30 Jahre

Informationen für Beschäftigte

Wir wissen, dass wir weiterhin vor einer besonderen und nicht alltäglichen Herausforderung stehen. Umso wichtiger ist es, unter Berücksichtigung des Hygienekonzeptes, gemeinsam besonnen und verantwortungsvoll zu agieren. Der wesentliche Teil der Schutzvorkehrungen lässt sich nicht durch Regelungen vorschreiben, da das richtige Verhalten zur physischen Distanz und Hygiene auf Einsicht und Verständnis beruht.

FAQs für Beschäftigte zum Coronavirus

Was muss ich beachten, wenn ich eine Anordnung zur Quarantäne erhalten habe?

Wenn Beschäftigte durch einen Arzt oder das Gesundheitsamt aufgefordert sind, sich in häusliche Quarantäne zu begeben, so haben sie dieser Aufforderung unmittelbar Folge zu leisten und die entsprechenden Auflagen einzuhalten.

Wird für einen Beschäftigten eine Quarantäne gemäß § 31 IfSG ausgesprochen, ist der bzw. die Fachvorgesetzte, der Arbeitsschutzbeauftragte André Thiede und das Personaldezernat (ausschließlich unter personaldezernat@h2.de) zu informieren. Die Betroffenen haben einen Entgeltfortzahlungsanspruch bis zu sechs Wochen. 

In der Zeit der Quarantäne-Anordnung können Tatbestände gleichzeitig auftreten, die jedoch aus unterschiedlichen Rechtsgründen resultieren und zu unterscheiden sind.

  1. Beschäftigte sind als sogenannte K1-Personen in Quarantäne, sie haben selbst keine Symptome und sind nicht arbeitsunfähig und/oder nicht behandlungsbedürftig.
  2. Beschäftigte sind selbst positiv getestet, spüren jedoch keine oder nur leichte Symptome und fühlen sich nicht arbeitsunfähig/nicht behandlungsbedürftig.
  3. Beschäftigte sind in Quarantäne und haben ein Krankheitsbild, das einer -wie auch immer gearteten- Behandlung bedürfen.

Es kann selbstverständlich auch auftreten, dass der 3. Punkt erst innerhalb der Quarantänezeit eintritt.

Wenn keine Arbeitsunfähigkeit besteht, greift die geltende Homeoffice-Regelung in Absprache mit der/dem direkten Fachvorgesetzten.

In allen Fällen ist es für die Beschäftigten zunächst gleich, denn es besteht zu 100% ein Entgeltfortzahlungsanspruch. Zeigt sich ein Krankheitsbild, dann sollte ein Arzt hinzugezogen werden, der auch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen kann. Diese ist in der üblichen Weise der Hochschule zu übermitteln.

Gibt es eine Anweisung zum Homeoffice?

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung gilt derzeit bis zum 30.6.2021. Hieraus ergibt sich u.a. die Verpflichtung der Arbeitgeber Homeoffice anzubieten, soweit keine betrieblichen Gründe entgegenstehen. Unter der Annahme, dass diese Verordnung nicht verlängert wird, wird für das wissenschaftsunterstützende Personal ab dem 1.7.2021 die Rückkehr zur Präsenz eingeleitet. Das heißt, unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften können die Mitarbeitenden wieder an ihren Arbeitsplatz auf dem Campus zurückzukehren.

Die Möglichkeit des Mobilen Arbeitens (Teleheimarbeit) besteht natürlich weiterhin im Rahmen der bestehenden Dienstvereinbarung und in Absprache mit den Fachvorgesetzten. Entsprechende Anträge können wieder beim Servicebereich Personal gestellt werden.

Wie wird aktuell der Hochschulbetrieb organisiert?

Das Grundprinzip AH²A, das auf einer Aktion des Bundesministeriums für Gesundheit basiert, legt die Eckpfeiler zum allgemeinen Verhalten fest.

  • Abstand halten
  • Hygiene (Hände waschen + Husten- und Niesetikette) ·
  • medizinsiche MAske bis zum Erreichen eines ausreichenden Abstandes zwischen Personen in einem Gebäude bzw. Erreichen des Sitzplatzes in einem Raum mit ausreichend Abstand. Bei Unsicherheiten zu möglichen Personenströmen, gerade beim Betreten von Gebäuden oder Räumen, ist die Abdeckung vorzuhalten und aufzusetzen.

