Personalien

Im Rahmen der Personalien stellen sich regelmäßig neue Professorinnen, Professoren und Beschäftigte der Hochschule sowie ihre Tätigkeitsfelder vor.

2020

Neu im Juli 2020

Eigene Idee verwirklichen

Die Gründer- und Transferförderung der Hochschule Magdeburg-Stendal betreut rund 30 Gründungsinitiativen. Seit Juli ist „InfraSen“ eine von ihnen. Lukas Falk leitet zusammen mit Niklas Genz das Gründungsprojekt. Beide entwickeln ein infrarotgesteuertes System, das die Anzahl an Wildunfällen verringern soll. Bei der Produktentwicklung werden sie von Mentor Prof. Dr.-Ing. Przemyslaw Komarnicki unterstützt, der am Institut für Elektrotechnik lehrt. Falks Aufgabe ist vor allem das Knüpfen von Geschäftskontakten für das zukünftige Produkt. Für den 29-Jährigen ist das Projekt eine Rückkehr an die Hochschule. 2019 schloss er seinen Master im Studiengang Risikomanagement am Campus Stendal ab. Die Entscheidung für die Arbeit an der Hochschule fiel ihm und seinem Projektpartner nicht schwer: „Wir haben schnell gemerkt, dass sich uns hier eine einmalige Chance bietet, unseren eigenen Weg zu gehen.“

Einsatz für familiengerechte Hochschule

Die Vereinbarkeit von Studium oder Beruf mit der Familie – das ist das Aufgabengebiet von Lisa-Marie Brand. Sie unterstützt seit dem 1. Juli als Mitarbeiterin für Chancengleichheit das Rektorat der Hochschule Magdeburg-Stendal. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen will sie den familiengerechten Gedanken, für den die Hochschule im vergangenen Monat zertifiziert worden ist, weiterentwickeln. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich so freundschaftlich in meinem Team aufgenommen und sofort in die Arbeitsprozesse involviert wurde“, beschreibt die 27-Jährige die ersten Tage in ihrem neuen Job. Vor ihrer Anstellung an der Hochschule hat Brand an der Otto-von-Guericke-Universität Sozialwissenschaften studiert und dort als wissenschaftliche Hilfskraft im Büro für Gleichstellungsfragen gearbeitet. Einen Ausgleich zum Arbeitsalltag findet sie heute im Cheerdance bei den Guardian Angels Magdeburg.

Neu im Juni 2020

Gesundheitskompetenz stärken

Marika Heinrichs unterstützt seit Juni dieses Jahres als wissenschaftliche Mitarbeiterin das Projekt „LSG – Landesstrategie für Gesundheit(skompetenz)“ an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Das Projekt will die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Sachsen-Anhalt nachhaltig stärken. Marika Heinrichs’ Aufgabe ist der Wissenstransfer und insbesondere die Sensibilisierung der Bevölkerung im Bereich Gesundheitskompetenz. Sie findet an ihrer neuen Aufgabe vor allem das Forschen spannend. „Es fasziniert mich, mittels wissenschaftlicher Methoden nach neuen Erkenntnissen zu suchen.“ Vor ihrer Anstellung an der Hochschule leitete die 33-Jährige das betriebliche Gesundheitsmanagement von zwei mittelständischen Unternehmen. Im kommenden Wintersemester wird sie außerdem ihr berufsbegleitendes Masterstudium im Bereich „Management im Gesundheitswesen“ an der Hochschule Magdeburg-Stendal beenden.

 

 

Neu im Mai 2020

Campus-Geschichten für Social-Media

„An der Hochschule Magdeburg-Stendal kann man nicht nur ‚Studieren im Grünen‘ sondern auch wunderbar ‚Arbeiten im Grünen‘“, sagt Karolin Winger über ihren neuen Arbeitsplatz. Als Social-Media-Managerin unterstützt sie seit Mai dieses Jahres die Hochschulkommunikation. Sie ist für die Betreuung und Weiterentwicklung der Social-Media-Kanäle verantwortlich. Mit Neuigkeiten und spannenden Geschichten vom Campus, sowie mit Einblicken in den Hochschulalltag möchte sie die Hochschule noch besser nach Außen präsentieren. Den neuen Arbeitsplatz und die Kolleginnen und Kollegen in Zeiten von Corona kennenzulernen, sei gar nicht so einfach, sagt Winger. Auch die Studierenden auf dem Campus fehlen ihr. „Ich freue mich, wenn der Campus bald wieder mit Leben gefüllt ist.“ Magdeburg kennt Karolin Winger jedoch bereits sehr gut. Bis 2015 studierte sie Medienbildung an der Otto-von-Guericke-Universität.

 

 

Neu im April 2020

Zurück in vertrauten Gefilden

„Hier bin ich richtig!“ – dieses Gefühl haben die Hochschulmitglieder Dr. Heike Brand, trotz räumlicher Distanz durch Corona, vermittelt. Seit April 2020 vertritt sie die Professur „Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Sozialarbeitsforschung“ an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Nach Jahren im Matthias-Claudius-Haus in Oschersleben und an der Uni Magdeburg kehrt die Wanzleberin hierfür an ihre ehemalige Hochschule zurück, an der sie selbst einmal Sozialpädagogik studierte. „Ich habe das Glück, bisher in Lehr- und Forschungszusammenhängen zu arbeiten, in denen gegenseitige Unterstützung die Grundlage ist und Unklares, Fragen sowie Zweifel erwünscht sind. Ich hoffe, dass diese Kooperation auch weiter der Rahmen ist, um die Soziale Arbeit weiterzuentwickeln.“ Den Feierabend nutzt Heike Brand derzeit für das Homeschooling ihres Sohnes, außerdem liest sie und verfugt Decken im Gewölbekeller.

Neue Impulse für die Studierendengewinnung

Seit April unterstützt Laura Kramer das Team der Hochschulkommunikation an der Hochschule Magdeburg-Stendal als Webredakteurin. Schon im Studium an der Hochschule Merseburg befasste sie sich in ihrer Masterarbeit im Fach Technische Redaktion und Wissenskommunikation mit der Ansprache verschiedener Zielgruppen in Unternehmensblogs. Ihr Ziel als Webredakteurin ist es, „die Hochschulwebseite für Studieninteressierte und Studierende noch attraktiver zu machen und vor allem die Vorteile der Hochschule deutlicher hervorzuheben.“ Die Liebe führte die Leipzigerin vor drei Jahren nach Stendal, wo sie zuletzt als Content-Managerin in einer Internetagentur arbeitete. Mit der redaktionellen Arbeit an den Webauftritten der Hochschule warten nun vielfältige, neue Aufgabenbereiche auf sie. Neben dem Relaunch gehören die Betreuung und Schulung der Fachbereichsredakteurinnen und -redakteure sowie die Steuerung der Supportagentur dazu. „So ein umfangreiches Projekt wie eine Hochschulwebseite, an dem so viele verschiedene Fachbereiche beteiligt sind, ist neu für mich und ich freue mich auf die Herausforderung.“ Ihre Freizeit verbringt sie gern in der Natur, unterwegs mit der Kamera oder auf der Couch mit ihren Katzen und einem guten Buch.

