Reno Filla - Maschinenbau: Konstruktion und Entwicklung

Der Diplom-Ingenieur Reno Filla ist verheiratet und hat ein Kind. Nach seinem Abschluss 1998 an unserer Hochschule ging er zu Volvo nach Schweden, wo er bis heute mit seiner Familie lebt. Seine Freizeit verbringt er gerne mit Segelfliegen. Über seine Zeit des Studiums und sein Werdegang nach dem Studium  berichtet er uns in diesem Interview.

 

Warum haben Sie sich für ein Studium an der Hochschule Magdeburg-Stendal, und im Speziellen für den Studiengang Maschinenbau entschieden?


Ich hatte in der Endphase der DDR schon einmal in Magdeburg ein Studium angefangen, in einer experimentellen Ausbildung wo es direkt nach der zehnjährigen Schule an die damalige Ingenieurschule für Maschinenbau und Elektrotechnik, ISME ging. Das ganze sollte zu einem Fachschulabschluss als Techniker führen und gleichzeitig wahlweise das Abitur ermöglichen. Man wollte wohl von höchster Ebene aus erkunden, ob ein solches beschleunigtes Verfahren Sinn macht. Erkenntnis: nein, macht es nicht. Von ca 80 Studienanfänger haben es nur runde 20 bis zum Abschluss geschafft, der dann auch noch mehrmals mit Praktika und ähnlichem verlängert wurde, da die Deutsche Einheit irgendwie mit unserem Studienplan Schwierigkeiten hatte. Sommer 1993 war ich dann endlich Staatlich geprüfter Techniker des Maschinenbaus (Fertigungstechnik) nach bundesdeutschem Recht, mit einem zur Fachhochschulreife degradierten Abitur und einer gesamtdeutschen Industrie im freien Fall um mich herum.
Nach einem Jahr Zivildienst in meiner Heimatstadt Dessau entschied ich mich dann zum erneuten Studium und da ich Magdeburg kennen und lieben gelernt hatte fiel mir die Wahl leicht. Es stellte sich dann später heraus, dass die Spezialisierungsrichtung Automatisierungstechnik, für die ich mich beworben hatte und auch angenommen wurde, gar nicht existierte – also entschied ich mich zunächst erneut für die Fertigungstechnik aber schwenkte dann nach einigen Wochen auf Konstruktion und Entwicklung um. No regrets!

 

Was haben Sie aus Ihrer Studienzeit mitgenommen?


Vermutlich mehr als ich mir eingestehe. Ich war sehr wissbegierig und habe nebenbei noch extra Kurse belegt. Ausserdem half ich mit im Studentenrat und in der Fachschaft, bekam so auch Einblick hinter die Kulissen der Hochschule. Ich glaube das hat schon mehr geprägt als man glaubt. Die Neugier über den eigenen Tellerrand zu schauen habe ich auf jeden Fall versucht auszuleben.

 

Hat das Studium Sie auch menschlich geprägt?


Natürlich. Es sind viele nahe Freundschaften entstanden, auch oder vielleicht sogar besonders zu Studenten anderer Studiengänge. Wie gesagt, über den eigenen Tellerrand zu schauen ist sehr empfehlenswert.

 

Würden Sie zurückblickend auch einige Dinge anders gestalten? Und wenn ja, welche?


In der Endphase des Studiums war ich schon ziemlich verärgert, dass wir nicht noch mehr Wissen vermittelt bekamen. Verglich man mit anderen Hochschulen so vermisste man dieses und jenes. Es hat mehrere Jahre gedauert bis ich entdeckte dass unser Studienplan auch Dinge enthielt, die so nicht an anderen Hochschulen üblich waren. Zum Beispiel hatte unser Lehrstuhl schon früh in ausreichend leistungsfähige Computer für die rechnergestützte Konstruktion (CAD) investiert und schon im vierten Semester gab es dann auch einen recht tiefgreifenden Kurs, der mir beim Industriepraktikum im fünften Semester dann einen Startvorsprung gab. Jetzt, 20 Jahre später denke ich schon dass ich ein gutes Sprungbrett erhielt – unter der Vorraussetzung dass man sich nach dem Abschluss nicht zur Ruhe setzt sondern lebenslang weiterlernt. Das ist nunmal so als Ingenieur: die Grundlagen bekommt man im Studium, am Arbeitsplatz wird man weiter ausgebildet und selbst muss man ständig wach sein und dazulernen.  