Nutzen Sie, wo es möglich ist, nach Rücksprache mit dem Fachvorgesetzten, die bestehenden Regelungen zum Homeoffice oder zeitversetzten Arbeiten, um die gleichzeitige Nutzung von Räumlichkeiten auf das betriebsnotwendige Minimum (bestenfalls Einzelbüros) zu reduzieren.

Betriebsbedingte Zusammenkünfte mehrerer Personen sind möglichst online durchzuführen. Sollte dieses in Ausnahmefällen unmöglich sein, müssen andere geeignete Schutzmaßnahmen mit gleichwertigen Schutz gemäß Hygienekonzept der Hochschule sichergestellt werden.

Wie sind die Regelungen zur Abdeckung von Mund und Nase?

Es gilt Maskenpflicht für alle Situationen, in denen der Abstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann. Das gilt auch für alle Lehr- und Prüfungsveranstaltungen. Ausgenommen davon sind die Lehrenden, wenn diese den Mindestabstand von 1,50 m zur Gruppe einhalten können. Bei Unsicherheiten zu möglichen Personenströmen, gerade beim Betreten von Gebäuden oder Räumen, ist die Abdeckung vorzuhalten und aufzusetzen.

In den Räumlichkeiten der Hochschule sind medizinische OP-Masken oder FFP2-Masken zu tragen! Die Verwendung von Alltags-, Community- und Behelfsmasken ist nicht mehr zulässig. 

Sollte Ihre Anwesenheit an der Hochschule notwendig und Sie nicht im Besitz einer geeigneten Maske sein, bekommen Sie medizinische OP-Masken in Ihrem Organisationsbereich ausgehändigt. (In Stendal findet die Maskenausgabe am InfoPoint statt.) Für Fälle mit einer hohen Anzahl an unabdingbarer Kontakte, die sich betriebsbedingt ergeben, werden auch FFP2-Masken durch die Hochschule zur Verfügung gestellt.

Hinweise und Empfehlungen zur Anwendung dieser Masken finden Sie in den Anlagen 6+7 des Hygieneschutzkonzeptes der Hochschule unter www.h2.de/coronavirus.

 

 

Wie ist die Arbeitszeit geregelt?

Grundsätzlich gilt sowohl im Homeoffice als auch in Präsenz die Kernarbeitszeit. Aus besonderen Gründen, wie z.B. Betreuung von Kindern in Quarantäne, kann hiervon in Absprache mit dem Fachvorgesetzten abgewichen werden. Eine Information des Personaldezernats hierüber ist nicht erforderlich, d.h. die blaue Karte für die Verletzung der Kernarbeitszeit muss nicht ausgefüllt werden. Es erfolgt die entsprechende Arbeitszeiterfassung über das System. Jeder Beschäftigter muss seine/ihre Arbeitszeit selbst über den "Kommen" und "Gehen" Button in der elektronischen Zeiterfassung buchen. 

Im Homeoffice ist eine Überschreitung der individuellen wöchentlichen Regelarbeitszeit (40 Stunden/Woche bei Vollzeitbeschäftigung - bei Teilzeit entsprechend anteilig) grundsätzlich nicht möglich. Aus dienstlichen Gründen kann auch hier in Absprache mit dem Fachvorgesetzten davon abgewichen werden.

Die Kindertageseinrichtung bzw. Schule meines Kindes wurde geschlossen. Wie kann ich die Betreuung meiner Kinder sicherstellen?

Aufgrund der landesweiten Schließung von Kindertageseinrichtungen, Schulen und Gemeinschaftseinrichtungen, gewährt das Land Tarifbeschäftigten nunmehr nach § 29 Abs. 6 TV-L und Beamtinnen und Beamten nach § 70 Abs. 1 LBG LSA die Möglichkeit einer Freistellung, sofern

  • die zu betreuenden Kinder unter 12 Jahre alt sind,
  • die Schließung der Einrichtung außerhalb der regulären Schul- oder Betriebsferien bzw. der Schließzeiten erfolgt,
  • ein geeigneter Nachweis über die Schließung vorgelegt wird,
  • die Beschäftigten bzw. Beamtinnen und Beamten versichern, dass keine andere Betreuungsperson oder Betreuungseinrichtung zur Verfügung steht,
  • kein Homeoffice möglich ist und
  • positive Arbeitszeitsalden bereits abgebaut sind.

