Personalien

Im Rahmen der Personalien stellen sich regelmäßig neue Professorinnen, Professoren und Beschäftigte der Hochschule sowie ihre Tätigkeitsfelder vor.

Neu im März 2019

Der Anreiz zum Lernen

Um das Interesse junger Menschen für ein Ingenieurstudium zu fördern, unterstützt Prof. Dr.-Ing. Marcel Benecke seit März 2019 den Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Industriedesign an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Als Professor für elektrische Antriebstechnik beschäftigt er sich in Forschung und Lehre unter anderem mit Leistungselektronik, diversen Antriebssystemen sowie hybriden Umrichterkonzepten. Studiert hat der 36-Jährige Elektrotechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Anschließend arbeitete er als Doktorand am Lehrstuhl für Leistungselektronik, an dem er 2012 promovierte. Es folgte eine Anstellung als Entwicklungsingenieur bei Siemens in Erlangen, „doch es zog mich schon bald zurück in die Heimat“, gesteht der aus der Magdeburger Börde Stammende. Seit 2015 war er bei der Firma Getec und später bei BeXema tätig, bevor er im März dieses Jahres den Weg zum Herrenkrug fand. „An der Hochschule gefallen mir vor allem der grüne Campus und das Interagieren mit den Studierenden, was direkte Anreize zum Lernen schafft“, so Benecke. Seinen Feierabend verbringt er ausgewogen zwischen Familie und Sport: Von Laufen über Radfahren bis hin zum Klettern steht bei ihm alles auf dem Programm, gelegentlich auch mit Frau und Kind.

Zurück in der vertrauten Umgebung

Seit März 2019 bringt Carolin Lucke frischen Wind an die Hochschule Magdeburg-Stendal. Die 25-Jährige unterstützt das Projekt „Qualitätspakt Lehre”, ein Programm, das seit 2011 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird und die Verbesserung von Studienbedingungen und Lehrqualität vorsieht. Carolin Lucke ist dabei insbesondere in der Qualitätsentwicklung und Begleitung der Lehrentwicklung am Fachbereich Angewandte Kindheitswissenschaften involviert. Im Zuge ihrer Aufgaben unterstützt sie zudem Studierende bei der Reflexion von Praxiserfahrungen, praxisbezogener Forschungsfragen und setzt sich mit der Analyse der Studieneingangsphase auseinander. Das Studium kennt sie auch aus der anderen Perspektive: Auf dem Stendaler Campus studierte sie den Bachelor Angewandte Kindheitswissenschaften, bevor es sie für den Master Bildung und Soziale Arbeit nach Siegen verschlug. Nach der Jobzusage kehrte die 25-Jährige gemeinsam mit ihrer Familie zurück in die Heimat: „Ich schätze die lieb gewonnenen Gefilde der Hochschule sowie meine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit und fühle mich im Kollegium sehr wohl.”

Neu im Januar 2019

Trinkwasser ohne Mikroplastik

Feinporige, keramische Membranen erlangen immer mehr an Bedeutung, um Trinkwasser zu gewinnen und Abwasser aufzubereiten. Welche innovativen Verfahren sich daraus ableiten lassen, untersucht Axel Wolfram, seit Januar wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit der Hochschule Magdeburg-Stendal. „Wenn wir mithilfe dieser Technik Mikroplastik und Arzneimittel aus dem Wasser entfernen könnten, würden wir einen großen Mehrwert zum Umweltschutz beitragen“, zeigt er sich motiviert. Studiert hat der 30-Jährige „Prozessintegrierten Umweltschutz“ an der Fachhochschule in Jena. Danach ging es für ihn weiter nach Darmstadt, wo er an der Technischen Universität im Jahr 2015 seinen Master in „Umweltingenieurwissenschaften“ abschloss. Erfahrungen in seinem aktuellen Forschungsgebiet sammelte Axel Wolfram vor allem während seiner dreijährigen Anstellung am Fraunhofer-Institut für keramische Technologien und Systeme (IKTS). Auch in seiner Freizeit zeigt er sich experimentierfreudig: beispielsweise in der Küche, auf dem Sportplatz oder beim Besuch diverser Konzerte.

Nicht nur privat hoch hinaus

Neben ihrem Studium der Sportökonomie unterstützt Marie-L. Quednow seit Januar das Team des Hochschulsports an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Die im Studium erlernten Strategien und Erfahrungen will die ehrgeizige Studentin tatkräftig einbringen. Unter anderem plant und realisiert sie Veranstaltungen, Kompaktkurse und Seminare und wirkt in den Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit sowie Marketing und Sponsoring mit. In ihrem neuen Arbeitsumfeld kümmert sie sich zudem um Kooperationsprojekte mit der Otto-von-Guericke-Universität, den Städten Magdeburg und Stendal, Krankenkassen sowie Vereinen und Verbänden der Region. Daneben wird die 28-Jährige, die nach ihrem Studium als Dozentin arbeiten möchte, auch selbst als Trainerin aktiv. Auch in ihrer Freizeit verzichtet Marie-L. Quednow nicht auf Sport und powert sich beim Bouldern aus, eine Kletterart, bei der man ungesichert Felswände erklimmt und den sie erst durch ihren Lebensgefährten kennen und lieben lernte.

