Dr. Rolf Horak

Sprechstunden: mittwochs von 12:15 - 13:45 Uhr

Lehr- und Forschungsgebiete

  • Inklusion
  • Qualitative Verfahren in der psychologischen Forschung,
  • Geronto-Psychologie
  • Pflegeforschung unter psychologischen Aspekten.

Werdegang

  • 01.1970 - 08.1979
    Pflegekraft in der stationären und ambulanten Kranken- und Altenpflege
  • 10.1979 - 04.1988
    Studium der Psychologie an der Universität Köln, Psychologisches Institut II, Titel der Diplom-Arbeit: Psychologische Untersuchung über das Bild von alten Menschen beim Pflegepersonal
  • 5.1988 - 11.1988
    Freier Mitarbeiter bei dem Sozialen Dienst der Stadt Köln (familientherapeutische Sonderfallhilfen)
  • 11.1988 - 12.2000
    Tätigkeit als Dipl.-Psychologe in verschiedenen Einrichtungen der Rehabilitation; u. a. psychosomatische Klinik, berufliche Rehabilitation Erwachsener sowie berufliche Erstausbildung lernbehinderter Jugendlicher
  • 01.2001 - heute
    Lehrkraft für besondere Aufgaben (Bereiche Psychodiagnostik und Gutachtentechnik) im Fach Rehabilitations-Psychologie

Ausgewählte Veröffentlichungen

Veröffentlichungen, Forschungsberichte und Vorträge

  • 1989
    Jenseits der Altenpflege? in: Zwischenschritte 2/1989, Köln
  • 1991
    Der Griff ins NichtsDie Irrelevanz der gerontologischen Forschung für die PraxisVortrag auf dem Altenpflege-Kongreß in Hannover
  • 1992
    Die Alten richtig sehenEin Beitrag zur Psychologie der AltenpflegekulturVortrag auf dem Altenpflege-Kongreß in Ulm
  • 1993
    Das Elend mit der GanzheitlichkeitEinige Bemerkungen zu einer "Worthülse" in der PflegeVortrag auf dem Altenpflege-Kongreß in Hannover
  • 1994
    Gerontologische Grundlagen für die Pflege:Alte Menschen im PflegeprozeßVortrag auf dem Altenpflege-Kongreß in Nürnberg
  • 1995
    Pflege als KontraindikationDas "Defizit" als pflegeauslösendes MomentVortrag auf einem internat. Symposion der DGfA an der Universität zu Köln
  • 1996
    Lernbehinderung unter entwicklungspsychologischen AspektenVortrag auf der Jahrestagung der Berufsbildungswerke Sachsen-Anhalt/Thüringen in Erfurt
  • 1998
    Entwicklungsnotwendigkeiten des Alters in: Dammer, I., Franzkowiak, P.: Lebensentwurf und Verwandlung, Bonn: Bouvier
  • 1999
    Psychologische Grundfragen der Genese von Lernbehinderung, psychischer Erkrankung und VerhaltensauffälligkeitenVortrag vor Vertretern des Landesarbeitsamtes Sachsen-Anhalt/Thüringen
  • 2002
    Lebenswirklichkeiten hochbetagter Menschen - Ein morphologischer Beitrag für Bereiche der Geragogik und der Pflegeausbildung, Phil.Diss., Universität Oldenburg
  • 2004
    Identität und Alter - Eine tiefenpsychologische Untersuchung, München: Meidenbauer
  • 2005
    Organisation und Leitung des überregionalen Hearings"Neuordnung der Eingliederungshilfe in Sachsen-Anhalt"
  • 2010
    Leben auf dem Land - die Altmark als Lebensraum; Praxisprojekt
  • 2011
    Leben auf dem Land für ältere Menschen; Praxisprojekt

Angebot an Bachelor- und Masterarbeitsthemen

Grundsätzlich werden von mir Diplom- und Masterarbeiten betreut, welche die jeweilige Fragestellung mit qualitativen Verfahren (tiefenpsychologische Interviews) bzw. projektiven Tests bearbeiten. Der dabei zu bearbeitende Gegenstand ist relativ frei wählbar, sollte jedoch einen Bezug zur Rehabilitation herstellen können. Folgende Untersuchungen sind beispielsweise bereits angedacht bzw. in Arbeit:

  • Heimkinder und ihre Betreuung,
  • Problemfelder bei "umerzogener Linkshändigkeit",
  • Psychologische Probleme bei Eltern herzkranker Kinder,
  • Suizidale Jugendliche und Aggression,
  • Psychosomatik: Patienten mit psychogenen Magenbeschwerden,
  • Wie wird das Konstrukt "Arbeit" von geistig behinderten Menschen erlebt?,
  • Gewaltbereite Jugendliche,
  • Gewünschte Wohnformen im Alter,
  • Die Auswirkungen der Diagnose "Alzheimer" auf Angehörige,
  • Sicht von psychiatrischen Patienten beim Pflegepersonal,
  • Aufarbeitung des II. Weltkrieges bei der Nachkriegsgeneration,
  • Berufsverständnis in Pflegeberufen.

Diese Auswahl soll lediglich als Anhaltspunkt dienen, welche Bandbreite die Themenwahl haben kann. Selbstverständlich ist jeweils ein individuelles Vorgespräch notwendig, in dem Sie Ihre Ideen darlegen und gegebenenfalls Eingrenzungen vorgenommen werden. Nach dem Vorgespräch wird ein ca. 5-seitiges Exposé angefertigt, in dem die Arbeit als Vorentwurf geschildert wird. Zusätzlich ist die Teilnahme an meinem Oberseminar verpflichtend; die Anzahl der Plätze ist hier auf 15 begrenzt, zugelassen werden lediglich Student/innen ab dem 6. Semester nach vorherigem persönlichen Gespräch.

Kontakt

Psychodiagnostik und Gutachtentechnik
Dr. Rolf Horak

Tel.: (03931) 2187 4845
Fax: (03931) 2187 4870
E-Mail: rolf.horak(at)hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Osterburger Straße 25, Haus 3, Raum 1.11

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