Da die Hochschule eine Bestätigung zur Notbetreuung bescheinigt, kann dieses Freistellung nur in Anspruch bzw. teilweise in Anspruch genommen werden, wenn keine bzw. nur teilweise Notbetreuung seitens der Betreuungseinrichtung ermöglicht werden kann.  

Bei einer anderen Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit als auf 5 Tage in der Woche erhöht oder vermindert sich die Anzahl entsprechend. Der Anspruch auf Freistellung beträgt bei einer 5 Tage-Woche 34 Tage, für Alleinerziehende 67 Tage. Der Anspruch beginnt ab dem 01.04.2021 neu und ist zunächst bis zum 30.06.2021 befristet. Er besteht bei einer Verlängerung des Gültigkeitszeitraumes grundsätzlich für einen Jahreszeitraum. Dies bedeutet auch, dass dieser Anspruch ab dem 01.04.2021 erneut in vollem Umfang zur Verfügung steht.

Gleiches gilt für Eltern mit Kindern, die behindert und auf Hilfe angewiesen sind ohne Altersgrenze sowie für Pflegeeltern, bei denen das Kind in Vollzeitpflege nach § 33 des Achten Buches Sozialgesetzbuch in den Haushalt aufgenommen wurde.

Die Freistellung kann auch halbtägig oder stundenweise erfolgen.

In allen Fällen ist vorab immer mit der/dem Fachvorgesetzten abzustimmen, ob ein Arbeiten im Homeoffice möglich ist und deren/dessen Zustimmung einzuholen.

Hierfür nutzen Sie bitte den vorgegebenen Antrag auf Freistellung  Formular
und senden es ausgefüllt an das Personaldezernat (ausschließlich über personaldezernat@h2.de).

Des Weiteren sind folgende Alternativen möglich:

  • Gewährung von Urlaub
  • Abbau von Mehrarbeitszeit oder Aufbau von Minusstunden
  • unbezahlte Freistellung
  • Inanspruchnahme der "Kinderkrankentage" nach § 45 Abs. 2a SGB V

Haben die Beschäftigten der Hochschule einen Anspruch auf Notbetreuung in der Kita?

Ja, gemäß 2. VO zu den Änderungen der 9. SARS-CoV-2-EindV - § 11 (4) Nr. 5 i.V.m. (5) Nr. 4 ist die Hochschule als Bildungseinrichtung systemrelevant. Demzufolge können durch das Personaldezernat ausgefüllte und mitgebrachte Notbetreuungsbescheinigungen bestätigt werden. Dabei genügt es, dass ein Erziehungsberechtigter einen systemrelevanten Job hat.

Gibt es derzeit unterstützende Angebote des Familienservice?

Aus Sicherheitsgründen wurden im Frühjahr 2020 wegen der Corona-Pandemie die familiengerechten Angebote der Hochschule geschlossen. Für den Umgang mit dem Corona-Virus sowie dem Masernschutz wurden inzwischen neue Nutzungs- und Hygienerichtlinien erarbeitet, die eine Wiedereröffnung unter besonderen Hygienebedingungen ab 11.01.2021 ermöglichen. Die Nutzung der Angebote erfolgt schrittweise. Zunächst wird das EKiB (Eltern-Kind-Büro, FEZ im Raum 2.07) in Magdeburg sowie das FaZi (Familienzimmer, Haus 3, Raum 1.06) am Campus Stendal ohne Kinderbetreuungsangebot wiedereröffnet. 

Bitte melden Sie sich zur Nutzung der Eltern-Kind-Räume bei nachfolgenden Ansprechpersonen:

Was muss ich tun, wenn ich befürchte, mit dem Coronavirus infiziert zu sein oder aus einem Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet komme?