Neu im März 2020

Pausen aktiv gestalten

„Ich möchte die Beschäftigten und Studierenden mitziehen, um sie für mehr Aktivität in ihrem Alltag zu begeistern, ihre Gesundheit zu fördern und eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.” Das ist nur ein Ziel, dass sich Melanie Kotlowski, 27 Jahre alt, für ihre Arbeit an der Hochschule Magdeburg-Stendal gesetzt hat. Seit März dieses Jahres unterstützt sie als Projektkoordinatorin des „h² pausenexpress” das Sport- und Gesundheitszentrum der Hochschule. Das von der Techniker Krankenkasse unterstützte Projekt bietet Studierenden und Beschäftigten in ihren Pausen kurze Bewegungseinheiten an, die auf Mobilisation, Kräftigung, Dehnung und Entspannung abzielen. Neben der Planung, Durchführung und Evaluation dieser Pauseneinheiten übernimmt die ausgebildete Sport- und Fitnesskauffrau unter anderem administrative Aufgaben, Schulungen sowie Hospitationen von Übungsleitenden und kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit des Projekts. Neben ihrer Tätigkeit an der Hochschule absolviert Melanie Kotlowski zusätzlich eine Ausbildung als Heilpraktikerin. Und nach dem Feierabend? Da setzt sie ihr Sportprogramm fort, macht Yoga oder meditiert und verbringt ihre Zeit in der Natur, im Freundeskreis oder mit einem guten Buch. 

Neu im Februar 2020

An neuen Aufgaben wachsen

Das Bibliotheksteam der Hochschule Magdeburg-Stendal hat Verstärkung bekommen: Elena Gellrich ist Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste und unterstützt seit Februar dieses Jahres die Bibliothek am Hochschulstandort Stendal. Sie ist dort für die Fernleihen zuständig und kümmert sich außerdem um die Aussonderung der Medien. Seit ihrer Ausbildung hat Elena Gellrich in der kleinen Stadt- und Kreisbibliothek ,,Edlef Köppen‘‘ der Stadt Genthin gearbeitet. Nach ihrem Ausbildungsende unterstützte sie zusätzlich die Touristinformation der Stadt. Nach ihrer Elternzeit entschied sie sich für die Arbeit an der Hochschule, „um neue Erfahrungen zu sammeln und um an neuen Aufgaben zu wachsen“. Auf dem Campus in Stendal fühlt sich die 22-Jährige, die gebürtig aus dem sachsen-anhaltischen Zabakuck kommt, bereits sehr wohl: „Das Arbeitsklima ist sehr angenehm und ich wurde von allen Kolleginnen und Kollegen herzlich aufgenommen. Ich bin sehr froh, ein Teil des Teams zu sein.“

Neu im Januar 2020

Ideen für ein würdiges Leben im Alter

Vor vier Jahren hat Sarah Poppe die Hochschule Magdeburg-Stendal mit einem Bachelorzeugnis in der Hand verlassen. Im Januar 2020 kehrte sie nach einem Masterstudium in Heidelberg und einer Anstellung an der Otto-von-Guericke-Universität an den Campus im Herrenkrug zurück. Dieses Mal aber nicht als Studentin, sondern als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien. Im Rahmen des Projekts „Altersgerechtes Wohnen in Sachsen-Anhalt“ beschäftigt sich die 25-Jährige derzeit hauptsächlich mit den rechtlichen Anforderungen von altersgerechtem Bauen und baulichen Aspekten. Schon seit ihrem Bachelorstudium – Gesundheitsförderung und -management an der Hochschule in Magdeburg – habe Sarah Poppe die Arbeit mit älteren und älter werdenden Menschen begeistert. Sie sei eine der zentralen Aufgaben der heutigen Gesellschaft. Für ihre Arbeit hat sich die gebürtige Thüringerin folgendes Ziel gesetzt: „Ich möchte den älteren und älter werdenden Menschen helfen und ihnen Möglichkeiten aufzeigen, die ihnen ein würdiges Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen.“

2019

Neu im November 2019

Motiviert in den neuen Job

Maximaler Einsatz und eine gute Zusammenarbeit für bestmögliche Arbeits- und Untersuchungsergebnisse: Auf diese Komponenten setzt Dominik Mirschel, der seit November als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit der Hochschule Magdeburg-Stendal angestellt ist. Seiner Alma Mater ist er somit treugeblieben: 2014 entschied sich der gebürtige Magdeburger für den Bachelor-Studiengang Wasserwirtschaft, an den er 2018 den Master Ingenieurökologie anschloss. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Sven Schwerdt und Prof. Dr. rer. nat. Petra Schneider untersucht er nun im Forschungsprojekt „Recycle-KBE“ die ressourceneffiziente Verwendung mineralischer Ersatzbaustoffe. Diese recycelbaren Materialien werden bei Abrissarbeiten von Gebäuden und Industriestandorten gewonnen, ihr Potenzial wird derzeit jedoch aus technischen wie wirtschaftlichen Gründen kaum ausgeschöpft. Dass sie bei der Errichtung ingenieurtechnischer Bauwerke genauso leistungsfähig sind wie Primärbaustoffe, soll der Bau einer Pilotkonstruktion auf dem Campus der Hochschule beweisen. In diesem Zusammenhang widmet sich Dominik Mirschel auch seinem Spezialgebiet, der grünen Infrastruktur.

Neu im Oktober 2019

Zukunftsweisenden Studiengang entwickeln

Technische Lösungen für den Menschen im Kontext medizinischer, sozialer und soziokultureller Problemstellungen entwickeln und umsetzen – das lernen Studierende der Hochschule Magdeburg-Stendal seit Oktober 2019 im Studiengang Mensch-Technik-Interaktion. Prof. Dr. rer. nat. Olaf Ueberschär, der im September vergangenen Jahres auf die gleichnamige Professur berufen wurde, ist maßgeblich an der Etablierung, Akkreditierung und Weiterentwicklung des Studiengangs beteiligt. „Die Perspektive, einen neuen, zukunftsweisenden Studiengang mitzuentwickeln, hat mich von Anfang an außerordentlich gereizt“, sagt der 35-Jährige. Die Inhalte des Studiengangs decken sich mit seinen persönlichen Lehr- und Forschungsinteressen und die Arbeit mit jungen, engagierten Menschen mache ihm viel Spaß. Vor seiner Anstellung in Magdeburg arbeitete der studierte Physiker am Institut für Angewandte Trainingswissenschaft in seiner Geburtsstadt Leipzig. Der Sport spielt für Olaf Ueberschär auch persönlich eine wichtige Rolle. Seit seinem Studium ist er begeisterter Hobbysportler. Sein heutiger Ausgleich zum Arbeitsalltag am Schreibtisch: laufen, Rad fahren oder schwimmen. Im Kollegium der Hochschule habe er bereits Trainings- und Wettkampfpartner gefunden, freut er sich.

