Informationen für Beschäftigte

Wir wissen, dass wir vor einer besonderen und nicht alltäglichen Herausforderung stehen. Umso wichtiger ist es, unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften, gemeinsam besonnen und verantwortungsvoll zu agieren. 

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und das Ansteckungsrisiko für Studierende und Beschäftigte zu minimieren, wird die Hochschule Magdeburg-Stendal auf Beschluss der Hochschulleitung vom 23. März bis voraussichtlich 19. April 2020 auf Notbetrieb umgestellt. Zu diesem Zweck wird mit wenigen Ausnahmen für alle Beschäftigten Homeoffice angeordnet. Auf dieser Seite finden Sie alle hierfür relevanten Informationen. Zudem beantworten wir Fragen u. a. zu den Themen Kinderbetreuung, Urlaub und wie Sie sich im Falle eines Infektionsverdachts verhalten sollten.

Die kommenden Wochen verlangen von uns viel ab: Einschränkung, Veränderung, aber auch Besinnung auf das Wesentliche. Es gilt nun mit Zuversicht und einem kühlen Kopf gesund zu bleiben. Das Sport- und Gesundheitszentrums möchten Sie mit einem virtuellen h² pausenexpress dabei unterstützen. Zudem gibt es einige Möglichkeiten unserer Partner sowie weitere aktuell kostenfrei verfügbare Angebote unter www.h2.de/gesundheit, um Inspiration für die notwendige Gesunderhaltung in die kommenden Wochen zu bekommen.

FAQs für Beschäftigte zum Coronavirus

Wie wird der Notbetrieb organisiert?

Die Hochschulleitung der Hochschule Magdeburg-Stendal hat beschlossen, die Hochschule vom 23. März bis voraussichtlich 19. April 2020 in den Notbetrieb zu überführen. Zu diesem Zweck wird für alle Beschäftigten Homeoffice angeordnet. Ausgenommen hiervon sind die Beschäftigten, die für die Funktionsfähigkeit des
Basisbetriebs erforderlich sind.

Aufgrund der Verfügungen des Bundes und der Länder zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes vom 22.03.20 muss die Vorkehrung zum Verbot eines Zusammenkommens von mehr als zwei Personen, auch im derzeitigen Notbetrieb der Hochschule Berücksichtigung finden. Beschäftigte, die im Moment oder in Zukunft, unabdingbare Tätigkeiten zur Erhaltung des Hochschulbetriebes in Ihrem Bereich absolvieren müssen, sind verpflichtet, sich so zu organisieren, dass ein Aufeinandertreffen von mehr als zwei Personen verhindert wird. In Situationen, die nicht vorhersehbar oder planbar sind bzw. eine Ausnahme aufgrund externer Einflüsse darstellen, muss zwingend ein Mindestabstand von 2 m zu sämtlichen Beteiligten eingehalten werden.

Welche Personengruppen zählen zum Basisbetrieb?

Die konkreten Personen werden von der Koodinierungsgruppe informiert und zentral über Hr. Thiede erfasst. Hierzu gehören beispielsweise, Beschäftigte

  • im Support zur Aufrechterhaltung der digitalen Lehre,
  • in den Kernvorgängen in der Verwaltung,
  • zur Sicherung der Anlagen und notwendiger Bauvorhaben,
  • in der Postverteilung und -bearbeitung sowie
  • zur Gewährleistung der Kommunikation und Informationsverarbeitung.

Wie gestaltet sich die Arbeit im Homeoffice?

