FAQ - Häufig gestellte Fragen.

An dieser Stelle finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Thema Qualitätsmanagement und den vom Servicebereich angebotenen Services.

Was ist TAP?

 „Teaching Analysis Poll“, kurz TAP, ist eine qualitative Evaluationsmethode

  • die schon während des Semesters stattfindet
  • eine Zwischenauswertung der Lehrveranstaltung im laufenden Semester ermöglicht
  • das Konzept der Lehrveranstaltung bestätigen kann bzw.
  • Stärken und Schwächen der Lehrveranstaltung direkt von den Studierenden erhebt und
  • direkte Veränderungen für die befragten Studierenden noch während des Semesters spürbar werden.

Wie funktioniert TAP und was müssen Sie tun?

Das TAP basiert auf und lebt von der freiwilligen Teilnahme der Lehrenden. Sind Sie interessiert? Dann melden Sie Ihren Bedarf an und vereinbaren einen Termin für einen Veranstaltungsbesuch. (Zeitraum SoSe im Mai und WS im November). Die Studierenden diskutieren in Kleingruppen die Fragen:

  • „Wodurch lernen Sie in dieser Veranstaltung am meisten?“
  • „Was erschwert Ihr Lernen?“
  • „Welche Verbesserungsvorschläge haben Sie für die hinderlichen Punkte?“

Seit 2010 wird diese Methode an der Universität Bielefeld erfolgreich eingesetzt und durchweg positiv bewertet.

 

Die Ergebnisse werden schriftlich festgehalten und gemeinsam besprochen. Zusammengefasst werden die Ergebnisse dann in einem Auswertungsgespräch/ Ergebnisprotokoll an Sie weitergegeben. Bei Interesse werden gemeinsam Ideen erarbeitet, wie die Anregungen der Studierenden umgesetzt werden können. Bereits in der nächsten Sitzung der Lehrveranstaltung sollten Sie mit den Studierenden besprechen, welche Konsequenzen Sie aus den Rückmeldungen ziehen möchten.

Die Evaluationsergebnisse des TAPs markieren aber keinen Schlusspunkt, sondern sind der Beginn der gemeinsamen Veranwortungsübernahme für den Lehr- und Lernprozess. Die Studierenden werden aufgefordert, konstruktive Rückmeldung in Form von Verbesserungsvorschlägen zu geben. Die Lehrenden finden auf diese Weise sehr konkrete Ansatzpunkte für Veränderungen ihrer Lehre schon während des laufenden Semesters.

Der Austausch über Lehr- und Lernprozesse wird gefördert, da eine Gesprächsgrundlage geboten wird und sich dadurch die Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden stärkt.

Selbstreflexion und Verständigung wird ermöglicht. Dabei ist es wichtig, die Perspektiven aller Beteiligten umfassend zu berücksichtigen und die Fokussierung auf einige zentrale Punkte der Veränderung zu setzen.

Das TAP bietet für Lehrende und Studierende aber auch die Möglichkeit, Lehren und Lernen aus der anderen Perspektive zu betrachten. Oft sind für Studierende die Entscheidungen von Lehrenden nicht nachvollziehbar und umgekehrt provozieren die Schwierigkeiten der Studierenden bei den Lehrenden oftmals Unverständnis. Das TAP fördert einen Perspektivwechsel auf beiden Seiten und trägt so dazu bei, anfängliche Abwehrreaktionen zu überwinden. Nachdem TAP ist das Bewusstsein für das Zusammenspiel von Lehren und Lernen meist deutlich gestiegen.

Das Ziel eines TAPS ist eine übersichtliche Liste mit spezifischen handlungsorientierten Informationen zur Veränderung und Verbesserung einer konkreten Lehr- und Lernsituation.

Kontakt

Heiko Moschner
Qualitätsmanagement in Studium und Lehre

Tel.: (0391) 886 4790
Fax: (0391) 886 4709
E-Mail: heiko.moschner@hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Haus 4, Raum 1.03

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