Ein ganz neues Arbeitsumfeld

Im Januar 2019 erhielt die Hochschule Magdeburg-Stendal Zuwachs durch Monique Molenda. Die 39-Jährige ist als Sachbearbeiterin im Dezernat II für die in Stendal ansässigen Bachelor-Studiengänge zuständig. Zu ihrem Aufgabenfeld gehören unter anderem die Bewerbung sowie Immatrikulation und Exmatrikulation der Studierenden. Ihre Ausbildung zur Bürokauffrau beendete Monique Molenda 2010 in einer Immobilienverwaltung. Im Anschluss war sie für fünf Jahre in einem Elektrounternehmen im Nachunternehmereinkauf tätig. Des Weiteren unterstützte sie eine Einrichtung für behinderte Menschen als Sachbearbeiterin in der Finanzbuchhaltung. Zuletzt arbeitete sie als Fachassistentin für Integrationsmaßnahmen bei der Agentur für Arbeit im Bereich SGB II. Gespannt schaut Monique Molenda nun ihrem neuen Berufsweg entgegen und freut sich auf die künftige Zusammenarbeit mit der Hochschule: „Ich habe Spaß am Umgang mit Menschen und sehe meine neue Tätigkeit als abwechslungsreich und interessant an.“ Ihre Freizeit genießt sie gern bei einem Spaziergang mit ihrem Hund oder auf dem Rad.

Safety via Virtual Reality

Mit seinen Abschlussarbeiten im Bachelor- und Master-Studiengang Sicherheit und Gefahrenabwehr legte Christian Bremer den Grundstein für seine jetzige Arbeit an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Im Projekt „VRsafe“ entwickelt er virtuelle Welten, die die Ausbildung beispielsweise bei der Freiwilligen Feuerwehr, Rettungsdiensten oder auch dem Technischen Hilfswerk verbessern soll. Des Weiteren dient das Projekt der Vermittlung von Arbeitsschutzszenarien. Bei der Realisierung seiner Idee erhielt der 25-Jährige Unterstützung von der Gründer- und Transferförderung der Hochschule Magdeburg-Stendal. „Als frischer Absolvent ist mein eigenes Projekt meine bisher größte Errungenschaft“, kann er stolz behaupten. Auch in seiner Freizeit begibt sich Christian Bremer in virtuelle Welten, wenn auch nur zum Zeichnen und Illustrieren am Computer.

Gemeinsam wachsen und sich entwickeln

Fragen zu Zivil-, Verwaltungs- und Vertragsrecht an der Hochschule Magdeburg-Stendal beantwortet seit Januar Hallenserin Aileen Lück. Nachdem die 29-Jährige Jura an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg studiert hat, arbeitete sie zunächst als Rechtsanwältin in der Saalestadt. Die Wahl, auf dem Campus im Herrenkrug tätig zu werden, fiel der Justiziarin leicht. „Die Hochschule ist noch sehr jung und somit in einer ständigen Entwicklungsphase – so wie ich auch“, freut sie sich auf die bevorstehenden Projekte, in die sie sich kreativ und kritisch einbringen möchte. Insbesondere schätzt sie das vielfältige Aufgabengebiet, das sich mit nahezu allen hochschulpolitischen Themen auseinandersetzt. „Mein erster Eindruck ist durchweg positiv“, meint sie und hebt hervor, dass sie nicht nur im Kollegium gut aufgenommen wurde, sondern auch die Hochschule selbst mit ihren Angeboten – vom Sportprogramm bis hin zu Auslandsaufenthalten punktet. In ihrer Freizeit ist Aileen Lück ebenfalls gern aktiv: beim wöchentlichen Training, im Freien, mit Partner oder im Freundeskreis.

