1.200 Studienanfänger zum Wintersemester erwartet



Begrüßung der Erstsemester aus dem Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit im Audimax auf dem Campus Magdeburg, Foto: Matthias Piekacz

Begrüßung der Erstsemester aus dem Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit im Audimax auf dem Campus Magdeburg, Foto: Matthias Piekacz

Die Hochschule Magdeburg-Stendal erwartet etwa 1.200 Studierende in den 38 Bachelor- und Master-Studiengängen, die im Wintersemester beginnen. Davon werden in Stendal mehr als 400 Anfänger erwartet. Über 3.800 Studieninteressierte hatten sich online für einen Studienplatz an der Hochschule beworben. Das sind über 200 mehr als 2019. 



Das erste Semester begann für die neuen Studierenden der Hochschule Magdeburg-Stendal ungewöhnlich – die Immatrikulationsfeier fand in diesem Jahr digital statt. Neben einem virtuellen Willkommen durch die Rektorin Prof. Dr. Anne Lequy und die Studierendenvertreter gab es Einblicke in das Campusleben und Informationen zum Studienstart. Die persönliche Begrüßung folgte im jeweiligen Fachbereich. 


Die Spitzenreiter

Die größte Nachfrage in Magdeburg verzeichnen die zulassungsbeschränkten Bachelor-Studiengänge Soziale Arbeit mit 733 Bewerbungen und Journalismus mit 353 Bewerbungen. Der nachgefragteste technische Bachelor-Studiengang ist Sicherheit und Gefahrenabwehr mit 139 Bewerbungen. Die höchste Bewerberzahl in Stendal hat der Bachelor-Studiengang Rehabilitationspsychologie (317).

Präsenz- und Online-Lehre
Das Wintersemester wird überwiegend ein Präsenzsemester. Rektorin Prof. Dr. Anne Lequy erklärt dazu: „Eine Verbreitung des Virus kann niemand wirklich ausschließen. Wir tun aber unser Bestes, das Risiko einer Verbreitung zu verringern. Das ist insofern eine Herausforderung, als dass wir eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften sind und uns stark über Praxisnähe definieren. Lehre und Forschung finden bei uns in Kleingruppen statt.“ Nicht alle Veranstaltungen können auf dem Campus angeboten werden. Da insbesondere innerhalb der Gebäude Abstand zu halten ist, reichen unsere räumlichen Kapazitäten – gerade für große Gruppen – nicht aus. Eine interne Erhebung zeigt, dass im Wintersemester mehr als die Hälfte der 1.270 Module als Präsenzveranstaltung geplant sind. Jeweils 24 Prozent werden online oder hybrid stattfinden. Lequy weiter: „Wir gehen verantwortlich mit der neuen Situation und den Lockerungen um. Ich freue mich, dass unser schöner Campus in Stendal und in Magdeburg sich wieder mit Leben füllt und zum Ort der Interaktion wird.“

Hygienekonzept für die Hochschule und Anwesenheitsdokumentation

Ab 1. Oktober gilt an beiden Standorten ein aktualisiertes Hygienekonzept. Es enthält Details zu Raumbelegung, Lüftungsintervallen, Umgang mit Risikogruppen und mit Verdachtsfällen. Es unterstützt zudem Dekanate und Leitungen bei Entscheidungen und Planungen und wird je nach Entwicklung angepasst und aktualisiert. Das Grundprinzip „Mit AH²A durch das Wintersemester“, das auf einer Aktion des Bundesministeriums für Gesundheit basiert, legt dabei die Eckpfeiler fest: Abstand halten, Hygiene beachten (Hände waschen, Husten- und Nies-Etikette) und Alltagsmaske tragen, falls kein ausreichender Abstand oder Unsicherheit zu Personenströmen besteht. Ein wesentlicher Bestandteil des Konzeptes ist die Anwesenheitsdokumentation, damit mögliche Infektionsketten und Kontakte schnell und schlüssig nachvollziehbar sind. Dafür wurde das digitale System ViLogCare eingeführt, welches von allen Personen im Bereich der Hochschule, also auch von Gästen, zu nutzen ist. 


Anmerkung: 
Die amtlichen Zahlen liegen erst Ende Oktober vor, wenn alle Zulassungsverfahren abgeschlossen sind. Es ist somit noch mit Änderungen zu rechnen.

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