Forschung im Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien

Forschungsprojekte

  • Prof. Dr. Ingrid Fehlauer-Lenz (Fachkommunikation) – Stand August 2018

    Dolmetschdidaktik: Gezieltes Training einzelner Kompetenzen des Dolmetschprozesses (Lehrbuchprojekt)
    10/2018-10/2019 und im Rahmen des Forschungssemesters SS 2019
    Die aktuelle politische Lage erfordert eine wachsende Zahl an Sprachmittlern bei Ämtern, Behörden, im Sozialbereich und im Krankenhaus. Im Bereich des Community Interpreting werden aus der Not heraus überwiegend Laiendolmetscher eingesetzt. Hier besteht eine Forschungs- und Ausbildungslücke: Schulungen werden von Hochschuldozenten, Dolmetschern, Übersetzern und Juristen durchgeführt, die bei ihrer Unterrichtsplanung weitgehend auf sich gestellt sind und durch Versuch und Irrtum herausfinden müssen, welche Übungen für welche Unterrichtsziele geeignet sind. Das geplante Lehrbuch soll Lehrenden und Lernenden Übungen zum systematischen Trainieren der unterschiedlichen für den Dolmetschprozess erforderlichen Kompetenzen nahebringen. Thematisch orientieren sich diese am Bedarf des Community Interpreting, so dass das Lehrbuch in Studiengängen an Hochschulen, in der wissenschaftlichen Weiterbildung sowie an Berufsakademien zur Aus- und Weiterbildung von Fachdolmetschern eingesetzt werden kann. Die Fertigstellung des Buches ist für Oktober 2019 geplant.

  • Prof. Dr. Elke Grittmann (Journalismus – Kommunikations- und Medienwissenschaften) – Stand August 2018