 

Gibt es aus Ihrer Studienzeit auch eine kleine Anekdote, die Sie uns erzählen möchten?


Lieber nicht – obwohl, das meiste müsste ja mittlerweile verjährt sein. Schöne Erinnerungen habe ich natürlich, zum Beispiel an die Party zu meinem 25. Geburtstag – 35 Leute auf 12 Quadratmeter Studentenbude, das ging und war gemütlich, aber fast hätten wir in eine höhere Dimension ausweichen müssen um genug Platz zu finden. Es war eine tolle Atmosphäre, Maschinenbauer unterhielten sich mit Sozialwissenschaftlern, Fachdolmetscher mit Elektrotechnikern – alle waren hochauf begeistert. Wie gesagt, über den eigenen Tellerrand schauen, Brücken schlagen usw.

 

Wie verlief Ihr Einstieg ins Berufsleben und wo kann man Sie beruflich derzeitig antreffen?


Mein Praktikumssemester wollte ich eigentlich „irgendwo in Asien“ machen. Ein Freund der Elektrotechnik studierte war für ein halbes Jahr in Japan und das begeisterte mich. Aber Mitte der 90’er Jahre stürzte die gesamte Region in eine tiefe Krise und meine zahlreichen (und mit teuren Briefmarken zugepflasterten) Bewerbungsschreiben kamen entweder zurück oder verschwanden in einem schwarzen Loch. Ich hatte aber dann doch noch Glück: der Rektor der Hochschule in Västerås/Eskilstuna in Schweden versuchte einen Studentenaustausch mit unserer Hochschule in Magdeburg aufzubauen. Als Pilotprojekt sollten zwei Maschinenbauer nach Eskilstuna kommen und dort ein Praktikum bei Volvo Construction Equipment machen – und dann auch noch zwei E-Techniker nach Västerås zu ABB. Ich wurde als einer der zwei Maschinenbauer angenommen und lernte so Eskilstuna, Schweden, Volvo und die wunderbare Welt der Baumaschinen kennen. Einen Sprachkurs sollten wir auch machen und nach einigen Monaten konnte ich tatsächlich das Englisch schon (manchmal) beiseite legen und mich halbwegs auf Schwedisch durchwurschteln. Zurück in Magdeburg belegte ich dann noch zwei Semester Abendkurs in Schwedisch, war sogar noch einmal für einen Sommermonat in Eskilstuna zu einem Kurzpraktikum und entschied mich dann während meiner Diplomarbeit (bei einem deutschen Autobauer) einfach mal bei Volvo nachzufragen, ob denn die Möglichkeit bestünde, in Eskilstuna anzufangen, am liebsten in der selben Abteilung wie vorher. Das ging und Volvo half mir sogar beim Umzug, stellte mir für die ersten drei Monate eine Wohnung und war auch sonst ein fantastischer Arbeitsgeber. Deswegen bin ich ja auch 20 Jahre lang hier geblieben. In dieser Zeit habe ich nebenbei noch an der Universität in Linköping promoviert (gesponsort von Volvo und dem schwedischen Staat) und mit vielen spannenden Projekten gearbeitet: Elektromobilität, Fahrerassistenz, Computersimulation und auch ein bisschen kognitive Psychologie und Psychophysiologie. Gar nicht so schlecht für einen allgemeinen Maschinenbauer. 
Neulich habe ich mich aber dann doch entschlossen, mein Glück in einem anderen Unternehmen und einer anderen Branche zu versuchen. Ich freue mich schon jetzt wieder neues Wissen erwerben und hoffentlich auch existierende Kenntnisse in einem neuen Zusammenhang anwenden zu können. Wo genau es hingehen wird will ich jetzt aber noch nicht verraten.

