30 Jahre

ego.-Inkubatoren

Unternehmerisches Denken in Hochschulen ausbauen, neue Lösungsansätze erforschen, akademische Unternehmensgründungen fördern. Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Absolventen aus Hochschulen können ihre innovativen Geschäftsideen am besten in einem praxisnahen Umfeld entwickeln und erproben. Die ego.-Inkubatoren an der Hochschule Magdeburg-Stendal schaffen dafür die Voraussetzungen:

  • Betreuung durch wissenschaftliches Personal und Professoren
  • Infrastruktur mit modernster Gerätetechnik
  • Konzepterarbeitung im Team und Unterstützung in allen Fragen und Belangen rundum die eigenen Business-Ideen
  • Zusammenarbeit mit weiteren Existenzgründungsoffensiven und weiterführende Maßnahmen für akademische Unternehmensgründungen

Die Hochschule Magdeburg-Stendal erhält vom Land Sachsen-Anhalt, kofinanziert vom Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) aus dem Programm ego.-INKUBATOR eine infrastrukturelle Förderung.

Übersicht ego.-Inkubatoren

Medizintechnik

Mit dem ego.-Inkubator Medizintechnik von der Idee zum fertigen Produkt

Das verschleißfreie künstliche Gelenk steht im Vordergrund dieses Pilotvorhabens. Dabei spielt die Endbearbeitung der Implantat-Oberflächen sowie die versuchstechnische Simulation und Beurteilung erzeugter Funktionsflächen eine wesentliche Rolle. Die Nutzer des Inkubators können an konkreten Anwendungsfällen die generierten Ideen im praxisnahen Umfeld umsetzen.

Um eine optimale Prozesskette medizinischer Produkte zu erzielen, unterstützt das Land Sachsen-Anhalt die Hochschule bei der Finanzierung von gründungsbezogener Infrastruktur und Geräteausstattung. Im Mittelpunkt des ego.-Inkubators Medizintechnik steht ein 5-Achsen-Schleif-Zentrum der Firma HAAS an dem Sie neue Maßstäbe in der Bearbeitung medizintechnischer Produkte setzen.

Das Umfeld ist vorhanden:

  • Sie erhalten Einweisungen und Schulungen im Umgang mit der derzeit besten Gerätetechnik.
  • An konkreten Anwendungsfällen können Sie Ihre Ideen im praxisnahen Umfeld umsetzen.
  • Mit unseren Mitarbeitern erarbeiten Sie Ihre Ideen vom Entwurf bis zum fertigen Produkt.
  • Sie arbeiten mit der modernsten Technologie im Bereich der innovativen Fertigungstechnik.

Competence in Quality

Mit dem ego.-Inkubator Competence in Quality neue Maßstäbe setzen

Im ego.-Inkubator Competence in Quality soll Studierenden und Absolventen die Möglichkeit gegeben werden, sich mit modernster optischer Messtechnik dahingehend zu spezialisieren, industrielle Nischendienstleistungen anzubieten.

Mit neuen Ideen und der Technik von morgen sollen Sie in Zukunft flexibel und vielseitig auf die Wünsche und Anforderungen deiner Kunden reagieren können. Der ego.-Inkubator bietet Ihnen dafür die idealen Startbedingungen. Durch den hohen Grad der Vernetzung mit industriellen Partnern und durch eigene Forschungsarbeiten kann die Hochschule Magdeburg-Stendal ein breites Portfolio an aktuellen Anwendungsfällen anbieten.

Das Umfeld ist vorhanden:

  • Die im Rahmen des Inkubators angeschafften Mess- und Diagnosesysteme ergänzen das hochwertige Spektrum der bereits vorhandenen Messtechnik. So haben Sie die Möglichkeit für jeden Anwendungsfall die richtige Strategie zu wählen.
  • In Ihrer Inkubator-Laufzeit werden Sie erkennen, welche Anforderungen an die Qualitätssicherung gestellt werden und hieraus das Alleinstellungsmerkmal für Ihr Start-up erarbeiten.

Werkstoffoberflächen

Bereitstellung von Ressourcen spezieller Oberflächentechnik und –diagnostik

Werkstoff- und Bauteiloberflächen haben neben technischen oft auch optische und haptische Funktionen. Oberflächen bilden den Übergang zwischen einem Material und dessen Umgebung. In diesen Schichten spielen sich die wesentlichen Vorgänge beim Kontakt eines Körpers mit dessen Umgebung ab. Die Kenntnis über die Beschaffenheit der Oberflächenstruktur und der Oberflächenreaktivität bestimmt dabei maßgeblich den möglichen Einsatz eines Materials in einem Produkt oder klärt, warum es in einem bestehendem System versagt hat. Verschleiß, Korrosion und Werkstoffübertrag sind dabei häufig auftretende, zum Teil unerwünschte, Begleiterscheinungen deren Ursachen zu prüfen ist.

