Lehrgebiete im Bereich Wasser- und Kreislaufwirtschaft

Der Bereich Wasser- und Kreislaufwirtschaft gliedert sich in sechs Lehrgebiete. Hier erfahren Sie mehr über unsere Lehr- und Forschungsschwerpunkte, Ausstattung und Labore..

Ressourcenwirtschaft

Willkommen im Lehrgebiet Ressourcenwirtschaft!

Die Ressourcenwirtschaft bildet eines der Schwerpunkte des Fachbereichs. Dies gilt gleichermaßen für die Lehre und für die Forschung.

Im Fokus stehen die Abfallvermeidung, Anlagentechnik im Bereich Recycling und die Herstellung von Sekundärrohstoffen wie Kunststoffe, Glas, Papier etc. entlang der gesamten Wertschöpfungskette. 

Ergänzt wird dies durch Themen zur Behandlung von Reststoffen aus der Abfall- und Wasserwirtschaft die in die Lehre aller Bachelor- und Masterstudiengänge einfließen. 

Die Ausbildung umfasst ein breites Fächerangebot rund um Recycling und Entsorgungsmanagement. So wird neben typisch ingenieur-technischem Wissen, auch gesetzliche, wirtschaftliche und organisatorische Fachkompetenzen vermittelt.

Erweitert wird dies durch die Forschung in den bereits genannten Gebieten. Hierzu zählen die Bearbeitung von Recyclingaufgaben z.B. für die Automotiv- oder Recyclingbranche, Optimierung von Sekundärrohstoffen und internationale Übertragbarkeiten von Abfallwirtschaftlichen Konzepten. Darüber hinaus beschäftigen sich Forschungsarbeiten mit dem ökobilanziellen Monitoring im End-of-life von Produkten. 

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

Lehrveranstaltungen

Bachelor-Studiengang Recycling- und Entsorgungsmanagement

TitelSemesterCreditsAbschluss
Abfallvermeidung und Recycling I, II

6. Semester 

(4 SWS VL + 1 SWS LP)

52 h Klausur + Referat + Experimentelle Arbeit
Biologische Abfallbehandlung

6. Semester

(3 SWS VL + 1 SWS LP)

42 h Klausur + Referat + Experimentelle Arbeit
Thermische Abfallbehandlung

7. Semester

(5 SWS LV + 1 SWS LP)

63 h Klausur + Experimentelles Arbeiten
Abfalllogistik

3. Semster

(2 SWS VL)

22 h Klausur
Deponietechnik

4. Semester

(3 SWS VL)

43 h Klausur
Altlasten(sanierung)

3. Semester

(4 SWS VL)

52 h Klausur + Entwurf

 

Bachelor-Studiengang Wasserwirtschaft

TitelSemesterCreditsAbschluss
Grundlagen der Kreislaufwirtschaft und Reststoffbehandlung

6. Semester

(2 SWS VL)

7. Semester

(3 SWS VL)

3

 

 

3

6. Semester

Hausarbeit

 

7. Semester

2 h Klausur

 

Master-Studiengang Wasserwirtschaft

TitelSemesterCreditsAbschluss
Kreislaufwirtschaft und Reststoffbehandlung

1. Semester

(2 SWS VL)

2. Semester

(4 SWS VL)

2

 

 

4

2 h Klausur

 

2 h Klausur

 

Master-Studiengang Ingenieurökologie

TitelSemesterCreditsAbschluss
Stoffstrom- und Ressourcenmanagement

Wintersemester

(6 SWS VL)

63 h Klausur + Hausarbeit

Labore

Zur Vermittlung von Lehrinhalten und zur Bearbeitung komplexer Forschungsaufgaben stehen dem Studiengang sehr gut ausgestattete Labore zur Verfügung.

So kann eine praxisnahe ingenieurtechnische Ausbildung in einer Laborhalle erfolgen. Diese ist mit einer modularen Aufbereitungsanlage, bestehend aus einem Shredder, einem Magnetabscheider, einer Siebtrommel, einer Sortierstrecke und einem Windsichter ausgestattet. Diese Anlage lässt es auch zu, Versuche in einem halbtechnischen Maßstab umzusetzen.

Zur Auf- und Vorbereitung von Proben steht weiterhin ein spezielles Labor mit diversen Mühlen, Siebmaschinen und Trockenschränken zur Verfügung. In zwei weiteren analytischen Laboren können verschiedenste Proben auf diverse Parametern untersucht werden. Zur Ausstattung zählen hier unter anderem GC/FID, GC/MS, HPLC, TG, DSC, AAS, Photometrie, Kalorimeter, Elementaranalysator, Coulomat, kontinuierliche Emissionsmesstechnik, NIR Messtechnik usw. usw. Somit ist der Studiengang in der Lage seinen Studierenden das theoretische Wissen auch am praktischen Beispiel anschaulich auf einem hohen Niveau zu vermitteln. Außerdem sind wir somit in der Lage komplexe Forschungsvorhaben abzuwickeln.

Sie suchen Unterstützung für Forschung und Entwicklung im Bereich der Kreislaufwirtschaft? Setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

Abschlussarbeiten

Hanak, Martin

Erhöhung der Wirtschaftlichkeit durch Kostenoptimale Sortenreinheit von Wertstoffen - Bachelor

Rabe, Stefan

Beurteilung und Optimierungsmöglichkeiten bei der NEtsorgung von Filterkuchen aus Beizereiabwässer - Bachelor

Erdmann, Nadine

Analyse bestehender Fügetechnologien von Gelenkwellen und Einführung neuer Schweißtechniken zur nachhaltigen Steigerung der Stoffstrom- & Ressourcheneffizienz bei der IFA ROTORION - Powertrain GmbH und in Anlehnung an Kundenforderungen - Master

Hamel, Florian

Erstellung eines Abfallkonzeptes für die Firma „SITECH - Sitztechnik GmbH“ am Standort WOB - Bachelor

Janke, Christian

Untersuchung der Klimarelevanz des MHKW Rothensee in Magdeburg - Bachelor

2013

Wasserversorgung

Willkommen im Lehrgebiet der Wasserversorgung!

Das Fachgebiet Wasserversorgung beschäftigt sich mit allen wesentlichen Aspekten, die der Bereitstellung eines mengenmäßig ausreichenden und qualitätsseitig einwandfreien Trink- und Brauchwassers dienen.

Neben Kenntnissen der Technologien und der Fertigkeiten zur Bemessung von Anlagen der Rohwassergewinnung, Aufbereitung , Speicherung und Verteilung von Trinkwasser werden im Lehrgebiet Wasserversorgung auch grundlegenden Kenntnisse zu Qualitätsansprüchen an Trinkwasser sowie zum Erhalt und Schutz der Ressource Wasser vermittelt.