 

Können Sie unseren zukünftigen Absolventinnen und Absolventen einen Rat mit auf den Weg geben?


Offen sein für alles. Sich nicht zur Ruhe schlagen und auf seinen Lorbeeren ausruhen. Und nicht bedingungslos dem Rat so alter Säcke wie mir folgen, sondern erst einmal nur zuhören und dann selber denken. Aber auch gern Hilfe annehmen, wenn sie angeboten wird. Nach dem Studium kann man mehr als man glaubt – aber auch weniger als man glaubt. 

 

Haben Sie noch Kontakt zu Ihren damaligen KommilitonInnen?


Ja, den gibt es noch, wenn auch spärlicher als man will. Die wenigen Kontakte die bestehen sind aber dann umso kostbarer.

 

Würden Sie sich über Ehemaligen-Treffen bzw. über einen Austausch mit Ihren ehemaligen KommilitonInnen freuen? Und wenn ja, welche Formate würden Sie sich wünschen?


Das wäre schon schön. Mein Studium an der Hochschule war wirklich eine sehr schöne Zeit und ich schwelge gern in Erinnerungen – und noch lieber zusammen mit meinen alten Freunden. Physische Treffen sind natürlich immer schwer zu arrangieren und zu koordinieren, vermutlich haben wir deshalb das auch in den vergangenen 20 Jahren nicht selber hinbekommen. Das ist vielleicht auch so eine unverhoffte Erkenntnis: man trifft sich im Leben und verliert sich wieder aus den Augen. Hat man Glück dann trifft man sich noch einige Male danach aber auch immer weniger. Man divergiert und was bleibt sind Erinnerungen.  

 

25.05.2018

 

 

Jan Kolata - Gesundheitsförderung/ -management

(Foto: privat)

Der diplomierte Gesundheitswirt, Jan Kolata, ist verheiratet, hat zwei Kinder und verbringt seine freie Zeit gern mit Darten, Bowlen und Snookern. In unserem Interview berichtet er, wie er zum Studium an die Hochschule Magdeburg-Stendal kam und wo er heute beruflich aktiv ist.

Warum haben Sie sich für ein Studium an der Hochschule Magdeburg-Stendal, und im Speziellen für den Studiengang Gesundheitsförderung/- management entschieden?

Ich komme ursprünglich aus Wolmirstedt, nicht weit von Magdeburg entfernt. So konnte ich erstmal jeden Tag fahren, bis ich nach Magdeburg gezogen bin. Zum damaligen Zeitpunkt war ich sehr sportlich und die Studieninhalte, gerade die Ernährungspädagogik, passten zu meinen Plänen. Im Laufe des Studiums wechselten die inhaltlichen Prioritäten und die Prävention rückte an die erste Stelle. Diese bringt mir heute auch das Essen auf den Tisch ;-].

In Wahrheit, das bleibt aber unter uns, hatte ich damals keinen Plan, was mich erwartet.

Was haben Sie aus Ihrer Studienzeit mitgenommen?

Viele Kopien, die jetzt noch in meinen Ordnern schlummern. Generell kann ich viel Gelerntes in meiner Arbeit anwenden: z.B. das Projektmanagement.

Hat das Studium Sie auch menschlich geprägt?

Auch wenn es abgedroschen klingt: mehr Selbstbewusstsein. Das Sprechen vor anderen Menschen war damals eine Sache, die ich wirklich nicht mochte und konnte. Heute verdiene ich mein Geld damit.

Würden Sie zurückblickend auch einige Dinge anders gestalten? Und wenn ja, welche?

