Informationen für Beschäftigte

Wir wissen, dass wir weiterhin vor einer besonderen und nicht alltäglichen Herausforderung stehen. Umso wichtiger ist es, unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften, gemeinsam besonnen und verantwortungsvoll zu agieren. Der wesentliche Teil der Schutzvorkehrungen lässt sich nicht durch Regelungen vorschreiben, da das richtige Verhalten zur physischen Distanz und Hygiene auf Einsicht und Verständnis beruht.

Auf der Grundlage der 5. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 02.05.20 ist es der Hochschule Magdeburg-Stendal möglich, unter den Gesichtspunkten von Vorsicht und Umsicht, mehr Freiräume für die Arbeit der Beschäftigten in den Räumlichkeiten der Hochschule zu ermöglichen.

Als Handlungshilfe und Orientierung zur Sicherstellung der Einhaltung bestehender Vorgaben des Infektionsschutzes, steht Ihnen der Hygieneleitfaden der Hochschule zur Verfügung. hier

Das Studium findet weiterhin grundsätzlich online und ohne die Präsenz von Studierenden statt. Ausnahmen werden gemäß Erlass des MW vom 02.05.20 nach Bedarfsmeldung/-prüfung und Genehmigung möglich sein. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie in Kürze hier. 

FAQs für Beschäftigte zum Coronavirus

Wie wird aktuell der Hochschulbetrieb organisiert?

Die Empfehlung, im Homeoffice zu arbeiten, wird aufgehoben. Beschäftigte erledigen ihre Tätigkeiten ab dem 6. Mai 2020 wieder vorrangig an ihrem betrieblichen Arbeitsplatz.

Die Vorgesetzten der Organisationseinheiten können Verfahrensweisen zur Arbeitszeit- und Tätigkeitsverschiebung (rollierendes System) organisieren, sodass alle Büroräume als Einzelarbeitsplatz genutzt werden können. Dieses ist im Arbeitszeitrahmen von 6 Uhr bis 20 Uhr möglich. In Büros mit mehreren Arbeitsplätzen ist es möglich, wenn die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m immer gewährleistet werden kann und sichergestellt ist, dass mehrere Personen gleichzeitig dort tätig werden.

Unnötige Kontakte sind zu vermeiden. Ein Mindestabstand von 1,5 m ist zwingend einzuhalten. Wir empfehlen wenigstens 2 m Abstand.

Ausnahmen über die Arbeit am betrieblichen Arbeitsplatz aufgrund von Kinderbetreuung oder mangelnden Bürogrößen sind in Abstimmung mit den jeweiligen Vorgesetzten möglich. In diesen Fällen kann im Homeoffice gearbeitet werden.

Ab sofort erfolgt die individuelle Arbeitszeiterfassung wieder online oder bei Vertrauensarbeitszeit auf andere Art und Weise. Es gelten die Dienstvereinbarungen zur Regelung der Arbeitszeit und zur Elektronischen Zeiterfassung der Hochschule-Magdeburg Stendal. Die Regelung zur Kernarbeitszeit ist bis auf Weiteres ausgesetzt.

 

 

Wann benötige ich ein Hygieneschutzkonzept?

  • Bei Tätigkeiten von mind. zwei Personen, bei denen die Gefahr besteht bzw. es schwierig ist, dass der Mindestabstand von 1,5 m aufgrund des Arbeitsprozesses nicht eingehalten werden kann und
  • bei Tätigkeiten mit der Präsenz von Studierenden oder externen Personen.

Bei der Erstellung unterstützt und berät Hr. Thiede.

Einzelarbeitsplätze (auch im Labor) benötigen, bis auf die allgemein geltenden Hygieneschutzmaßnahmen, keine gesonderten Schutzvorkehrungen (Hygieneschutzkonzept).  

Wann benötige ich eine Maske zur Abdeckung von Mund und Nase?

Bei Einhaltung der aktuellen Vorgaben

besteht keine Notwendigkeit zum Tragen einer Maske zur Abdeckung von Mund und Nase, da damit der  Infektionsschutz bereits gegeben ist.

In Ausnahmefällen, bei unabdingbaren Arbeitsprozessen, bei denen die Gefahr besteht, dass der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist es denkbar, dass das Tragen einer Maske eine kompensierende Schutzmaßnahme, auf der Grundlage eines Hygieneschutzkonzeptes, ist. Diese Masken werden von der Hochschule zur Verfügung gestellt.

Was sind die Voraussetzungen für Arbeiten im Homeoffice?