Energiesysteme mit Zukunft

Seit Oktober 2019 bereichert Dr.-Ing. Pio Alessandro Lombardi die Hochschule Magdeburg-Stendal am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Industriedesign. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter entwickelt der Italiener Lösungen für die Integration volatiler erneuerbaren Energie in energetischen Systemen und konzentriert sich hierbei insbesondere auf die umweltschonenden Net-Zero-Energy-Systems. Pio Alessandro Lombardi studierte an der Politecnico di Bari Maschinenbau und promovierte anschließend an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik. In seiner Arbeit mit dem Titel „Multi-Criteria Optimization of a Virtual Power Plant“ beschäftigte er sich mit der Frage, wie Energiespeicher innerhalb virtueller Kraftwerke unter Betrachtung technischer, ökonomischer und ökologischer Kriterien dimensioniert werden können. Daneben veröffentlichte er 50 weitere Publikationen. Von seinen Erfahrungen und den Ergebnissen seiner Forschung profitieren auch die Studierenden des Instituts für Elektrotechnik: Der 41-Jährige war bereits 2014 in der Lehre an der Hochschule tätig. Seit 2018 vermittelt er praxisnahes Wissen im Bedarf, Umgang und in der Entwicklung von Energiespeichersystemen. Was ihn bei seiner Arbeit antreibt: „Interessante Lösungen zu finden, an denen Unternehmen ansetzen können.“

Sicher planen ohne Mehrkosten

Seit Oktober 2019 hat Prof. Dr.-Ing. Jörg Konermann die Professur für Baubetrieb – Bauplanung und Baumanagement am Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit der Hochschule Magdeburg-Stendal inne. In Steinfurt aufgewachsen, an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen studiert und an der Bergischen Universität Wuppertal promoviert, gründete Prof. Dr.-Ing. Jörg Konermann kurz darauf ein eigenes Ingenieurbüro. Schwerpunkt seiner Arbeit ist das Nachtragsmanagement, das Baumaßnahmen bewertet und zu einer sicheren Planung ohne Mehrkosten beitragen soll. Die Studierenden fundiert und praxisnah auszubilden und ihnen „Werkzeuge an die Hand zu geben, um Baumaßnahmen wirtschaftlich und möglichst innerhalb des vereinbarten Termin- und Kostenrahmens zu realisieren“, ist das Ziel des 49-Jährigen. An seiner neuen Wirkungsstätte gefällt ihm besonders das freundliche und offene Klima sowie der rege Austausch mit den Studierenden und dem Kollegium.

Mission: Marketing

Pünktlich zur Immatrikulationsfeier im Wintersemester 2019/20 hat sich Kerim Herbst als neuer Leiter des Servicebereichs Hochschulkommunikation an seiner neuen Wirkungsstätte an der Hochschule Magdeburg-Stendal eingefunden. Der 42-jährige Braunschweiger lebt seit knapp drei Jahren in Magdeburg und ist Kommunikationswissenschaftler, der berufsbegleitend Wirtschaftspsychologie im Fern-MBA studiert. „Nach den vielen Berufsjahren in der Online-Marktforschung, einer Werbeagentur für digitales Marketing und zwei Jobs als Marketing-Leiter in Konzernstrukturen freue ich mich auf eine neue und frische Form der vornehmlich jungen Zielgruppenansprache in einem ‚Quasi‘-Agenturumfeld im Hochschulmarketing.“ Neben der nächsten Ausbaustufe und Umsetzung von digitalen Kommunikationsmaßnahmen setzt Kerim Herbst insbesondere auf einen offenen Austausch zwischen den Fachbereichen und der Hochschulkommunikation und stellt das Projektvorhaben „Interne Kommunikation“ ganz oben auf die Agenda. In seiner Freizeit findet man ihn beim Sport, seinen Kindern oder auf der Suche nach gut erhaltenem Funk, Soul und Hip-Hop-Schallplatten.

Neu im September 2019

Mit AR und KI neue Akzente setzen

Im September 2019 wurde Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Mecke zum Professor für Regelungs- und Prozessleittechnik berufen. Der gebürtige Magdeburger, der an der Otto-von-Guericke-Universität Elektrotechnik studierte und bereits 1999 zu künstlichen neuronalen Netzen promovierte, ist im Herrenkrug kein unbekanntes Gesicht: Schon vor seiner Berufung profilierte er sich in verschiedenen Lehraufträgen. In seinen Vorlesungen und Seminaren im Bereich der Automatisierungstechnik setzen aktuelle Themen der Industrie 4.0 sowie Kooperationen mit regionalen Unternehmen und dem Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung, an dem er zuvor als Kompetenzfeld- und Projektleiter arbeitete, besondere Akzente. In seiner Forschung beschäftigt sich der 49-Jährige mit digitalen Engineeringmethoden, Assistenzsystemen und neuen Technologien wie Augmented Reality oder Künstliche Intelligenz, die den Menschen bei der Arbeit unterstützen sollen. „Innovationen und Wertschöpfung bilden das wirtschaftliche Fundament für unseren Sozialstaat. Dafür braucht es Ingenieure, die hohe Expertise in ihrer Fachdisziplin besitzen und zunehmend interdisziplinär und global vernetzt zusammenarbeiten“, zeigt sich Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Mecke entschlossen. „Die ausgesprochen praxisorientierten Studiengänge wie Elektrotechnik, Mechatronische Systemtechnik oder Mensch-Technik-Interaktion bieten dafür hervorragende Möglichkeiten.“

International zu Hause und im Beruf

Seit September 2019 leitet Bildungsmanagerin Marina Weidner das International Office an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Nach einem Auslandsaufenthalt als Schülerin entschied sich die gebürtige Russin, in den USA Business Administration und Germanistik im Bachelor zu studieren. Ihren Master in Education schloss sie an der britischen Anglia Ruskin University sowie im Studiengang International Vocational Education an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg an. Inzwischen lebt Marina Weidner seit 15 Jahren in Magdeburg und sammelte in dieser Zeit vor allem im internationalen Hochschulmarketing und in der Akquise von ausländischen Studierenden aus nicht europäischen Ländern mehrjährige Erfahrungen, die sie nun in ihrer neuen Position einbringen möchte: „Die Hochschule noch internationaler und attraktiver für ausländische Studierende zu gestalten, gehört zu meiner Mission. Dafür bin ich leidenschaftlich unterwegs.“ Auch privat steht Internationalisierung ganz oben auf ihrer Agenda: In ihrer Freizeit findet man Marina Weidner auf Roadtrips und multikulturellen Events, aber auch im Schulelternrat oder beim Schlittschuhlaufen.

Neu im August 2019

Ein Arbeitsplatz mit Zukunft

Seit August 2019 unterstützt Laborantin Christiane Lüder die Hochschule im Projekt „NAPOLY”. Das Forschungsprojekt der Arbeitsgruppe Siedlungswasserwirtschaft und Abwasser befasst sich mit neuartigen Hybridmembranen, die zur Aufbereitung von Trink- und Abwasser dienen. Als gelernte Chemielaborantin kümmert sich die 36-Jährige um den Aufbau notwendiger Analysetechnik, Probeentnahmen und Untersuchungen sowie die Instandhaltung der Technik. Zudem wirkt sie bei der Entwicklung von Methoden für die einzelnen Analysen mit. Nach ihrer Ausbildung, die sie 2003 erfolgreich abschloss, und Anstellungen bei verschiedenen Pharma-Unternehmen ist die gebürtige Bitterfelderin nun endlich angekommen. Am Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit fühlt sie sich sichtlich wohl: „Es ist ein Arbeitsplatz mit Zukunft und passenden Arbeitszeiten, sodass ich Familie und Beruf gut unter einen Hut bekomme.“ So freut sie sich nach dem Feierabend auf einen gemütlichen Ausklang mit ihrem Mann und ihren Kindern, gern auch im eigenen Garten.