    Forschungsteilprojekt „Geschlechterverhältnisse und Flucht_Migration in den Medien“ im Verbundprojekt „Gender, Flucht, Aufnahmepolitiken“
    Laufzeit 2017-2020
    Finanziert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Niedersachsen
    Das Teilprojekt „Geschlechterverhältnisse und Flucht_Migration in den Medien“ untersucht das im medialen Diskurs erzeugte und ausgehandelte Wissen über Flucht-Migration im Hinblick auf geschlechterdifferenzierende Deutungsmuster und diskursive Formen differenzieller Inklusionsprozesse. Das Projekt verfolgt aus intersektionaler Perspektive die Frage, welche vergeschlechtlichten Narrative und Bilder im öffentlichen Diskurs über Flucht in den vergangenen Jahren (re-)produziert wurden. Im Fokus der Analyse steht der mediale Diskurs über die Situation von Geflüchteten im Kontext der Aufnahme- und Integrationsprozesse Gegenstand ist die regionale Medienberichterstattung an ausgewählten Standorten und Landkreisen in Niedersachsen, an denen Geflüchtete in Erstaufnahmeeinrichtungen und anderen Unterkünften Aufnahme gefunden haben und finden. Zudem wird die Berichterstattung in nationalen Medien vergleichend untersucht. Dabei sind auf regionaler Ebene im Vergleich zum nationalen Mediendiskurs deutlich konkretere Aushandlungen um die Situation, Unterbringung, Akzeptanz und Inklusion zu erwarten. Das Forschungsprojekt bildet für alle Teilprojekte einen Rahmen, um das öffentlich virulente und zur Verfügung stehende Wissen am Kreuzungspunkt von Gender und Flucht lokal spezifisch zu diagnostizieren. Dazu liegt der spezifische Fokus der Analyse auf den Themen der Teilprojekte 2-4: Unterstützungsstrukturen (TP2), Gewalt (TP3) und Arbeitsmarktintegration (TP4). Zudem sind Klassifikationen und Werte (bspw. humanitäre Werte des Helfens, Schützens) in Hinblick auf die Differenzierungen von besonderem Interesse, da sie vergeschlechtlichte handlungsleitende Effekte zeitigen können. Grundsätzlich ist es das Ziel des medienanalytischen Schwerpunkts des Forschungsverbundes, die spezifischen vergeschlechtlichten Narrative in der öffentlichen und medialen Rezeption der sogenannten "Flüchtlingskrise" herauszuarbeiten.
    https://www.gender-flucht.uni-osnabrueck.de/projekt/teilprojekt_medien.html
    Göttinger Centrum für Geschlechterforschung (GCG)
    Universität Göttingen
    Platz der Göttinger Sieben 7
    37073 Göttingen
    Tel.: +49 551 3921894
    Leitung: Prof. Dr. Elke Grittmann
    Mitarbeiterin Daniela Müller, M.A. daniela.mueller@uni-goettingen.de
    Kommunikationswissenschaftliche Erinnerungsforschung (DFG-Netzwerk)
    Laufzeit 2017-2020
    Finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Bonn
    Das Netzwerk befasst sich mit kollektiver Erinnerung in und durch Journalismus, Wissenschaft und Gesellschaft im Medienwandel. Das Netzwerk wurde von Prof. Dr. Christine Lohmeier und Prof. Dr. Christian Pentzold (beide ZeMKI, Universität Bremen) initiiert. Neben Kommunikationswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an den Universitäten in Augsburg, Bremen, Hamburg, Tübingen, und anderen Hochschulen ist auch Prof. Dr. Elke Grittmann vom Institut für Journalismus am Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien beteiligt. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Funktion des Journalismus für die gesellschaftliche Erinnerung und Erinnerungsfunktion öffentlicher Bilder („Visuals in private and public memory“). Des Weiteren beteiligen sich internationale renommierte Kolleginnen und Kollegen an dem neuen Forschungsnetzwerk.
    https://memoryandmedia.net
    Projektleitung Prof. Dr. Christine Lohmeier, Universität Salzburg und Prof. Dr. Christian Pentzold, Universität Bremen
    Bilder des Bundestagswahlkampfs 2017 in (digitalen) Medienkulturen im transnationalen Vergleich – Forschungskooperation mit PD Dr. Tanja Maier (FU Berlin; Fellow an der Johns Hopkins University, Baltimore USA)
    Laufzeit 2017-2019
    Eigenmittel
    Das Forschungsprojekt befasst sich mit der Visuellen Kommunikation im Bundestagswahlkampf 2017 im internationalen Vergleich (Deutschland/USA).
    Projektleitung PD Dr. Tanja Maier, Freie Universität Berlin, tanja.maier@fu-berlin.de
    Deutsch-tunesische Forschungsgruppe "Transformation, Kultur, Geschlecht" ­ – Mitglied der Forschergruppe unter der Leitung von Dr. Steffi Hobuß, Leuphana Universität Lüneburg
    Laufzeit 2016-2019
    Finanziert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), Bonn
    Das interdisziplinäre und interkulturelle kulturwissenschaftliche Projekt „Transformation – Kultur –  Geschlecht“ beschäftigt sich mit der Analyse von Geschlecht und Gender im tunesisch-deutschen Vergleich. Thematisiert werden die Transformationen der Geschlechterverhältnisse in der Geschichte Tunesiens über die Unabhängigkeit und die Phasen der Diktatur, die Revolution 2011 und den Verfassungsprozess bis zur Gegenwart, sowie Transformationen des Feminismus und der Geschlechterbegriffe auf theoretisch-begrifflicher Ebene. Der Begriff der Kultur benennt die Gegenstandsbereiche: Seit der Revolution 2011 und während der dreijährigen Übergangsphase bis zur Annahme einer Verfassung im Februar 2014 bis heute waren und sind die Zivilgesellschaft und ihre zugehörigen kulturellen Praktiken entscheidend für die Entwicklungen in Tunesien. Deshalb werden Beiträge aus dem Bereich der Künste einschließlich der Literatur, populärkulturellen Medien, Social Media, politische, philosophische, zivilgesellschaftliche und religiöse Diskurse, Bekleidungsordnungen und Mode als Medien der Transformation untersucht. Ein weiterer Akzent liegt auf theoretisch-methodologischen Überlegungen.“
    http://www.leuphana.de/universitaet/personen/steffi-hobuss/transformation-kultur-geschlecht.html
    Projektleitung Dr. Steffi Hobuß, Leuphana Universität Lüneburg