Hinterher ist man immer schlauer. Ich würde meine Selbstdisziplin um ein Vielfaches erhöhen, um eine kürzere Studienzeit zu erreichen.  Seitens der Hochschule könnte am System der Kurseinschreibungen, etwas geändert werden. Damit man nicht wieder ein Semester und noch eins darauf warten muss, damit der Kurs besucht werden kann. Aber vielleicht hat sich dies schon geändert und es werden keine, schon zur Hälfte ausgefüllte, Einschreibebögen am Einschreibetag rausgehangen.

Gibt es aus Ihrer Studienzeit auch eine kleine Anekdote, die Sie uns erzählen möchten?

Falls ihr mal Mist gebaut habt in einem Seminar, unterschätzt niemals das Erinnerungsvermögen eurer Dozentinnen und Dozenten. Wenn du Pech hast, erinnern sie sich auch nach zwei Jahren, trotz der vielen anderen Studentinnen und Studenten, noch an dich… bei der mündlichen Prüfung.

Wie verlief Ihr Einstieg ins Berufsleben und wo kann man Sie beruflich derzeitig antreffen?

Der Einstieg verzögerte sich um 3 Jahre nach meinem Abschluss. Es waren keine Stellen ausgeschrieben. Auch eine Konzeption zur akzeptierenden Drogenberatung fanden einige Träger total wichtig, aber finanzieren wollte sie keiner. Meine Praktikumsstelle, in der ich die Praxissemester absolviert habe, wollte mich zwar einstellen, hatte aber kein Geld. 2008 dann endlich der entscheidende Anruf der Praxisstelle mit der Frage, ob ich in ein laufendes Projekt einsteigen möchte. Seitdem bin ich beim Verein AIDS-Hilfe Sachsen-Anhalt Nord e.V. angestellt und arbeite mittlerweile dort als Referatsleiter des Fachreferates Primärprävention und als stellvertretender Geschäftsführer.

Können Sie unseren zukünftigen Absolventinnen und Absolventen einen Rat mit auf den Weg geben?

Auch wenn das Studentenleben schön ist, zieht es nicht unnötig in die Länge. Sollte es mit den ersten Bewerbungen nach dem Abschluss nicht klappen, bleibt weiter dran, es lohnt sich irgendwann.

Haben Sie noch Kontakt zu Ihren damaligen Kommilitonen?

leider nein

Würden Sie sich über Ehemaligen-Treffen bzw. über einen Austausch mit Ihren ehemaligen Kommilitonen freuen? Und wenn ja, welche Formate würden Sie sich wünschen?

Sicherlich, wenn Ich noch jemanden (er)kennen würde.

 

29.09.2017

Mady Host - Sozial- und Gesundheitsjournalismus

(Foto: Candy Szengel)

Mady Host (Master-Absolventin Sozial- und Gesundheitsjournalismus) findet: „Mein Leben ist eine Reise.“ Die Autorin und Verlegerin ist seit einigen Jahren selbstständig, veröffentlicht ihre eigenen Bücher und auch die anderer Reisender. Sie bereitet sich zurzeit auf die Lesetour zu ihrem 6. Buch „Ohrfeigen zum Frühstück – Mit dem Fahrrad 1.600 Kilometer durch Finnland“ vor und hat gerade ihre eigene Podcast-Show „Reiselust mit Mady Host“ gestartet. Ihr neues Buch stellt sie am 28. September um 19:30 Uhr in der Magdeburger Stadtbibliothek vor. Mit dabei: Jede Menge Fotos und Videos, der ECHTE (!) Weihnachtsmann und eine Polarlichter-Ausstellung.

 

Warum haben Sie sich für ein Studium an der Hochschule Magdeburg-Stendal, und im Speziellen für den Studiengang Sozial- und Gesundheitsjournalismus entschieden?

Im Jahr 2005 begann ich mein Bachelor-Studium „Gesundheitsförderung und -management“. Mir gefielen die inhaltliche Ausrichtung des Studienganges, die praxisbezogene Lehre und der grüne Campus. Wo sonst könnte ich mich mit dem Thema Gesundheit so gut auseinandersetzen wie in dieser tollen Umgebung?! Da war es dann auch naheliegend den Master Sozial- und Gesundheitsjournalismus gleich mit anzuschließen, denn auch die Kombination aus Sozial- und Gesundheitsthemen mit dem Journalismus hat mich gereizt.

