Hydrologische Forschungsstation Siptenfelde - Schäferbach

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Die hydrologische Forschungsstation Siptenfelde wurde 1968 eingerichtet. Seitdem bietet Sie Raum für Forschungsprojekte und Lerveranstaltungen.

Messgarten

Messgartentext

Luftbild Messgarten

Der Messgarten ist das Herzstück unserer hydrologischen Versuchsstätte. Hier werden alle für den Wasserhaushalt (WHH) relevanten Parameter hochaufgelöst erfasst.

Messgeräte

Hellmann Niederschlagsmesser
Schneewaage
Instrumente der Wetterhütten
Windmast
Schallenkreuzanemometer
TriOS-Sonde

Untersuchungsgebiet

Schäferbach

"Das Schäfertal Blick Richtung Osten"

Als Beitrag zum Internationalen Hydrologischen Dezennium (IHD) der UNESCO (1965-74) wurden im Einzugsgebiet der oberen Selke im Unterharz (bei Siptenfelde, Landkreis Quedlinburg) ab Mitte der 60er Jahre zwei Kleineinzugsgebiete als hydrologische Untersuchungsgebiete zur hydrologischen Prozessforschung eingerichtet.
Mit dem IHD begann die UNESCO die Entwicklung der Hydrologie weltweit durch Forschung, Anwendung, Ausbildung und Koordination zu fördern. Nach dem Abschluss des IHD wurde diese Forderung der UNESCO durch das Internationale Hydrologische Programm (IHP) fortgesetzt und mit weiteren internationalen Programmen wie beispielsweise dem Operationellen Hydrologischen Programm (OHP) der Meteorologischen Weltorganisation (WMO) sowie dem Internationalen Geosphäre-Biosphäre Programm (IGBP) koordiniert.
Die Zielsetzung dieses von den Mitgliedsländern der UNESCO selbst gestellten Forschungsprogramms bestand in der Überwindung der Rückstände, die sich aus dem unzureichenden Entwicklungsstand der Hydrologie ergeben hatten. Resultierend aus dem erkennen der Diskrepanz zwischen vorhandenen Wissen über die sich durch die Eingriffe der menschlichen Gesellschaft vollziehenden Prozessveränderungen und der Notwendigkeit der effizienten Nutzung der zur Verfügung stehenden natürlichen Ressourcen wurde im Rahmen des Internationalen Hydrologischen Dezenniums die Einrichtung hydrologischer Repräsentativ- und Versuchsgebiete angeregt und von zahlreichen Staaten entsprechend des vorhandenen Problembewusstseins sowie ihrer wissenschaftlichen und ökonomischen Möglichkeiten vorgenommen. Damit wurde ein Netzwerk zur komplexen Beobachtung und Untersuchung der hydrologischen und geoökologischen Erscheinungen und Prozesse unter naturgegebenen wie anthropogen beeinflussten Standortbedingungen aufgebaut.
Die im Rahmen des IHD weltweit eingerichteten Untersuchungsgebiete bewirkten für die Entwicklung der Hydrologie einen enormen Anschub. Vor allem festigte sich die Position der Hydrologie als wichtiger und eigenständiger Zweig innerhalb der wasserwirtschaftlichen Praxis und Wasserforschung. Mit dem Fortschritt der Hydrologie und den veränderten Anforderungen aus der Praxis sowie einem in den letzten Jahrzehnten einsetzenden gesellschaftlichen Wertewandel ergaben und ergeben sich zahlreiche neue Aufgabenfelder für die hydrologische Lehre und anwendungsbezogene Forschung.
Die hydrologischen Untersuchungsgebiete Schäfertal und Waldbach liegen auf einer seit 1967 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesenen Unterharzhochfläche am Rande des Naturschutzgebietes Selketal. Hinsichtlich ihrer naturräumlichen Ausstattung sind die beiden Kleineinzugsgebiete typisch für den Unterharz.

 

 

Waldbach

Das Untersuchngsgebiet Waldbach liegt nordöstlich vom Schäferbach in einem Waldgebiet.

Messdaten

Beispieldaten

Beispieldaten der meteorologischen Station 1

Durchfluss

Niederschlag

Wind

Lufttemperatur

Schneemenge

Relative Luftfeuchtigkeit

Bodentemperatur

Grundwasser

Bodenfeuchte

Globalstrahlung und Reflexstrahlung

Luftdruck

Wassertemperatur

Elektrische Leitfähigkeit

Netto-Strahlung

UV-Spektralmessungen

Forschungsprojekte

Kooperationen

Universität Potsdam
Helmholtz Zentrum für Umweltforschung

Studenten/innenpraktikum

Kontakt

Hydrologie und Geoinformatik

Leiter Versuchslabor

Prof. Dr. rer. nat. habil. Frido Reinstorf

Telefon: 0391/ 886 4480

E-Mail: frido.reinstorf@h2.de

 

Laboringenieur

Dipl.-Hydrol. Florian Pöhlein

Telefon: 0391/ 886 4336

E-Mail: florian.poehlein@h2.de

Hintergrund Bild