Hochschule für Zertifikat zum audit familiengerechte hochschule geehrt

Die Hochschule Magdeburg-Stendal wurde mit dem mit dem Zertifikat zum audit familiengerechte hochschule geehrt. V.l.n.r.: Carolin Flux – Referentin für Chancengleichheit / Koordinatorin für familiengerechte Hochschule, Aline Balling – studentische Hilfskraft für Chancengleichheit, Prof. Dr. Beatrice Hungerland – Dekanin am Fachbereich für Angewandte Humanwissenschaften / Professorin für Kindheitswissenschaften / Initiatorin und Begleiterin des Audits, Prof. Dr. Anne Lequy – Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal, Christoph Naul - Student der Hochschule Magdeburg-Stendal – mit Tochter, Prof. Dr. Volker Wiedemer - Prorektor für Hochschulsteuerung und -marketing sowie für den Standort Stendal, Lisa Johannsen - Mitarbeiterin für Gremienbetreuung, Prof. Dr. Yongjian Ding - Prorektor für Studium, Lehre und Internationales / Vorsitzender des Begleitkreises für familiengerechte Hochschule, Anja Müller - Projektmitarbeiterin für Naturstoffinnovation / Gleichstellungsbeauftragte am Fachbereich für Ingenieurwissenschaften und Industriedesign, Prof. Dr. Kerstin Baumgarten - Prorektorin für Forschung, Entwicklung und Transfer, Antje Völker - Referentin im Rektorat und Dr. Antje Hoffmann – Kanzlerin der Hochschule Magdeburg-Stendal. Foto: Matthias Piekacz

Die Hochschule Magdeburg-Stendal ist am 15. Juni 2020 für die Auszeichnung mit dem Zertifikat zum audit familiengerechte hochschule geehrt worden. Die Würdigung für ihre strategisch angelegte Verbesserung familiengerechter Arbeits- und Studienbedingungen fand erstmals in der 22-jährigen Geschichte des audit im Rahmen eines Zertifikats-Online-Events statt. Gratuliert hat neben Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, und John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, die die Schirmherrschaft über das audit trägt.

Die Hochschule Magdeburg-Stendal hatte zuvor erfolgreich das Dialogverfahren zum audit durchlaufen, das Arbeitgebern offen steht, die seit mindestens neun Jahren mit dem audit eine strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik verfolgen. Die Hochschule wurde erstmals im Jahr 2010 mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet, das bislang jeweils eine Laufzeit von drei Jahren hatte. Nach zwei Re-Auditierungen folgte nun das Dialogverfahren, das mit dem Zertifikat mit dauerhaftem Charakter honoriert wird.

Angeboten wird das audit von der berufundfamilie Service GmbH, die zur Qualitätssicherung des Zertifikats in drei Jahren ein weiteres Dialogverfahren ansetzen wird. Ziel des Dialogverfahrens ist es, den hohen Entwicklungsstand der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik zu pflegen und in einzelnen ausgesuchten Bereichen das Optimierungspotenzial zu nutzen.

Über 500 Beschäftigte und ca. 5500 Studierende können bei der Hochschule von den familienbewussten Maßnahmen profitieren. Das Angebot umfasst aktuell vielfältige Maßnahmen, besonders sticht dabei der KomPass hervor, ein Instrument zum Nachteilsausgleich und Kompensationsmöglichkeiten für Studierende mit Familien- und Sorgeaufgaben oder Studierende mit Erkrankungen und Beeinträchtigungen. Geplant ist die Einführung weiterer Maßnahmen, wie beispielsweise die Familienfreundlichkeit als Querschnittsthema im Handeln aller Hochschulmitglieder zu verankern und einen größeren Fokus auf die Unterstützung Studierender mit Pflegeverantwortung zu legen. Dazu wurde auch ein Handlungsprogramm verabschiedet.

Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, erläuterte anlässlich des Zertifikats-Online-Events, das unter dem Titel „TEAM2020 – Mit Vereinbarkeit Stark in und nach der Krise“ stand: „Familien- und lebensphasenbewusste Arbeitgeber hatten immer ein Gespür dafür – mit der Coronapandemie wurde aber in der gesamten Arbeitswelt offensichtlich: Eine strategisch angelegte Vereinbarkeitspolitik ist ein Mittel des Risikomanagements. Dank ihr sind Arbeitgeber in der Lage, auf Veränderungen flexibel zu reagieren – und das schnell und passgenau. Eine Unternehmenskultur, in der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben verankert ist, fördert auch die Funktionalität von Teams. Denn sie bietet den Rahmen, in dem Talente gefördert, das Empowerment der Beschäftigten unterstützt, die Agilität von Arbeitsabläufen angetrieben und das Management von Vereinbarkeitsfragen effektiv gestaltet werden kann. Diese Effekte, auf der die Zusammenarbeit innerhalb der Teams eine gute Basis findet, zahlen sich gerade auch in Krisenzeiten aus.“

Die webbasierte Veranstaltung war insgesamt 334 Arbeitgebern – 134 Unternehmen, 164 Institutionen und 36 Hochschulen – gewidmet, die in den vorangegangenen zwölf Monaten erfolgreich das audit berufundfamilie oder audit familiengerechte hochschule durchlaufen hatten.

Mehr Informationen: www.h2.de/audit-familiengerechte-Hochschule

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