Sie kommen aus einem Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet nach Deutschland zurück oder Ihre Rückkehr steht bevor? Sie haben Krankheitszeichen, die auf eine COVID-19-Erkrankung hinweisen? Sie hatten Kontakt zu einer Person, bei der eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde? Dann sind Sie angewiesen/verpflichtet:

  1. unmittelbar mit dem Gesundheitsamt, Ihrem Arzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) telefonisch Kontakt aufzunehmen,
  2. den Arbeits-, Brand- und Umweltschutzbeauftragten Herrn Thiede (E-Mail: andre.thiede@h2.de, Tel. 0391 886 4678) zu informieren (Meldepflicht). Nutzen Sie dafür bitte folgendes Dokument, damit keine Informationen vergessen werden. Meldebogen der Hochschule
  3. mit der oder dem Vorgesetzten abzustimmen, ob Aufgaben im Homeoffice mit Rufumleitung bearbeitet werden können und
  4. bis zur abschließenden Klärung des Gesundheitszustandes vom Campus fernzubleiben. Dabei sind Sie von Ihrer Arbeitspflicht unter Fortzahlung des Entgelts freigestellt.

Nutzen Sie zur Orientierung die Hilfe des RKI "Bin ich betroffen und was ist zu tun?".

Wird für einen Beschäftigten eine Quarantäne gemäß § 31 IfSG ausgesprochen, ist der bzw. die Fachvorgesetzte, der Arbeitsschutzbeauftragte André Thiede und das Personaldezernat (ausschließlich unter personaldezernat@h2.de) zu informieren. Die Betroffenen haben einen Entgeltfortzahlungsanspruch bis zu sechs Wochen.

Nehmen Beschäftigte an, dass in ihrem Umfeld eine Infektion aufgetreten ist oder der Verdacht einer Infektion besteht, dass sie folglich selbst Trägerin bzw. Träger des Virus sein könnten (z. B. Rückkehr aus Risikogebieten ohne Symptome, Beschäfitgte mit in häuslicher Gemeinschaft lebenden unter Quarantäne stehenden Personen, Beschäftigte ohne eigene Symptome, die angezeigten Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder haben), sollten sie sich telefonisch an ihre bzw. ihren Fachvorgesetzten und den Arbeitsschutzbeauftragten André Thiede wenden. Sofern Homeoffice mit Rufumleitung möglich ist, ist diese zwingend wahrzunehmen. Die Entscheidung über die Inanspruchnahme der Möglichkeit trifft der Dekan bzw. die Dekanin oder der Leiter bzw. die Leiterin der Organisationseinheit. Das Personaldezernat wird durch die entsprechende Leitung über die individuellen Regelungen und die Namen der betroffenen Beschäftigten informiert unter: personaldezernat@h2.de

Muss ich meine Anwesenheit mittels ViLogCare erfassen?

Ja! Die Erfassung der Anwesenheit aller Personen an der Hochschule mit der Rückverfolgung möglicher Infektionsketten ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Hygienekonzeptes der Hochschule und mit die Grundlage, dass die Lehre überhaupt mit Präsenz stattfinden kann. Das System ViLogCare ist dafür verbindlich von allen anwesenden Personen ohne Ausnahme zu nutzen.

Wie verhalte ich mich bei Erkältungssymptomen?

Die richtige Vorgehensweise ist im folgenden Dokument aufgezeigt.

Verhalten bei Erkältungssysmptomen

Weiterführende Informationen und Hilfestellungen finden Sie unter:

Die Unterschiede zwischen Covid19, Grippe, Erkältung und Heuschnupfen.

Symptome erkennen und richtig handeln.

Online Gesundheits-Check-up mithilfe des Covid-Guide.

Wie muss ich mich verhalten, wenn ich aus einem Risikogebiet oder Hochinzidenzgebiet innerhalb Deutschlands anreise?

Es gibt derzeitig (noch) keine Vorgaben der Einschränkung im Pendelverkehr für notwendige Reisen innerhalb Deutschlands, was die Studierenden, Beschäftigte oder Professoren /Lehrenden betrifft. Die Prüfung der Möglichkeit von digitalen Onlineformaten sollte dabei aber immer berücksichtigt werden.

Im Verdachtsfall wird die Kontaktermittlung, wie bei allen anderen möglichen Fällen, mittels ViLogCare initiiert, was eine direkte Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt bedeutet, welches auf dieser Grundlage Rückschlüsse möglicher Infektionen und notwendiger Maßnahmen (Quarantäne) zieht. Aufgrund der Zusammenhänge von Pendlern im Hochschulbetrieb wird der vorgegebene Umgang mit Verdachtsfällen mit hoher Verantwortung, die gegenseitige Rücksichtnahme, eine zwingende Einhaltung der Hygieneregeln sowie eine schlüssige Anwesenheitserfassung mittels ViLogCare an der Hochschule noch wichtiger!