Homeoffice oder mobiles Arbeiten kann nur gewährt werden, wenn die Tätigkeit dafür geeignet ist. Das bedeutet:

  1. Alle oder ein wesentlicher Teil der anfallenden Arbeiten können in mobiler Arbeit erledigt werden,
  2. die Vorgesetzten (Dekane, Leiter der Organisationseinheiten, u. a.) haben die Aufgabe, einen Arbeitsplan für die betreffenden Mitarbeiter aufzustellen, soweit sie nicht selbständig wissenschaftlich tätig sind,
  3. die Erreichbarkeit per E-Mail und Telefon muss gewährleistet sein,
  4. es besteht die Verpflichtung, die E-Mails und Webseite mehrmals täglich zu prüfen. Die Einstellung einer Rufumleitung oder Information auf dem Anrufbeantworter ist zu organisieren,
  5. persönliche Anwesenheit ist nicht erforderlich (bspw. weil es keinen regelhaften Kundenkontakt gibt),
  6. Datenschutzbelange werden eingehalten.

Die Dienstvereinbarung zur Tele- und Heimarbeit findet inhaltlich vollständige Anwendung, nur das Beantragungsverfahren ist ausgesetzt. Es reicht eine Mitteilung an den Bereich Personal aus, in denen die Beschäftigten namentlich gemeldet werden.

Sofern zur Kinderbetreuung noch Home Office notwendig sein sollte, ist dies mit dem Fachvorgesetzten abzustimmen. Der Fachvorgesetzte entscheidet über die Möglichkeiten (mögliche Aufgaben, Umfang etc.) zum Home Office.

Wie gestaltet sich die Arbeit im Homeoffice?

Ihre Pflichten im Homeoffice:

  • Die Erreichbarkeit per E-Mail und Telefon muss gewährleistet sein. Die Einstellung einer Rufumleitung ist verpflichtend.
  • Eine grundsätzliche Erreichbarkeit in der Kernzeitzeit muss sichergestellt sein.
  • Personen, die in dieser Zeit Kinder betreuen und deswegen flexibel arbeiten müssen, treffen hierzu entsprechende Absprachen mit ihren Vorgesetzten bzw. innerhalb der Organisationseinheit. Die Organisationseinheiten müssen gewährleisten, dass sie innerhalb der genannten Zeiten zu erreichen sind. Wie genau dies umgesetzt wird, kann individuell in der Organisationseinheit geregelt werden.
  • Direkte Vorgesetzte müssen zusätzlich gewährleisten, dass sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Bedarf jederzeit telefonisch erreichen können.
  • Es besteht die Verpflichtung, die Webseite www.h2.de/coronavirus mindestens einmal täglich zu prüfen sowie die E-Mails mindestens zweimal täglich zu lesen und zu beantworten.
  • Die Führungskräfte organisieren die Arbeitsabläufe für ihren Bereich und stimmen sich hinsichtlich Organisation und Arbeitsplan zwingend mit ihren Beschäftigten aktiv ab. Es erfolgt eine Dokumentation über die Aufgaben.
  • Eine gesonderte Antragsstellung für das Homeoffice ist nicht notwendig.
  • Bestehende Teilzeitregelungen bleiben erhalten.
  • Für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte gilt ebenfalls, die Aufgaben so weit wie möglich von zu Hause aus zu erledigen.
  • Krankmeldungen an die Personalabteilung sind weiterhin erforderlich. Insbesondere bei Corona-Erkrankungen ist die Personalabteilung und der Arbeitsschutzbeauftragte zu informieren.
  • Anträge auf Urlaub sind per E-Mail über den Vorgesetzten an das Personaldezernat zu stellen.

Wie melde und dokumentiere ich meine Anwesenheit bzw. die von Externen an der Hochschule?

Jegliche geplante Anwesenheit von Beschäftigten muss bereichsbezogen organisiert, mit dem Fachvorgesetzten abgestimmt, gesammelt und zur Dokumentation an zentraler Stelle in der Organisationseinheit (z.B. Dekanat, Sekretariat) für die kommende Woche angezeigt werden.

Jede Organisationseinheit muss zur Nachverfolgung von Infektionsketten zusätzlich das individuelle Kommen und Gehen der Beschäftigten bereichsintern dokumentieren (z. B. über eine digitale Liste).

Externe Personen müssen sich in eine Liste beim Wachdienst eintragen, was vom jeweiligen Ansprechpartner der Hochschule zu organisieren ist.

Was ist mit Personen, die zu einer Risikogruppen zählen?