Neu im Oktober 2018

Der Weg zur Existenzgründung: Simon Reinle

Simon Reinle ist seit Oktober 2018 an der Hochschule Magdeburg-Stendal als Gründungs- und Transferscout tätig. Der 26-Jährige studierte selbst am Standort Stendal im Studiengang Rehabilitationspsychologie und schätzt an der Hochschule nicht nur die überschaubare Größe, sondern auch den persönlichen Umgang zwischen Studierenden und Lehrenden. In seinem neuen Job unterstützt und begleitet er Studierende, Alumni oder auch Forschende auf ihrem Weg zur Existenzgründung. Dazu widmet er sich Themenkomplexen wie Screening und Sensibilisierung gegenüber der Existenzgründung und berät Gründungsinteressierte auf ihrem Weg. „An meiner Arbeit gefällt mir besonders, Leute zu neuen unternehmerischen Schritten zu ermutigen“, so Simon Reinle. Seine jetzige Tätigkeit sieht er als gute Vorbereitung für seinen späteren Berufswunsch, Psychotherapeut zu werden. Denn im Projekt „gründet“ kann er nicht nur seine Beratungskompetenzen, sondern auch die wirtschaftlichen Kenntnisse für die Gründung und Administration ausbauen, die auch in Zukunft für ihn eine Rolle spielen werden.

Die Lehre deutscher Gebärdensprache: Melanie Loy

Seit Oktober 2018 arbeitet Melanie Loy als Dozentin für Deutsche Gebärdensprache und Deaf Studies am Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Bereits einige Jahre vor ihrem Bachelor-Abschluss im Jahr 2016 an der Alice Salomon Hochschule in Berlin begann die 33-Jährige die Deutsche Gebärdensprache, Deaf Studies und Soziologie zu lehren. Im selben Jahr begann sie ihren Master auf dem Gebiet der Praxisforschung in der Sozialen Arbeit und Pädagogik. An verschiedenen Universitäten in Berlin und Köln konnte Loy bereits ihre Muttersprache und Kultur vermitteln. Ihr Ziel ist es nun „das deutschlandweite Netzwerk zwischen Lehrenden, Studierenden und Forschenden zu stärken und mit ihnen in Hinblick auf den gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GERS) die Niveaustufen für Deutsche Gebärdensprache zu vereinheitlichen.“ Melanie Loy freut sich insbesondere, die Studierenden auf ihrem Weg zu begleiten und zur Entwicklung ihrer Sprachkompetenz beizutragen.

Von Stanford nach Magdeburg: Dr. Harriett Jernigan

Seit Oktober 2018 erhält die Hochschule Magdeburg-Stendal durch Dr. Harriett Jernigan Unterstützung im Studiengang „Internationale Fachkommunikation und Übersetzen“. Verantwortlich für englische Lehrveranstaltungen, koordiniert die 47-Jährige auch Auslandsaufenthalte für Studierende im Praxissemester. Ihre berufliche Laufbahn begann mit dem Studiengang Deutsch als Fremdsprache, Anglistik und Kreatives Schreiben 1993 in Alabama. Darauf folgten der Masterabschluss und die Promotion in Germanistik und Angewandte Linguistik an der Stanford University in Kalifornien. Harriett Jernigan arbeitete an der Bauhaus-Universität in Weimar, als erste offizielle Übersetzerin, bevor sie drei Jahre als Dozentin für Germanistik und Akademisches Schreiben an der University of California, Berkeley sowie der Stanford University tätig war. Nun ist sie als Lehrbeauftragte am Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien zu Hause und schätzt insbesondere die Zusammenarbeit mit den Studierenden sowie das Arbeitsklima. Vor allem aber freut sie sich darüber, dass das projektbezogene Arbeiten an der Hochschule im Vordergrund steht.

Balance von Praxis, Lehre und Forschung: Dr. Arnd Hofmeister

Seit Oktober erhält der Studiengang Angewandte Kindheitswissenschaften Unterstützung durch Dr. Arnd Hofmeister, Vertretungsprofessur für Kindliche Entwicklung und Gesundheit. Der 50-Jährige studierte und promovierte an der Freien Universität Berlin. In seiner beruflichen Laufbahn arbeitete er unter anderem als Berater in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens und widmete sich viele Jahre der Beratung, Forschung, Lehre und Entwicklung im nationalen und internationalen Raum. Dazu verbrachte er ein Jahr an der University of Western Sydney in Australien, wo er sich dem Thema Leiblichkeit, Embodiment und Gesundheit zuwandte. Er ist langjähriges Mitglied des „European Training Consortiums“ und entwickelt mit europäischen Kolleginnen und Kollegen innovative Lehrkonzepte in der Gesundheitsförderung. Die Hochschule Magdeburg-Stendal ist ihm allerdings nicht unbekannt: Neun Jahre war Dr. Hofmeister am Magdeburger Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien tätig. „Die Hochschule schafft eine für Fachhochschulen einmalige Verbindung von innovativer Lehre und Praxisforschung“, sagt er. Unter anderem freut er sich auf künftige Studien- und Forschungsprojekte, in denen er gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen und denen, die in ihrem Umfeld leben und arbeiten, die gesundheitliche Lage aller verbessern möchte.