Hilfe bei der Studienwahl

Wie gestaltet sich das Studium? Ist ein Auslandssemester möglich? Und was haben Magdeburg und Stendal eigentlich kulturell zu bieten? Als neue Mitarbeiterin in der Studienberatung der Hochschule Magdeburg-Stendal steht Lisette Kammrad Studieninteressierten Rede und Antwort. Das Studienangebot stellt die 32-Jährige jedoch nicht nur im eigenen Hause, sondern vor allem an Schulen und auf Messen vor. Ihr eigenes Studium im Bereich Buch- und Medienproduktion schloss sie nach einer Ausbildung und mehrjährigen Tätigkeit als Erzieherin im April 2019 an der HTWK Leipzig ab. Daneben sammelte sie bereits als studentische Hilfskraft erste Erfahrungen in der Studienberatung. Umso mehr freut sie sich auf die Arbeit an der Hochschule Magdeburg-Stendal, an der die gebürtige Loburgerin ihren Berufswunsch und ihre Heimat vereinen kann. Das Wochenende verbringt Lisette Kammrad gern aktiv im Garten oder gemütlich im Freundeskreis.

Neu im Mai 2019

Eine neue Herausforderung

Seit Mai 2019 erhält die Hochschule Magdeburg-Stendal tatkräftige Unterstützung im administrativen Bereich. Als Organisationstalent kümmert sich Laila Kreibich um alle anfallenden Büroarbeiten des Personalrats. Dazu gehören die Postverteilung, die Vorbereitung der Tagesordnung für Sitzungen sowie die Archivierung von Unterlagen. „Ich arbeite gern mit Menschen zusammen und habe nach einer neuen Herausforderung gesucht”, erzählt die 54-Jährige. Ihre Ausbildung zur Bürokauffrau schloss sie 1983 in Berlin ab. Danach folgten Anstellungen in vielfältigen Tätigkeitsfeldern. So arbeitete sie unter anderem als Sekretärin im Theater, bei einer Computerbildungs- und Immobiliengesellschaft sowie die letzten 17 Jahre als technische und organisatorische Mitarbeiterin in einer Physiotherapiepraxis. Nach Feierabend findet sie vor allem am Radfahren, Wandern, Lesen und dem Gesundheitssport Ausgleich und Entspannung.

Neu im Juli 2019

Nachhaltige Alternativen für Vietnam

Da im Bausektor von Vietnam eine große Sandknappheit herrscht, wird die Ressource häufig aus Gewässern gewonnen und Umweltschäden in Kauf genommen. Das Projekt „SAND!“ der Hochschule Magdeburg-Stendal möchte Alternativen finden, um die Folgen für die Umwelt zu mindern. Naveedh Ahmed Sekar unterstützt das Projekt seit Juli als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit viel Leidenschaft: „Die Arbeit passt zu meinem Interesse, nachhaltige Materialien zu entwickeln.” Der gebürtige Inder studierte zunächst Biotechnologie an der Anna University in Chennai, kam 2014 nach Deutschland, um seinen Master in Umwelt- und Ressourcenmanagement an der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus zu absolvieren. Während seiner Studienzeit spezialisierte sich der 27-Jährige vor allem auf die Kreislaufwirtschaft. Im Projekt kümmert er sich um die Bestandsanalyse für alternative Materialien, testet ihre Ökobilanz auf Nachhaltigkeit und erstellt einen Bewirtschaftungsplan.

Neu im April 2019

Bewusstsein für taube Menschen fördern

Seit April 2019 hat Dr. Okan Kubus die Vertretungsprofessur für Gebärdensprachdolmetschen am Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien der Hochschule Magdeburg-Stendal inne. In Ankara geboren und aufgewachsen, ist Kubus sowohl staatlich geprüfter Dolmetscher der Deutschen als auch der Türkischen Gebärdensprache. Seinen Bachelor absolvierte der 36-Jährige im Studiengang Computergestützter Unterricht und Pädagogische Technologie. Für das Graduierten- und Masterprogramm Kognitionswissenschaften verschlug es ihn an die Middle East Technical University in Ankara. 2015 promovierte er am Institut für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser an der Universität Hamburg. Im selben Jahr startete er seine regelmäßigen Besuche an die Hochschule Magdeburg-Stendal, um dort zunächst als Lehrbeauftragter Studierenden die Theorie und Praxis des Dolmetschens für Deutsche Gebärdensprache zu vermitteln. „Ich hoffe, dass ich durch meine Arbeit und die Vernetzung an der Hochschule ein höheres Bewusstsein für taube Menschen und eine weitere Aufgeschlossenheit der Hochschule gegenüber Barrierefreiheit fördern kann”, erklärt Okan Kubus, der sich auch mit diversen Forschungsmethoden, Gebärdensprachlinguistik und Deaf Studies beschäftigt.

Hilfe im Digitalisierungsdschungel

Seit April 2019 ist Martin Groß neuer Projektmitarbeiter im Zentrum für Hochschuldidaktik und angewandte Hochschulforschung der Hochschule Magdeburg-Stendal. Im Projekt Digitale Lehr- und Lernformate hilft er Lehrenden sowie Studierenden Digitalisierungsprojekte zu realisieren. „Ich gebe Einschätzungen bezüglich der Umsetzbarkeit von Ideen und betreue die Planung und Durchführung der Vorhaben”, erklärt der 24-Jährige. In Workshops vermittelt er zudem didaktische Grundlagen sowie praktische Kompetenzen für die eigenständige Produktion digitaler Lehr- und Lernmittel. Neben seiner Teilzeitstelle an der Hochschule studiert Martin Groß im Master Medienbildung – Audiovisuelle Kultur und Kommunikation an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Entschieden hat er sich für eine Tätigkeit an der Hochschule nicht nur, weil ihm die freundschaftliche und familiäre Atmosphäre gefällt, sondern weil es viele inhaltliche Überschneidungen zwischen seinem Studium und der Projektarbeit gibt. „Ich hoffe dadurch auf eine gewinnbringende Kombination aus Theorie und Praxis!”

Neu im März 2019

Der Anreiz zum Lernen

Um das Interesse junger Menschen für ein Ingenieurstudium zu fördern, unterstützt Prof. Dr.-Ing. Marcel Benecke seit März 2019 den Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Industriedesign an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Als Professor für elektrische Antriebstechnik beschäftigt er sich in Forschung und Lehre unter anderem mit Leistungselektronik, diversen Antriebssystemen sowie hybriden Umrichterkonzepten. Studiert hat der 36-Jährige Elektrotechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Anschließend arbeitete er als Doktorand am Lehrstuhl für Leistungselektronik, an dem er 2012 promovierte. Es folgte eine Anstellung als Entwicklungsingenieur bei Siemens in Erlangen, „doch es zog mich schon bald zurück in die Heimat“, gesteht der aus der Magdeburger Börde Stammende. Seit 2015 war er bei der Firma Getec und später bei BeXema tätig, bevor er im März dieses Jahres den Weg zum Herrenkrug fand. „An der Hochschule gefallen mir vor allem der grüne Campus und das Interagieren mit den Studierenden, was direkte Anreize zum Lernen schafft“, so Benecke. Seinen Feierabend verbringt er ausgewogen zwischen Familie und Sport: Von Laufen über Radfahren bis hin zum Klettern steht bei ihm alles auf dem Programm, gelegentlich auch mit Frau und Kind.

