Social Entrepreneurship und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

Eine gerechtere und nachhaltige Zukunft auf ökonomischer, sozialer sowie gesellschaftlicher Ebene ist auch das Ziel vieler Entrepreneure. Die Veranstaltungsreihe „Weltenretter Social Entrepreneurship“ hat es sich zum Ziel gesetzt, regelmäßig Best Practice Unternehmen aufzuzeigen, die mit innovativen Konzepten einen sozialen Mehrwert generieren.

Zusammen mit Norman Klüber (Kompetenzzentrum Soziale Innovation Sachsen-Anhalt) werden während des Online Lectures/ Workshops am Montag, den 25. Januar 2021 einführend die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, kurz SDGs, vorgestellt. Bevor es in die gemeinsame Erarbeitung neuer Lösungsansätze geht, wird eines der Ziele tiefgehender erklärt. Daran anschließend stellt Sarah Eisinger die GemüseAckerdemie vor, welche die Aufklärung von jungen Generationen fokussieren, damit sie wissen, was sie essen.

Die Stärkung des Bewusstseins für die Bedeutung von Natur und die Wertschätzung von Lebensmitteln in unserer Gesellschaft sind die Ziele des gemeinnützigen Sozialunternehmens Ackerdemia e.V. Darüber hinaus wollen sie mehr Wissen über Naturzusammenhänge, Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft verbreiten sowie eine gesunde Ernährungsweise und nachhaltigen Konsum fördern. Dazu werden nicht nur soziale und wirkungsorientierte Konzepte erarbeitet, sondern diese auch gemeinsam mit lokalen Akteuren umgesetzt.

Die GemüseAckerdemie gehört damit zu einem der jungen, innovativen Sozialunternehmen in Deutschland. Social Entrepreneurship kann als Überbegriff für eine Bewegung verstanden werden, die weltweit und in Deutschland an Bedeutung gewinnt. Darunter versammeln sich profitorientierte, missionsgetriebene Start-ups genauso wie zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich unabhängiger machen wollen von Fördermitteln und Spenden. In den Finanzierungskonzepten und Organisationsstrukturen sind Social Entrepreneurs vielfältig und komplex und sie bewegen sich oft zwischen klassischen Unternehmertum und der Generierung eines sozialen Mehrwerts, zwischen gesellschaftlicher Durchschlagskraft und professionellem Dienstleister.

 

Norman Klüber arbeitet im Wissenschaftsmanagement des Fraunhofer IMWS in Halle und forscht u.a. zur Verknüpfung von technologischen und sozialen Innovation. Einführend wird er die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen und deren politische Zielsetzung vorstellen.
Sarah Eisinger setzt sich seit 2019 mit der GemüseAckerdemie für die Verankerung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in ostdeutschen Bildungseinrichtungen ein und stellt sowohl das Unternehmen als auch die Vision für mehr Wertschätzung für Natur und Lebensmittel in unserer Gesellschaft vor.

Wann:

Montag, 25. Januar 2021 von 16.00 -17.30 Uhr

Anmeldung:

Via E-Mail an gruendet@h2.de mit Angabe des Namens.

Veranstaltungsort:

Digitales Zoom-Meeting, Zugangsdaten werden nach erfolgreicher Anmeldung zugesandt.

Kontakt

Öffentlichkeitsarbeit und Projektassistenz

Claudia Meißner

Tel.: (0391) 886 41 92
Fax: (0391) 810 7111
E-Mail: claudia.meissner@h2.de

Besucheradresse: FEZ, Raum 2.03

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