Ihre Pflichten im Homeoffice:

  • Die Erreichbarkeit per E-Mail und Telefon muss gewährleistet sein. Die Einstellung einer Rufumleitung ist verpflichtend.
  • Eine grundsätzliche Erreichbarkeit in der Kernzeitzeit muss sichergestellt sein.
  • Personen, die in dieser Zeit Kinder betreuen und deswegen flexibel arbeiten müssen, treffen hierzu entsprechende Absprachen mit ihren Vorgesetzten bzw. innerhalb der Organisationseinheit. Die Organisationseinheiten müssen gewährleisten, dass sie innerhalb der genannten Zeiten zu erreichen sind. Wie genau dies umgesetzt wird, kann individuell in der Organisationseinheit geregelt werden.
  • Direkte Vorgesetzte müssen zusätzlich gewährleisten, dass sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Bedarf jederzeit telefonisch erreichen können.
  • Die Arbeitszeiterfassung erfolgt automatisch und muss nicht individuell vorgenommen werden. Es gilt bei allen Beschäftigten die arbeitsvertragliche vereinbarte Sollarbeitszeit pro Tag. Während dieser Zeit werden keine Arbeitszeiten darüber hinaus anfallen. Sollte dies notwendig sein, bedarf es der Genehmigung durch den Vorgesetzten und die Kanzlerin.
  • Es besteht die Verpflichtung, die Webseite www.h2.de/coronavirus mindestens einmal täglich zu prüfen sowie die E-Mails mindestens zweimal täglich zu lesen und zu beantworten.
  • Die Führungskräfte organisieren die Arbeitsabläufe für ihren Bereich und stimmen sich hinsichtlich Organisation und Arbeitsplan zwingend mit ihren Beschäftigten aktiv ab. Es erfolgt eine Dokumentation über die Aufgaben.
  • Eine gesonderte Antragsstellung für das Homeoffice ist nicht notwendig.
  • Bestehende Teilzeitregelungen bleiben erhalten.
  • Für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte gilt ebenfalls, die Aufgaben so weit wie möglich von zu Hause aus zu erledigen.
  • Krankmeldungen an die Personalabteilung sind weiterhin erforderlich. Insbesondere bei Corona-Erkrankungen ist die Personalabteilung und der Arbeitsschutzbeauftragte zu informieren.
  • Anträge auf Urlaub sind per E-Mail über den Vorgesetzten an das Personaldezernat zu stellen.

Ich habe im Büro Unterlagen, die ich für die Arbeit im Homeoffice benötige. Erhalte ich weiterhin Zutritt zur Hochschule?

Für die Zeit der Schließung darf die Hochschule nur von Personen betreten werden, die den Basisbetrieb auf dem Campus aufrechterhalten. Darüber hinaus prüft jede Führungskraft in ihrem Bereich, welche betriebstechnisch absolut notwendigen Tätigkeiten zwingend vor Ort durchzuführen sind, und teilt dies dem Arbeits-, Brand- und Umweltschutzbeauftragten André Thiede per E-Mail (andre.thiede@h2.de) unter Nennung der Aufgaben und der verantwortlichen Personen mit. Die Anzahl der Personen ist auf das unabdingbare Mindestmaß zu beschränken. Personen, die aufgrund einer Betriebsstörung oder eines Unfalls Zugang benötigen, müssen nicht vorsorglich gemeldet werden.

Für Beschäftigte im Homeoffice ist es in Absprache mit dem direkten Vorgesetzten möglich, ihre benötigten Unterlagen für die Arbeit zu Hause zu aktualisieren und ihr Büro dafür kurzzeitig (30 min) zu betreten. Dafür melden Sie sich bitte in Magdeburg an der Wache bzw. in Stendal am Servicepoint an und ab. Dabei ist die Vorkehrung zum Verbot eines Zusammenkommens von mehr als zwei Personen und die Einhaltung eines Mindestabstandes von 2 m zwingend zu beachten und einzuhalten.

Erhalte ich im Homeoffice weiterhin Gehalt?

Homeoffice bedeutet, dass Sie von zu Hause aus arbeiten. Auf Grund dieser Arbeitspflicht erhalten Sie weiterhin Ihr Gehalt.

Bin ich im Homeoffice versichert?

Auch bei der Arbeit zu Hause genießen Sie den vollen Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung und sind darüber versichert. Im Fall der Hochschule ist es die Unfallkasse Sachsen-Anhalt. Dieser Versicherungsschutz schließt alle im inneren Zusammenhang mit Ihrer Arbeitsaufgabe stehenden Tätigkeiten ein. Die Hochschule ist auch bei der Tele-Heim-Arbeit für die Einhaltung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten verantwortlich. Aus diesem Grund muss sichergestellt sein, dass Sie Ihre Aufgaben entsprechend gut organisieren können.