  • Prof. Dr. Josefine Heusinger (Soziale Arbeit) – Stand August 2018

    Psychopharmaka in der stationären und ambulanten Pflege (PhasaP)
    Laufzeit 7/2018-6/2021
    Zuwendung des GKV-Spitzenverbandes im Rahmen des Modellprogramms zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung nach §8 Abs. 3 SGB XI an das IGF e. V., Berlin
    Studie zu Herausforderungen im Umgang mit der Gabe von Psychopharmaka in stationären Pflegeeinrichtungen und zu Voraussetzungen für die Implementierung von Handlungsalternativen aus der Perspektive der Pflegekräfte
    www.igfberlin.de/schwerpunkte/gesundheitundselbstständigkeit/160-phasap
    Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg (FAPIQ)
    Laufzeit 1/2015-12/2019
    Zuwendung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Brandenburg an das IGF e. V., Berlin
    In dem Modellprojekt im Rahmen der Brandenburger Pflegeoffensive werden in vier Regionen Brandenburgs Standorte der Fachstelle "Altern und Pflege im Quartier" (FAPIQ) aufgebaut. Die Fachstellen tragen dazu bei, Kommunen und Akteure vor Ort bei der Entwicklung und Realisierung einer regionalspezifischen Infrastruktur für ein selbstbestimmtes und an Teilhabe orientiertes Leben im Alter zu unterstützen. Hierfür stellt die Fachstelle fachliche und methodische Expertise u. a. in den Themenfeldern Pflegestrukturplanung, Quartiersentwicklung, Neue Wohnformen, Alltagsunterstützende Angebote sowie Wohnen und Technik zur Verfügung. Mit dem Forschungsprojekt begleitet das IGF e. V. das Modellprojekt während der gesamten Laufzeit als wissenschaftlicher Kooperationspartner.

    www.fapiq-brandenburg.de
    www.igfberlin.de/schwerpunkte/lebenundwohnenimalter/124-fachstellen-altern-und-pflege-im-quartier-fapiq

  • Prof. Dr. Carlos Melches (Fachkommunikation) – Stand August 2018

    Interpretation/Hermeneutik von Texten bei Josef Pieper als Beitrag zur Translationswissenschaft
    Laufzeit 6/2018-9/2019
    Die Interpretation von Texten ist ein erster Schritt für die Übersetzung und steht daher im Fokus der Forschung in der Translationswissenschaft. Der Philosoph Josef Pieper (1904-1997), ehemaliger Professor für Philosophie an der Universität Münster, hat sich damit eingehend in "Was heißt Interpretation?" (Werke 3, 212-235), "Der Philosophierende und die Sprache" (Werke 3, 199-211),  "Überlieferung. Begriff und Anspruch" (Werke 3, 236-299) befasst. Diese Schriften sollen analysiert und der Ertrag für die Hermeneutik innerhalb der Translationswissenschaft herausgestellt werden. Aus monatlichen Treffen mit weiteren Interessenten in Berlin bei Prof. Dr. Günther Bien (Berlin), Mitherausgeber des Historischen Wörterbuchs der Philosophie, werden diese Texte besprochen und interpretiert. Armin Triebel, Vorsitzender des Sozialwissenschaftlichen Studienkreises für interkulturelle Perspektiven e.V. (S.S.I.P. e.V.), bietet die Ergebnisse der Diskussionen als Sonderheft in der Reihe des Verbandes an. Daran sollen Kollegen aus anderen Disziplinen beteiligt werden, u.a. aus der Philosophie (Prof. Dr. Alejandro Vigo, Universidad de Navarra, Pamplona, Spanien) und aus dem Bereich Recht (Prof. Dr. José Antonio Santos, Abt. Für Rechtsphilosophie an der Universität Rey Juan Carlos, Madrid und Dr. Eduardo Pintore, Abt. für Rechtsphilosophie der Universität Córdoba, Argentinien.
    http://www.ssip-web.de