Wie muss ich mich verhalten, wenn ich aus einem Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet wieder nach Deutschland einreise?

Die Einteilung in verschiedene Risikoklassen erfolgt fortlaufend durch das Robert-Koch-Institut.

Die Konsequenzen einer Einreise hat in jedem Fall eine Quarantäne mit unterschiedlichen Bedingungen zur Folge.

Risikogebiete: Die Einreise führt zu einer 10-tägigen Quarantäne (ab Einreisetag). Die Qua­rantäne kann durch einen PCR-Test auf SARS CoV ab Tag 5 (nach der Einreise) verkürzt werden (negativer PCR-Test).

Hochinzidenzgebiete: Die Einreise führt zu einer 10-tägigen Quarantäne (ab Einreisetag). Die Qua­rantäne kann durch einen PCR-Test auf SARS CoV ab Tag 5 (nach der Einreise) verkürzt werden (negativer PCR-Test).

Virusvariantengebiete: Die Einreise führt zu einer 14-tägigen Quarantäne (ab Einreisetag). Eine Ver­kürzung durch Tests jeglicher Art ist nicht möglich.

Soweit sich der bzw. die Beschäftigte aus privaten Gründen (z. B. Urlaubsreise) in ein Risikogebiet begibt, muss sie/er die Konsequenzen, die sich aus der SARS-CoV-2 Quarantäneverordnung ergeben selbst tragen. Dies bedeutet z.B., dass sie/er nach der Rückkehr ebenfalls die Räumlichkeiten der Hochschule nicht betreten darf, soweit nicht durch ärztliches Attest eine Nichterkrankung nachgewiesen wurde. Es muss dann geklärt werden, ob und in welchem Umfang die Möglichkeit von Homeoffice besteht. Soweit diese nicht besteht, kann die Freistellung über Urlaub und Stundenabbau erfolgen. Ist dies nicht möglich oder erwünscht, erfolgt die Freistellung unbezahlt. Erkrankt eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter aufgrund der Reise an dem Coronavirus, geht sie bzw. er zudem das Risiko ein, den Entgeltfortzahlungsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber zu verlieren.

Ich plane eine Dienstreise. Kann diese ohne Weiteres stattfinden?

Dienstreisen sind auf das Nötigste zu beschränken. Ausnahmen können von den Vorgesetzten  genehmigt werden. Es bedarf in jedem Fall eine tagesaktuelle  Prüfung der Risikoklasse des Reiseziels, ob ein Fahrtantritt noch vertretbar und der Genehmigung entspricht. Eine Beratung kann durch André Thiede (andre.thiede@h2.de) erfolgen.

Wie verhalte ich mich, wenn ich eine ärztliche Befreiung zum Tragen einer Maske habe?

In Veranstaltungen, in denen Maskenpflicht gilt, werden Ausnahmen nur im Rahmen der aktuellen Coronagesetzgebung zugelassen. Die Gründe und Umstände müssen in geeigneter Weise glaubhaft gemacht werden. Wenden Sie sich dafür bitte an Hr. André Thiede (Tel.: 0391 886 4678 oder E-Mail:andre.thiede@h2.de). In Fällen einer Maskenbefreiung müssen individuelle Lösungen ohne Benachteiligung der betroffenen Person und ohne Erhöhung des Infektionsrisikos für alle Beteiligten in direkter Absprache mit den Lehrenden/ Vorgesetzten gefunden werden.

Tragen Sie Ihr ärztliches Attest für Rückfragen immer bei sich. Sprechen Sie mit Ihren Dozenten/ Lehrenden/ Mitstudierenden/ Kolleginnen und Kollegen, um individuelle Kompensationsmaßnahmen ohne Benachteiligung organisieren zu können. Für Ihren Gesundheitsschutz, aber auch für den Schutz der anderen Hochschulangehörigen muss für Sie immer ein ausreichend großer Abstand organisiert werden, z.B. durch das Betreten der Räume als letzte Person und Verlassen als erstes. Die Grundregeln zu Abstand und Hygiene gelten in diesem Fall umso mehr!

Wie dokumentiere ich meine Anwesenheit bzw. die von Externen an der Hochschule?