Sich neuen Herausforderungen stellen: Susanne Borkowski

In Stendal ist Susanne Borkowski kein unbekanntes Gesicht: Durch ihre Arbeit als Geschäftsführerin des KinderStärken e. V., Lehraufträgen an der Hochschule Magdeburg-Stendal und ihr Engagement auf politischer Ebene ist sie eng mit der Region verwurzelt. Seit Oktober 2018 arbeitet die 46-Jährige als Vertretungsprofessorin für Kindliche Entwicklung und Gesundheit am Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften der Hochschule. Hier möchte sie sich neuen Herausforderungen stellen und stärker in das Feld der Forschung und Lehre eintauchen. „Kinder- und Familienarmut, körperliche oder geistige Einschränkungen, aber auch elterliche, psychische oder Suchterkrankungen und die daraus resultierende Teilhabe stellen ein großes Risiko für die gesunde Entwicklung von Kindern dar“, erklärt Susanne Borkowski. Ein Ziel ihrer Arbeit sei es daher, das Bewusstsein für diese Problematik in die Gesellschaft zu tragen und geeignete Interventionen zu erarbeiten. Im August schloss sie ihre sozialepidemiologische Dissertation im Bereich Medizinische Soziologie an der Martin-Luther-Universität in Halle ab. Ihre freie Zeit genießt Susanne Borkowski gern bei der Familie, Freunden, Singen oder Aerobic.

Neu im September 2018

Die richtige Mischung macht's: Josefine Winning

Sport fördert die Gesundheit – das ist allgemein bekannt! Die Hochschule Magdeburg-Stendal freut sich daher über frischen Wind im Hochschulsport. Seit September 2018 leitet Josefine Winning die Abteilung und zeigt sich sehr davon angetan, ihre berufliche Ausbildung mit ihrer großen Leidenschaft, dem Sport, in Einklang zu bringen. Nachdem die 32-Jährige ihr Studium im Bereich Business Economics an der Otto-von-Guericke-Universität abgeschlossen hatte, unterstützte sie den Lehrstuhl für Entrepreneurship als Dozentin und Gründungsberaterin. In Berlin leitete sie zwei Jahre lang Fitnessstudios einer großen Premiumkette. In diesem Jahr verschlug es die gebürtige Magdeburgerin jedoch zurück in die Heimat. An ihrer Arbeit schätzt sie vor allem die freien Entfaltungsmöglichkeiten: „Die Mischung aus sportlicher Aktivität und kreativer Arbeit machen meinen Beruf zu etwas ganz Besonderem“, ist sie sich sicher. Zu ihren Aufgaben gehören zum Beispiel die Entwicklung eines neuen Sportprogramms und die Leitung von Workshops. Vor allem aber leistet sie einen erheblichen Beitrag zur Freizeitgestaltung und Gesunderhaltung der Studierenden und Beschäftigten. Feierabend hat Josefine Winning kaum, denn auch ihre Freizeit verbringt sie im Training.

Arbeit und Studium verbinden: Sven-Simon Lattek

Sven-Simon Lattek studiert den Master-Studiengang Wasserwirtschaft an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Seit September 2018 arbeitet er außerdem als Projektmitarbeiter im Drittmittelprojekt „hmsMat“ am Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit. Darin entwickelt und erprobt der 26-Jährige Hochwasserschutzmatten für die Deichsicherung. An seiner Tätigkeit schätzt er insbesondere die Nähe zum beruflichen Alltag, der ihm viele verschiedene Einblicke ermöglicht. „Es gefällt mir, an einem Projekt mitwirken zu können, das der Umwelt und der Bevölkerung hilft.“ Zudem freut er sich, sein Studium und die Arbeit miteinander vereinbaren zu können. Außerhalb des Hochschulgeländes darf es für den Studenten aus Celle gern gemütlich zugehen, zum Beispiel bei einem Treffen mit Freunden, einer Fahrradtour oder auf Reisen.

Transfer fördern: Lisa Hartmann

Mit dem Verbundprojekt „TransInno_LSA – Transfer- und Innovations-Service im (Bundes-)Land Sachsen-Anhalt“, welches im Rahmen der BMBF-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert wird, möchte die Hochschule Magdeburg-Stendal neue Wege gehen und sich noch stärker mit den Hochschulen Merseburg und Harz sowie Verbänden und Unternehmen vernetzen. Bei der Realisierung dieses Vorhabens unterstützt Schnittstellenmanagerin Lisa Hartmann. Die 30-Jährige studierte an der Otto-von-Guericke-Universität den Bachelor Sozialwissenschaften und schloss den Master International Vocational Education an. Bei ihrer Arbeit ist nicht nur Organisationstalent, sondern auch Kreativität gefragt: „Ich kann zusammen mit einem jungen, aufgeschlossenen Team Strukturen zwischen Forschung und Transfer optimieren. Bei der Umsetzung habe ich einen gewissen Spielraum. Das gefällt mir“, sagt die gebürtige Magdeburgerin. Daneben lassen sich auch Beruf, Familie und ihr begleitendes Masterstudium Business Administration an der Otto-von-Guericke Business School gut miteinander vereinbaren. Freie Zeit genießt sie am liebsten mit ihrem Partner und ihrer zweijährigen Tochter.

