Themenwoche Leben(s)Zeit vom 26. Oktober bis 1. November

Nachdem die erste Projektwoche »Leben(s)Zeit« im Mai 2018 auf große Resonanz gestoßen war, haben Cordula Jung, stellvertretende Intendantin des Theaters der Altmark, und Professor Dr. Nicola Wolf-Kühn (Sozialmedizin) wieder gemeinsam ein Lehrforschungsprojekt mit Studierenden der Rehabilitationspsychologie an der Hochschule durchgeführt. „Es geht uns darum, Kunst und Wissenschaft zu verbinden.“ Als Ergebnis für die Öffentlichkeit entstand eine Themenwoche, bestehend aus Vorträgen, Kino, Lesung, einem Tanzworkshop und dem Herzstück der Arbeit der Studierenden – einer Szenen-Collage zum guten Leben und seinem Gegenstück Entfremdung.

Mit der Themenwoche soll dazu angeregt werden, über das „gute Leben“ nachzudenken. Welche gesellschaftlichen Voraussetzungen braucht das gute Leben für alle? Die Erfahrung mit dem Corona-Lockdown hat gezeigt: Für einige brachte er Entschleunigung, viele aber erleben die Verschärfung der Wirtschaftskrise als Existenzangst, Druck und Stress. Die wichtigen Gebrauchsgüter wurden weiter produziert, sogar Toilettenpapier war da - dennoch führte ein Stillstand zu Zerstörung und Krise. Das gute Leben können nicht private Einzelne schaffen.

Moderne kapitalistische Gesellschaften müssen sich ständig beschleunigen und wachsen, sonst gibt es eine Krise. Zeit ist zunehmend mit Geld verknüpft. Dabei werden die Regenerationszeiten der Natur nicht respektiert, das zeigen uns Klimawandel und die gesamte ökologische Krise. Was macht das mit unserer Beziehung zur Arbeit, zu anderen Menschen, zur Natur? Studierende und Theaterschaffende gehen gemeinsam diesen Fragen nach und arbeiten das Thema sowohl wissenschaftlich als auch künstlerisch auf.

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