  • Prof. Dr. Manuela Schwartz (Musikwissenschaft) – Stand August 2018

    Die Enharmonik ist der ganze Mensch. Briefwechsel zwischen Hermann Pfrogner und Hans Heinrich Engel, hg. von Manuela Schwartz und Iris Jacobeit, Berlin u.a., Peter Lang 2018 (in Vorbereitung).
    8/2018-7/2019
    Unterstützung der Edition durch Schweizer Stiftungen
    Der Briefwechsel zwischen dem Münchner Musiktheoretiker und Musikwissenschaftler Hermann Pfrogner und dem Arzt und Anthroposophen Hans Heinrich Engel, der in einer Privatsammlung in der Schweiz gefunden wurde, ermöglicht einen Einblick in die Entstehungsgeschichte anthroposophischer Musiktherapie. Das Buch, das aus einer ausführlichen Einleitung und der wissenschaftlichen Edition der Briefe (mit Anmerkungen) bestehen wird, ist nicht zuletzt als Primärquellen basierter Beitrag zu einer Geschichte musikmedizinischen Handelns zu verstehen. Die Edition ist für das Frühjahr 2019 in der Reihe Interdisziplinäre Studien zur Musik
    vorgesehen.
    https://www.peterlang.com/view/serial/ISM
    Das Konzert in der Therapie – Narrative musikalischer Praktiken in der Medizin des 19. und 20. Jahrhunderts
    2015-2020
    Die musikhistorische Auseinandersetzung mit den vielen bekannten und unbekannten Beispielen medizinischer Anwendung von Musik verdeutlicht, dass ihre räumliche, methodische, zeitliche oder stilistische Trennung bei weitergehender Kontextualisierung und einer Aufarbeitung aller Komponenten, die zu diesen Therapien geführt haben, aufgehoben werden muss. Die Geschichte musikmedizinischer Experimente umfasst zum einen Fragen der Wirkungsästhetik, zum anderen Aspekte performativen Handelns, verschiedene Hörpraktiken und Hörtypologien, Institutions- und Kompositionsgeschichte und Frühformen methodischer Diskurse, die aktive und rezeptive Verfahren beleuchten.
    Ausgewählte Schriften
    - Und es geht doch um die Musik, Zur musikalischen Heilkunde im 19. und 20. Jahrhundert (Teil 1), in: Musiktherapeutische Umschau, Bd. 33, 2/2012, 113-125.
    - Und es geht doch um die Musik, Zur musikalischen Heilkunde im 19. und 20. Jahrhundert (Teil 2), in: Musiktherapeutische Umschau, Bd. 35, 4/2012, 334-349.
    - Therapieren durch Musikhören. Der Patient als musikalischer Zuhörer, in: Netzwerk »Hör-Wissen im Wandel« (Hrsg.), Wissensgeschichte des Hörens der Moderne. Berlin, De Gruyter 2017, 207-232 (DOI 10.1515/9783110533720-009).