Hochwasserschutz als Vision: Prof. Dr.-Ing. Daniel Bachmann

Mit Spaß und Enthusiasmus möchte Prof. Dr.-Ing. Daniel Bachmann Wissen, Erfahrungen und Ideen an die zukünftige Ingenieurgeneration vermitteln. Seit September hat der 41-jährige Familienvater die Professur für Hydromechanik und hydrodynamische Modellierung an der Hochschule Magdeburg-Stendal inne. Daniel Bachmann studierte, promovierte und lehrte an der Fakultät für Bauingenieurwesen der RWTH Aachen. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit der Entwicklung eines Entscheidungsunterstützungssystems zur Bewertung und Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen. Im Anschluss arbeitete er in den Niederlanden als Ingenieur bei Deltares, einer weltweit tätigen Non-Profit-Organisation für angewandte Forschung und Beratung im Bereich Wasser, Boden und Infrastruktur. An diese Erfahrungen kann Daniel Bachmann, der im hessischen Hasselroth aufgewachsen ist, an der Hochschule anknüpfen. Auch hier forscht er im Bereich Hochwasserrisikomanagement – ein Thema, das auch für die Region von wichtiger Bedeutung ist. Dabei arbeitet er u. a. an der risikobasierten kurzfristigen Hochwasservorhersage oder an Werkzeugen für eine transparente Bewertung und Priorisierung von Hochwasserschutzmaßnahmen. Bei seiner Arbeit schätzt er die Mischung aus Lehre und Forschung in einem familiären Umfeld.

Gründerkultur stärken: Claudia Meißner

Auf der Suche nach dem Gründergeist bereichert Claudia Meißner seit September das „gründet“-Team der Hochschule Magdeburg-Stendal. Ihre Aufgaben zeigen sich vielfältig: So verfasst sie Texte und Publikationen über die Gründer- und Transferförderung, unterstützt Gründerinitiativen bei der Öffentlichkeitsarbeit, organisiert Veranstaltungen wie die Gründerwoche und verwaltet u. a. das Projektbudget. „Die Hochschule bietet mir ein spannendes, neues Aufgabengebiet mit Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung“, freut sich die 31-Jährige. Nach ihrem Bachelor- und Master-Studium Medienbildung – Visuelle Kultur und Kommunikation an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und einem kaufmännischen Fernstudium im Bereich Filmtheatermanagement leitete sie drei Jahre lang das Kino ihrer Heimatstadt Burg. An der Hochschule schätzt sie vor allem das familienfreundliche Umfeld und den grünen Campus. Auch den Feierabend verbringt sie gern im Freien: beim Gestalten des heimischen Gartens oder mit ihrem einjährigen Sohn in der Natur.

Weiterbildung als dritte Säule etablieren: Mario Heller

„Die wissenschaftliche Weiterbildung ist ein für Universitäten und Hochschulen immer noch relativ neues Betätigungsfeld, das ihr Profil jedoch wesentlich bereichern kann“, weiß Mario Heller. Der 49-jährige Bildungsmanager leitet seit September das gemeinsam mit der Otto-von-Guericke-Universität betriebene Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung aufseiten der Hochschule Magdeburg-Stendal. Ihm obliegt die Verantwortung über die Angebote, das Personal und das Budget. Für den gebürtigen Rheinländer steht aber vor allem die Weiterentwicklung der Einrichtung im Vordergrund. Die besten Voraussetzungen hierfür bringt er mit: Nach seinem Magisterstudium der Kommunikationswissenschaften in Essen war er u. a. als Referent der Geschäftsführung im Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes und als Leiter des Teams Bildungswesen und Personalentwicklung im Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes tätig. „Die Hochschule steht gerade an einem sehr spannenden Punkt ihrer Entwicklung, in der ich entsprechend viel Dynamik und eine hohe Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen, wahrnehme“, freut er sich über die berufliche Herausforderung. Seine Freizeit verbringt er am liebsten sitzend – wahlweise in einem Theatersessel oder im Sattel seines Rennrads.

