EFRE-Forschungsprojekte

Mit der Förderung durch das Programm "Forschung und Entwicklung" wird die Drittmittelfähigkeit und die Profilbildung der Hochschule Magdeburg-Stendal unterstützt.

lntelligente Industriearmaturen durch Einsatz modernster Informations- und Kommunikationstechnik - Einführung von lndustrie 4.0 im Spezialanlagenbau

Laufzeit: 10.04.2017 – 31.12.2019

An der HS Magdeburg-Stendal beschäftigt sich das Institut für Maschinenbau unter Leitung von Prof. Dr. Harald Goldau u.a. mit der Vermessung von Dichtflächen an Armaturen, der Integration von Sensorik sowie der hochdynamischen Prozessführung mit dem Ziel der Verbesserung der Intelligenz von Maschinen, Anlagen und Produkten.

Aktuelle Industriearmaturen werden mit zusätzlicher Sensorik bestückt, um die aktuellen Arbeits- und Betriebszustände der Komponenten zu erfüllen und zu dokumentieren. Die zusätzlichen Daten sollen dem Anlagenbetreiber den sicheren Betrieb von Anlagen garantieren. Der Hersteller der Armaturen nutzt die Daten zur Optimierung und Weiterentwicklung seiner Produkte sowie zur gezielten und vorbeugenden Instandhaltung von Anlagen.

Durch die seit 2008 erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit ist das Institut in hervorragender Weise geeignet, messtechnische Gesamtkonzepte zu entwickeln sowie die Auswahl geeigneter Sensoren zur Signalerfassung vorzunehmen.

Entwicklung von intelligenten Vorrichtungen im Rahmen von Industrie 4.0

Laufzeit: 20.07.2017 – 31.12.2019

Das Fundament moderner Produktionsprozesse in der automatisierten Fertigung sind komplexe Fertigungssysteme bestehend aus den Komponenten Werkzeugmaschine – Spannsystem – Werkzeug - Werkstück (System WSWW) sowie Zusatzkomponenten zum Beladen und Messen. Sensoren und Aktoren in diesem System überwachen, steuern und regeln diese Prozesse und sichern so eine automatisierte Produktion ab, so dass der Mensch hier nur situationsbedingt eingreifen muss.

Die Prozesse werden immer anspruchsvoller, waren die automatisierten Lösungen für Serienprozesse möglich, sollen in Zukunft auch Produktionsprozesse mit der Stückzahl 1 automatisiert ablaufen können. Die neue Etappe der industriellen Fertigung verlangt hier weitere Informationen aus den Prozessen und deren Abläufe.

Im System WSWW werden Werkzeugmaschinen und Werkzeuge schon gut überwacht und kontrolliert, die Spannsysteme, die Vorrichtungen, die für eine eindeutige Fixierung der Werkstücke und für das sichere Spannen wichtig sind, werden in Kontroll- und Überwachungsstrategien nur sehr punktuell einbezogen.

Hier setzt das Projekt an und stellt sich der Aufgabe, „Intelligente Spannsysteme“ zu entwickeln, die den Herausforderungen der 4. Industriellen Revolution (Industrie 4.0) gewachsen sind.

Im Rahmen des Entwicklungsprojektes sollen universelle Vorrichtungen, hydraulische Spanneinheiten mit sensorischen Eigenschaften entwickelt werden.

Entwicklung und Erprobung einer neuen komplexen Technologie zur Fertigung von Prüfstandsmotoren

Laufzeit: 01.10.2017 – 31.12.2019

Die Fertigung von Prüfstandsmotoren in kleinen Stückzahlen (ca. 100 Stck./a) ist außerordentlich aufwändig und verlangt ein hohes handwerkliches Geschick der Werker. Mit der Entwicklung neuer Technologien soll neben einer erheblichen Senkung der Fertigungszeit eine höhere Prozesssicherheit bei Einhaltung aller Qualitätsparameter erreicht werden.

Im Forschungsvorhaben werden innovative Fertigungstechnologien für alle Ausführungen von Prüfstandsmotoren konzipiert, erprobt und eingeführt.

Prüfstandsmotoren sind meist „maßgeschneiderte“ Lösungen für den jeweiligen Anwendungszweck. Wegen den vorherrschenden Klein- und Mittelserien sind international Technologierückstände aufgetreten, die es gilt aufzuholen und zu überbieten.  Die hohe Innovationsgeschwindigkeit dieser Branche sowie zunehmend die Notwendigkeit, Aspekte der „Industrie 4.0“ einzuführen, erfordern, völlig neue Fertigungstechnologien zu entwickeln und produktionswirksam einzuführen, die den speziellen Gegebenheiten der Kleinserien angepasst sind.

Die Hochschule Magdeburg-Stendal erhält vom Land Sachsen-Anhalt, kofinanziert vom Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) aus dem Programm "Forschung und Entwicklung" eine infrastrukturelle Förderung.

Kontakt

Harald Goldau

Leiter der ego.-Inkubatoren
Prof. Dr.-Ing. Harald Goldau

Tel.: (0391) 886 44 10
Fax: (0391) 886 49 65
E-Mail: harald.goldau@hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Haus 10, Raum 2.32

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