Dr. Michael Zander

Sprechzeiten: Donnerstags von 11:00 - 12:00 Uhr und nach Vereinbarung

Studierende können sich auf einer Liste an der Bürotür eintragen.

Werdegang

Werdegang

  • 2003
    Diplom in Psychologie (FU Berlin)
  • 2008-2011
    Mitglied des Projekts "Neighbourhood" am Institut für gerontologische Forschung (IGF Berlin)
  • seit 2014
    Vertretungsprofessur "System der Rehabilitation" im Fach Rehabilitationspsychologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal
  • 2015
    Promotion zum Dr. phil. im Fach Psychologie an der FU Berlin

Ausgewählte Veröffentlichungen

1. Monografien und Sammelbände

  • Falk, K., J. Heusinger, K. Kammerer, M. Khan-Zvorniçanin, S. Kümpers, M. Zander (2011). Arm, alt, pflegebedürftig. Selbstbestimmungs- und Teilhabechancen im benachteiligten Quartier. Berlin: edition sigma.
  • Huck, L, Ch. Kaindl, V. Lux, K. Reimer, M. Zander (Hrsg.) (2008). "Abstrakt negiert ist halb kapiert". Beiträge zur marxistischen Subjektwissenschaft. Morus Markard zum 60. Geburtstag. Marburg: BdWi-Verlag.
  • Hummel, M, L. Knebel, Ch. Küpper & M. Zander (Hrsg.) (2016). Den Gegenstrom schwimmen! Ausgewählte Beiträge der Ferienuni Kritische Psychologie 2014. Hamburg: Argument.
  • Wagner, Th., M. Zander (2011). Sarrazin, die SPD und die Neue Rechte. Untersuchung eines Syndroms. Berlin: Spotless.
  • Zander, M. (2015). Autonomie bei (ambulantem) Pflegebedarf im Alter. Eine psychologische Untersuchung. Bern: Huber.

 2. Beiträge in Sammelbänden

  • (2018). Selbstbestimmung und Pflegebedürftigkeit aus sozialpsychologischer Perspektive. In C. Bleck/ A. van Rießen/ R. Knopp (Hrsg.), Alter und Pflege im Sozialraum (69-83). Wiesbaden: Springer VS.
  • (2016). Behindert alt werden - spezifische Lebenslagen und Bedarfe. Expertise zum Siebten Altenbericht der Bundesregierung. Herausgegeben von J. Block, C. Hagen und F. Berner. Berlin: Deutsches Zentrum für Altersfragen.
  • (2016). Die Tochter des Hausherrn und das Proletenkind. Das kritisch-psychologische Konfliktmodell, angewandt auf ein Fallbeispiel von Sigmund Freud. In M. Hummel et al. (Hrsg.), Den Gegenstrom schwimmen! (38-47). Hamburg: Argument.
  • (2016). Fernbeziehungen. Zur gesellschaftlichen Distanz zwischen Behinderten und Nichtbehinderten aus der Perspektive der Disability Studies. In R. Likar & E. Riess (Hrsg.), Unerhörte Lust. Zur Sexualität behinderter und kranker Menschen (63-74). Salzburg: Otto Müller.
  • (2014). "Menschenrassen". Verabschiedung eines überholten Begriffs aus der Biologie. In BdWi, fzs, GEW, ÖH, StuRa der FSU Jena (Hrsg.), Wissenschaft von Rechts. Rechte Ideologie, Theorie und Netzwerke an den Hochschulen. BdWi-Studienheft 9 (13-15). Marburg: BdWi-Verlag.
  • (2013). Unbewusste Schemata: Der Habitus in der Psychologie. In A. Langer, C. Schneickert, F. Schumacher (Hrsg.), Pierre Bourdieus Konzeption des Habitus (347-359). Wiesbaden: Springer.
  • (2013). Gespielte Ohnmacht. Das politische Programm des Thilo Sarrazin. In P. Bathke & A. Hoffstadt (Hrsg.), Die neuen Rechten in Europa. Zwischen Neoliberalismus und Rassismus (220-229). Köln: Papyrossa.
  • (mit J. Heusinger, 2013). Milieuspezifische Bewältigung prekärer Lebenslagen bei Pflegebedarf im Alter. In C. Vogel & A. Motel-Klingebiel (Hrsg.), Altern im sozialen Wandel: Die Rückkehr der Altersarmut? (99-112). Wiesbaden: Springer VS.
  • (2012). Behinderung und Hilfebedarf im erwachsenen und hohen Alter: ähnliche Problemlagen - andere Lösungen. In Kümpers, S. & J. Heusinger (Hrsg.): Autonomie trotz Armut und Pflegebedarf? Altern unter Bedingungen von Marginalisierung, (221-231). Bern: Huber.
  • (2010). Wie Peter Sloterdijk eine "neue Klasse der Alten" entdeckt und Pierre Bourdieu widerlegt. In J. Rehmann & Th. Wagner, Angriff der Leistungsträger? Das Buch zur Sloterdijk-Debatte (196-204). Hamburg: Argument.
  • (2004). Independent Living. In W.F. Haug (Hrsg.), Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus, Bd. 6/II (873-883). Hamburg: Argument.