  • Franziska Rauchut M.A. (Journalismus/Medien) - Stand August 2018

    „‘Keine Angst vorm bösen Gender‘ ‒ Interventionen in die Antifeminismus-Debatte im deutschen Print- und Fernsehjournalismus“
    Laufzeit 3/2016-2/2018
    Seit 2005 verdichtet sich ein antifeministischer Diskurs in mediatisierten Öffentlichkeiten, der als „journalistische Gender-Gegnerschaft“ (Frey et al. 2014: 17) gilt. Paradigmatisch sind Beiträge der FAZ zu Gender als „politischer Geschlechtsumwandlung“ (Zastrow 2006). 2015 erregte die WDR-Sendung „hart, aber fair“ mit „Nieder mit den Ampelmännchen" mediales Aufsehen über die akademische Gender-Community hinaus. Zwischen beiden Veröffentlichungen ereignen sich massive Angriffe auf Gender-Forscher_innen und Inhalte der Frauen- und Geschlechterforschung sowie deren Institutionalisierung. Gegen die Antifeminismus-Bestrebungen entfaltet(e) sich ein Spektrum an queer-/feministischen Interventionen aus Wissenschaft, Politik, Kunst und Medien. Diese wollen in gesellschaftliche Veränderungsprozesse eingreifen und verstehen sich als „Gegenöffentlichkeiten“. Das auf einen wissenschaftlichen Beitrag zielende Forschungsprojekt unternimmt eine grounded-theory basierte Analyse ihrer Intentionen und Argumentationsmuster und erarbeitet einen Leitfaden zur Sensibilisierung für (anti-)feministische Berichterstattung in den Medien.
    „‘Zurück zur Familie, zurück zur Nation‘? – Wie (re-)agieren die deutschen Print- und Fernsehmedien auf/im Feld von interdependente(n) Identitätspolitiken im Zuge des Aufstiegs rechtspopulistischer Diskurse in der Bundesrepublik Deutschland von 2015-2018?“
    Laufzeit  3/2018-2/2020
    Das Forschungsprojekt, als Teil eines Dissertationsvorhabens und mit dem Ziel eines Leitfadens für angehende Journalistinnen (s.u.), begreift antiislamische, antisemitische, antifeministische, homophobe und weitere antidemokratische Artikulationen als widersprüchlich ineinander gefügte, genuine Bestandteile rechtspopulistischer Programmatik und Ideologie. Die Analyse umfasst folgende Fragen: Wie gehen deutsche Print- und Fernsehmedien mit diesen antidemokratischen Herausforderungen um? Durchschauen sie z.B. die rechtspopulistische Begründung konservativer Geschlechter- und Familienordnungen? Thematisieren sie die intersektionalen Diskriminierungsmuster des Rechtspopulismus als Othering? Problematisieren sie die Verschränkungen von antidemokratischen Artikulationen? Wo geben sie rechtspopulistischen/-extremen und antifeministischen/antisemitischen/antiislamischen/homophoben Diskursen ein Forum, wo verweigern sie die Medienrepräsentanz? Wie greifen sie in den Kampf um ‚kulturelle Hegemonie‘ ein? Anhand einer grounded-theory-basierten Medienanalyse werden sowohl reichweitenstarke Print- als auch TV-Medien (z.B. Spiegel/Magdeburger Volksstimme und ZDF/MDR) für den nationalen (Bundesrepublik Deutschland) und regionalen (Sachsen-Anhalt) Kontext untersucht. Als Ergebnis und praktische Handreichung soll ein Leitfaden entstehen, welcher Hinweise für angehende Journalist_innen zur Sensibilisierung im Umgang mit Diskriminierungspotentialen interdependenter Identitätspolitiken liefern wird.