Zurück in der vertrauten Umgebung

Seit März 2019 bringt Carolin Lucke frischen Wind an die Hochschule Magdeburg-Stendal. Die 25-Jährige unterstützt das Projekt „Qualitätspakt Lehre”, ein Programm, das seit 2011 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird und die Verbesserung von Studienbedingungen und Lehrqualität vorsieht. Carolin Lucke ist dabei insbesondere in der Qualitätsentwicklung und Begleitung der Lehrentwicklung am Fachbereich Angewandte Kindheitswissenschaften involviert. Im Zuge ihrer Aufgaben unterstützt sie zudem Studierende bei der Reflexion von Praxiserfahrungen, praxisbezogener Forschungsfragen und setzt sich mit der Analyse der Studieneingangsphase auseinander. Das Studium kennt sie auch aus der anderen Perspektive: Auf dem Stendaler Campus studierte sie den Bachelor Angewandte Kindheitswissenschaften, bevor es sie für den Master Bildung und Soziale Arbeit nach Siegen verschlug. Nach der Jobzusage kehrte die 25-Jährige gemeinsam mit ihrer Familie zurück in die Heimat: „Ich schätze die lieb gewonnenen Gefilde der Hochschule sowie meine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit und fühle mich im Kollegium sehr wohl.”

Neu im Januar 2019

Trinkwasser ohne Mikroplastik

Feinporige, keramische Membranen erlangen immer mehr an Bedeutung, um Trinkwasser zu gewinnen und Abwasser aufzubereiten. Welche innovativen Verfahren sich daraus ableiten lassen, untersucht Axel Wolfram, seit Januar wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit der Hochschule Magdeburg-Stendal. „Wenn wir mithilfe dieser Technik Mikroplastik und Arzneimittel aus dem Wasser entfernen könnten, würden wir einen großen Mehrwert zum Umweltschutz beitragen“, zeigt er sich motiviert. Studiert hat der 30-Jährige „Prozessintegrierten Umweltschutz“ an der Fachhochschule in Jena. Danach ging es für ihn weiter nach Darmstadt, wo er an der Technischen Universität im Jahr 2015 seinen Master in „Umweltingenieurwissenschaften“ abschloss. Erfahrungen in seinem aktuellen Forschungsgebiet sammelte Axel Wolfram vor allem während seiner dreijährigen Anstellung am Fraunhofer-Institut für keramische Technologien und Systeme (IKTS). Auch in seiner Freizeit zeigt er sich experimentierfreudig: beispielsweise in der Küche, auf dem Sportplatz oder beim Besuch diverser Konzerte.

Nicht nur privat hoch hinaus

Neben ihrem Studium der Sportökonomie unterstützt Marie-L. Quednow seit Januar das Team des Hochschulsports an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Die im Studium erlernten Strategien und Erfahrungen will die ehrgeizige Studentin tatkräftig einbringen. Unter anderem plant und realisiert sie Veranstaltungen, Kompaktkurse und Seminare und wirkt in den Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit sowie Marketing und Sponsoring mit. In ihrem neuen Arbeitsumfeld kümmert sie sich zudem um Kooperationsprojekte mit der Otto-von-Guericke-Universität, den Städten Magdeburg und Stendal, Krankenkassen sowie Vereinen und Verbänden der Region. Daneben wird die 28-Jährige, die nach ihrem Studium als Dozentin arbeiten möchte, auch selbst als Trainerin aktiv. Auch in ihrer Freizeit verzichtet Marie-L. Quednow nicht auf Sport und powert sich beim Bouldern aus, eine Kletterart, bei der man ungesichert Felswände erklimmt und den sie erst durch ihren Lebensgefährten kennen und lieben lernte.

Ein ganz neues Arbeitsumfeld

Im Januar 2019 erhielt die Hochschule Magdeburg-Stendal Zuwachs durch Monique Molenda. Die 39-Jährige ist als Sachbearbeiterin im Dezernat II für die in Stendal ansässigen Bachelor-Studiengänge zuständig. Zu ihrem Aufgabenfeld gehören unter anderem die Bewerbung sowie Immatrikulation und Exmatrikulation der Studierenden. Ihre Ausbildung zur Bürokauffrau beendete Monique Molenda 2010 in einer Immobilienverwaltung. Im Anschluss war sie für fünf Jahre in einem Elektrounternehmen im Nachunternehmereinkauf tätig. Des Weiteren unterstützte sie eine Einrichtung für behinderte Menschen als Sachbearbeiterin in der Finanzbuchhaltung. Zuletzt arbeitete sie als Fachassistentin für Integrationsmaßnahmen bei der Agentur für Arbeit im Bereich SGB II. Gespannt schaut Monique Molenda nun ihrem neuen Berufsweg entgegen und freut sich auf die künftige Zusammenarbeit mit der Hochschule: „Ich habe Spaß am Umgang mit Menschen und sehe meine neue Tätigkeit als abwechslungsreich und interessant an.“ Ihre Freizeit genießt sie gern bei einem Spaziergang mit ihrem Hund oder auf dem Rad.

Safety via Virtual Reality

Mit seinen Abschlussarbeiten im Bachelor- und Master-Studiengang Sicherheit und Gefahrenabwehr legte Christian Bremer den Grundstein für seine jetzige Arbeit an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Im Projekt „VRsafe“ entwickelt er virtuelle Welten, die die Ausbildung beispielsweise bei der Freiwilligen Feuerwehr, Rettungsdiensten oder auch dem Technischen Hilfswerk verbessern soll. Des Weiteren dient das Projekt der Vermittlung von Arbeitsschutzszenarien. Bei der Realisierung seiner Idee erhielt der 25-Jährige Unterstützung von der Gründer- und Transferförderung der Hochschule Magdeburg-Stendal. „Als frischer Absolvent ist mein eigenes Projekt meine bisher größte Errungenschaft“, kann er stolz behaupten. Auch in seiner Freizeit begibt sich Christian Bremer in virtuelle Welten, wenn auch nur zum Zeichnen und Illustrieren am Computer.

Gemeinsam wachsen und sich entwickeln

Fragen zu Zivil-, Verwaltungs- und Vertragsrecht an der Hochschule Magdeburg-Stendal beantwortet seit Januar Hallenserin Aileen Lück. Nachdem die 29-Jährige Jura an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg studiert hat, arbeitete sie zunächst als Rechtsanwältin in der Saalestadt. Die Wahl, auf dem Campus im Herrenkrug tätig zu werden, fiel der Justiziarin leicht. „Die Hochschule ist noch sehr jung und somit in einer ständigen Entwicklungsphase – so wie ich auch“, freut sie sich auf die bevorstehenden Projekte, in die sie sich kreativ und kritisch einbringen möchte. Insbesondere schätzt sie das vielfältige Aufgabengebiet, das sich mit nahezu allen hochschulpolitischen Themen auseinandersetzt. „Mein erster Eindruck ist durchweg positiv“, meint sie und hebt hervor, dass sie nicht nur im Kollegium gut aufgenommen wurde, sondern auch die Hochschule selbst mit ihren Angeboten – vom Sportprogramm bis hin zu Auslandsaufenthalten punktet. In ihrer Freizeit ist Aileen Lück ebenfalls gern aktiv: beim wöchentlichen Training, im Freien, mit Partner oder im Freundeskreis.