 

Was haben Sie aus Ihrer Studienzeit mitgenommen?

Die Praxisnähe, sei es in Inlands-Praktika, während meines Auslandssemesters in Kanada oder durch externe Referenten, hat mir wertvollen Input verschafft. Zudem wurden viele Leistungsnachweise in Präsentationsform gefordert, was mir ebenfalls gut gefallen hat.

 

Hat das Studium Sie auch menschlich geprägt?

Ich denke, das Studium hat dazu beigetragen, meine Fähigkeit, viele Blickwinkel einnehmen zu können, zu schulen.

 

Würden Sie zurückblickend auch einige Dinge anders gestalten? Und wenn ja, welche?

Eigentlich nicht. Vielleicht würde ich auch in mein Bachelor-Studium ein Auslandssemester einschieben. Ich denke, dieses Fazit verwundert nicht, wenn es von einer Reisejournalistin kommt … ;-)

 

Gibt es aus Ihrer Studienzeit auch eine kleine Anekdote, die Sie uns erzählen möchten?

Anekdoten gibt es viele, es war eine schöne Zeit und ich habe mit meinen Mitstudierenden viel unternommen. Vielleicht ist das hier ganz witzig: Da mein Masterstudiengang noch sehr neu war, war die Studierendenzahl der ersten Durchgänge noch nicht so wahnsinnig hoch. Wir waren zu viert. Wenn wir zu einer Exkursion aufbrachen und das Auto nahmen, hielten wir gern fest: Unser ganzer Studiengang passt in einen PKW! In den Folgejahren ging die Zahl der Studierenden dann auch hoch …

 

Wie verlief Ihr Einstieg ins Berufsleben und wo kann man Sie beruflich derzeitig antreffen?

Zunächst arbeitete ich einige Monate bei einer Versicherung, für die ich auch schon als Studentin gejobbt hatte. Dann machte ich mich selbstständig und war lange Zeit auf Honorarbasis für den Bereich Events und Öffentlichkeitsarbeit im „Zentrum für soziales Lernen“ (ZfsL) tätig. Parallel baute ich meine Aktivtäten um den Reisejournalismus weiter aus, heißt: Ich reiste, schrieb weiter Bücher, ging auf Lesetour. Ende 2015 verabschiedete ich mich nach fast vier Jahren vom Team des ZfsL und übernahm – zusammen mit meiner Geschäftspartnerin – den traveldiary Verlag. Kurz zusammengefasst arbeite ich heute als: Verlegerin, Reisebuchautorin, Referentin und (ganz neu) als Podcasterin. Zudem nehme ich Aufträge an, in denen meine Kompetenzen als Texterin und Journalistin sowie als Moderatorin und Sprecherin gefragt sind. Übrigens: Meine Verbindung zur Hochschule ist immer noch eng, denn einige Aufträge, wie zum Beispiel für das Buchprojekt „Jordanien – Insel des Friedens“ erhalte ich erfreulicherweise von dieser Seite.

 

Können Sie unseren zukünftigen Absolventinnen und Absolventen einen Rat mit auf den Weg geben?

Ja, ich rate: Schaut nach rechts und links, nutzt Chancen, die Euch über den Tellerrand des Studiums hinausschauen lassen – sei es in Projekten, in Form von Praktika, Auslandssemestern oder mit einem Hiwi-Job.

 

Haben Sie noch Kontakt zu Ihren damaligen Kommilitonen?

Ja, zu einigen besteht noch ein sehr guter Draht, teils sogar beruflich. Im vergangenen Herbst erneuerte ich zum Beispiel den Kontakt zu Sascha Eicke, der für unsere Buchpremiere „Mit Otto von Guericke durch Magdeburg“ – ein alternativer, amüsanter Stadtführer –, seine hervorragenden Bilder, die er im Rahmen von „Zeitreisen Magdeburg“ präsentiert, zeigte.