Projekt- u. Forschungsschwerpunkte sind z.B. Verfahrensoptimierung in Wasserwerken, Modellversuche zu Filtrations- und Rückspülprozessen und zum Einsatz alkalischer Filtermaterialen, Laborversuche Flockungsmitteleinsatz und -dosierung oder energieeffiziente Pumpenschaltung sowie Modellierung und numerische Simulation von Versorgungsnetzen.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

Lehrveranstaltungen

Bachelor Wasserwirtschaft

Wassergewinnung und -verteilung

 

  • Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden Kenntnisse und Fähigkeiten zur Bemessung und Planung von Bauwerken und Anlagen der öffentlichen Wasserversorgung vermittelt. Besondere Schwerpunkte liegen u.a. auf:
  • Anlagen und Anforderungen der öffentlichen Trinkwasserversorgung
  • Wasserbedarfsermittlung
  • Wasserspeicherung
  • Wassergewinnung (Flusswasser, Uferfiltrat, See- u. Talsperrenwasser, Quellen- und Grundwassererschließung)
  • Hydrologische Grundlagen und Hydraulik der Grundwassergewinnung
  • technische Ausstattung von Brunnen, Brunnenalterung, -sanierung
  • Wasserförderung (Kreiselpumpen, Parallel- u. Serienbetrieb)
  • Wasserverteilung (Rohrleitungstechnik, Rohrhydraulik, Planung, Bau und Betrieb von Leitungen und Netzen)
  • Modellierung und numerische Simulation von Versorgungsnetzen

 

Trink- und Brauchwasseraufbereitung

 

  • Es werden Kenntnisse zu hygienischen und rechtlichen Anforderungen an Trinkwasser und deren technische Umsetzung vermittelt. 
  • Die Studenten werden befähigt, Anlagen der Wasseraufbereitung zu bemessen und zu planen.
  • Aufbereitungsverfahren: 
  • Sedimentation, Flotation, Filtration
  • Fällung, Flockung
  • mechanische und chemische Entsäuerungsverfahren
  • Enteisenung, Entmanganung
  • Adsorptionsverfahren, Oxidation, Desinfektion
  • Enthärtung, Entkarbonisierung
  • biologische Aufbereitungsverfahren

 

Praktikum Wasserversorgung

 

  • Im Praktikum werden anhand von Versuchen die erlernten Grundlagen überprüft. Es werden Versuche durchgeführt zu den Themenkomplexen:
  • Kennlinien von Kreiselpumpen und Kreiselpumpenanlagen
  • Enthärtung mit Ionenaustauscher
  • Filteroptimierung und Filterverluste
  • Flockungsverhalten bei veränderten Parametern
  • Verluste in Rohrleitungen und Fittingen

 

Wasserwirtschaftliche Projekte I

 

  • Im Rahmen des Projektes wird eine Grundwassergewinnungsanlage geplant. 
  • Unter Berücksichtigung der Regel der Technik wird die hydraulische Bemessung sowie die bauliche Konstruktion bis zum Stand der Entwurfsplanung (Leistungsphase IV) durchgeführt. 

 

Wasserwirtschaftliche Projekte II

 

  • Ziel des Projektes ist ein Entwurf einer Grundwasseraufbereitungsanlage. 

 

Master Wasserwirtschaft

Anlagen der Wasserverteilung

 

  • Die Lehrveranstaltung vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten zum Betrieb, zur Planung und Sanierung von Trinkwasserversorgungsanlagen.
  • Die Studenten werden befähigt, sich die für eine Problemlösung notwendigen Methoden und Informationen selbständig zu beschaffen.
  • Betrieb, Überwachung und Unterhaltung von Rohrnetzen der Wasserversorgung
  • Sanierung von Trinkwassernetzen und -behältern
  • Brunnenalterung und Brunnenregenerierung
  • Erneuerung und Optimierung von Förderanlagen
  • Verfahrenstechnische Anpassung von Wasseraufbereitungsanlagen

 

Industriewasserwirtschaft I

 

  • Die Lehrveranstaltung vermittelt Kenntnisse zu Anlagen der Brauchwasseraufbereitung. Die Studenten werden befähigt, entsprechende Anlagen zu entwickeln und planen.Der Betrieb mit Augenmerk auf Wartungs- und Unterhaltungsaufwand ist ebenfalls Gegenstand der Veranstaltung. 
  • Brauchwasserarten (Kühl-, Prozesswasser, Kesselspeisewasser)
  • Anforderungen an Brauchwasser
  • Korrosion
  • Nutzbare Wasservorkommen und Wasserentnahme
  • Aufbereitungsverfahren und -anlagen

 

Bachelor Kreislaufwirtschaft

Armaturen, Pumpen und Rohrleitungstechnik

 

  • Die Vorlesung befähigt die Studenten, Förder- und Druckrohrleitungsanlagen zu bemessen und zu planen. Von besonderem Interesse sind die Anlagen zur Förderung und zum Transport des in abfallwirtschaftlichen Anlagen benötigten Betriebswassers bzw. des anfallenden Abwassers.
  • Wasserförderung (Kreiselpumpen, Laufräder, Bauformen, Kennlinien, Kavitation, Haltedruckhöhe, Zusammenwirken mehrerer Pumpen, Pumpenauswahl, Installation, Pumpwerke)
  • Wassertransport (Rohrwerkstoffe und Rohrverbindungen, Formstücke und Armaturen, Rohrhydraulik, Bemessung von Leitungen, Rohrleitungsverlegung)

 

 

 

Labore

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Uwe Brettschneider

Laboringenieur: Dipl.-Ing. Silke Dorow

 

Ausstattung

  • Technikum u.a. mit folgenden Versuchsanlagen:
  • Flockungsversuchsstand (sechs Stellplätze) 
  • Pumpenversuchsstand (Kreiselpumpen)
  • Ionenaustauscheranlage 
  • Versuchsstand Strömungslehre (Verluste an Rohren und Fittingen) 
  • Mobile halbtechnische Versuchsfilteranlage (Säulendurchmesser 0,5m)
  • Laborfilteranlage (Säulendurchmesser 0,15m)

 

Labor 

  • Mobile Trübungsmessung (online) “ULTRATURB plus sc”
  • Mobiles Partikelzählgerät “Abakus fluid” 1-150µm 
  • Tragbarer automatischer Probenehmer (24 Flaschen a 500ml)
  • Datenlogger für mobile Druck-, Trübungs- und Durchflussmessung
  • Chemisches Labor mit Messgeräten für trinkwasserrelevante Parameter u.a. Photometer, TOC, AAS etc.