2018

Neu im Oktober 2018

Der Weg zur Existenzgründung: Simon Reinle

Simon Reinle ist seit Oktober 2018 an der Hochschule Magdeburg-Stendal als Gründungs- und Transferscout tätig. Der 26-Jährige studierte selbst am Standort Stendal im Studiengang Rehabilitationspsychologie und schätzt an der Hochschule nicht nur die überschaubare Größe, sondern auch den persönlichen Umgang zwischen Studierenden und Lehrenden. In seinem neuen Job unterstützt und begleitet er Studierende, Alumni oder auch Forschende auf ihrem Weg zur Existenzgründung. Dazu widmet er sich Themenkomplexen wie Screening und Sensibilisierung gegenüber der Existenzgründung und berät Gründungsinteressierte auf ihrem Weg. „An meiner Arbeit gefällt mir besonders, Leute zu neuen unternehmerischen Schritten zu ermutigen“, so Simon Reinle. Seine jetzige Tätigkeit sieht er als gute Vorbereitung für seinen späteren Berufswunsch, Psychotherapeut zu werden. Denn im Projekt „gründet“ kann er nicht nur seine Beratungskompetenzen, sondern auch die wirtschaftlichen Kenntnisse für die Gründung und Administration ausbauen, die auch in Zukunft für ihn eine Rolle spielen werden.

Die Lehre deutscher Gebärdensprache: Melanie Loy

Seit Oktober 2018 arbeitet Melanie Loy als Dozentin für Deutsche Gebärdensprache und Deaf Studies am Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Bereits einige Jahre vor ihrem Bachelor-Abschluss im Jahr 2016 an der Alice Salomon Hochschule in Berlin begann die 33-Jährige die Deutsche Gebärdensprache, Deaf Studies und Soziologie zu lehren. Im selben Jahr begann sie ihren Master auf dem Gebiet der Praxisforschung in der Sozialen Arbeit und Pädagogik. An verschiedenen Universitäten in Berlin und Köln konnte Loy bereits ihre Muttersprache und Kultur vermitteln. Ihr Ziel ist es nun „das deutschlandweite Netzwerk zwischen Lehrenden, Studierenden und Forschenden zu stärken und mit ihnen in Hinblick auf den gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GERS) die Niveaustufen für Deutsche Gebärdensprache zu vereinheitlichen.“ Melanie Loy freut sich insbesondere, die Studierenden auf ihrem Weg zu begleiten und zur Entwicklung ihrer Sprachkompetenz beizutragen.

Von Stanford nach Magdeburg: Dr. Harriett Jernigan

Seit Oktober 2018 erhält die Hochschule Magdeburg-Stendal durch Dr. Harriett Jernigan Unterstützung im Studiengang „Internationale Fachkommunikation und Übersetzen“. Verantwortlich für englische Lehrveranstaltungen, koordiniert die 47-Jährige auch Auslandsaufenthalte für Studierende im Praxissemester. Ihre berufliche Laufbahn begann mit dem Studiengang Deutsch als Fremdsprache, Anglistik und Kreatives Schreiben 1993 in Alabama. Darauf folgten der Masterabschluss und die Promotion in Germanistik und Angewandte Linguistik an der Stanford University in Kalifornien. Harriett Jernigan arbeitete an der Bauhaus-Universität in Weimar, als erste offizielle Übersetzerin, bevor sie drei Jahre als Dozentin für Germanistik und Akademisches Schreiben an der University of California, Berkeley sowie der Stanford University tätig war. Nun ist sie als Lehrbeauftragte am Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien zu Hause und schätzt insbesondere die Zusammenarbeit mit den Studierenden sowie das Arbeitsklima. Vor allem aber freut sie sich darüber, dass das projektbezogene Arbeiten an der Hochschule im Vordergrund steht.

Balance von Praxis, Lehre und Forschung: Dr. Arnd Hofmeister

Seit Oktober erhält der Studiengang Angewandte Kindheitswissenschaften Unterstützung durch Dr. Arnd Hofmeister, Vertretungsprofessur für Kindliche Entwicklung und Gesundheit. Der 50-Jährige studierte und promovierte an der Freien Universität Berlin. In seiner beruflichen Laufbahn arbeitete er unter anderem als Berater in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens und widmete sich viele Jahre der Beratung, Forschung, Lehre und Entwicklung im nationalen und internationalen Raum. Dazu verbrachte er ein Jahr an der University of Western Sydney in Australien, wo er sich dem Thema Leiblichkeit, Embodiment und Gesundheit zuwandte. Er ist langjähriges Mitglied des „European Training Consortiums“ und entwickelt mit europäischen Kolleginnen und Kollegen innovative Lehrkonzepte in der Gesundheitsförderung. Die Hochschule Magdeburg-Stendal ist ihm allerdings nicht unbekannt: Neun Jahre war Dr. Hofmeister am Magdeburger Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien tätig. „Die Hochschule schafft eine für Fachhochschulen einmalige Verbindung von innovativer Lehre und Praxisforschung“, sagt er. Unter anderem freut er sich auf künftige Studien- und Forschungsprojekte, in denen er gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen und denen, die in ihrem Umfeld leben und arbeiten, die gesundheitliche Lage aller verbessern möchte.

Sich neuen Herausforderungen stellen: Susanne Borkowski

In Stendal ist Susanne Borkowski kein unbekanntes Gesicht: Durch ihre Arbeit als Geschäftsführerin des KinderStärken e. V., Lehraufträgen an der Hochschule Magdeburg-Stendal und ihr Engagement auf politischer Ebene ist sie eng mit der Region verwurzelt. Seit Oktober 2018 arbeitet die 46-Jährige als Vertretungsprofessorin für Kindliche Entwicklung und Gesundheit am Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften der Hochschule. Hier möchte sie sich neuen Herausforderungen stellen und stärker in das Feld der Forschung und Lehre eintauchen. „Kinder- und Familienarmut, körperliche oder geistige Einschränkungen, aber auch elterliche, psychische oder Suchterkrankungen und die daraus resultierende Teilhabe stellen ein großes Risiko für die gesunde Entwicklung von Kindern dar“, erklärt Susanne Borkowski. Ein Ziel ihrer Arbeit sei es daher, das Bewusstsein für diese Problematik in die Gesellschaft zu tragen und geeignete Interventionen zu erarbeiten. Im August schloss sie ihre sozialepidemiologische Dissertation im Bereich Medizinische Soziologie an der Martin-Luther-Universität in Halle ab. Ihre freie Zeit genießt Susanne Borkowski gern bei der Familie, Freunden, Singen oder Aerobic.

Neu im September 2018

Die richtige Mischung macht's: Josefine Winning

Sport fördert die Gesundheit – das ist allgemein bekannt! Die Hochschule Magdeburg-Stendal freut sich daher über frischen Wind im Hochschulsport. Seit September 2018 leitet Josefine Winning die Abteilung und zeigt sich sehr davon angetan, ihre berufliche Ausbildung mit ihrer großen Leidenschaft, dem Sport, in Einklang zu bringen. Nachdem die 32-Jährige ihr Studium im Bereich Business Economics an der Otto-von-Guericke-Universität abgeschlossen hatte, unterstützte sie den Lehrstuhl für Entrepreneurship als Dozentin und Gründungsberaterin. In Berlin leitete sie zwei Jahre lang Fitnessstudios einer großen Premiumkette. In diesem Jahr verschlug es die gebürtige Magdeburgerin jedoch zurück in die Heimat. An ihrer Arbeit schätzt sie vor allem die freien Entfaltungsmöglichkeiten: „Die Mischung aus sportlicher Aktivität und kreativer Arbeit machen meinen Beruf zu etwas ganz Besonderem“, ist sie sich sicher. Zu ihren Aufgaben gehören zum Beispiel die Entwicklung eines neuen Sportprogramms und die Leitung von Workshops. Vor allem aber leistet sie einen erheblichen Beitrag zur Freizeitgestaltung und Gesunderhaltung der Studierenden und Beschäftigten. Feierabend hat Josefine Winning kaum, denn auch ihre Freizeit verbringt sie im Training.