Personen, die zu einer Risikogruppe (gem. RKI) gehören, benötigen je nach Tätigkeit und Einsatzgebiet besonderer Betrachtung bei der Arbeitsorganisation und dürfen keiner Abweichung der bestehenden Infektionsschutzmaßnahmen ausgesetzt werden. Die Regelungen zum Arbeiten am betrieblichen Arbeitsplatz sind hierbei zwingend einzuhalten. Weiterhin sind ggf. die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens / Homeoffice zu prüfen. Zusätzliche Unterstützung und Beratung ist dabei durch die Betriebsärztin und Hr. Thiede möglich (Kontakt unter www.h2.de/abu).

Welche Risiken bestehen, wenn ich schwanger bin bzw. mein Kind stille und welche Möglichkeiten habe ich, um das Infektionsrisiko zu minimieren?

Da es sich bei dem Corona-Virus SARS-CoV-2 um ein neues und noch relativ unerforschtes Virus handelt, v.a. in Hinblick auf Langzeitfolgen, werden bei Schwangeren bzw. Stillenden besonders folgende Schutzmaßnahmen ermpfohlen:

  • Tätigkeiten mit sozialem Kontakt, zu wechselnden Kontaktpartner*innen bzw. mit Publikumsverkehr und das Arbeiten in großen Kontaktgruppen meiden
  • einen Mindestabstand von 1,5 m im Kontakt zu anderen Personen sicherstellen
  • ggf. weitere notwendige Schutzvorkehrung treffen (Trennwände, Lüften der Räume, Hygiene etc.)
  • Einzelarbeitsplätze bereitsstellen und/oder dauerhaft im Home-Office arbeiten
  • wenn keine Schutzmaßnahmen möglich sind, kann ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen werden
  • einen Extra-Raum zum Stillen mit erhöhten Hygiene- und Reinigungsstandards bereitstellen

Es ist insbesondere zu beachten, dass bestimmte Schutzmaßnahmen wie z.B. FFP3-Masken für Schwangere nicht dauerhaft geeignet sind.

Weiterführende Informationen unter:

https://www.bafza.de/fileadmin/Programme_und_Foerderungen/Unterstuetzung_von_Gremien/Ausschuss-fuer-Mutterschutz/Informationspapier_Mutterschutz_und_SARS-CoV-2_200414.pdf

https://www.bafza.de/programme-und-foerderungen/unterstuetzung-von-gremien/ausschuss-fuer-mutterschutz-geschaeftsstelle/faq-zu-mutterschutz-und-sars-cov-2/

Bitte melden Sie sich im Falle einer Schwangerschaft und bei weiteren Fragen beim Personaldezernat (personaldezernat@h2.de) oder beim Arbeits-, Brand- und Umweltschutzbeauftragten André Thiede (andre.thiede@h2.de).

Ist die arbeitsmedizinische Versorgung sichergestellt?

Die arbeitsmedizinische Grundbetreuung durch die Betriebsärztin (Kontakt: www.h2.de/abu) zur Vorsorge, zur individuellen Beratung, zu arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren aber auch zu Fragen bei Vorerkrankungen und Ängsten ist weiterhin telefonisch möglich.

Erhalte ich im Homeoffice weiterhin Gehalt?

Homeoffice bedeutet, dass Sie von zu Hause aus arbeiten. Auf Grund dieser Arbeitspflicht erhalten Sie weiterhin Ihr Gehalt.

Bin ich im Homeoffice versichert?

Auch bei der Arbeit zu Hause genießen Sie den vollen Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung und sind darüber versichert. Im Fall der Hochschule ist es die Unfallkasse Sachsen-Anhalt. Dieser Versicherungsschutz schließt alle im inneren Zusammenhang mit Ihrer Arbeitsaufgabe stehenden Tätigkeiten ein. Die Hochschule ist auch bei der Tele-Heim-Arbeit für die Einhaltung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten verantwortlich. Aus diesem Grund muss sichergestellt sein, dass Sie Ihre Aufgaben entsprechend gut organisieren können.

Ich habe keine Erfahrung mit Tele-Heim-Arbeit. Wer kann mir helfen?

Das ZKI steht Ihnen in Magdeburg Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 15 Uhr sowie am Freitag von 8.30 bis 13 Uhr zur Verfügung. In Stendal helfen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen Montag und Mittwoch von 8.30 bis 15 Uhr sowie am Freitag von 8.30 bis 13 Uhr. Alle notwendigen Informationen zum Einrichten von mobilem Arbeiten finden Sie auch im Cumulus im Bereich ZKI-Dokumente: Informationen zum Homeoffice unter https://dokumente.h2.de.

Ich plane eine Dienstreise. Kann diese ohne Weiteres stattfinden?