Forschungsthemen

Gebärdensprachdolmetschen
Gesundheitsförderung und -management
  • Hajji, R., Ühre F. (2017): Unter welchen Einflussbedingungen sich Geflüchtete mit Deutschland identifizieren – eine quantitative Studie, in: Migration und Soziale Arbeit, 2017 (1), S. 28-36
  • Bake, M., Hajji R., Gerch, N., Lange, L., Niehus, M., Rusniok C., und Mielke, K. (2017): Die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsfähigkeit von SozialarbeiterInnen in zwei unterschiedlichen Landesaufnahmeeinrichtungen, in: Gilde Rundbrief, 2017 (2), 48-65
  • Hajji, R. (2017): Wie kann eine kooperative Koordination kommunaler Integrationsnetzwerke gelingen? in: Berding N., Bukow, W.-D., Cudak, K. (Hrsg.), Die kompakte Stadt der Zukunft: Auf dem Weg zu einer inklusiven und nachhaltigen Stadtgesellschaft, S. 289-306
  • Beerlage, I. (2016). Community Resiliende. In A. Fekete & G. Hufschmidt (Hrsg.), Atlas der Verwundbarkeit und Resilienz (30-33). Köln/Bonn: TH/Universität
  • Beerlage, I. & Hartman, T. (2017). Aktive Bürger von Kindesbeinen an! In H. Karutz, B. Juen, D. Kratzer, D. & R. Wanger (Hrsg.), Kinder in Krisen und Katastrophen. Spezielle Aspekte psychosozialer Notfallversorgung (517-527). Innsbruck: Studia Universitätsverlag.
  • Weichselgartner, J., Guezo, B., Beerlage, I., Després, C., Fekete, A., Hufschmidt, G., Lusignoli, O., Marrel, J., Mey-Richters, S., Naumann, J. & Wienand, I. (in Druck). Urban Resilience and Crisis Management: Perspectives from France and Germany . Erscheint in A. Fekete, Urban Resilience. Berlin: Springer.
  • Peter Rudolph, Böske, T.; Rudolph, P. & de la Barré, J.: Praxismanager / -in – Ein neues Berufsbild für die aktuellen Herausforderungen im deutschen Gesundheitswesen. Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement 2016; 21(04): 199-202, DOI: 10.1055/s-0035-1566755.
  • Pieck, Nadine (2016): Betriebliche Gesundheitsförderung umsetzen - ein Überblick. In: Faller Gudrun (Hrsg.): Lehrbuch Betriebliche Gesundheitsförderung, 3. vollständig überarbeitete Auflage, Bern, S. 179-188
  • Pieck, Nadine & Schröder, Christina (2016). Gender im Betrieblichen Eingliederungsmanagement. In: W. Feldes, U. Faber, & M. Niehaus (Hrsg.), Werkbuch BEM - Betriebliches Eingliederungsmanagement. Frankfurt am Main, S. 87–98.
internationale Fachkommunikation und Übersetzen

Journalismus

  • Breitenborn, Uwe; Düllo, Thomas; Birke, Sören (Hg.): Gravitationsfeld Pop. Was kann Pop? Was will Popkulturwirtschaft? Konstellationen in Berlin und anderswo. Transcript: Bielefeld 2014.
  • Breitenborn, Uwe; Frey-Vor, Gerlinde; Schurig, Christian (Hg.): Medienumbrüche im Rundfunk seit 1950. Jahrbuch Medien und Geschichte. Halem: Köln 2013.