Ich habe keine Erfahrung mit Tele-Heim-Arbeit. Wer kann mir helfen?

Das ZKI steht Ihnen in Magdeburg Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 15 Uhr sowie am Freitag von 8.30 bis 13 Uhr zur Verfügung. In Stendal helfen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen Montag und Mittwoch von 8.30 bis 15 Uhr sowie am Freitag von 8.30 bis 13 Uhr. Alle notwendigen Informationen zum Einrichten von mobilem Arbeiten finden Sie auch im Cumulus im Bereich ZKI-Dokumente: Informationen zum Homeoffice unter https://dokumente.h2.de.

Wie lange gelten die Regelungen für den Notbetrieb?

Diese Regelungen gelten bis auf Weiteres und können jederzeit erweitert oder eingeschränkt
werden. Die Beschäftigten sind verpflichtet, am Tag nach Aufhebung des Notbetriebs wieder
ihren regulären Dienst aufzunehmen, es sei denn, sie hatten für diesen Tag dienstfrei (z. B.
Urlaub o. ä.).

Ich plane eine Dienstreise. Kann diese ohne Weiteres stattfinden?

Aus Gründen der Fürsorgepflicht für alle Hochschulangehörigen werden alle Dienstreisen (auch innerhalb Deutschlands) bis auf Weiteres nicht genehmigt. Bereits genehmigte Dienstreisen, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht angetreten wurden, dürfen nicht durchgeführt werden. Nicht durchgeführte Dientsreisen sind regulär abzurechnen. Bereits entstandene Kosten werden erstattet. Kosten, die die Beschäftigten trotz Stornierung nicht zurückerstattet bekommen, werden von der bereits belasteten Kostenstelle der Organisationseinheit übernommen.

Die Kindertageseinrichtung bzw. Schule meines Kindes wurde geschlossen. Wie kann ich die Betreuung meiner Kinder sicherstellen?

Werden Kindertageseinrichtungen, Schulen, Gemeinschaftseinrichtungen etc. aufgrund von COVID-19 geschlossen, sind in Abstimmung mit den Vorgesetzten alle Möglichkeiten der flexiblen Arbeitsgestaltung des Bereiches unter Sicherung der Arbeitsfähigkeit zu prüfen. Sofern Homeoffice mit Rufumleitung möglich ist, ist diese zwingend wahrzunehmen. Die Entscheidung über die Inanspruchnahme der Möglichkeit trifft der Dekan bzw. die Dekanin oder der Leiter bzw. die Leiterin der Organisationseinheit. Das Personaldezernat wird durch die Leitung über die individuellen Regelungen und die Namen der Beschäftigten informiert unter: personaldezernat@h2.de.

Sofern Homeoffice nicht möglich ist, können Beschäftigte bis zu zehn Arbeitstage unter Fortzahlung des Entgelts dem Dienst fernbleiben, wenn:

  • die zu betreuenden Kinder unter zwölf Jahre alt sind und
  • der Beschäftigte versichert, dass keine andere Betreuungsperson zur Verfügung steht.

Bei Teilzeitbeschäftigungen und der Verteilung der Arbeitszeit auf weniger als fünf Arbeitstage vermindert sich die Anzahl der freigestellten Tage entsprechend.

Für die Gewährung dieser Arbeitsbefreiung nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Dezernat für Personalangelegenheiten.

Des Weiteren sind folgende Alternativen möglich:

  • Gewährung von Urlaub
  • Abbau von Mehrarbeitszeit oder Aufbau von Minusstunden
  • unbezahlte Freistellung

Ich habe eine Urlaubsreise gebucht. Darf ich diese antreten?

