Designer gestalten Asphalttester mit integrierter Sackkarre

Claudius Lotz und Daniel Hamann präsentieren das Prüfgerät gemeinsam mit Thorsten Hildebrand (Mitte). Foto: Matthias Piekacz

Unterstützt von Prof. Jan Bäse gingen die Studenten im Oktober 2017 ans Werk. Von dem Asphalttester existierte ein Prototyp. Die Funktionsweise dieses neuartigen Qualitätstesters für den Bau von Asphaltstraßen war klar. Was fehlte, war ein ergonomisch und ästhetisch überzeugendes Design. Bereits die Präsentation der ersten Zwischenergebnisse war überzeugend. „Uns wurde ein ganzes Feuerwerk frischer Ideen von den Studenten vorgestellt“, erinnert sich Bianca Zorn, Geschäftsführerin des Unternehmens. Da das Gerät auf Baustellen viel über kurze Strecken transportiert werden muss, lag es nahe eine Lösung zu finden, die Zeit und Kraft spart.

Claudius Lotz und Daniel Hamann haben das gelöst, indem sie die Funktion einer klassischen Sackkarre in den Tester integriert haben. Nach dem simplen Umstecken des oberen Teils lässt sich der Tester leicht ankippen und rollen. Prof. Jan Bäse kommentiert: „Dass viele Entwürfe unserer Studenten eine hohe Qualität haben, davon waren wir überzeugt. Dass ein Partnerunternehmen in einem Projekt einen Entwurf dann auch wirklich in ein Produkt umsetzt, passiert jedoch nicht so häufig. Für die Studenten und uns Hochschullehrer ist das sehr motivierend“.

Thorsten Hildebrand, bei ZORN INSTRUMENTS für den Vertrieb verantwortlich, schätzt das große Potenzial des neu designten Asphalttesters und meint angesichts der deutlich erleichterten Handhabung: „Dieses Gerät verleitet dazu, es zu benutzen.“ Ob sich die internationale Fachwelt diesem Urteil anschließt, wird nun die Baumaschinenmesse in München zeigen.

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