  • Breitenborn, Uwe/Yurtaeva-Martens, Yulia: speichern | orientieren | produzieren. Workshop der Fachgruppe Speicherkulturen in Potsdam. In: Rundfunk und Geschichte, H. 1-2, 2018, S. 59–60.
  • Breitenborn, Uwe: Mediale Flieh- und Bindungskräfte. Migration, Identität und Medien. Jahrestagung 2017 in Bonn. In: Rundfunk und Geschichte, H. 3-4, 2017, S. 58–59.
  • Claudia Nothelle, Warum Profis? Journalisten und Medien als wichtige Player in der demokratischen Gesellschaft, in: Salzkörner. Materialien für die Diskussion in Kirche und Gesellschaft, 24. Jg., Nr. 1, 4 - 5.
  • Claudia Nothelle, „Mehr als nur irgendein Job“. Claudia Nothelle über Flüchtlinge im Journalismus, in: epd medien vom 23. Juni 2017, 40–43.
  • Claudia Nothelle, Auf Autopilot. Journalismus in schwierigen Zeiten, in: Communication Socialis 1/2017, 77–80.
  • Jan Pinseler, Heteronormativität oder Vielfalt und Differenz? Queer-theoretische Analysen medialer Konstruktionen von Hetero- und Homonormativität, in: Bettina Jansen-Schulz & Kathrin van Riesen (Hrsg.): Vielfalt und Geschlecht – relevante Kategorien in der Wissenschaft. Opladen: Budrich, Jahr?, S. 125-140.
  • Rauchut, Franziska (2018): »Keine Angst vorm bösen Gender« – Interventionen in die Antifeminismusdebatte im deutschen Print- und Fernsehjournalismus. In: Feministische Studien, Band 36, Heft 1, S. 188-196.
  • Rauchut, Franziska (2018): Queer (Media) Studies. In: Thomas, Tanja/Wischermann, Ulla (Hrsg.): Feministische Theorie und Kritische Medienkulturanalyse. Bielefeld: transcript Verlag. (In Vorbereitung)
  • Rauchut, Franziska (2018): Scholarship with commitment? Die Rolle von Cultural, Gender und Queer Studies für eine engagierte Kommunikationswissenschaft. In: Drüeke, Ricarda/Klaus, Elisabeth/Thiele, Martina/Goldmann, Julia Elena (Hrsg.): Kommunikationswissenschaftliche Gender Studies. Zur Aktualität kritischer Gesellschaftsanalyse. Bielefeld: transcript Verlag, S. 91-106.
  • Rauchut, Franziska (2008a): Wie queer ist Queer? Sprachphilosophische Reflexionen zur deutschsprachigen akademischen „Queer“-Debatte. Königstein/Taunus: Ulrike Helmer Verlag.
  • Rauchut, Franziska (2008b): Queeres Gedächtnis. Zur Bedeutung von Erinnerungspraktiken in den Queer Studies. In: Schwarz, Anja / Sabine Lucia Müller (Hrsg.): Iterationen: Geschlecht im kulturellen Gedächtnis. Göttingen: Wallstein Verlag, S. 155-170.
  • Dennert, Gabriele / Christiane Leidinger / Franziska Rauchut (Hrsg.) (2007): In Bewegung bleiben. 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben. Berlin: Querverlag.

