Informationen für Beschäftigte

Wir wissen, dass wir weiterhin vor einer besonderen und nicht alltäglichen Herausforderung stehen. Umso wichtiger ist es, unter Berücksichtigung des Hygienekonzeptes, gemeinsam besonnen und verantwortungsvoll zu agieren. Der wesentliche Teil der Schutzvorkehrungen lässt sich nicht durch Regelungen vorschreiben, da das richtige Verhalten zur physischen Distanz und Hygiene auf Einsicht und Verständnis beruht.

Auf der Grundlage der zweiten Verordnung zur Änderung der 8. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 30.10.20 (Begründungen) ist es der Hochschule Magdeburg-Stendal möglich, unter den Gesichtspunkten von Vorsicht und Umsicht, den aktuellen Hochschulbetrieb für das Studium und die Arbeit der Beschäftigten in den Räumlichkeiten der Hochschule zu ermöglichen.

Die Konkretisierung der Maßnahmen als rechtliche Grundlage finden Sie in der "SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel" vom 20.08.2020 auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin wie auch im "SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard".

FAQs für Beschäftigte zum Coronavirus

Gibt es eine Anweisung zum Homeoffice?

Homeoffice wird nicht angewiesen. Wo die Möglichkeit besteht, die Arbeit inhaltlich als auch technisch gleichwertig von zu Hause aus auszuführen, ist dies in Absprache mit den Fachvorgesetzten möglich. Die Fachvorgesetzten sind angehalten, den Service auf den Campus zu sichern.

Dies gilt ab 2. November und vorläufig bis zum 4.Dezember 2020.

Für den Zeitraum zwischen 2.11. bis 04.12.2020 wird weiterhin festgelegt, dass jeder Beschäftigter seine/ihre Arbeitszeit selbst über den "Kommen" und "Gehen" Button in der elektronischen Zeiterfassung erfasst.

Was muss ich tun, wenn ich befürchte, mit dem Coronavirus infiziert zu sein oder aus einem Risikogebiet komme?

Sie kommen aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurück oder Ihre Rückkehr steht bevor? Sie haben Krankheitszeichen, die auf eine COVID-19-Erkrankung hinweisen? Sie hatten Kontakt zu einer Person, bei der eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde? Dann sind Sie angewiesen/verpflichtet:

  1. unmittelbar mit dem Gesundheitsamt, Ihrem Arzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) telefonisch Kontakt aufzunehmen,
  2. den Arbeits-, Brand- und Umweltschutzbeauftragten Herrn Thiede (E-Mail: andre.thiede@h2.de, Tel. 0391 886 4678) zu informieren (Meldepflicht). Nutzen Sie dafür bitte folgendes Dokument, damit keine Informationen vergessen werden. Meldebogen der Hochschule
  3. mit der oder dem Vorgesetzten abzustimmen, ob Aufgaben im Homeoffice mit Rufumleitung bearbeitet werden können und
  4. bis zur abschließenden Klärung des Gesundheitszustandes vom Campus fernzubleiben. Dabei sind Sie von Ihrer Arbeitspflicht unter Fortzahlung des Entgelts freigestellt.

Nutzen Sie zur Orientierung die Hilfe des RKI "Bin ich betroffen und was ist zu tun?".

Wird für einen Beschäftigten eine Quarantäne gemäß § 31 IfSG ausgesprochen, ist der bzw. die Fachvorgesetzte, der Arbeitsschutzbeauftragte André Thiede und das Personaldezernat (ausschließlich unter personaldezernat@h2.de) zu informieren. Die Betroffenen haben einen Entgeltfortzahlungsanspruch bis zu sechs Wochen.

Nehmen Beschäftigte an, dass in ihrem Umfeld eine Infektion aufgetreten ist oder der Verdacht einer Infektion besteht, dass sie folglich selbst Trägerin bzw. Träger des Virus sein könnten (z. B. Rückkehr aus Risikogebieten ohne Symptome, Beschäfitgte mit in häuslicher Gemeinschaft lebenden unter Quarantäne stehenden Personen, Beschäftigte ohne eigene Symptome, die angezeigten Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder haben), sollten sie sich telefonisch an ihre bzw. ihren Fachvorgesetzten und den Arbeitsschutzbeauftragten André Thiede wenden. Sofern Homeoffice mit Rufumleitung möglich ist, ist diese zwingend wahrzunehmen. Die Entscheidung über die Inanspruchnahme der Möglichkeit trifft der Dekan bzw. die Dekanin oder der Leiter bzw. die Leiterin der Organisationseinheit. Das Personaldezernat wird durch die entsprechende Leitung über die individuellen Regelungen und die Namen der betroffenen Beschäftigten informiert unter: personaldezernat@h2.de

Wie verhalte ich mich bei Erkältungssymptomen?