 

Software

  • WinWASI 5.0 (Wasserchemische Berechnungen)
  • STANET (Modellierung von Versorgungsnetzen)

Abschlussarbeiten

2013

Handke, Franziska

Trinkwasseraufbereitung der Stadt Gibara (Kuba) – Bestandsaufnahme, Analyse, Bewertung, Sanierungsvarianten Bachelor

Lange, Josefine

Einflussfaktoren auf die chemische Zusammensetzung und Reaktivität von Eisenoxidschlämmen aus der Trinkwasseraufbereitung in Bezug auf deren Verwertung in Abwasserbehandlungsanlagen Bachelor

Michaelis, Manuel

Auswirkung des demographischen Wandels auf die Trinkwasserversorgung der Stadt Burg Bachelor

Krüger, Kevin

Optimierung der betrieblichen Trinkwasseraufbereitungsanlage der Käserei Uelzene (Bismark) Bachelor

Landt, Tino

Überprüfung der Energie- und Leistungseffizienz von Roh- und Reinwasserpumpen in den Trinkwasseranlagen der Neubrandenburger Stadtwerke GmbH Bachelor

Donath, Stephan

Planung und Dimensionierung einer Fernwasseranbindung auf Grundlage eines Variantenvergleichs bezüglich Wirtschaftlichkeit und Funktionalität Bachelor

 

2012

Lesting, Marco

Klimawandel und Trinkwasserversorgung – Auswirkungen und mögliche Strategien zur Anpassung Bachelor

Stauch, Kevin

Wasserwirtschaftliche Infrastruktur der Kommune San Andres in der Provinz Holguin der Republik Kuba - Teilgebiet Wasserversorgung Bachelor

Köhler, Benjamin

Ursachenermittlung für die Trübungsüberschreitung des Wasserwerkes Schopsdorf Bachelor

Bartels, Nadine

Nanopartikel und Feststoffgehalte im Trinkwasser Bachelor

von Morstein, Carina

Belastbarkeit und Nutzen von Zielnetzplanungen für Wasserversorgungssysteme Master

 

2011

von Morstein, Carina

Möglichkeiten für einen wirtschaftlichen Einsatz von Energierückgewinnungsanlagen im Gelsenwasser-Verbundrohrnetz Bachelor

Weber, Frederyk

Erarbeitung eines Sanierungskonzepts für das Wasserwerk Henstedt-Rhen Bachelor

Treffs, Mandy

Optimierung der Filterrückspülwasserbehandlung im Wasserwerk Oranienbaum und Möglichkeiten der Verwertung des Eisenhydroxidschlammes Bachelor

Fritz, Jana

Grundlagenermittlung zur Errichtung einer In-situ Messstelle zur Überprüfung chemischer und biologischer Stofftransport- und Eliminationsprozesse in den Bodenhorizonten der Grundwasseranreicherung im Wasserwerk Colbitz Master

 

2010

Schulz, Christina

Einsatz von Flockungsmitteln für die Optimierung der Filterrückspülwasserbehandlung im Wasserwerk Lindau Bachelor

Holzmann, Michael

Varianten zur Aufbereitung eines Karstgrundwassers für die Trinkwasserversorgung der Stadt Petrinja, Kroatien Bachelor

Sommer, Michael

Untersuchungen zur Eignung von Glaskugeln als alternatives Filtermaterial bei der Trinkwasseraufbereitung Master

Fischer, Daniel

Untersuchungen zur Energieeffizienz in Pumpwerken im Zusammenhang mit der Bewirtschaftung von Trinkwasserspeicheranlagen im Versorgungsgebiet der DREWAG Bachelor

Reymann, Helge

Optimierung des Trinkwassernetzes des Trinkwasserverbandes Genthin Bachelor

Hagen, Vogel

Entwicklung einer Sanierungs- und Optimierungsstrategie für den Rohwasserbehälter im Wasserwerk Wischroda Bachelor

Forschungsschwerpunkte

  • Erfassung und Beschreibung von Partikelgehalten im Trinkwasser sowie deren Verhalten im Verteilungsnetz
  • Verfahrensoptimierung in Wasserwerken 
  • Modellversuche zu Filtrations- und Rückspülprozessen und zum Einsatz alkalischer Filtermaterialien 
  • Laborversuche zu Flockungsmitteleinsatz und -dosierung
  • Verwertung von Eisenoxidschlämmen aus Trinkwasserwerken in Biogasanlagen zur Schwefeleliminierung, als Zusatzstoff in der Ziegelindustrie, zur Phosphatbindung in Kläranlagen 
  • Energieeffiziente Pumpenschaltungen
  • Mischwasserberechnungen und Bewertung des Korrosionsverhaltens von Trinkwasser
  • Oberflächen- und Grundwassermonitoring
  • Modellierung und numerische Simulation von Versorgungsnetzen

Projekterfahrungen (ausgewählte Beispiele)

  • Auslegung von Entsäuerungsfiltern im Wasserwerk Rodleben (TWM GmbH, 2012/13) 
  • Variantenuntersuchung zur Trinkwasseraufbereitung in der Altmark-Käserei Uelzena, Bismark (Altmark-Käserei Uelzena GmbH, 2012/13)
  • Ursachenermittlung für Trübungserscheinungen im Wasserwerk Schopsdorf (TAV Genthin, 2012)
  • Statistische Auswertung langjähriger Messreihen zur Dargebotsverfügbarkeit der Ohre für die Grundwasseranreicherung über Infiltration in Satuelle (TWM GmbH, 2011) 
  • Partikel- und Trübungsmessungen in Wasserwerken und im Trinkwasserverteilernetz der Trinkwasserversorgung Magdeburg GmbH (TWM GmbH, 2008-2011) 
  • Flockungsversuche zur Verbesserung des Absetzverhaltens des Rückspülschlammes im Wasserwerk Lindau (TWM GmbH, 2010) 
  • Laborfilterversuche zur Ermittlung hydraulischer Daten von Filtersanden und –kiesen des Kaolinwerkes Amberg (Kaolinwerke Amberg Eduard Kick GmbH&Co KG, 2010) 
  • Optimierung des Trinkwassernetzes des Trink- und Abwasserverband Genthin (TAV Genthin, 2010)
  • Halbtechnische Filterversuche zur Neubemessung eines optimierten Filtermaterials im Wasserwerk Colbitz (TWM GmbH, 2009)
  • Variantenbetrachtung zur Spülwasserbehandlung im Wasserwerk Haldensleben (TWM GmbH 2009)
  • Machbarkeitsstudie zum Einsatz von Eisenschlamm aus der Filterrückspülung zur Phosphatfällung in der Kläranlage Gerwisch (TWM GmbH, SWM 2007/08)
  • Untersuchung zur Entsäuerungswirkung der neuen Belüftungsanlage im Wasserwerk Colbitz (TWM GmbH, 2007)
  • Stützwassereinspeisung im NSG „Platzbruch“ zur Verbesserung des Wasserrückhaltes im Westfläming (TWM GmbH, Bürgerbeirat Vorfläming 2005/06)
  • Konzeption eines Trinkwasserlehrpfades als Bestandteil des Naturparkes „Fläming“ (TWM GmbH, Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Ehle-Nuthe 2005)
  • Grundwassermonitoring im Westfläming (TWM GmbH, 1999-2004)
  • Untersuchungen zur Auswirkung von Redimensionierungsarbeiten innerhalb des Stadtnetzes Magdeburg (SWM GmbH, 2005)

Wasserbau

Willkommen im Lehrgebiet Wasserbau!

Das Lehrgebiet Wasserbau an der Hochschule Magdeburg-Stendal ist im Fachbereich Wasserwirtschaft und Recycling- und Entsogungsmanagement angesiedelt. Seit dem Wintersemester 2008/2009 wird das Lehrgebiet von Herrn Prof. Dr.-Ing. Bernd Ettmer geleitet.

Die Schwerpunkte in der Lehre reichen vom wasserbaulichen Versuchswesen über Flussbau, konstruktiven Wasserbau sowie Hochwasserschutz und Hydro-/ Fluidmechanik bis hin zu Praktika und Naturmessungen z.B. der Vermessung eines Flusslaufes und Nachmodellierung.