Neben Oberflächeneigenschaften in klassischen Anwendungen (z.B. geringste Rauheit bei Maschinenelementen) besteht der Schwerpunkt im Inkubator in der Erzeugung und Charakterisierung solcher Werkstoffoberflächen, die den Komfort von Produkten verbessern können. Hierzu zählen beispielsweise „warme“, griffsympathische und verschmutzungsarme Oberflächen (anti-fingerprint), die jeweils durch verschiedene physikalisch-chemische und technologische Eigenschaften hervorgerufen werden.

Darüber hinaus sind neue Produkte, besonders in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit möglich, die auf folgenden Oberflächeneffekten beruhen:

  • Absorption elektromagnetischer Strahlung ( z.B. Elektrosmog im Wohn- und Arbeitsbereich)
  • Antimikrobielle Wirkung
  • Reflektion von Laserlicht (Arbeitssicherheit, Verhinderung des Missbrauchs von Laserpointer)
  • Schutz vor NFC- und RFID-Funkwellen (Schutz vor Datendiebstahl bei Bankkarten und elektronisch lesbaren Personaldokumenten

Auf der Basis solcher hier beispielhaftet aufgezeigten Produkte werden wir Gründungen unterstützen bzw. initiieren. Wir bieten mit unseren Aktivitäten auch langfristige Perspektiven für die Implementierung innovativer Oberflächentechnologien bei kleinen und mittelständischen Unternehmen verschiedener Branchen.

Reibschweißen Industrie 4.0

Innovative Fertigungsverfahren für moderne Prozessketten

Kern des ego.-INKUBATORs „Reibschweißen Industrie 4.0“ stellt ein hochmodernes Reibschweißzentrum dar, mit dem Kompetenzen in Hinblick auf „Industrie 4.0-gerechte Integration von betrieblichen Daten in ganzheitliche Prozessketten“ entwickelt werden.

Nutzer des ego.-INKUBATORs „Reibschweißen Industrie 4.0“ können an verschiedenen konkreten, praxisorientierten Projekten die technischen Möglichkeiten des Fügeverfahrens Reibschweißen kennenlernen. Mit der Entwicklung neuartiger Materialpaarungen werden neue technische Lösungsmöglichkeiten erschlossen. Das Wissen über diese technologischen Potentiale ermöglicht Einsparungen in vielen betrieblichen Problemstellungen.

Um eine optimale Prozesskette technischer Produkte zu erzielen, unterstützt das Land Sachsen-Anhalt die Hochschule bei der Finanzierung von gründungsbezogener Infrastruktur und Geräteausstattung. Die bisher bereitgestellten Mittel wurden für die Anschaffung einer hochmodernen Reibschweißmaschine verwendet, die die Grundlage zum Reibschweißen von Präzisionsteilen darstellt. Im Zuge einer Anschlussförderung wird der ego.-INKUBATOR um die Technologiepakete „Prozessvisualisierung“, „Härteprüftechnik“ sowie „Prozess- und Fertigungsmesstechnik“ ergänzt.

Mitarbeiter

Harald Goldau

Leiter der ego.-Inkubatoren Medizintechnik und Competence in Quality

Prof. Dr.-Ing. Harald Goldau

Tel.: (0391) 886 44 10

E-Mail: harald.goldau@h2.de

Besucheradresse: Haus 10, Raum 2.08

Leiter ego.-Inkubator Werkstoffoberflächen

Dr. Peter Gerth

Tel.: (0391) 886 44 67

E-Mail: peter.gerth@h2.de

Besucheradresse: FEZ Magdeburg, Raum 1.16

Leiter ego.-Inkubator Reibschweißen Industrie 4.0

Prof. Dr.-Ing. Frank Trommer

Tel.: (0391) 886 47 73

E-Mail: frank.trommer@h2.de

Besucheradresse: Haus 10, Raum 2.08

Kontakt

Prorektorin für Forschung, Entwicklung und Transfer
Prof. Dr. Kerstin Baumgarten

Tel.: (0391) 886 41 05

E-Mail: kerstin.baumgarten@h2.de

Besucheradresse: Haus 3, Raum 1.06

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