30 Jahre

Forschungspreis und Nachwuchswissenschaftlerpreise für 2020 vergeben

Professor Björn Kampmeier wurde für seine Forschungsarbeit mit dem Forschungspreis der Hochschule Magdeburg-Stendal ausgezeichnet. Foto: Matthias Piekacz

Seit 2001 zeichnet die Hochschule Hochschule Magdeburg-Stendal herausragende Leistungen ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung aus. Der Preis wird durch die hochschuleigene Kommission für Forschung, Entwicklung und Transfer vergeben und ist mit 2.000 Euro dotiert. Über den diesjährigen Preisträger Björn Kampmeier, Professor für Brandschutz und Baukonstruktion, sagt die Jury: „Seine Forschungsvorhaben im Bereich des baulichen Brandschutzes mit Vertiefung im Holzbau und auf nachwachsende Rohstoffe sind aufgrund der aktuellen, bundesweiten Diskussionen um die Reduzierung von Energieverbräuchen und Schadstoffemissionen ausgesprochen praxisrelevant und nachgefragt“. Kampmeier hat seit seiner Berufung 2013 bereits eine Vielzahl von Forschungsprojekten für die Hochschule akquiriert und betreut.
Darüber hinaus ehrt die Hochschule jährlich Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Der Preis wird in vier Kategorien vergeben und ist mit jeweils 500 Euro dotiert. Master-Student Marian Winkler bekam den Preis aufgrund seiner sehr guten Leistungen und seines Engagements im Projekt „ego.-INKUBATOR Reibschweißen Industrie 4.0“ unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Frank Trommer. Im Rahmen seiner Masterthesis arbeitet Winkler zudem an einem innovativen Industrieprojekt zwischen der Hochschule und der AUDI AG zum Thema „Grundlagenforschung zur Erzeugung einer direkten stofflichen Verbindung aus Gusseisen mit Lamellengraphit und Aluminium mittels Reibschweißen zur Herstellung einer ultraleichten Mischbaubremsscheibe“.
Den Nachwuchspreis für Doktorandinnen und Doktoranden nahm in diesem Jahr Daniel Hesse entgegen. Hesse arbeitet neben seiner Dissertation als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Wasser, Umwelt Bau und Sicherheit unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ettmer in diversen Forschungsprojekten. Zu seinen Aufgabengebieten gehören unter anderem experimentelle Untersuchungen zum Sedimenttransport, Felduntersuchungen sowie hydrodynamisch-numerische Feststofftransport-Simulationen. Die Jury ehrt mit dem Preis seine Mitarbeit in etwa 20 Forschungsprojekten, an drei Publikationen, 15 Projektberichten und seine Lehrtätigkeiten auf nationaler und internationaler Ebene.
In der Kategorie Promovierter Mitarbeiter erhielt Dr. Marc Dietrich den Preis für sein Engagement im Bereich der Jugendkulturforschung. Dietrich arbeitet seit 2018 an dem von der DFG geförderten Projekt „Musikvideos, Szenemedien und Social Media – zur Aushandlung von Rassismus im deutschsprachigen HipHop“ und gilt als Experte auf diesem Themengebiet. Der Soziologe weist neben verschiedenen externen Lehraufträgen eine Reihe an Veröffentlichungen vor. Die Jury ehrt Dietrich aufgrund seiner wichtigen und innovativen Arbeit sowie seiner Expertise im Themenfeld cultural studies.
Für die beste Teamleistung wurde die Forschungsgruppe SPiRIT rund um Prof. Dr.-Ing. Herzog ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um eine interdisziplinäre Einrichtung des Instituts für Management und des Instituts für Elektrotechnik der Hochschule Magdeburg-Stendal. Im Mittelpunkt stehen innovative Lösungen im Bereich von Radio Frequency Identification, Social Media, Webtechnologien sowie Prozess- und Content Engineering. Ebenfalls umgesetzt werden Forschungsvorhaben zum Lehren und Lernen mit digitalen Medien. Die Arbeit der Forschungsgruppe stützt sich hauptsächlich auf drittmittelgeförderte Projekte mit Unternehmen und anderen Forschungseinrichtungen.

Fotos aller Preisträger sind auf dem Flickr-Profil der Hochschule zu finden.

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