Für das Wasserbauliche Versuchswesen steht eine Versuchshalle für Grundlagen- und angewandte Forschung sowie ein Außengelände für physikalische Flächenmodellversuche zur Verfügung.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer bzw. dem Poster zum Lehrgebiet Wasserbau.

Lehrveranstaltungen

Das Lehrgebiet Wasserbau im Bachelor Studiengang Wasserwirtschaft

 

Fließgewässerausbau und -unterhaltung (4. Semester)

  • Lehrinhalte Regelungsgrundsätze, Naturnaher Wasserbau, Einstieg in die Numerische Simulation, Ufer- und Sohlsicherung/Deckwerke, Flussmorphologie/Sedimenttransport, Ökologische Durchgängigkeit und Fischaufstieg
  • Übungen: Berechnung von Abflussquerschnitten und Fischaufstiegsanlagen, Feststofftransportberechnungen, etc. - Übungsaufgaben finden Sie hier.
  • Praktikum: Vermessung eines Flusslaufes - nähere Informationen finden Sie hier.

 

Hochwasserschutz (4.Semester)

  • Lehrinhalte: Bau und Gestaltung von Flussdeichen, Deichschutzmaßnahmen/mobiler Hochwasserschutz, Warn- und Alarmpläne, Polder und Retentionsmaßmahmen

 

Konstruktiver Wasserbau (6.Semester)

  • Lehrinhalte: Wehranlagen, Wasserkraftanlagen, Talsperren und Hafenanlagen
  • Übungen: Hydraulische Dimensionierung einer Wehranlage, Berechnung des Abflusses unter Schützen, Stabilitätsnachweise einer Schwergewichtsstaumauer, Pumpspeicherberechnungen

 

Wasserbauliches Versuchswesen (Wahlpflichtveranstaltug)

  • Lehrinhalte:  Grundlagen des wasserbaulichen Versuchswesens, Durchführung von Modellversuchen, etc.

 

Um den Praxisbezug zu den laufenden Lehrveranstaltungen zu verbessern, werden begleitende Fachexkursionen und Praktikas den Studierenden angeboten.

 

Das Lehrgebiet Wasserbau im Master Studiengang Ingenieurökologie

 

Naturnaher Wasserbau

  • Lehrinhalte: Fließgewässerausbau, Naturnaher Wasserbau, Ingenieurbiologische Bauweisen, Feststofftransport, Geschiebemanagement, etc.
  • Praktikum: Vermessung eines Flusslaufes und Fließgewässerkartierung im Rahmen der Bearbeitung des Wissenschaftlichen Projektes

Labore

Das Labor für Wasserbau und Hydromechanik der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) bietet grundlegende Voraussetzungen für Lehre und Forschung.

Das Labor bietet folgende Arbeitsflächen:

  • Versuchshalle für Grundlagenforschung und angewandte Forschung
  • Außengelände für Flächenmodelle.

 

Folgende Ausstattung steht dem Labor zur Verfügung:

  • Außenanlage
  • Große wasserbauliche Versuchsrinne
  • Kleine wasserbauliche Versuchsrinne
  • Versuchrinne mit 2 Rohrleitungen
  • Messeinrichtungen und Messgeräte.

Forschungsschwerpunkte

Im Fachgebiet Wasserbau werden Forschungsprojekte durchgeführt, um projektbezogene Fragestellungen aus der wasserbaulichen Praxis beantworten zu können.

Die Forschungsschwerpunkte sind u.a.:

  • Experimentelle Untersuchungen im Wasserbaulabor zu hydraulischen und morphologischen Prozessen in Fließgewässern, wie bspw. Wasserkraftanlagen, Wehranlagen- und Tosbeckendimensionierungen, Deichdichtungen, Sohlengleiten, Verlandungs- und Erosionsprozesse, Bauwerkskolke, Sedimenttransport u.a.
  • Hydrodynamische Modellierung (1D, 2D, 3D) bspw. zu Deichbemessungen, Deichbruchsimulationen, Vorlandbewirtschaftung sowie Feststofftransportmodellierung
  • Felduntersuchungen mit eigenen Messbooten und Ausstattung u.a. für Echolotpeilungen, Vermessungen, Geschiebe- und Suspensionsmessungen, Wasserspiegelmessungen
  • Vermessung
  • Erstellung von wasserbaulichen Gutachten.

Praxispartner

  • Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK)
  • Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt
  • Leichtweiss-Institut für Wasserbau an der TU Braunschweig
  • Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt
  • GGU - Gesellschaft für Grundbau und Umweltechnik mbH
  • INGENIEUR-DIENST-NORD
  • Stadt Celle, Der Oberbürgermeister, Fachdienst Tief- und Landschaftsbau
  • Ingenieurgesellschaft Heidt & Peters mbH
  • Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt
  • Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
  • Landkreis Stendal
  • H.P. Gauff Ingenieure GmbH & Co. KG -JBG-
  • Bundesanstalt für Wasserbau
  • CES Consulting Engineers Salzgitter GmbH
  • Deutsches Management Akademie Niedersachsen
  • STADT-LAND-FLUSS INGENIEURDIENSTE GmbH
  • Experimentelle Fabrik Magdeburg

Abwassertechnik

Willkommen im Lehrgebiet Abwassertechnik!

Das FG Abwassertechnik ist eine der Hauptsäulen in der wasserwirtschaftlichen Ausbildung und Forschung am Fachbereich.


Im Fokus der Ausbildung stehen wesentliche Inhalte der Fachgebiete Abwassersammlung und –transport sowie der Abwasserreinigung und Schlammbehandlung in den Bachelor-und Masterstudiengängen des Fachbereiches.

Außerdem betreibt das FG Abwassertechnik in den unterschiedlichsten abwassertechnischen Bereichen sowie im Bereich Biogas anwendungsbezogene Forschung

Abwasser-/ Schlammbehandlung: Simulation und verfahrenstechnische Optimierung von Prozessen; Machbarkeitsstudien; Zustandsanalysen und Konzepte zur Vermeidung von Betriebsproblemen; Steigerung der Energieeffizienz; spezielle Belüftungs-MSR-Konzepte; Test von Zusatzstoffen und Überwachung von Kläranlagen;

Biogas: Modellierung und Simulation, verfahrenstechnische Optimierung von Anlagen; Machbarkeitsstudien; Steigerung der Ressourceneffizienz, Konzepte zur Gärrestaufbereitung, -behandlung und -verwertun

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

Lehrveranstaltungen

 

Bachelor-Studiengang Wasserwirtschaft

TitelSemesterCreditsAbschluss
Abwassersammlung und Transport

3. Semester

(2 SWS LV)

4. Semester

(2 SWS LV)

4

4. Semester

3 h Klausur + Hausarbeit

Abwasserreinigung und Schlammbehandlung

6. Semester

(3 SWS LV)

7. Semester

(2 SWS LV + 1 SWS Praktikum)

6

6. und 7. Semester 

Hausarbeit

7. Semester

3 h Klausur

 

 