Dienstreisen werden unter folgenden Auflagen genehmigt:

  • Es wurde im Interesse der Gesundheit geprüft - unter Beachtung des aktuellen, regionalen Infektionsgeschehens am Zielort -, ob die Dienstreise wirklich absolut erforderlich ist und technische Lösungen wie Telefon- oder Videokonferenzen keine adäquaten Alternativen sind.
  • Übernachtungen sind nur bei bestehendem Hygienekonzept in der Unterkunft möglich.
  • Nutzung eines Dienstfahrzeuges nur als Einzelperson.
  • Außerhalb Deutschlands bedarf es einer Stellungnahme von Herrn Thiede nach aktuellen Vorgaben des Auswärtigen Amtes und des RKI für die gesamten Reisebedingungen und der anschließenden Genehmigung durch die Rektorin/Kanzlerin.
  • Strikte Einhaltung der Schutzmaßnahmen in den öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Schutzvorkehrungen nach Hygieneempfehlungen des Bundesministeriums für Gesundheit am Zielort vorhanden.

Diese Ausnahmegenehmigungen sind nur möglich, wenn die Reise durch den direkten Vorgesetzten als unbedingt erforderlich angesehen wird.

Die Kindertageseinrichtung bzw. Schule meines Kindes wurde geschlossen. Wie kann ich die Betreuung meiner Kinder sicherstellen?

Aufgrund der landesweiten Schließung von Kindertageseinrichtungen, Schulen und Gemeinschaftseinrichtungen gewährt das Land Tarifbeschäftigten nunmehr nach § 29 Abs. 6 TV-L und Beamtinnen und Beamten nach § 70 Abs. 1 LBG LSA eine Freistellung von 30 Arbeitstagen, sofern

  • die zu betreuenden Kinder unter 12 Jahre alt sind,
  • die Beschäftigten bzw. Beamtinnen und Beamten versichern, dass keine andere Betreuungsperson zur Verfügung steht und
  • kein Homeoffice möglich ist.

Bei einer anderen Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit als auf 5 Tage in der Woche erhöht oder vermindert sich die Anzahl entsprechend.

Gleiches gilt für Eltern mit Kindern, die behindert und auf Hilfe angewiesen sind ohne Altersgrenze sowie für Pflegeeltern, bei denen das Kind in Vollzeitpflege nach § 33 des Achten Buches Sozialgesetzbuch in den Haushalt aufgenommen wurde.

Die Freistellung kann auch halbtägig oder stundenweise erfolgen.

In allen Fällen ist vorab immer mit der/dem Fachvorgesetzten abzustimmen, ob ein Arbeiten im Homeoffice möglich ist und deren/dessen Zustimmung einzuholen.

Hierfür nutzen Sie bitte den vorgegebenen Antrag auf Freistellung  Formular
und senden es ausgefüllt an das Personaldezernat (ausschließlich über personaldezernat@h2.de).

Des Weiteren sind folgende Alternativen möglich:

  • Gewährung von Urlaub
  • Abbau von Mehrarbeitszeit oder Aufbau von Minusstunden
  • unbezahlte Freistellung

Ich bin alleinerziehend. Besteht für mein Kind ein Anspruch auf Notbetreuung?

Durch die Aufnahme des Bildungssektors zum Anspruch auf Notbetreuung kann diese nun mehr in Anspruch genommen werden. Die Träger der Kita's haben dazu eigene Formulare, auf denen die Bestätigung zur Systemrelevanz durch die Hochschule erfolgen kann. Die Bestätigung erfolgt durch das Personaldezernat. Die Formulare sind daher vollständig ausgefüllt an personaldezernat@h2.de zu senden.

Ich habe eine Urlaubsreise gebucht. Darf ich diese antreten?

Soweit sich der bzw. die Beschäftigte aus privaten Gründen (z. B. Urlaubsreise) in ein Risikogebiet begibt, muss sie/er die Konsequenzen, die sich aus der SARS-CoV-2 Quarantäneverordnung ergeben selbst tragen. Dies bedeutet z.B., dass sie/er nach der Rückkehr ebenfalls die Räumlichkeiten der Hochschule für die 14-tägige Inkubationszeit nicht betreten darf, soweit nicht durch ärztliches Attest eine Nichterkrankung nachgewiesen wurde. Es muss dann geklärt werden, ob und in welchem Umfang die Möglichkeit eines Homeoffice besteht. Soweit diese nicht besteht, kann die Freistellung über Urlaub und Stundenabbau erfolgen. Ist dies nicht möglich oder erwünscht, erfolgt die Freistellung unbezahlt. Erkrankt eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter aufgrund der Reise an dem Coronavirus, geht sie bzw. er zudem das Risiko ein, den Entgeltfortzahlungsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber zu verlieren.

