Das Spiel ist aus? Fußball zwischen Kommerz und Fankultur

Die Fußball-Weltmeisterschaft naht und mit ihr – nun schon traditionell – eine passende Vortragsreihe an der Hochschule Magdeburg-Stendal, die sich an die interessierte Öffentlichkeit richtet. Ihr Titel: „Das Spiel ist aus? Fußball zwischen Kommerz und Fankultur“.

An sechs Tagen vom 19. April bis zum 7. Juni geben Gäste aus dem Sportjournalismus, der Politik, der Sozialarbeit und dem Fußball Auskunft über die Schwierigkeiten moderner Berichterstattung, über Kommerz in den Vereinen und Medien. Es geht aber ebenso um Publikum, Provokationen und Protest. Was mit einem Begriff zu umschreiben ist, der besonders in Magdeburg Konjunktur hat: Es geht um Fankultur. Organisatoren der Reihe sind das Institut für Journalismus sowie die Pressestelle der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Am Donnerstag, den 26. April geht es um die Rolle des Fernsehens in Bezug auf Sportrechte. Insbesondere Fußballfans müssen für Abos im Bezahlfernsehen viel Geld ausgeben. Mittlerweile wird selbst die 3. Liga davon erfasst. Warum ist Sport überhaupt wichtig für das Fernsehen? Gehört es zum Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen Sport in großem Umfang zu übertragen? Gibt es eine Balance zwischen Fanwünschen und Bezahlbarkeit der Rechte? Was lässt sich das Fernsehen die Recht kosten? Warum überträgt das Öffentlich-Rechtliche nicht mehr Amateursport oder mehr andere Sportarten?

Wolf-Dieter Jacobi wurde 1965 im sächsischen Borna geboren. Der Diplomjournalist begann im Juli 1990 eine fernsehjournalistische Laufbahn. Er wurde Sportreporter beim Deutschen Fernsehfunk (DFF) in Berlin und arbeitete ab September 1990 beim Aufbau des Landessenders Sachsen des DFF in Dresden mit. Auch einige weitere Stationen hatten mit Sport zu tun, so war Jacobi u. a. Redaktionsleiter Sport der MDR-Fernsehdirektion sowie Chef des ARD/ZDF-Teams bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver. Im Oktober 2016 begann seine zweite fünfjährige Amtszeit als Programmdirektor des MDR.
Die Moderation hat Prof. Dr. Claudia Nothelle vom Institut für Journalismus an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

In den vier Folgeterminen bis zum 7. Juni geben weitere Gäste aus dem Sportjournalismus, der Politik, der Sozialarbeit und dem Fußball Auskunft über die Schwierigkeiten moderner Berichterstattung, über Kommerz in den Vereinen und Medien. Es geht aber ebenso um Publikum, Provokationen und Protest. Was mit einem Begriff zu umschreiben ist, der besonders in Magdeburg Konjunktur hat: Es geht um Fankultur. Organisatoren der Reihe sind das Institut für Journalismus sowie die Pressestelle der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Alle weiteren Termine und Gäste auf einen Blick:

17. Mai

Harald Stenger, ehemaliger Pressesprecher der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und
Peter Ahrens, Sportredakteur bei SPIEGEL ONLINE

24. Mai
Omid Nouripour, außenpolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion,
Vorsitzender des Eintracht-Frankfurt-Fanclubs im Deutschen Bundestag

31. Mai
Prof. Dr. Titus Simon, ehemals an der Hochschule Magdeburg-Stendal und
Stefan Roggenthin, Fanprojekt Magdeburg

7. Juni
Mario Kallnik, Geschäftsführer 1. FC Magdeburg Spielbetriebs GmbH (angefragt)

Ort: Cafeteria, Beginn: jeweils 18 Uhr

Kontakt

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Norbert Doktor

Tel.: (0391) 886 41 44
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