Bachelor-Studiengang Kreislaufwirtschaft

TitelSemesterCreditsAbschluss
Abwassertechnik I und II

6. Semester

(4 SWS LV)

7. Semester

(3 SWS LV + 1 SWS Praktikum)

9

6. Semster

2 h Klausur

7. Semester

2 h Klausur

 

Master-Studiengang Wasserwirtschaft

TitelSemesterCreditsAbschluss
Anlagen der Abwasserreinigung

1. Semester

(2 SWS LV)

22 h Klausur + Hausarbeit
Anlagen der Abwasserableitung

1. Semester

(2 SWS LV)

22 h Klausur
Industriewasserwirtschaft Teilmodul II

2. Semester

(3 SWS LV)

33 h Klausur

Labore

 

Versuchsanlagen

  • Halbtechnische Versuchskläranlage auf dem Gelände Gerwisch
  • Aerobe Laborkläranlagen
  • Biogasreaktorsystem
  • Bodenfilter

Laborausstattung

Eudiometer

Bestimmung des Faulverhaltens nach DEV S8

Ermittlung spezifischer Biogasproduktion

Ermittlung des Substrateinflusses auf die Biogasproduktion

Sauerstoffverbrauchsrate

Bestimmung der Sauerstoffverbrauchsrate von Belebtschlämmen

Ermittlung des Einflusses von speziellen Abwässern auf die Atmungsaktivität

Einfluss von Hilfs- und Zusatzstoffen auf die Atmungsaktivität

Laborreaktoren

Vorversuche zur Abwasserreinigung

Vorversuche zum Faulverhalten und zur Gasproduktion

Ansätze von bis zu 1,5 L möglich

Photometrie

Verschiedene Photometer Arbeitsplätze, VIS und UV/VIS

Aufschlussreaktoren für Küvettentests

Titratoren

Bestimmung der Säure- und/oder Basenlkapazität

Bestimmung von FOS/ TAC

Labor- und Feldmessgeräte

Sauerstoff, pH-Wert, Leitfähigkeit der Firmen WTW, Hach-Lange

LDO-Sauerstoffmessung

Automatische Probenehmer

2 Stk. der Firma ISCO incl. Messmodul für Temperatur, Durchfluss, Sauerstoff, Leitfähigkeit

Spezielle Analytik

TOC, Elementaranalyse, Flüssig- und Feststoff-AAS, Massenspektroskopie, Heizwertbestimmung etc.

Abschlussarbeiten

2013

Lehmann, Daniel

Entwurf einer Steuerung und Regelung des C/N-Verhältnisses im Zulauf der Biologie einer Kläranlage - Bachelor

Köhler, Benjamin

Machbarkeitsstudie für eine anaerobe Schlammbehandlung in einer Kläranlage 30.000EW - Master

Gischke, Adrian

Fischer, Florian

Planung und Entwurf eines konventionellen Abwasserableitungssystems für 2 Sektoren in Gibara/ Kuba - Bachelor

Brack, Christian

Auswirkung der Gesetzesveränderung der Klärschlammverordnung auf die Klärschlammentsorgung in Sachsen-Anhalt - Bachelor

Heyer, Konrad

Planung einer Kläranlage für NASS am Beispiel Gibara/ Kuba - Bachelor

Wittekind, Martin

Planung einer konvetionellen Abwasserreinigungsanlage in der Stadt Gibara/ Kuba - Bachelor

Bogdahn, Philipp

Wöhner, Philipp

Konzept eines Abwassersammlungs- und transportsystems unter Berücksichtigung neuartiger Sanitärsysteme in zwei beispielhaften Gebieten von Gibara/Kuba - Bachelor

Moser, Mathias

Phosphatrücklöseverhalten verschiedener Klärschlämme - Bachelor

Walkhoff, Johannes

Einfluss von Wasserwerksschlamm auf die Entwässerbarkeit von Klärschlamm - Bachelor

Schulze, Nico

Planung eines Entwässerungssystems in Holguin/ Kuba - Bachelor

 

2012

Dirks, Sebastian

Planung eines Entwässerungssystems in der Ortslage San Andres/ Kuba - Bachelor

Herrmann, Joris

Planung einer Pflanzenkläranlage als Versuchsanlage im karibischen Raum (San Andres/ Kuba) - Bachelor

Täschner, Nick

Planung einer Abwasserreinigung für ein Beispielgebiet in Holguin/ Kuba - Bachelor

Knapp, Stefanie

Belastung  der Elbe durch die Einleitung der Kläranlage Magdeburg und Möglichkeiten der Reduzierung - Bachelor

Renner, Karoline

 Auswirkungen von Wasserwerksschlamm in der Schlammbehandlung auf die Abwasserreinigung - Bachelor

 Thiel, Patrick

Einsatz von Bodenfiltern zur Eliminierung von Restkontaminationen im Kläranlagenablauf als Beitrag zur Verbesserung der Gewässergüte - Bachelor

 

2011

Höhl, Cindy

Entwicklung der Abwasserbeschaffenheit im Zulauf von Abwasserreinigungsanlagen im Zeitraum von 2005 - 2009 - Bachelor

Schulze, Beate

Untersuchung von 'Reststoffen auf den Schlammanfall in einer halbtechnischen Versuchskläranlage zur Optimierung des Abwasserreinigungsprozesses - Bachelor

 

2010

Hüfner, Thomas

Theoretische Grundlagen und praktische Versuche zur Deammomifikation von Gelbwasser - Bachelor

Schumann, Sebastian

Studie zur Entwicklung des Klärschlammaufkommens im Bundesland Sachsen-Anhalt nach Menge und Güte - Bachelor

 

2009

Geier, Thomas

Stach, David

Erprobung, Bewertung und Verbesserung eines Drehscheibenreaktors zur Abwasserreinigung Sperrvermerk

Mertsching, David

Ansatz zur Belüftungsregelung von Kläranlagen

Szmais, Franziska

Reststoffbehandlung der Abwasserreinigungsanlage Zerbst

 

2008

Schübel, Katja

Einfluss, Verhalten und Eliminierung von Diclofenac und Prednisolon im Belebtschlammverfahren zur Abwasserreinigung unter Einbeziehungvon Sorption, Fotolyse und Fotokatalyse

Laudon, Mathias

Verwertung von Wasserwerksschlämmen in der Schlammbehandlung des Klärwerkes Gerwisch der Stadt Magdeburg

Su, Nan

MAP-Abtrennung aus Überschussschlämmen der kommunalen Abwasserreinigung

Guo,  Yijie

Leistungsvergleich von biochemischen Abwasserreinigungsverfahren, die in Nordchina und der Stadt Baoding angewandt werden

Rieser, Jens

Einsatz von Kohlenstoffquellen in der Abwasserreinigung

Otto, Arian

Abbauverhalten ausgewählter Pharmazeutikarückstände in Anlagen der Klärschlammvererdung

Scholz, Karsten

Gefährungsminimierung für die Trinkwasserversorgung der Stadt Rostock

 

2007

Brandt, Daniel

Untersuchung zum Verhalten bzw. Verbleib von Diclofenac innerhalb einer Abwasserreinigungsanlage nach dem Belebtschlammverfahren