Die richtige Vorgehensweise ist im folgenden Dokument aufgezeigt.

Verhalten bei Erkältungssysmptomen

Weiterführende Informationen und Hilfestellungen finden Sie unter:

Die Unterschiede zwischen Covid19, Grippe, Erkältung und Heuschnupfen.

Symptome erkennen und richtig handeln.

Online Gesundheits-Check-up mithilfe des Covid-Guide.

Wie muss ich mich verhalten, wenn ich aus einem Risikogebiet innerhalb Deutschlands anreise?

Es gibt derzeitig (noch) keine Vorgaben der Einschränkung im Pendelverkehr für notwendige Reisen innerhalb Deutschlands, was die Studierenden, Beschäftigte oder Professoren /Lehrenden betrifft. Die Prüfung der Möglichkeit von digitalen Onlineformaten sollte dabei aber immer berücksichtigt werden.

Im Verdachtsfall wird die Kontaktermittlung, wie bei allen anderen möglichen Fällen, mittels ViLogCare initiiert, was eine direkte Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt bedeutet, welches auf dieser Grundlage Rückschlüsse möglicher Infektionen und notwendiger Maßnahmen (Quarantäne) zieht. Aufgrund der Zusammenhänge von Pendlern im Hochschulbetrieb wird der vorgegebene Umgang mit Verdachtsfällen mit hoher Verantwortung, die gegenseitige Rücksichtnahme, eine zwingende Einhaltung der Hygieneregeln sowie eine schlüssige Anwesenheitserfassung mittels ViLogCare an der Hochschule noch wichtiger!

Ich plane eine Dienstreise. Kann diese ohne Weiteres stattfinden?

Dienstreisen sind auf das Nötigste zu beschränken. Ausnahmen, wie Reisen in Risikogebiete, können von den Vorgesetzten in Ausnahmen genehmigt werden.

Muss ich meine Anwesenheit mittels ViLogCare erfassen?

Ja! Die Erfassung der Anwesenheit aller Personen an der Hochschule mit der Rückverfolgung möglicher Infektionsketten ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Hygienekonzeptes der Hochschule und mit die Grundlage, dass die Lehre überhaupt mit Präsenz stattfinden kann. Das System ViLogCare ist dafür verbindlich von allen anwesenden Personen ohne Ausnahme zu nutzen.

Wie wird aktuell der Hochschulbetrieb organisiert?

Das Grundprinzip AH²A, das auf einer Aktion des Bundesministeriums für Gesundheit basiert, legt die Eckpfeiler zum allgemeinen Verhalten fest.

  • Abstand halten
  • Hygiene (Hände waschen + Husten- und Niesetikette) ·
  • Alltagsmaske bis zum Erreichen eines ausreichenden Abstandes zwischen Personen in einem Gebäude bzw. Erreichen des Sitzplatzes in einem Raum mit ausreichend Abstand. Bei Unsicherheiten zu möglichen Personenströmen, gerade beim Betreten von Gebäuden oder Räumen, ist die Abdeckung vorzuhalten und aufzusetzen.

Wie verhalte ich mich, wenn ich eine ärztliche Befreiung zum Tragen einer Maske habe?

In Veranstaltungen, in denen Maskenpflicht gilt, werden Ausnahmen nur im Rahmen der aktuellen Coronagesetzgebung zugelassen. Die Gründe und Umstände müssen in geeigneter Weise glaubhaft gemacht werden. Wenden Sie sich dafür bitte an Hr. André Thiede (Tel.: 0391 886 4678 oder E-Mail:andre.thiede@h2.de). In Fällen einer Maskenbefreiung müssen individuelle Lösungen ohne Benachteiligung der betroffenen Person und ohne Erhöhung des Infektionsrisikos für alle Beteiligten in direkter Absprache mit den Lehrenden/ Vorgesetzten gefunden werden.

Tragen Sie Ihr ärztliches Attest für Rückfragen immer bei sich. Sprechen Sie mit Ihren Dozenten/ Lehrenden/ Mitstudierenden/ Kolleginnen und Kollegen, um individuelle Kompensationsmaßnahmen ohne Benachteiligung organisieren zu können. Für Ihren Gesundheitsschutz, aber auch für den Schutz der anderen Hochschulangehörigen muss für Sie immer ein ausreichend großer Abstand organisiert werden, z.B. durch das Betreten der Räume als letzte Person und Verlassen als erstes. Die Grundregeln zu Abstand und Hygiene gelten in diesem Fall umso mehr!