 

Würden Sie sich über Ehemaligen-Treffen bzw. über einen Austausch mit Ihren ehemaligen Kommilitonen freuen? Und wenn ja, welche Formate würden Sie sich wünschen?

Ja, auch wenn ich zu Einigen Kontakt habe, so wäre es schön, von den anderen zu hören, wie es ihnen geht. Ein jährliches Treffen auf dem Campus wäre wünschenswert …

 

Mehr Informationen zu Frau Mady Host:

www.mady-host.de

 

31.08.2017

Anja Müller - Wasserwirtschaft

Frau Anja Müller ist diplomierte Ingenieurin der Wasserwirtschaft, hat einen 11-jährigen Sohn, mit dem das Leben viel Spaß macht und mag neben ihrer Arbeit als Laboringenieurin den Fußballverein ihres Sohnes sowie schöne Autos.

Warum haben Sie sich für ein Studium an der Hochschule Magdeburg-Stendal, und im Speziellen für den Studiengang Wasserwirtschaft entschieden?

Ich bin gebürtige Magdeburgerin und für mich kam ein Wechsel in eine andere Stadt nicht in Frage. Es können ja nicht alle weggehen. Ich habe meine ganzen Freunde und meine Familie hier und fühle mich in der Stadt sehr wohl. Der Studiengang Wasserwirtschaft hat mich interessiert, da dieser alle naturwissenschaftlichen Fächer beinhaltet. Von der Chemie, über Physik bis zur Mikrobiologie ist alles dabei.

Was haben Sie aus Ihrer Studienzeit mitgenommen?

Eine ganze Menge. Ich habe mir ein Studienabschluss als Ziel gesetzt und diesen trotz einiger Umstände erreicht. Ich habe während dieser Zeit sehr viele nette Menschen kennengelernt, habe viel erlebt und viel gesehen.

Hat das Studium Sie auch menschlich geprägt?

Ich denke schon, ich bin selbstsicherer geworden.

Würden Sie zurückblickend auch einige Dinge anders gestalten? Und wenn ja, welche?

Ehrlich gesagt, ich würde alles wieder so machen. Den das was ich getan und gemacht habe, hat mir viele Türen geöffnet und deshalb gibt es keinen Grund etwas anders zu machen. So wie es ist, bin ich sehr zufrieden.

Gibt es aus Ihrer Studienzeit auch eine kleine Anekdote, die Sie uns erzählen möchten?

An dem Tag, an dem ich meine Diplomarbeit verteidigt habe, hat mein Kind seine ersten Schritte alleine geschafft. Somit habe ich ein Datum im Kopf, welches ich bestimmt nie vergessen werde.

Wie verlief Ihr Einstieg ins Berufsleben und wo kann man Sie beruflich derzeitig antreffen?

Da ich zum Ende meines Studiums mein Kind bekommen habe, verlief der Start etwas schleppend. Ich habe halbtags in verschiedenen Forschungseinrichtungen gearbeitet, bis ich meine jetzige Stelle bekommen habe. Ich bin wieder zurück an die Hochschule gegangen. Nicht als Studentin, sondern als Laboringenieurin im Fachbereich Maschinenbau. Meine Hauptschwerpunkte sind derzeitig die Betreuung des ego-Inkubators „Werkstoffoberflächen“ und der Transfer von Forschungsergebnissen des KAT´s.

Können Sie unseren zukünftigen Absolventinnen und Absolventen einen Rat mit auf den Weg geben?

Aus Sicht einer Absolventin würde ich sagen, „Genießt die Studienzeit!“

Haben Sie noch Kontakt zu Ihren damaligen KommilitonInnen?

Ja, zu einigen. Privat und über soziale Netzwerke.

Würden Sie sich über Ehemaligen-Treffen bzw. über einen Austausch mit Ihren ehemaligen KommilitonInnen freuen? Und wenn ja, welche Formate würden Sie sich wünschen?