Blum, Mathias

Einsatz von Kohlenstoffquellen zur Verbesserung des Wirkungsgrades von Abwasserreinigungsanlagen

Brennecke, Ina

Anwendung ökotoxikologischer Testverfahren auf Arzneimittelwirkstoffeunter Einbeziehung verschiedener Behandlungsmethoden der Stoffelimination - Masterarbeit

Gruhn, Michael

Rudolph, Matthias

Einsatz u. Erprobung von Kohlenstoffquellen zur Verbesserung des Betriebsergebnisses von Abwasserreinigungsanlagen

 

2006

Weigl, Diana

Methodenentwicklung, Adsorptionsverhalten und Eliminationsverfahren ausgewählter Arzneimittelrückstände und deren Metaboliten

Hantschmann, Sebastian

Einfuhrbetrieb u. Optimierung einer halbtechnischen Versuchsanlagezur Abwasserreinigung

 

2005

Steffen, Andreas

Verhalten von Arzneimitteln und deren Metabolite in einer Laborversuchsanlage nach dem Belebtschlammverfahren

 

 

Veröffentlichungen

Seit 2011

  • Seick, I.; Gebhardt, S.: Verfahren zur Erzeugung von Biogas aus organischen Substraten und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Deutsche Patentanmeldung am 30.03.2011 (Az.: 10 2011 015 611.9, Anmelder: Hochschule Magdeburg-Stendal).
  • Seick, I.; Tschepetzki, R.: Dynamisches Simulationsmodell einer landwirtschaftlichen Biogasanlage. 6. VDI-Fachtagung Biogas, Braunschweig, 08. und 09. Juni 2011
  • Neumann, K.: Verwendung externer Kohlenstoffquellen in der Abwasserreinigung - Umfrageergebnisse (Deutschland);Auswirkungen der Änderung des WHG (2009) - industrielle Reststoffe in Abwasserreinigungsanlagen; Vortrag bei „Wasserwirtschaft im Dialog“, HS Magdeburg-Stendal. Juni 2011 

2006-2010

  • Seick, I.; Kuhn, B.: Optimierung der Belüftung der Kaskadenbelebung auf dem Klärwerk Magdeburg/Gerwisch durch Simulation von statischen Maßnahmen. In: Magdeburger Wasserwirtschaftliche Hefte Band 5. Hrsg.: B. Kuhn, V. Lüderitz. Shaker Verlag, Aachen, 2006

  • Seick, I.; Kuhn, B.; Tiedge, J.: Aufnahme von Sauerstoffprofilen im Belebungsbecken des Klärwerkes Magdeburg/Gerwisch. In: Magdeburger Wasserwirtschaftliche Hefte Band 5. Hrsg.: B. Kuhn, V. Lüderitz. Shaker Verlag, Aachen, 2006.
  • Neumann, K., Kuhn, B.: Halbtechnischen Versuchskläranlage des Fachbereiches Wasser- und Kreislaufwirtschaft der Hochschule Magdeburg-Stendal. In: Magdeburger Wasserwirtschaftliche Hefte Band 5. Hrsg.: B. Kuhn, V. Lüderitz. Shaker Verlag, Aachen, 2006.
  • Neumann, K.: Magnesiumammoniumphosphat (MAP)-Ablagerungen in Abwasserreinigungsanlagen. In: Magdeburger Wasserwirtschaftliche Hefte Band 5. Hrsg.: B. Kuhn, V. Lüderitz. Shaker Verlag, Aachen, 2006.
  • Neumann, K., Kuhn, B.: Reaktivierung von Belebtschlamm nach Belüftungsausfällen. In: Magdeburger Wasserwirtschaftliche Hefte Band 5. Hrsg.: B. Kuhn, V. Lüderitz. Shaker Verlag, Aachen, 2006.
  • Seick, I., Tschepetzki, R.: Optimierung der Belüftung von Kaskadenanlagen durch sinnvolle Anpassung des belüfteten Volumens und der Sauerstoffsollwerte. Fachtagung „Mess- und Regelungstechnik in abwassertechnischen Anlagen“, Wuppertal, 20.-21.11.2007.
  • Neumann, K., Kuhn, B.: Biologischer Abbau von Arzneistoffen in Versuchskläranlagen. 1. Magdeburger Workshop „Arzneimittelrückstände im Wasser und Abwasser“. 22.02.2007 
  • Neumann,K., Schübel, K.: Verbleib von Arzneimittelreststoffen in der Abwasserreinigung und Lösungsansätze zur Entfernung von Restkonzentrationen. 9. Nachwuchswissenschaftlerkonferenz 29.04.2008. Tagungsband. Hochschule Anhalt
  • Rieser, J.; Neumann,K.: Optimierung des Einsatzes von Kohlenstoffquellen in der Abwasserreinigung. Posterbeitrag auf der 9. Nachwuchswissenschaftlerkonferenz 29.04.2008. Tagungsband. Hochschule Anhalt
  • Seick, I.: Verfahren zum Betrieb einer Kläranlage. Patent-Offenlegungsschrift DE 10 2007 034 133 A1 vom 22.01.2009 (Anmelder: Hochschule Magdeburg-Stendal).
  • Seick, I., Tschepetzki, R.: Dynamische Simulation von Biogasanlagen, verknüpft mit Energie-, Umweltwirkungs- und Kostenberechnung. Wasser, Luft und Boden, Zeitschrift für Umwelttechnik, Vereinigte Fachverlage, Mainz. Juni, 2008.
  • Seick, I., Tschepetzki, R.: Energieeffiziente Nitrifikation durch Regelung des Sauerstoff-Längsprofils von Belebungsbecken. Fachtagung „Mess- und Regelungstechnik in abwassertechnischen Anlagen“, Wuppertal, 17.-18.11.2009.

Bis 2006

  • Krause, S., Neumann, K., Kuhn, B..: Magnesium-Ammonium-Phosphat-Ablagerungen in Abwasserreinigungsanlagen. Korrespondenz Abwasser 2004. S. 57-60
  • Neumann, K., Brennecke, I.: Lösungsansätze zur Verhinderung von Magnesium-Ammonium-Phosphat-(MAP)-Ablagerungen in der Schlammbehandlung. Vortrag in „Wasserwirtschaft im Dialog“ der HS Magdeburg-Stendal. Juni 2005

Leistungsangebote

Abwasser

  • Simulation und Optimierung des Abwasserreinigungs- und Schlammbehandlungsprozesses
  • Zustandsanalyse Kläranlagen und Kanalsystem
  • Steigerung der Energieeffizienz abwassertechnischer Anlagen
  • CO2-Bilanzierungen
  • Konzepte zur Vermeidung von Betriebsproblemen
  • Spezielle MSR-Konzepte zur Belüftung von Kläranlagen
  • Test von Zusatzstoffen für den Abwasserreinigungsprozess
  • Überwachung von Abwasserreinigungsanlagen nach Einleiterverordnung

Biogas

  • Modellierung und Simulation von Biogasanlagen
  • Machbarkeitsstudien zum Bau von BGA
  • Verfahrenstechnische Optimierung von BGA
  • Steigerung und Ressourceneffizienz
  • Konzepte zur Gärrestaufberitung, -behandlung und -verwertung

Analysen

  • Abwasseranalysen
  • Feststoffanalysen
  • Gasanalysen
  • Typische Abwasserparameter wie CSB, BSB5, Gesamtstickstoff, Ammonium-, Nitrat-, Nitrit- und Kjeldahlstickstoff, Phosphor, abfiltrierbare und absetzbare Stoffe, pH-Wert, Leitfähigkeit, Säurekapazität, TOC

Weitere Analytik

  • Trockensubstanz, Glühverlust, Schlammvolumen, pH-Leitfähigkeit, TOC, AAS 

Elementaranalyse

  • FOS/TAC

Weitere spezielle Analytik 

  • Zusammensetzung Biogas (CH4, H2S, CO2)

 

Ansprechpartner:

Hydrobiologie

Willkommen bei der Arbeitsgruppe für Hydrobiologie und Renaturierungsökologie!