Wie dokumentiere ich meine Anwesenheit bzw. die von Externen an der Hochschule?

Damit alle anwesenden Personen schnell informiert, eine Weiterverbreitung verhindert werden kann und um eine weitläufige Schließung einzelner oder mehrerer Hochschulbereiche im Infektionsfall zu verhindern, ist es von enormer Bedeutung, dass mögliche Infektionsketten und Kontakte schnell und schlüssig nachvollziehbar sind. Dafür ist das System ViLogCare von allen Personen im Bereich der Hochschule (Hochschulangehörige, Gäste/ Besucher, Externe) verbindlich zu nutzen. Für die Nutzung mit QR-Code oder über die URL befinden sich Aushänge mit Informationen in den Häusern und Räumen. Die Infoterminals in den Fluren der Gebäude können dafür auch genutzt werden.

Was ist mit Personen, die zu einer Risikogruppen zählen?

Personen, die zu einer Risikogruppe (gem. RKI) gehören und ein ärztliches Attest vorlegen, benötigen je nach Tätigkeit und Einsatz besonderer Betrachtung bei der Organisation ihrer Arbeit. In diesen Fällen berät der Arbeitsschutzbeauftragte der Hochschule, Hr. Thiede in Absprache mit der Betriebsärztin und den zuständigen Beauftragten der Hochschule im Einzelfall zur weiteren Vorgehensweise. Die festgelegten Regelungen und Maßnahmen werden mit dem direkten Vorgesetzten abgestimmt. Grundlage dafür ist die Arbeitsmedizinische Empfehlung zum Umgang mit schutzbedürftigen Personen vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Welche Risiken bestehen, wenn ich schwanger bin bzw. mein Kind stille und welche Möglichkeiten habe ich, um das Infektionsrisiko zu minimieren?

Da es sich bei dem Corona-Virus SARS-CoV-2 um ein neues und noch relativ unerforschtes Virus handelt, v.a. in Hinblick auf Langzeitfolgen, werden bei Schwangeren bzw. Stillenden besonders folgende Schutzmaßnahmen ermpfohlen:

  • Tätigkeiten mit sozialem Kontakt, zu wechselnden Kontaktpartner*innen bzw. mit Publikumsverkehr und das Arbeiten in großen Kontaktgruppen meiden
  • einen Mindestabstand von 1,5 m im Kontakt zu anderen Personen sicherstellen
  • ggf. weitere notwendige Schutzvorkehrung treffen (Trennwände, Lüften der Räume, Hygiene etc.)
  • Einzelarbeitsplätze bereitsstellen und/oder dauerhaft im Home-Office arbeiten
  • wenn keine Schutzmaßnahmen möglich sind, kann ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen werden
  • einen Extra-Raum zum Stillen mit erhöhten Hygiene- und Reinigungsstandards bereitstellen

Es ist insbesondere zu beachten, dass bestimmte Schutzmaßnahmen wie z.B. FFP3-Masken für Schwangere nicht dauerhaft geeignet sind.

Weiterführende Informationen unter:

https://www.bafza.de/fileadmin/Programme_und_Foerderungen/Unterstuetzung_von_Gremien/Ausschuss-fuer-Mutterschutz/Informationspapier_Mutterschutz_und_SARS-CoV-2_200414.pdf

https://www.bafza.de/programme-und-foerderungen/unterstuetzung-von-gremien/ausschuss-fuer-mutterschutz-geschaeftsstelle/faq-zu-mutterschutz-und-sars-cov-2/

Bitte melden Sie sich im Falle einer Schwangerschaft und bei weiteren Fragen beim Personaldezernat (personaldezernat@h2.de) oder beim Arbeits-, Brand- und Umweltschutzbeauftragten André Thiede (andre.thiede@h2.de).

Kontakt

Arbeits-, Brand- und Umweltschutzbeauftragter
André Thiede

Tel.: (0391) 886 46 78
Fax: (0391) 886 45 70
E-Mail: andre.thiede@h2.de

Besucheradresse: Haus 2, Raum 1.02

Kontakt und Anfahrt

PsychoSoziale StudierendenBeratung

Hier finden Studierende und Beschäftigte auch in der aktuellen Situation fachkundigen Rat und individuelle Unterstützung u. a. bei Motivationstiefs, Überforderungsgefühlen, Schwierigkeiten in der Beziehung oder Prüfungs- und Zukunftsängsten.

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