Ist es möglich, bereits genehmigten Urlaub zurückzuziehen?

Der geplante Jahresurlaub der bereits für 2020 genehmigt wurde (laut Urlaubsplanung in den Organisationseinheiten - nicht die "grüne Karte"), ist von Beschäftigten wie beantragt anzutreten. Ausgenommen hiervon sind die Beschäftigten, die im Einzelfall dringende dienstliche Belange wahrnehmen müssen. Die Entscheidung hierüber treffen die Rektorin und die Kanzlerin.

Ausnahmen einer Verschiebung können sein:

  • Urlaub aufgrund der Eingewöhnung des Kindes in die Kita, die verschoben werden musste
  • eine Vorverlegung des Urlaubszeitraumes aufgrund einer Verschiebung des Arbeitsaufkommens

Wie verhalte ich mich im Verdachtsfall, wenn ich befürchte, mit dem Coronavirus infiziert zu sein?

Personen mit erkennbaren Symptomen (auch leichtes Fieber, Erkältungsanzeichen, Atemnot) verlassen den Arbeitsplatz unverzüglich bzw. bleiben zu Hause, bis der Verdacht ärztlicherseits aufgeklärt ist. Hier sind auch die Beschäftigten selbst in der Verantwortung, ihre gesundheitliche Situation vor Arbeitsbeginn zu prüfen, um andere nicht in Gefahr zu bringen.

Beschäftigte, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland gekommen sind oder deren Rückkehr bevorsteht, die Kontakt zu infizierten Personen hatten und unspezifische Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme jeglicher Schwere zeigen, sind angewiesen/verpflichte:

  1. unmittelbar mit dem Gesundheitsamt, Ihrem Arzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) telefonisch Kontakt aufzunehmen,
  2. den Arbeits-, Brand- und Umweltschutzbeauftragten Herrn Thiede (E-Mail: andre.thiede@h2.de, Tel. 0391 886 4678) zu informieren (Meldepflicht).
  3. mit der oder dem Vorgesetzten abzustimmen, ob Aufgaben im Homeoffice mit Rufumleitung bearbeitet werden können und
  4. bis zur abschließenden Klärung des Gesundheitszustandes vom Campus fernzubleiben. Dabei sind Sie von Ihrer Arbeitspflicht unter Fortzahlung des Entgelts freigestellt.

Wird für einen Beschäftigten eine Quarantäne gemäß § 31 IfSG ausgesprochen, ist der bzw. die Fachvorgesetzte, der Arbeitsschutzbeauftragte André Thiede und das Personaldezernat (ausschließlich unter personaldezernat@h2.de) zu informieren. Die Betroffenen haben einen Entgeltfortzahlungsanspruch bis zu sechs Wochen.

Nehmen Beschäftigte an, dass in ihrem Umfeld eine Infektion aufgetreten ist oder der Verdacht einer Infektion besteht, dass sie folglich selbst Trägerin bzw. Träger des Virus sein könnten (z. B. Rückkehr aus Risikogebieten ohne Symptome, Beschäfitgte mit in häuslicher Gemeinschaft lebenden unter Quarantäne stehenden Personen, Beschäftigte ohne eigene Symptome, die angezeigten Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder haben), sollten sie sich telefonisch an ihre bzw. ihren Fachvorgesetzten und den Arbeitsschutzbeauftragten André Thiede wenden. Sofern Homeoffice mit Rufumleitung möglich ist, ist diese zwingend wahrzunehmen. Die Entscheidung über die Inanspruchnahme der Möglichkeit trifft der Dekan bzw. die Dekanin oder der Leiter bzw. die Leiterin der Organisationseinheit. Das Personaldezernat wird durch die entsprechende Leitung über die individuellen Regelungen und die Namen der betroffenen Beschäftigten informiert unter: personaldezernat@h2.de

Kontakt

Arbeits-, Brand- und Umweltschutzbeauftragter
André Thiede

Tel.: (0391) 886 46 78
Fax: (0391) 886 45 70
E-Mail: andre.thiede@h2.de

Besucheradresse: Haus 2, Raum 1.02

Kontakt und Anfahrt

PsychoSoziale StudierendenBeratung

Hier finden Studierende und Beschäftigte auch in der aktuellen Situation fachkundigen Rat und individuelle Unterstützung u. a. bei Motivationstiefs, Überforderungsgefühlen, Schwierigkeiten in der Beziehung oder Prüfungs- und Zukunftsängsten.

PsychoSoziale StudierendenBeratung

Hintergrund Bild