Musikwissenschaft

  • Conrad Ansorge. Ein Pianist des Fin de siècle in Berlin und Wien, hg. Eike Rathgeber, Christian Heitler und Manuela Schwartz, Wien/Köln/Weimar, Böhlau 2017 (758 Seiten mit Abbildungen).
  • Manuela Schwartz und Dorothea Dülberg, Musikhören in musiktherapeutischer Methodik. Biographische Überlegungen zum Hörverständnis von Helen Bonny, in: Musiktherapeutische Umschau, 39/1 (2018), 23-32.
  • Manuela Schwartz, Krankenhaus, in: Daniel Morat/Hansjakob Ziemer (Hrsg.), Handbuch Sound. Geschichte – Begriffe – Ansätze. Stuttgart/Weimar, Metzler 2018, 277-281.
  • Therapieren durch Musikhören. Der Patient als musikalischer Zuhörer, in: Netzwerk »Hör-Wissen im Wandel« (Hrsg.), Wissensgeschichte des Hörens der Moderne. Berlin, De Gruyter 2017, 207-232 (DOI 10.1515/9783110533720-009).

Soziale Arbeit
  • Heusinger, Josefine (2017): Alltag im Pflegeheim: Gender adé? In: Reitinger, Elisabeth/Vedder, Ulrike (Hg.): Alter und Geschlecht: Soziale Verhältnisse und kulturelle Repräsentationen, Wiesbaden: Sprin- ger VS, (eingereicht)
  • Dale, Meredith/Heusinger, Josefine/Wolter, Birgit (2017): Alter und Gentrifizierung: urbaner Wandel, kommunale Seniorenpolitik und die Folgen für sozial Benachteiligte (Arbeitstitel), in: Jahrbuch für kritische Medizin und Gesundheitswissenschaften Band 52 (2017), eingereicht
  • Heusinger, Josefine/Hämel, Kerstin/Kümpers, Susanne (2017): Hilfe, Pflege, Partizipation: Anmerkun- gen zur häuslichen Versorgung im pflegebedürftigen Alter, in: Zeitschrift für Gerontologie und Geri- atrie, Band 50, Heft 6, Juli 2017, eingereicht
  • Heusinger, Josefine/Dummert, Sabine (2017): Scham und Nacktheit bei der Körperpflege im Heim, in: Heilberufe – Das Pflegemagazin 69 (4), S. 13-15
  • Heusinger, Josefine (2017): Rezension zu Meggi Khan-Zvorničanin (2016): Kultursensible Altenhilfe? Neue Perspektiven auf Programmatik und Praxis gesundheitlicher Versorgung im Alter, Bielefeld: transcript Verlag, www.socialnet.de/rezensionen/21219.php, 27.1.2017
  • Dale, Meredith/Heusinger, Josefine/Wolter, Birgit (2017): Age and Gentrification in Berlin: Urban Ageing Policy and the Experiences of Disadvantaged Older People, in: Buffel, Tine/Handler, So- phie/Phillipson, Chris (eds.): Age-friendly Communities: A Global Perspective, Bristol: Policy Press, S. (in press)
  • Heusinger, Josefine (2017): Alltag im Pflegeheim: Eine gendersensible Rekonstruktion der Sicht älte- rer Bewohner_innen, in: Denninger, Tina/Schütze, Lea (Hrsg.): Alter(n) und Geschlecht: (Neu-) Ver- handlungen eines sozialen Zusammenhangs, S. 171-188.
  • Kammerer, Kerstin/Falk, Katrin/Heintze, Christoph/Döpfner, Susanne/Heusinger, Josefine (2016): Hindernisse und Voraussetzungen für die Vermittlung älterer, depressiv erkrankter Menschen in Psy- chotherapie aus Sicht von HausärztInnen, in: Das Gesundheitswesen: DOI 10.1055/s-0042-116589, (20.2.2017).
  • Heusinger, Josefine (2016): Gesundheit im Alltag geflüchteter älterer Menschen, in: Koordinierungs- stelle Gesundheitliche Chancengleichheit Brandenburg (Hg.): Viele Welten des Alterns. Gesundheit von älteren Zugewanderten, Grüne Reihe Heft 1, S. 22-24.
  • Heusinger, Josefine/Dummert, Sabine (2016): Genderspezifische Bedürfnisse von Pflegeheimbewoh- ner_innen: Fokus Körperpflege, in: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Band 49, Heft 8, No- vember 2016, S.685-691, DOI: 10.1007/s00391-016-1146-6.
  • Heusinger, Josefine/Kammerer Kerstin/Aner, Kirsten (2016): Gender in der Pflege. Editorial, in: Zeit- schrift für Gerontologie und Geriatrie, Band 49, Heft 8, November 2016, S. 677f.
  • Heusinger, Josefine (2016): Alt werden und Alt sein im sozialen Wandel, in: Müller, Sandra Vere- na/Gärtner, Claudia (Hg.): Lebensqualität bei geistiger Behinderung und bei chronischen psychischen Erkrankungen, Wiesbaden: Springer VS, DOI 10.1007/978-3-658-09976-3_2, S. 23-37
  • Peter-Ulrich Wendt, “In der Politik ist das jetzt angekommen!” Teilhabeorientierte Jugendarbeit in ländlichen Großgemeinden und Kleinstädten; in: deutsche jugend 3/2018: 111-121.
  • Peter-Ulrich Wendt, Lehrbuch Soziale Arbeit, Weinheim/Basel, Beltz Juventa 2018.
  • Peter-Ulrich Wendt, “… dass, wenn die Jugendlichen was sagen, dass dann auch Gewicht hat”. Teilhabe als Thema der Jugendpolitik; in: Lindner, W., und Pletzer, W. (Hg.), Kommunale Jugendpolitik, Weinheim/Basel, Beltz Juventa 2017: 191-214.
  • Peter-Ulrich Wendt, Konfliktmoderation als Aufgabe von Führungskräften; in: Faller, G. (Hg.), Lehrbuch Betriebliche Gesundheitsförderung, Göttingen 2017: 323-330

Institute

Institut für Gesundheitsförderung und Prävention im Betrieb
Prof. Dr. Nadine Pieck
Institut für Journalismus
Prof. Dr. Eric Chauvistré

Ausgewählte Publikationen

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Karina
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