Gesundheit von Beschäftigten und Studierenden im Fokus


Beim Gesundheitstag auf dem Campus der Hochschule Magdeburg-Stendal, v.l.: Hochschulberater Andreas Ihle, Steffi Suchant, Leiterin der TK-Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Hochschul-Rektorin Prof. Dr. Anne Lequy, Anja Meier, Koordinatorin für Betriebliches Gesundheitsmanagement an der Hochschule. Foto: Matthias Piekacz

Die Hochschule Magdeburg-Stendal will das Thema Gesundheit zukünftig noch stärker in den Fokus rücken. Grundlage dafür bildet eine gemeinsame Initiative der Bildungseinrichtung und der Techniker Krankenkasse (TK).

Gestartet wurde das zunächst bis Mitte kommenden Jahres laufende und von der TK geförderte Projekt zum betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) jetzt unter anderem mit Aktionstagen an den Standorten Magdeburg und Stendal. Hierbei bestand beispielsweise Gelegenheit, sich über gesunde Ernährung zu informieren oder die eigene Geschicklichkeit und Fitness an einer Kletterwand zu testen. 

Aufschluss darüber, wo die rund 525 Beschäftigten der Hochschule Wünsche und Bedarf zur Förderung ihrer Gesundheit haben, soll zunächst eine Befragung geben. Hochschulrektorin Prof. Dr. Anne Lequy zeigte sich zum Start des Projektes bereits gespannt auf die Ergebnisse und unterstrich: „Die Gesundheit aller Hochschulangehörigen ist uns sehr wichtig. Wir wollen, dass unsere Beschäftigten und die Studierenden lang gesund bleiben und sich für die Herausforderungen in Studium, Arbeit und Alltag fit fühlen. Die betriebliche Gesundheitsförderung soll daher nicht nur allein die Gesundheit unterstützen, sondern insgesamt die gesundheitsgerechte Organisation von Arbeit betrachten.“ 

Die neue Initiative knüpft an Maßnahmen der Hochschule an, nämlich das studentische Gesundheitsmanagement, die Hochschul-AG Gesundheit und die seit Juni 2018 an der Hochschule tätige Koordinatorinfür Betriebliches Gesundheitsmanagement.

Wie Hochschulberater Andreas Ihle, der seitens der TK das Projekt betreut, ergänzte, gibt es beim BGM kein Gesundheitsprogramm „von der Stange“. Vielmehr will er gemeinsam mit einem Team der Hochschule und seinem Kollegen Jan Schrade besondere Belastungsschwerpunkte aufdecken und unter Einbeziehung bereits vorhandener Strukturen – auch des Hochschulsports – maßgeschneiderte Angebote machen. Zweifellos dürfte Ihle bei Gesundheitskursen wie dem im Vorfeld der Magdeburger Firmenstaffel bereits gestarteten Lauftraining auch den einen oder anderen Tipp aus seiner aktiven Zeit als Leistungssportler weitergeben. Schließlich kann der 39-Jährige nicht nur vordere Platzierungen bei deutschen und europäischen Meisterschaften vorweisen, sondern sogar olympisches Gold im Zweier-Kajak.

Ob die unterbreiteten Angebote das Ziel nachhaltiger Gesundheitsförderung erreicht haben, soll zum Abschluss durch eine Evaluation ermittelt werden.

Die Hochschule Magdeburg-Stendal bietet mehrere Studiengänge im Gesundheitsbereich an. Dazu gehören der Bachelor-Studiengang Gesundheitsförderung und -management sowie der Master-Studiengang Gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung.

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