu Open Access nachhaltig verbessern wird. Es werden disziplinübergreifend, zentral und zuverlässig Informationen zum Thema Open Access zur Verfügung gestellt. Neu erstellte frei zugängliche Materialien, Fortbildungs- und Schulungsangebote qualifizieren Akteure sowie Multiplikator:innen in Wissenschaft und Bibliotheken weiter und vermitteln Kompetenzen zu praktischen, organisatorischen und rechtlichen Fragestellungen.

Kontakt

Open-Access-Beauftragter
Prof. Dr. habil Günter Mey

Tel.: (03931) 2187 3820
E-Mail: guenter.mey@h2.de

Besucheradresse: Osterburger Straße 25, Haus 3, Raum 0.20

Stellvertretende Open-Access-Beauftragte
Prorektorin für Forschung, Entwicklung und Transfer

Prof. Dr. Kerstin Baumgarten

Tel.: (0391) 886 41 05
Fax: (0391) 886 47 09
E-Mail: kerstin.baumgarten@h2.de

Besucheradresse: Haus 3, Raum 1.06

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