Mit akademischem „Hochleistungssport” zum Forschungspreis 2015

Während der Preisverleihung in Magdeburg (v.l.): Prof. Dr. Günter Mey, Prof. Dr. Gabriele Helga Franke, Prof. Dr. Harald Goldau, Prorektor für Forschung, Entwicklung und Transfer der Hochschule Magdeburg Stendal, sowie Prof. Dr. Wolfgang Maiers, Dekan des Fachbereiches Angewandte Humanwissenschaften in Stendal. Foto: Matthias Piekacz.

Für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen sind Prof. Dr. habil. Gabriele Helga Franke und Prof. Dr. habil. Günter Mey mit dem Forschungspreis 2015 der Hochschule ausgezeichnet worden. Beide Preisträger lehren und forschen am Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften in Stendal.

Gabriele Helga Franke ist seit 2002 als Professorin für Psychodiagnostik in der Rehabilitationspsychologie an der Hochschule tätig. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Entwicklung psychologisch-diagnostischer Verfahren. National werden ihre Handbücher vielfältig eingesetzt und zahlreich zitiert. International wird vor allem auf Forschungsarbeiten zu verschiedenen, chronisch kranken Patientengruppen Bezug genommen. „Die Verfahren gehören weltweit zu den am häufigsten eingesetzten und sind längst in wichtigen Feldern des Faches zum Standard geworden. Sie ist damit eine Art Leuchtturm in der Außendarstellung der Hochschule”, würdigte Prof. Dr. habil. Wolfgang Maiers, Dekan des Fachbereichs Angewandte Humanwissenschaften, ihre Arbeit in seiner Laudatio.

Günter Mey lehrt seit 2009 als Professor für Entwicklungspsychologie am Standort Stendal. Qualitative Sozialforschung, Kindheitsforschung, Jugendkulturforschung und Transgenerationalität sind seine Forschungsthemen. Es falle insbesondere auch die enorme Produktivität Meys ins Auge, wie Laudator Prof. Dr. Wolfgang Maiers betonte: „Allein in den letzten fünf Jahren hat er 13 Bücher und Themenhefte von Zeitschriften herausgegeben, 14 Hand- oder Lehrbuchtexte geschrieben, 23 Artikel in Sammelbänden und 15 in Zeitschriften veröffentlicht, 14 Editorials und 15 Lexikoneinträge verfasst sowie einen wissenschaftlichen Dokumentationsfilm produziert. Seine in den letzten beiden Jahren abgeschlossenen Projekte erreichten ein Drittmittelvolumen im sechsstelligen Bereich.”

Die Verleihung des Forschungspreises fand am 4. November im Rahmen des Forschungsmarktes 2015 statt, auf dem aktuelle Forschungsthemen und Forschungskooperationen der Hochschule vorgestellt wurden. Der Forschungspreis ist mit 2.000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr geteilt.

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