Werkschau des Instituts für Industrial Design

Funktional, lösungsorientiert und entscheidend in der Konkurrenz mit anderen Produkten: Vom 16. bis 19. Februar 2018 gibt der Designnachwuchs der Hochschule Magdeburg-Stendal im Forum Gestaltung wieder Einblicke in seine Semesterarbeiten. Studien-, Design- und Kunstinteressierte können nicht nur die teils interaktiven Werke erleben, sondern in diversen Workshops auch eigene Produkte gestalten. Die Vernissage beginnt am 16. Februar um 17.30 Uhr.

Die Ausstellung der Studiengänge Industrial Design, Interaction Design und Engineering Design zeigt sich breit gefächert: Die Studierenden widmeten sich zehn verschiedenen Themengebieten, aus denen neben handgefertigten Concept Cars aus Clay und neuen Konzepten für Altbewährtes auch interaktive Installationen u. a. zum Thema Digitalisierung und Virtualisierung hervorgingen. Einen Blick in die Zukunft bietet beispielsweise das Projekt „Notification alert“. Tragbare Objekte wie ein Armreif, der spontane Ideen festhält, oder eine Flasche, die ans Trinken erinnert, sind Teil dieser Exponate.

Besondere Akzente setzen Projekte, die in Kooperation mit externen Partnern entstanden sind und nach der Werkschau auf ihren Einsatz warten. Unter dem Motto „Gesägt, getan“ arbeitete das Institut für Industrial Design mit den Caritas-Jugendwerkstätten in Hannover zusammen, die es sich zum Ziel gemacht haben, junge Menschen beim Übergang ins Berufsleben zu unterstützen. „Die Studierenden entwickelten Konzepte für kreative Dekorationsgegenstände, nützliche Möbel und andere Produkte, die für die Jugendlichen einfach zu erstellen und verkäuflich sind“, erklärt Prof. Franz Hinrichsmeyer, der die Projektgruppe anleitete, darunter Friederike Schubert: „Die Werkschau ist eine gute Gelegenheit, auch potenziellen Arbeitgebern unsere Ideen zu präsentieren“, erklärt die junge Nachwuchsdesignerin.

Für eine besondere Konzertatmosphäre sorgen die von Master-Studierenden konzipierten Lichtinstallationen, die am 4. Mai 2018 den Magdeburger Dom zumindest kurzzeitig in ein neues Gewand hüllen. „Wir bekommen die Möglichkeit, in einer der ältesten, gotischen Kathedralen medial zu intervenieren. Die reichhaltige Geschichte des Doms und eine große Ansammlung von Kunstschätzen lassen der Fantasie große Spielräume“, freut sich Projektleiter Prof. Dominik Schumacher über den Auftrag der Magdeburger Dommusik.

Aber auch fernab von Vorgaben der Lehrenden und Wünschen von Partnern realisierten die Studierenden eigene Themen und Gedanken, deren Ergebnisse auf der Werkschau zu sehen sein werden. Darüber hinaus laden Workshops u. a. zu den Themen Zeichnen, Siebdruck und Clay-Modellbau zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Livemusik am Abend und geführte Rundgänge für Schulklassen am Montag runden das Programm ab. Für Letzteres sind Anmeldungen per E-Mail möglich unter: aline.fuerste@hs-magdeburg.de.

Wann:  

  • Vernissage, 16. Februar, um 17.30 Uhr
  • Ausstellung, 17. und 18. Februar, ab 10 Uhr
  • Führung für Schulklassen am 19. Februar nach Anmeldung

Wo:       

  • Forum Gestaltung, Brandenburger Straße 10, Magdeburg

 Gastredner bei der Vernissage sind:

  • Rektorin Prof. Dr. Anne Lequy
  • Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt
  • Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper

Impressionen

Eine erste Übersicht, was Sie auf der bevorstehenden Werkschau erwartet und mit welcher Thematik sich die Studenten in diesem Semester beschäftigt haben finden Sie hier

Programmübersicht

Kontakt

Prof. Dominik Schumacher

Tel.: (0391) 886 42 94
Fax: (0391) 886 42 43
E-Mail: dominik.schumacher@hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Haus 9, Raum 0.12


Aline Fürste, M.A.

Tel.: (0391) 886 41 52
Fax: (0391) 886 41 57
E-Mail: aline.fuerste@hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Haus 10, Raum 2.18

Kooperationspartner


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