Ja, darüber würde ich mich freuen, denn viele sind nicht in Magdeburg geblieben. Ich würde ein Treffen im Haus 6, in dem wir uns während der Studienzeit am meisten aufgehalten haben, gut finden.

 

Möchten Sie mehr über Frau Anja Müller erfahren oder Kontakt mit ihr aufnehmen, dann erhalten Sie hier ihre Kontaktangaben.

Dipl.-Ing. (FH) Anja Müller
Projektmitarbeiterin Naturstoffinnovation

Tel.: (0391) 886 42 33
Fax: (0391) 886 46 06
E-Mail: anja.mueller@hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Hochschule Magdeburg-Stendal, Haus 18, Raum 1.11

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28.07.2017

Yuhan Xie - Wasserwirtschaft

Unsere Alumna Yuhan Xie kam nach Magdeburg, um an der Hochschule Wasserwirtschaft zu studieren. Mittlerweile hat die 28 jährige seit 2016 ihren Master of Engineering in der Tasche, ist frisch verheiratet und beschreibt sich als optimistisch, freundlich und fleißig.

Warum haben Sie sich für ein Studium an der Hochschule Magdeburg-Stendal, und im Speziellen für den Studiengang Wasserwirtschaft entschieden?

Im Vergleich mit anderen Städten ist Magdeburg bereits geschichtlich gesehen eine Stadt der Wissenschaft wo die Luftpumpe von Otto-von-Guericke erfunden wurde. Weiterhin finde ich es hier schön grün und ruhig. Diese Frage wurde mir sehr oft gestellt. Mein Vorname ist "Yuhan" und bedeutet auf Chinesisch "Regen und Wasser", eher interessant, dass es mich dann auch in die Wasserwirtschaft gezogen hat. Zumal es nicht sehr viele Angebote bundesweit gibt, die diesen Studienbereich anbieten.

Was haben Sie aus Ihrer Studienzeit mitgenommen?

Neben dem fachlichen Wissen habe ich gelernt mich neuen Situationen schnell anzupassen und mein Wissen ständig zu erweitern.

Hat das Studium Sie auch menschlich geprägt?

Ich bin gewissenhafter, pünktlicher und selbstbewusster geworden.

Würden Sie zurückblickend auch einige Dinge anders gestalten? Und wenn ja, welche?

Nein, ich bin glücklich so wie es ist. Die Geschehnisse und Menschen die ich kennlernen durfte haben mich zu der Person gemacht die ich heute bin.

Gibt es aus Ihrer Studienzeit auch eine kleine Anekdote, die Sie uns erzählen möchten?

In Magdeburg an der Hochschule habe ich meinen Ehemann kennengelernt. Jetzt im 7ten Jahr haben wir uns endlich das Ja - Wort gegeben. Vom ersten Semester an haben wir zusammen studiert und zusammen den Master abgeschlossen.

Wie verlief Ihr Einstieg ins Berufsleben und wo kann man Sie beruflich derzeitig antreffen?

Ich habe momentan eine mündliche Zusage vom LHW Sachsen-Anhalt bekommen.

Können Sie unseren zukünftigen Absolventinnen und Absolventen einen Rat mit auf den Weg geben?

Immer fleißig, selbstbewusst und zielstrebig, dann könnt Ihr alles schaffen!

Haben Sie noch Kontakt zu Ihren damaligen Kommilitonen?

Ja, einige treffe ich noch regelmäßig. Die Freundschaften von der Studienzeit sind mir sehr wichtig.

Würden Sie sich über Ehemaligen-Treffen bzw. über einen Austausch mit Ihren ehemaligen Kommilitonen freuen? Und wenn ja, welche Formate würden Sie sich wünschen?

Ich würde mich generell sehr freuen meine ehemaligen Kommilitonen wieder zu sehen, egal ob einzeln oder zu größeren Anlässen!

 

30.06.2017

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