Arbeit und Studium verbinden: Sven-Simon Lattek

Sven-Simon Lattek studiert den Master-Studiengang Wasserwirtschaft an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Seit September 2018 arbeitet er außerdem als Projektmitarbeiter im Drittmittelprojekt „hmsMat“ am Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit. Darin entwickelt und erprobt der 26-Jährige Hochwasserschutzmatten für die Deichsicherung. An seiner Tätigkeit schätzt er insbesondere die Nähe zum beruflichen Alltag, der ihm viele verschiedene Einblicke ermöglicht. „Es gefällt mir, an einem Projekt mitwirken zu können, das der Umwelt und der Bevölkerung hilft.“ Zudem freut er sich, sein Studium und die Arbeit miteinander vereinbaren zu können. Außerhalb des Hochschulgeländes darf es für den Studenten aus Celle gern gemütlich zugehen, zum Beispiel bei einem Treffen mit Freunden, einer Fahrradtour oder auf Reisen.

Transfer fördern: Lisa Hartmann

Mit dem Verbundprojekt „TransInno_LSA – Transfer- und Innovations-Service im (Bundes-)Land Sachsen-Anhalt“, welches im Rahmen der BMBF-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert wird, möchte die Hochschule Magdeburg-Stendal neue Wege gehen und sich noch stärker mit den Hochschulen Merseburg und Harz sowie Verbänden und Unternehmen vernetzen. Bei der Realisierung dieses Vorhabens unterstützt Schnittstellenmanagerin Lisa Hartmann. Die 30-Jährige studierte an der Otto-von-Guericke-Universität den Bachelor Sozialwissenschaften und schloss den Master International Vocational Education an. Bei ihrer Arbeit ist nicht nur Organisationstalent, sondern auch Kreativität gefragt: „Ich kann zusammen mit einem jungen, aufgeschlossenen Team Strukturen zwischen Forschung und Transfer optimieren. Bei der Umsetzung habe ich einen gewissen Spielraum. Das gefällt mir“, sagt die gebürtige Magdeburgerin. Daneben lassen sich auch Beruf, Familie und ihr begleitendes Masterstudium Business Administration an der Otto-von-Guericke Business School gut miteinander vereinbaren. Freie Zeit genießt sie am liebsten mit ihrem Partner und ihrer zweijährigen Tochter.

Hochwasserschutz als Vision: Prof. Dr.-Ing. Daniel Bachmann

Mit Spaß und Enthusiasmus möchte Prof. Dr.-Ing. Daniel Bachmann Wissen, Erfahrungen und Ideen an die zukünftige Ingenieurgeneration vermitteln. Seit September hat der 41-jährige Familienvater die Professur für Hydromechanik und hydrodynamische Modellierung an der Hochschule Magdeburg-Stendal inne. Daniel Bachmann studierte, promovierte und lehrte an der Fakultät für Bauingenieurwesen der RWTH Aachen. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit der Entwicklung eines Entscheidungsunterstützungssystems zur Bewertung und Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen. Im Anschluss arbeitete er in den Niederlanden als Ingenieur bei Deltares, einer weltweit tätigen Non-Profit-Organisation für angewandte Forschung und Beratung im Bereich Wasser, Boden und Infrastruktur. An diese Erfahrungen kann Daniel Bachmann, der im hessischen Hasselroth aufgewachsen ist, an der Hochschule anknüpfen. Auch hier forscht er im Bereich Hochwasserrisikomanagement – ein Thema, das auch für die Region von wichtiger Bedeutung ist. Dabei arbeitet er u. a. an der risikobasierten kurzfristigen Hochwasservorhersage oder an Werkzeugen für eine transparente Bewertung und Priorisierung von Hochwasserschutzmaßnahmen. Bei seiner Arbeit schätzt er die Mischung aus Lehre und Forschung in einem familiären Umfeld.

Gründerkultur stärken: Claudia Meißner

Auf der Suche nach dem Gründergeist bereichert Claudia Meißner seit September das „gründet“-Team der Hochschule Magdeburg-Stendal. Ihre Aufgaben zeigen sich vielfältig: So verfasst sie Texte und Publikationen über die Gründer- und Transferförderung, unterstützt Gründerinitiativen bei der Öffentlichkeitsarbeit, organisiert Veranstaltungen wie die Gründerwoche und verwaltet u. a. das Projektbudget. „Die Hochschule bietet mir ein spannendes, neues Aufgabengebiet mit Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung“, freut sich die 31-Jährige. Nach ihrem Bachelor- und Master-Studium Medienbildung – Visuelle Kultur und Kommunikation an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und einem kaufmännischen Fernstudium im Bereich Filmtheatermanagement leitete sie drei Jahre lang das Kino ihrer Heimatstadt Burg. An der Hochschule schätzt sie vor allem das familienfreundliche Umfeld und den grünen Campus. Auch den Feierabend verbringt sie gern im Freien: beim Gestalten des heimischen Gartens oder mit ihrem einjährigen Sohn in der Natur.

Weiterbildung als dritte Säule etablieren: Mario Heller

„Die wissenschaftliche Weiterbildung ist ein für Universitäten und Hochschulen immer noch relativ neues Betätigungsfeld, das ihr Profil jedoch wesentlich bereichern kann“, weiß Mario Heller. Der 49-jährige Bildungsmanager leitet seit September das gemeinsam mit der Otto-von-Guericke-Universität betriebene Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung aufseiten der Hochschule Magdeburg-Stendal. Ihm obliegt die Verantwortung über die Angebote, das Personal und das Budget. Für den gebürtigen Rheinländer steht aber vor allem die Weiterentwicklung der Einrichtung im Vordergrund. Die besten Voraussetzungen hierfür bringt er mit: Nach seinem Magisterstudium der Kommunikationswissenschaften in Essen war er u. a. als Referent der Geschäftsführung im Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes und als Leiter des Teams Bildungswesen und Personalentwicklung im Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes tätig. „Die Hochschule steht gerade an einem sehr spannenden Punkt ihrer Entwicklung, in der ich entsprechend viel Dynamik und eine hohe Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen, wahrnehme“, freut er sich über die berufliche Herausforderung. Seine Freizeit verbringt er am liebsten sitzend – wahlweise in einem Theatersessel oder im Sattel seines Rennrads.