Neu im August 2018

Rahmenbedingungen für Qualität schaffen: Heiko Moschner

„Da mir die Qualität von Bildung im Allgemeinen sowie von Studium und Lehre im Besonderen am Herzen liegen, hat es mich besonders gefreut, in diesem Bereich an der Hochschule Magdeburg-Stendal tätig zu werden“, so Heiko Moschner, der seit August die Position des wissenschaftlichen Mitarbeiters für Qualitäts- und Wissensmanagement in Studium und Lehre innehat. Die berufliche Laufbahn des gebürtigen Zerbsters begann mit einer Ausbildung zum Elektromonteur. Das Abitur erwarb er berufsbegleitend und studierte anschließend erfolgreich Ethnologie und germanische Literaturwissenschaft. In verschiedenen Orten war er im Bildungs- und Qualitätsmanagement sowie als Dozent für politische und kulturelle Bildung am Bildungszentrum des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben tätig. Heute gehört der 49-Jährige zum Hochschulkollektiv: „Ich möchte Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass Studium und Lehre auch unter sich verändernden Bedingungen von sehr hoher Qualität bleiben, sich weiterhin entwickeln können und auch in Zukunft attraktiv für Studierende sind.“

Hochschule setzt auf Gleichstellung: Silke Kassebaum

Um Chancengerechtigkeit herzustellen, muss für strukturelle Benachteiligungen sensibilisiert sowie geeignete Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Für diese Ziele setzt sich seit August an der Hochschule Magdeburg-Stendal die neue Referentin für Chancengleichheit Silke Kassebaum ein. Die 37-Jährige absolvierte ihr Magisterstudium der Soziologie und Bildungswissenschaften mit den Schwerpunkten Geschlechterforschung und qualitative Forschungsmethoden an der Otto-von-Guericke-Universität. Aktuell promoviert sie zu Massenvergewaltigungen deutscher Frauen im Zweiten Weltkrieg, in der sie den biografischen Umgang mit Sexualterror und die Bezugnahme auf Geschlechterkonstruktion in diesem Prozess untersucht. Nachdem die gebürtige Schönebeckerin drei Jahre in Schweden gelebt hatte, wollte sie sich wieder der Gleichstellungsarbeit widmen und kam hierfür an die Hochschule. Hatte sie zuvor kaum Berührungspunkte mit der „grünen Oase“, freut sie sich nun Teil eines kreativen sowie engagierten Arbeitsumfeldes zu sein und das Büro für Gleichstellungsfragen zu etablieren und mit Leben zu füllen: „Gleichstellungsarbeit ist immer politisch und manchmal auch aktivistisch.“

„Herausforderung Hochschule“: Franziska-Juliana Link

Seit August 2018 verstärkt Franziska-Juliana Link das Rektorat der Hochschule Magdeburg-Stendal. Als Referentin der Kanzlerin gehört zu ihrem Aufgabenprofil die Betreuung und Koordination von bereichsübergreifenden Projekten. Aktuell bereitet sie einen Workshop für Führungskräfte an der Hochschule vor. „Die Hochschule stellt sich momentan großen Herausforderungen in der Organisations- und Personalentwicklung. Daran möchte ich mitarbeiten und die Entwicklungen voranbringen“, sagt die gebürtige Magdeburgerin. Für diese neuen Aufgaben wechselte sie nach zehn Jahren von Freiburg im Breisgau zurück an die Elbe. Nach zwei Hochschulabschlüssen, einen in Management und Marketing von der University of Lincoln (UK) und einen in Business Administration von der Steinbeis-Hochschule Berlin, arbeitete Franziska-Juliana Link zunächst im Bereich Marketing und war den Großteil ihrer beruflichen Laufbahn für einen amerikanischen Medizintechnikkonzern tätig. Hier verantwortete sie mit Erfolg Projekte mit bereichsübergreifenden Fragestellungen und schärfte ihre Kenntnisse im Prozess- und Projektmanagement. Davon kann ab sofort die Hochschule Magdeburg-Stendal profitieren.

Neu im Juni 2018

Wohlbefinden fördern: Anja Meier

Ein gutes Klima, Zufriedenheit mit der eigenen Arbeit und dem Studium sowie Raum für ausreichende Erholungsphasen: Eine gesundheitsfördernde Arbeitsumgebung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Um diese nachhaltig an der Hochschule Magdeburg-Stendal zu etablieren, wurde im Sommer die Stelle „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ eingerichtet, die von Anja Meier koordiniert wird. Nach ihrem Studium der Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt Gesundheitssport an der Otto-von-Guericke-Universität entschied sie sich für den Master Gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Im Anschluss sammelte sie praktische Erfahrungen beim Hamburger Sportbund und in der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz der nördlichen Elbestadt. Ehe es zurück nach Magdeburg ging, unterstützte sie zudem Kunden der AOK Niedersachsen bei der Implementierung betrieblicher Gesundheitsförderung mit dem Fokus Ergonomie und Bewegung. An ihrer neuen Arbeit schätzt sie vor allem die Möglichkeit, sich langfristig für das Wohlbefinden der Hochschulangehörigen einsetzen zu können: „Die wichtigste Ressource der Hochschule sind motivierte und leistungsfähige Beschäftigte und Studierende“, weiß Anja Meier.