Soweit sich der bzw. die Beschäftigte aus privaten Gründen (z. B. Urlaubsreise) in ein Risikogebiet begibt, darf er bzw. sie nach der Rückkehr ebenfalls die Räumlichkeiten der Hochschule für die 14-tägige Inkubationszeit nicht betreten. Es muss dann geklärt werden, ob und in welchem Umfang die Möglichkeit eines Homeoffice besteht. Soweit diese nicht besteht, kann die Freistellung über Urlaub und Stundenabbau erfolgen. Ist dies nicht möglich oder erwünscht, erfolgt die Freistellung unbezahlt. Erkrankt eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter aufgrund der Reise an dem Coronavirus, geht sie bzw. er zudem das Risiko ein, den Entgeltfortzahlungsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber zu verlieren.

Ist es möglich, bereits genehmigten Urlaub zurückzuziehen?

Urlaub, der bereits bis zum 20. März 2020 genehmigt wurde (laut Urlaubsplanung in den Organisationseinheiten), ist von Beschäftigten wie beantragt anzutreten. Ausgenommen hiervon sind die für den Notbetrieb benannten Beschäftigten sowie die Beschäftigten, die darüber hinaus im Einzelfall dringende dienstliche Belange wahrnehmen müssen. Die Entscheidung hierüber treffen die Rektorin und die Kanzlerin. Diese Regelung gilt vorerst für den Zeitraum des Notbetriebes.

Wie soll ich mich verhalten, wenn ich befürchte, mich mit dem Coronavirus infiziert zu haben?

Beschäftigte, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland gekommen sind oder deren Rückkehr bevorsteht, die Kontakt zu infizierten Personen hatten und unspezifische Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme jeglicher Schwere zeigen, sind angewiesen/verpflichte:

  1. unmittelbar mit dem Gesundheitsamt, Ihrem Arzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) telefonisch Kontakt aufzunehmen,
  2. den Arbeits-, Brand- und Umweltschutzbeauftragten Herrn Thiede (E-Mail: andre.thiede@h2.de, Tel. 0391 886 4678) zu informieren (Meldepflicht).
  3. mit der oder dem Vorgesetzten abzustimmen, ob Aufgaben im Homeoffice mit Rufumleitung bearbeitet werden können und
  4. bis zur abschließenden Klärung des Gesundheitszustandes vom Campus fernzubleiben. Dabei sind Sie von Ihrer Arbeitspflicht unter Fortzahlung des Entgelts freigestellt.

Wird für einen Beschäftigten eine Quarantäne gemäß § 31 IfSG ausgesprochen, ist der bzw. die Fachvorgesetzte, der Arbeitsschutzbeauftragte André Thiede und das Personaldezernat (ausschließlich unter personaldezernat@h2.de) zu informieren. Die Betroffenen haben einen Entgeltfortzahlungsanspruch bis zu sechs Wochen.

Nehmen Beschäftigte an, dass in ihrem Umfeld eine Infektion aufgetreten ist oder der Verdacht einer Infektion besteht, dass sie folglich selbst Trägerin bzw. Träger des Virus sein könnten (z. B. Rückkehr aus Risikogebieten ohne Symptome, Beschäfitgte mit in häuslicher Gemeinschaft lebenden unter Quarantäne stehenden Personen, Beschäftigte ohne eigene Symptome, die angezeigten Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder haben), sollten sie sich telefonisch an ihre bzw. ihren Fachvorgesetzten und den Arbeitsschutzbeauftragten Anddré Thiede wenden. Sofern Homeoffice mit Rufumleitung möglich ist, ist diese zwingend wahrzunehmen. Die Entscheidung über die Inanspruchnahme der Möglichkeit trifft der Dekan bzw. die Dekanin oder der Leiter bzw. die Leiterin der Organisationseinheit. Das Personaldezernat wird durch die entsprechende Leitung über die individuellen Regelungen und die Namen der betroffenen Beschäftigten informiert unter: personaldezernat@h2.de

Kontakt

Arbeits-, Brand- und Umweltschutzbeauftragter
André Thiede

Tel.: (0391) 886 46 78
Fax: (0391) 886 45 70
E-Mail: andre.thiede@h2.de

Besucheradresse: Haus 2, Raum 1.02

Kontakt und Anfahrt

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