Neu im August 2018

Rahmenbedingungen für Qualität schaffen: Heiko Moschner

„Da mir die Qualität von Bildung im Allgemeinen sowie von Studium und Lehre im Besonderen am Herzen liegen, hat es mich besonders gefreut, in diesem Bereich an der Hochschule Magdeburg-Stendal tätig zu werden“, so Heiko Moschner, der seit August die Position des wissenschaftlichen Mitarbeiters für Qualitäts- und Wissensmanagement in Studium und Lehre innehat. Die berufliche Laufbahn des gebürtigen Zerbsters begann mit einer Ausbildung zum Elektromonteur. Das Abitur erwarb er berufsbegleitend und studierte anschließend erfolgreich Ethnologie und germanische Literaturwissenschaft. In verschiedenen Orten war er im Bildungs- und Qualitätsmanagement sowie als Dozent für politische und kulturelle Bildung am Bildungszentrum des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben tätig. Heute gehört der 49-Jährige zum Hochschulkollektiv: „Ich möchte Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass Studium und Lehre auch unter sich verändernden Bedingungen von sehr hoher Qualität bleiben, sich weiterhin entwickeln können und auch in Zukunft attraktiv für Studierende sind.“

Hochschule setzt auf Gleichstellung: Silke Kassebaum

Um Chancengerechtigkeit herzustellen, muss für strukturelle Benachteiligungen sensibilisiert sowie geeignete Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Für diese Ziele setzt sich seit August an der Hochschule Magdeburg-Stendal die neue Referentin für Chancengleichheit Silke Kassebaum ein. Die 37-Jährige absolvierte ihr Magisterstudium der Soziologie und Bildungswissenschaften mit den Schwerpunkten Geschlechterforschung und qualitative Forschungsmethoden an der Otto-von-Guericke-Universität. Aktuell promoviert sie zu Massenvergewaltigungen deutscher Frauen im Zweiten Weltkrieg, in der sie den biografischen Umgang mit Sexualterror und die Bezugnahme auf Geschlechterkonstruktion in diesem Prozess untersucht. Nachdem die gebürtige Schönebeckerin drei Jahre in Schweden gelebt hatte, wollte sie sich wieder der Gleichstellungsarbeit widmen und kam hierfür an die Hochschule. Hatte sie zuvor kaum Berührungspunkte mit der „grünen Oase“, freut sie sich nun Teil eines kreativen sowie engagierten Arbeitsumfeldes zu sein und das Büro für Gleichstellungsfragen zu etablieren und mit Leben zu füllen: „Gleichstellungsarbeit ist immer politisch und manchmal auch aktivistisch.“

„Herausforderung Hochschule“: Franziska-Juliana Link

Seit August 2018 verstärkt Franziska-Juliana Link das Rektorat der Hochschule Magdeburg-Stendal. Als Referentin der Kanzlerin gehört zu ihrem Aufgabenprofil die Betreuung und Koordination von bereichsübergreifenden Projekten. Aktuell bereitet sie einen Workshop für Führungskräfte an der Hochschule vor. „Die Hochschule stellt sich momentan großen Herausforderungen in der Organisations- und Personalentwicklung. Daran möchte ich mitarbeiten und die Entwicklungen voranbringen“, sagt die gebürtige Magdeburgerin. Für diese neuen Aufgaben wechselte sie nach zehn Jahren von Freiburg im Breisgau zurück an die Elbe. Nach zwei Hochschulabschlüssen, einen in Management und Marketing von der University of Lincoln (UK) und einen in Business Administration von der Steinbeis-Hochschule Berlin, arbeitete Franziska-Juliana Link zunächst im Bereich Marketing und war den Großteil ihrer beruflichen Laufbahn für einen amerikanischen Medizintechnikkonzern tätig. Hier verantwortete sie mit Erfolg Projekte mit bereichsübergreifenden Fragestellungen und schärfte ihre Kenntnisse im Prozess- und Projektmanagement. Davon kann ab sofort die Hochschule Magdeburg-Stendal profitieren.

Neu im Juni 2018

Wohlbefinden fördern: Anja Meier

Ein gutes Klima, Zufriedenheit mit der eigenen Arbeit und dem Studium sowie Raum für ausreichende Erholungsphasen: Eine gesundheitsfördernde Arbeitsumgebung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Um diese nachhaltig an der Hochschule Magdeburg-Stendal zu etablieren, wurde im Sommer die Stelle „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ eingerichtet, die von Anja Meier koordiniert wird. Nach ihrem Studium der Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt Gesundheitssport an der Otto-von-Guericke-Universität entschied sie sich für den Master Gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Im Anschluss sammelte sie praktische Erfahrungen beim Hamburger Sportbund und in der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz der nördlichen Elbestadt. Ehe es zurück nach Magdeburg ging, unterstützte sie zudem Kunden der AOK Niedersachsen bei der Implementierung betrieblicher Gesundheitsförderung mit dem Fokus Ergonomie und Bewegung. An ihrer neuen Arbeit schätzt sie vor allem die Möglichkeit, sich langfristig für das Wohlbefinden der Hochschulangehörigen einsetzen zu können: „Die wichtigste Ressource der Hochschule sind motivierte und leistungsfähige Beschäftigte und Studierende“, weiß Anja Meier.

Neu im April 2018

Für Wissenschaft faszinieren: Dr.-Ing. Marco Wolf

Dr.-Ing. Marco Wolf hat seit April die Vertretungsprofessur für technische Gebäudeausrüstung, Beleuchtungstechnik sowie Klima- und Lüftungstechnik an der Hochschule Magdeburg-Stendal inne. In Anlehnung an seine weitere Tätigkeit als Leiter des Zentrums für leichte und umweltgerechte Bauten des Fraunhofer Instituts in Braunschweig steht dabei die Vermittlung der Grundlagen gebäudetechnischer Systeme, vorrangig unter dem Aspekt des ökologischen Fußabdrucks und der Energieeffizienz, im Mittelpunkt. Weitere Spezialgebiete bilden die Bauphysik und die Betontechnologie. Der gebürtige Magdeburger hat große Freude daran, Studierende für die Wissenschaft und das Bauwesen zu faszinieren und junge Talente im Bereich der Forschung frühzeitig zu fördern. Aus diesem Grund möchte er die Vorlesungen sehr anwendungsorientiert und praxisnah gestalten. In seiner Freizeit beschreibt sich der 34-Jährige als einen begeisterten Bergsteiger und Sportler. Weiterhin versucht er viel Zeit mit seinen beiden Kindern zu verbringen, zu reisen, und mindestens ein Mal im Jahr Ski oder Snowboard zu fahren.

Sicherheit und Gefahrenabwehr beruflich wie privat: Patrick Sudhoff

Seit April arbeitet Patrick Sudhoff als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Zu seinen Aufgaben gehört die Entwicklung einer Richtlinie zur Planung und Umsetzung von mehrgeschossigen Holzbauvorhaben auf Grundlage gängiger Bauteillösungen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden für die Anwendenden, die beispielsweise in der Planung, Bauaufsicht, Prüfung und in Bauunternehmen tätig sind, aufbereitet und praxisrelevant vermittelt. So soll die Konstruktion von höheren Gebäuden aus klimafreundlichem Baustoffholz vereinfacht werden. Mit seiner Stelle ist der gebürtige Niedersachse seiner Alma Mater treu geblieben. Von 2012 bis 2018 studierte er hier Sicherheit und Gefahrenabwehr und absolvierte in diesem Rahmen ein Praxissemester bei der Braunschweiger Berufsfeuerwehr. An der Hochschule schätzt der 25-Jährige besonders die praxisnahe Lehre und Forschung, die angenehme Arbeitsatmosphäre sowie den Ausblick auf den grünen Campus. Kein Wunder also, dass er langfristig an der Hochschule bleiben und seine Promotion verwirklichen möchte. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und spielt E-Gitarre sowie Klavier. Außerdem ist er als Führungskraft in einer Freiwilligen Feuerwehr sowie bei den Johannitern im Katastrophenschutz tätig.

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