Damit alle anwesenden Personen schnell informiert, eine Weiterverbreitung verhindert werden kann und um eine weitläufige Schließung einzelner oder mehrerer Hochschulbereiche im Infektionsfall zu verhindern, ist es von enormer Bedeutung, dass mögliche Infektionsketten und Kontakte schnell und schlüssig nachvollziehbar sind. Dafür ist das System ViLogCare von allen Personen im Bereich der Hochschule (Hochschulangehörige, Gäste/ Besucher, Externe) verbindlich zu nutzen. Für die Nutzung mit QR-Code oder über die URL befinden sich Aushänge mit Informationen in den Häusern und Räumen. Die Infoterminals in den Fluren der Gebäude können dafür auch genutzt werden.

Was ist mit Personen, die zu einer Risikogruppen zählen?

Personen, die zu einer Risikogruppe (gem. RKI) gehören und ein ärztliches Attest vorlegen, benötigen je nach Tätigkeit und Einsatz besonderer Betrachtung bei der Organisation ihrer Arbeit. In diesen Fällen berät der Arbeitsschutzbeauftragte der Hochschule, Hr. Thiede in Absprache mit der Arbeitsmedizin und den zuständigen Beauftragten der Hochschule im Einzelfall zur weiteren Vorgehensweise. Die festgelegten Regelungen und Maßnahmen werden mit dem direkten Vorgesetzten abgestimmt. Grundlage dafür ist die Arbeitsmedizinische Empfehlung zum Umgang mit schutzbedürftigen Personen vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Welche Risiken bestehen, wenn ich schwanger bin bzw. mein Kind stille und welche Möglichkeiten habe ich, um das Infektionsrisiko zu minimieren?

Da es sich bei dem Corona-Virus SARS-CoV-2 um ein neues und noch relativ unerforschtes Virus handelt, v.a. in Hinblick auf Langzeitfolgen, werden bei Schwangeren bzw. Stillenden besonders folgende Schutzmaßnahmen ermpfohlen:

  • Tätigkeiten mit sozialem Kontakt, zu wechselnden Kontaktpartner*innen bzw. mit Publikumsverkehr und das Arbeiten in großen Kontaktgruppen meiden
  • einen Mindestabstand von 1,5 m im Kontakt zu anderen Personen sicherstellen
  • ggf. weitere notwendige Schutzvorkehrung treffen (Trennwände, Lüften der Räume, Hygiene etc.)
  • Einzelarbeitsplätze bereitsstellen und/oder dauerhaft im Home-Office arbeiten
  • wenn keine Schutzmaßnahmen möglich sind, kann ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen werden
  • einen Extra-Raum zum Stillen mit erhöhten Hygiene- und Reinigungsstandards bereitstellen

Es ist insbesondere zu beachten, dass bestimmte Schutzmaßnahmen wie z.B. FFP3-Masken für Schwangere nicht dauerhaft geeignet sind.

Weiterführende Informationen unter:

https://www.bafza.de/fileadmin/Programme_und_Foerderungen/Unterstuetzung_von_Gremien/Ausschuss-fuer-Mutterschutz/Informationspapier_Mutterschutz_und_SARS-CoV-2_200414.pdf

https://www.bafza.de/programme-und-foerderungen/unterstuetzung-von-gremien/ausschuss-fuer-mutterschutz-geschaeftsstelle/faq-zu-mutterschutz-und-sars-cov-2/

Bitte melden Sie sich im Falle einer Schwangerschaft und bei weiteren Fragen beim Personaldezernat (personaldezernat@h2.de) oder beim Arbeits-, Brand- und Umweltschutzbeauftragten André Thiede (andre.thiede@h2.de).

Kontakt

Arbeits-, Brand- und Umweltschutzbeauftragter
André Thiede

Tel.: (0391) 886 46 78
Fax: (0391) 886 45 70
E-Mail: andre.thiede@h2.de

Besucheradresse: Haus 2, Raum 1.02

Kontakt und Anfahrt

PsychoSoziale StudierendenBeratung

Hier finden Studierende und Beschäftigte auch in der aktuellen Situation fachkundigen Rat und individuelle Unterstützung u. a. bei Motivationstiefs, Überforderungsgefühlen, Schwierigkeiten in der Beziehung oder Prüfungs- und Zukunftsängsten.

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