Unsere Forschung befasst sich mit folgenden Fragestellungen:

  • Wie wirken abiotische und biotische Faktoren in Fließgewässer- und Auenökosystemen zusammen und wie kann man diese Interaktionen für eine ökologisch wirksame und zugleich effiziente Gewässerrenaturierung nutzen?
  • Mit welchen Methoden  lässt sich der Erfolg von Revitalisierungsmaßnahmen robust und reproduzierbar messen?
  • Wie können im engen Zusammenwirken mit der Praxis Strategien zum Erhalt und zur Sicherung der aquatischen Biodiversität entwickelt und umgesetzt  werden?
  • Wie lassen sich natürliche und künstliche Feuchtgebiete, u. a. in ariden Gebieten, nachhaltig multifunktional nutzen?

Neben der Bearbeitung dieser Kernfragen in Projekten der angewandten Grundlagenforschung begleiten wir in vielfältiger Weise praktische Umsetzungsprojekte wissenschaftlich und unterstützen dabei Behörden, Planungsbüros sowie Umweltverbände.

Unsere Forschung ist in hohem Maße international orientiert. Gemeinsame Vorhaben verbinden uns gegenwärtig mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Spanien, Kalifornien, Litauen und Kenia.  Diese Projekte sind immer auch eine Chance für unsere Studenten, internationale Erfahrungen zu sammeln.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

Lehrveranstaltungen

Bachelor-Studiengang Wasserwirtschaft - Gewässerökologie und Gewässerschutz


1. Ziel:

Es werden Kenntnisse und Fertigkeiten zur Typologie und Bewertung stehender und fließender Gewässer mit Hilfe von biologischen und hydromorphologischen Methoden vermittelt. Die Teilnehmer werden  befähigt, Belastungssituationen von Gewässern zu erkennen, Renaturierungs-, Restaurierungs- und Sanierungsmaßnahmen für Fließ- und Standgewässer zu konzipieren, zu planen, fachlich zu begleiten und den Erfolg dieser Maßnahmen zu bewerten.

 

2. Inhalte

  • Anforderungen der EG-Wasserrahmenrichtlinie an den Schutz und die Bewirtschaftung von Gewässern
  • Typologie von Bächen, Flüssen und Seen in Deutschland
  • Biologische Bewertung von Fließgewässern mit den Komponenten Diatomeen/ Phytobenthos, Makrophyten, Makroinvertebraten und Fische
  • Hydromorphologische Bewertung von Fließgewässern
  • Renaturierung von Fließgewässern
  • Erfolgskontrolle bei Renaturierungsmaßnahmen
  • Künstliche und Erheblich veränderte Gewässer – das Gute Ökologische Potenzial
  • Bewertung von Standgewässern (Plankton, Fische)
  • Sanierung und Restaurierung von Seen mit ökotechnologischen Methoden
  • Entwicklung und ökotechnologische Steuerung von Tagebaurestseen
  • Gewässerschutz und Landnutzung: Schonstreifen, Gute Fachliche Praxis, Ökologischer Landbau
  • Natürliche Feuchtgebiete – Ökologie und Schutz von Mooren
  • Künstliche Feuchtgebiete – Schutz der Gewässer vor punktuellen und diffusen Belastungen

 

Studiengang Sicherheit und Gefahrenabwehr - Grundlagen Umweltschutz/Ökotechnologie und -toxikologie

 

1. Ziel:

Die Studierenden sollen mit dem Modul die Fähigkeiten und Kenntnisse erlangen, die naturwissenschaftlichen Grundlagen für ganzheitliches Denken und Handeln bei der Bewertung von Umweltproblemen und Umweltgefährdungen sowie ihrer Lösung bzw. Abwehr zu verstehen. Der besondere Schwerpunkt liegt auf dem Erwerb der Fähigkeiten und Kenntnisse von Methoden der speziellen und komplexen chemischen, biochemischen und biologischen Ökosystemanalyse als Grundlage für die Planung, wissenschaftliche Begleitung und Erfolgskontrolle bei Vorhaben der ökotechnologischen Umweltsanierung und Ökosystemrenaturierung.

 

2. Inhalte

  • Grundbegriffe der Ökologie
  • Wirkung von Umweltfaktoren auf Lebewesen (klimatische, orographische, edaphische, chemische und mechanische Faktoren)
  • Populationsökologie (Kennzeichen von Populationen, Populationsdynamik, Regulation der Populationsdichte)
  • Synökologische Zusammenhänge (Räuber-Beute-Beziehung, Parasitismus, Konkurrenz, Symbiose, Sukzession)
  • Energiefluss in Ökosystemen
  • Ausgewählte Stoffkreisläufe

 

Teil 1: Ökologische Grundlagen des Umweltschutzes

  • Grundbegriffe der Ökologie
  • Wirkung von Umweltfaktoren auf Lebewesen (klimatische, orographische, edaphische, chemische und mechanische Faktoren)
  • Populationsökologie (Kennzeichen von Populationen, Populationsdynamik, Regulation der Populationsdichte)
  • Synökologische Zusammenhänge (Räuber-Beute-Beziehung, Parasitismus, Konkurrenz, Symbiose, Sukzession)
  • Energiefluss in Ökosystemen
  • Ausgewählte Stoffkreisläufe

 

Teil 2: Ökotechnologie und Ökotoxikologie

  • Überblick über (öko-) toxikologisch relevante Stoffgruppen (Schwermetalle, Xenobiotika, Pharmakarückstände)
  • Biochemische, mikrobiologische, zoologische und botanische Testverfahren der Ökotoxikologie ( u. a. Leuchtbakterientest, Algentest, Daphnientest)
  • mathematische Beschreibung und Modellierung des Wachstumsverhaltens von Populationen und seiner Hemmung
  • Methoden der ökotechnologischen Sanierung von kontaminierten Umweltmedien (mikrobiologische Bodensanierung in situ und ex situ, Einsatz von Bewachsenen Bodenfiltern zur Abwasserreinigung)
  • Physische Renaturierung geschädigter Ökosysteme, insbesondere Fließgewässerrenaturierung

 

Master-Studiengang Ingenieurökologie - Renaturierungsökologie

 

1. Ziel:  

Bei erfolgreicher Absolvierung des Moduls kennen die Studierenden die Prinzipien bzw. Ziele der Erhaltung, Nutzung, Sanierung und Neuschaffung von Ökosystemen. Die Studierenden sind in der Lage, Methoden der komplexen biologischen, chemischen und hydromorphologischen Ökosystemanalyse für die Planung, wissenschaftliche Begleitung und Erfolgskontrolle von bzw. bei Vorhaben des Umwelt- und Naturschutzes sowie des Ressourcenmanagements anzuwenden und weiterzuentwickeln. Sie sind imstande, biozönotische Leitbilder und Entwicklungsziele zu erarbeiten. Ferner lernen sie, wiss. Projektberichte zu erarbeiten und zu präsentieren sowie Fachartikel zu verfassen.