 3. Beiträge in Zeitschriften

 4. Vorträge

  • Abstiegsangst? Sozialpsychologie des Trumpismus. Salon Kritische Psychologie, Berlin, 17.3.2017.
  • Kapitalismus, Krise Behinderung. Ein Streifzug durch die deutsche Geschichte des 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Zentrum für Disability Studies, Ev. Hochschule Hamburg, 6.12.2016. http://www.zedis-ev-hochschule-hh.de/downloads/index.html.
  • Trauma, Trigger, Trivialisierung. Salon Kritische Psychologie, Berlin, 14.10.2016.
  • Behindertenbewegung, Feminismus, "Lebensschützer". In Netzwerk gegen Pränataldiagnostik (Hrsg.), Nur Mut! Unbequeme Standpunkte zur Pränataldiagnostik, 5-13. http://www.netzwerk-praenataldiagnostik.de/fileadmin/praenatal-diagnostik/bilder/Dokumentation_Netzwerk_2016.pdf Bremen, 18.6.2016.
  • Disability Studies in Sozialer Arbeit und Psychologie (mit S. Köbsell). Ferienuniversität Kritische Psychologie. Alice-Salomon-Hochschule, 16.9.2016.
  • Praxisforschung in Psychologie und Sozialer Arbeit. Ferienuniversität Kritische Psychologie. Alice-Salomon-Hochschule, 14.9.2016.
  • Steuert Sprache unser Denken und Handeln? Salon Kritische Psychologie, Berlin, 13.3.2015.
  • Pro Choice, gegen selektive Abbrüche. Debatten über PND in der Behindertenbewegung und den Disability Studies. Politische Akademie Tutzingen, München, 9.11.2015.
  • Empowerment – eine Frage der Macht. Zentrum für Disability Studies, Universität Hamburg, 27.10.2014 und am 17.6.2014, Institut Mensch Ethik Wissenschaft, Berlin.
  • Kontrollwissenschaften. Big Data in Soziologie und Psychologie. Ferienuniversität Kritische Psychologie, FU Berlin, 19.9.2014.
  • Das Prinzip „teile und herrsche“ in der sozialpolitischen Diskussion? 18. Kongress Armut und Gesundheit, 6.3.2013.
  • Exklusionsrisiken – Inklusionschancen. Welchen Beitrag leistet die Menschenrechtsbildung? Deutsches Institut für Menschenrechte. Berlin, 27.9.2012.
  • Psychotherapie und Kritische Psychologie (mit J. Kalpein), Ferienuniversität Kritische Psychologie, FU Berlin, 11.9.2012.
  • Habitus, Handlungsfähigkeit. Ferienuniversität Kritische Psychologie, FU Berlin, 15.9.2012.
  • Das Alter ist kein Leveler (mit J. Heusinger). Pädagogische Hochschule Freiburg, 7.10.2011.
  • Psychologie und schulische Inklusion. Zentrum für Disability Studies, Ev. Hochschule Hamburg, 11.2.2008. http://www.zedis-ev-hochschule-hh.de/downloads/index.html
  • Disability Studies and Politics in Germany. Centre for Disability Studies, University of Leeds, Oktober 2005.

 

 

 

BA- und MA-Arbeiten

BA- und MA-Arbeiten

Grundsätzlich betreue ich eine große Bandbreite von Qualifikationsarbeiten. Das Wichtigste an einem Thema ist, dass es Sie interessiert und dass es im Rahmen der Vorgaben der Studien- und Prüfungsordnung bearbeitbar ist. Abgesehen davon sind Arbeiten zu den folgenden Themengebieten derzeit besonders willkommen:

  • Kritisch-psychologische Praxisforschung und Intervision
  • Kritisch-psychologische Lehr- und Lernforschung
  • Disability Studies und "social model of disability"
  • Leben mit Behinderung in der DDR
  • Neofaschismus, Rechtspopulismus, Diskriminierung (in Sachsen-Anhalt)

Praxis- und Forschungsprojekte

Unterstützung für Mitarbeitende im Migrationsbereich: Im Rahmen des Projekts moderieren Studierende offene Gesprächsgruppen für Mitarbeitende im Migrationsbereich. Die Gesprächsgruppen sollen Gelegenheiten schaffen, um gemeinsam über Praxiserfahrungen, insbesondere widersprüchliche Arbeitsanforderungen und Belastungen, zu reflektieren. Die Gespräche werden in einem Projektseminar ausgewertet und die Ergebnisse bei Bedarf zurückgemeldet.

Lernen und Lehren an der Hochschule: Probleme des Lernens und Lehrens sind regelmäßige Gesprächsthemen am Rande des Hochschulalltags. Es geht um Arbeitsbelastungen, Fairness und Transparenz von Bewertungen, Interessantheit/ Langeweile in der Lehre, Umfang von Seminarlektüre, Präsenz und Abstinenz bei Lehrveranstaltungen, "Sternstunden" und Erfolgserlebnisse, Verpflichtungen außerhalb der Hochschule etc. Es fehlt jedoch einerseits ein offener, kontinuierlicher Dialog an der Hochschule, andererseits an Wissen über Einschätzungen und die Bewältigung von Anforderungen durch Studierende und Lehrende. Im Projekt werden diese Themen exploriert und im Rahmen kleiner Studien empirisch untersucht.

Kontakt

System der Reha

Tel.: (03931) 2187 4876
Fax: (03931) 2187 4884
E-Mail: michael.zander(at)hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Osterburger Straße 25, Haus 2, Raum 1.04.1

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