Neu im April 2018

Für Wissenschaft faszinieren: Dr.-Ing. Marco Wolf

Dr.-Ing. Marco Wolf hat seit April die Vertretungsprofessur für technische Gebäudeausrüstung, Beleuchtungstechnik sowie Klima- und Lüftungstechnik an der Hochschule Magdeburg-Stendal inne. In Anlehnung an seine weitere Tätigkeit als Leiter des Zentrums für leichte und umweltgerechte Bauten des Fraunhofer Instituts in Braunschweig steht dabei die Vermittlung der Grundlagen gebäudetechnischer Systeme, vorrangig unter dem Aspekt des ökologischen Fußabdrucks und der Energieeffizienz, im Mittelpunkt. Weitere Spezialgebiete bilden die Bauphysik und die Betontechnologie. Der gebürtige Magdeburger hat große Freude daran, Studierende für die Wissenschaft und das Bauwesen zu faszinieren und junge Talente im Bereich der Forschung frühzeitig zu fördern. Aus diesem Grund möchte er die Vorlesungen sehr anwendungsorientiert und praxisnah gestalten. In seiner Freizeit beschreibt sich der 34-Jährige als einen begeisterten Bergsteiger und Sportler. Weiterhin versucht er viel Zeit mit seinen beiden Kindern zu verbringen, zu reisen, und mindestens ein Mal im Jahr Ski oder Snowboard zu fahren.

Sicherheit und Gefahrenabwehr beruflich wie privat: Patrick Sudhoff

Seit April arbeitet Patrick Sudhoff als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Zu seinen Aufgaben gehört die Entwicklung einer Richtlinie zur Planung und Umsetzung von mehrgeschossigen Holzbauvorhaben auf Grundlage gängiger Bauteillösungen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden für die Anwendenden, die beispielsweise in der Planung, Bauaufsicht, Prüfung und in Bauunternehmen tätig sind, aufbereitet und praxisrelevant vermittelt. So soll die Konstruktion von höheren Gebäuden aus klimafreundlichem Baustoffholz vereinfacht werden. Mit seiner Stelle ist der gebürtige Niedersachse seiner Alma Mater treu geblieben. Von 2012 bis 2018 studierte er hier Sicherheit und Gefahrenabwehr und absolvierte in diesem Rahmen ein Praxissemester bei der Braunschweiger Berufsfeuerwehr. An der Hochschule schätzt der 25-Jährige besonders die praxisnahe Lehre und Forschung, die angenehme Arbeitsatmosphäre sowie den Ausblick auf den grünen Campus. Kein Wunder also, dass er langfristig an der Hochschule bleiben und seine Promotion verwirklichen möchte. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und spielt E-Gitarre sowie Klavier. Außerdem ist er als Führungskraft in einer Freiwilligen Feuerwehr sowie bei den Johannitern im Katastrophenschutz tätig.

Neu im März 2018

Für Elektrotechnik begeistern: Prof. Dr.-Ing. Przemyslaw Komarnicki

Neben Wissen überzeugt Prof. Dr.-Ing. Przemyslaw Komarnicki vor allem mit seiner großen Passion für sein Fach an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Der in Legnica, Polen geborene Professor lehrt seit März im Bereich der elektrischen Energieanlagentechnik am Institut für Elektrotechnik. Zu seinen Spezialgebieten gehören die elektrischen Anlagen sowie die Energieversorgungsnetze. Nach einem erfolgreichen Abschluss des Doppeldiplomprogramms der Politechnika Wroclawska in Polen und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg promovierte er zum Thema „Anwendung hochgenauer, synchroner Messungen zur Verbesserung des Betriebs von Verteilungsnetzen“. Der 37-Jährige sieht sich als interessierten Techniker und Wissenschaftler; die Arbeit mit Menschen liegt ihm jedoch ebenfalls sehr am Herzen. Aus diesem Grund entschied er sich für eine Tätigkeit an der Hochschule, wo er Studierenden den aktuellen Stand der Technik vermitteln und sie für zukünftige Energiethemen begeistern will. Ihm selbst haben die Offenheit und der Umgang den Kolleginnen und Kollegen sowie der Enthusiasmus der Studierenden imponiert. Den schönen Arbeitsort weiß er besonders zu schätzen: „Stichwort grüner Campus – was soll man sich mehr wünschen?“

Internationale Datenströme im Blick: Florian Stiller

Als Koordinator für IT-Organisation und IT-Systemtechnologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal ist Florian Stiller für die Systemkonfiguration, Optimierung und Anbindung von IT-Fachanwendungen im International Office zuständig. Zu seinen Aufgaben gehören die Analyse und Dokumentation von Prozessen internationaler Kooperationen und Auslandsreisen Studierender. Darüber hinaus ist der 29-Jährige für den digitalen Auftritt des International Office inhaltlich wie gestalterisch verantwortlich. Bevor der gebürtige Stendaler den Weg zur Hochschule eingeschlagen hat, absolvierte er eine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker bei der Deutschen Telekom AG. Von 2012 bis 2018 studierte er Betriebswirtschaftslehre auf dem Campus Stendal. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie das naturnahe und familiäre Umfeld motivierten ihn, sich für eine berufliche Tätigkeit an der Hochschule zu entscheiden: „Es ist einfach schön, solch einen grünen Campus als Arbeitsplatz haben zu dürfen.“

Erfühlbare Bilder kreieren: Florentin Förschler

Wie Bilder für blinde und sehbehinderte Menschen in erfühlbare Reliefs umgewandelt werden können, damit beschäftigt sich das Gründerprojekt „tacpic“ an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Zusammen mit seinen zwei Teammitgliedern entwickelt Florentin Förschler einen Online-Service, mit dem dieses ambitionierte Ziel in die Realität umgesetzt werden soll. Sein Spezialgebiet ist hierbei die Konzeptausarbeitung, User Experience Research, die technische Innovation und die User Interface Gestaltung. Der gebürtige Pforzheimer freut sich sehr über die Möglichkeit, an einem so spannenden und sinnvollen Projekt arbeiten zu dürfen und hofft mit dem Service, das Leben der Nutzenden bereichern zu können. Sein Bachelor-Studium hat der 28-Jährige in den Jahren 2011 bis 2015 in München im Fach Industrial Design absolviert. Seit 2015 studiert er den Master-Studiengang Interaction Design an der Hochschule Magdeburg-Stendal. 

Visuelle Erinnerung für Menschen mit Sehbehinderung schaffen: Laura Evers

In der heutigen Zeit, in der Telefone mit den besten Kameras ausgestattet sind und auch die Medienwelt ohne Fotografien undenkbar ist, haben es Menschen mit einer Sehbehinderung, die ihre persönlichen Erinnerungen visuell festhalten und teilen möchten, oftmals sehr schwer. Laura Evers arbeitet mit zwei Kollegen an der Hochschule Magdeburg-Stendal im Projekt „tacpic“ an einem Online-Fotoservice, um genau diesem Problem entgegenzutreten. Die 27-Jährige unterstützt als Grafikerin ihr Team visuell und ist ebenso am Erstellen von Prototypen beteiligt. „Hier ist vor allem auch das Testen der Produkte, z. B. in Workshops mit der Zielgruppe, wichtig“, so die gebürtige Lahnsteinerin. Entstehen soll ein tragfähiges Konzept, das zu einem Start-up ausgebaut werden kann und ein Produkt, welches Menschen mit einer Sehbehinderung einen Mehrwert bietet. 2015 absolvierte sie den Bachelor of Arts im Studiengang Visuelle Kommunikation in Hannover und studiert nun auf dem Campus Herrenkrug der Hochschule Magdeburg-Stendal Interaction Design im Master.

Ertastbare Bilder für Blinde: Robert Wlček

Mit dem Gründungsprojekt „tacpic“ haben sich drei Interaction-Design-Studierende auf die Mission begeben, einen Online-Fotoservice für sehbehinderte Menschen zu konzipieren und zu implementieren. Robert Wlček gehört als Projektmitarbeiter zum Trio, welches an der Hochschule Magdeburg-Stendal die Nutzerfahrung und das Servicedesign der farbigen Reliefdrucke erprobt. Das Spezialgebiet des gebürtigen Stendalers, der sein Bachelor-Studium in Computervisualistik an der Otto-von-Guericke-Universität abschloss, ist dabei die Entwicklung der barrierearmen Webplattform. Bei der Umsetzung seiner Geschäftsidee wird das Team von der Gründer- und Transferförderung, kurz „gründet“, begleitet. Durch Fördermittel der Investitionsbank Sachsen-Anhalt ermöglicht die Hochschule Magdeburg-Stendal derartige Gründungsvorhaben risikofrei und mit fachlicher Unterstützung umzusetzen. „Idealerweise wird sich die Idee am Ende des Projektzeitraums in eineinhalb Jahren wirtschaftlich selbst tragen können. Wir möchten aber in jedem Fall das Know-how in guten Händen wissen, damit sehbehinderte Menschen davon profitieren können“, meint der 28-jährige Robert Wlček.

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