 

2. Inhalte

  • Einführung in globale und nationale Umweltprobleme
  • Ökologische Grundlagen und limitierende Faktoren der Renaturierung
  • Typologie, Klassifizierung und Bewertung von Fließgewässern
  • Selbstreinigungsprozesse, ihre Quantifizierung und Modellierung
  • Renaturierung von Fließgewässern
  • Sanierung von Auenaltgewässern
  • Pflege und Entwicklung von künstlichen und erheblich veränderten Gewässern
  • Ökologie und Regenerierung von Mooren
  • Gewässer- und Bodenschutzschutz in der Landwirtschaft
  • Beispiele für die wissenschaftliche Vorbereitung, Begleitung und Erfolgskontrolle bei Renaturierungsmaßnahmen
  • Kosten der Renaturierung
  • Offene Fragen – Herausforderungen für die Zukunft

3. Interdisziplinäres Projekt Renaturierungsökologie – Gewässerentwicklung

 

Renaturierungsökologie ist ein Forschungsschwerpunkt im FB WK, welcher durch zahlreiche Vorhaben untersetzt ist. Deshalb wird die Projektarbeit jeweils mit der Bearbeitung eines solchen Vorhabens verknüpft. Bei aller Verschiedenartigkeit der aktuellen Forschungsprojekte im Einzelnen obliegen den Studenten generell folgende Aufgaben:

  • Wissenschaftliche Vorbereitung des Projektes durch Erstellung von Leitbildern und Entwicklungszielen
  • Auswahl und gewässertypenspezifische Anpassung von biologischen, chemischen und hydromorphologischen Bewertungsmethoden
  • Erfassung und Bewertung von Gewässerfauna und –flora
  • Ausarbeitung von Sanierungs- und Renaturierungskonzepten
  • Quantifizierung des Erfolges bzw. Misserfolges von Renaturierungsmaßnahmen
  • Vorschläge zur Verbesserung von Methoden
  • Mitwirkung an der Erstellung des Gesamtprojektberichtes und von Veröffentlichungen

Labore

Labor Hydrobiologie

Leitung: Prof. V. Lüderitz
Laboringenieur: Dr. U. Langheinrich
Assisitentin: M.Borkowski

  • Planktonuntersuchungen zur Klassifizierung von Standgewässern
  • Biologische Belebtschlammanalyse
  • Bestimmung der Makrozoobenthosorganismen zur Klassifizierung von Fließgewässern
  • Bakteriologische Untersuchungen von Trink-, Oberflächen- und Abwasser:
  • Bestimmung der Koloniezahl relevanter Mikroorganismen-Gruppen
  • Plattengußverfahren / Membranfilterverfahren / MPN-Verfahren
  • Färbeverfahren zur Mikroorganismenidentifizierung



Labor Biotechnologie


  • Isolierung von Mikroorganismen aus natürlichen Standorten (Abwasser, Boden, Sediment u.a.)
  • Versuche zur Wachstums- und Abtötungskinetik von Bakterien
  • Nachweis spezieller Stoffwechselleistungen z.B. Denitrifikation, CO2 - Bildung u.a.
  • Beispiele für enzymatische Aktivitäten
  • Wirkung von Antibiotika und Desinfektionsmitteln auf verschiedene Mikroorganismen
  • Biotestverfahren: Toxische Wirkungen von Abwasser und Bodeneluaten auf Leuchtbakterien, Bestimmung von relativer Hemmung, GL-Reihen, EC50-Werte

Hydrologie

Willkommen im Lehrgebiet Hydrologie!

Die Hydrologie ist die Wissenschaft vom Wasser, seinen Erscheinungsformen über, auf und unter der Landoberfläche und seinen Eigenschaften sowie seinen natürlichen Zusammenhängen. Im Lehrgebiet Hydrologie wird Grundlagenwissen über die Funktionsweise des Landschaftshaushaltes vermittelt. Dabei wird besonderer Wert auf die messtechnische Erfassung der wichtigsten Wasserhaushaltskomponenten Niederschlag, Abfluss und Verdunstung, sowie auf das Verstehen und die Berechnung einzelner Prozesse des hydrologischen Wasserkreislaufes und der wichtigsten hydrologischen Speichersysteme (Oberflächenwasser, Bodenwasser und Grundwasser) gelegt. Es wird die Fähigkeit vermittelt, Wasser- und Stofftransportprozesse in unterschiedlichen Skaleneinheiten der Landschaft quantitativ und qualitativ zu bewerten. Darüber hinaus werden die wesentlichen Grundlagen der Modellierung und Vorhersage hydrologischer Prozesse in Landschaften und der Speicherwirtschaft gelehrt. Es werden Werkzeuge für die Darstellung hydrologischer Prozesse und Eigenschaften vorgestellt, deren Vor- und Nachteile sowie Parametrisierungsmöglichkeiten diskutiert. Eng in Zusammenhang damit stehen Fragen nach der Skala, der verfügbaren Eingangsdaten der Modelle und der Güte der Vorhersage. 

Das Lehrgebiet Geoinformatik beschäftigt sich mit der Modellierung raum- und zeitbezogener Prozesse, sowie deren Erfassung, Speicherung, Analyse, Visualisierung, Interpretation und Verbreitung. Als Software für Geoinformationssysteme wird das Programm ArcGIS verwendet. Für die Modellierung werden sowohl Grundlagen als auch computergestützte Anwendungen vermittelt.

Lehrveranstaltungen

Die Vorlesung Hydrologie (1) vermittelt Grundlagenwissen über die Funktionsweise des Landschaftshaushaltes. Dabei wird besonderer Wert auf die messtechnische Erfassung der wichtigsten Wasserhaushaltskomponenten Niederschlag, Abfluss, Grundwasser und Verdunstung, sowie auf das Verstehen und die Berechnung einzelner Prozesse des hydrologischen Wasserkreislaufes und der wichtigsten hydrologischen Speichersysteme (Oberflächenwasser, Bodenwasser und Grundwasser) gelegt. Es wird die Fähigkeit vermittelt, Wasser- und Stofftransportprozesse in unterschiedlichen Skaleneinheiten der Landschaft quantitativ und qualitativ zu bewerten.

Die Vorlesung Hydrologie (2) vermittelt, aufbauend auf der Vorlesung Hydrologie (1), die wesentlichen Grundlagen der Modellierung und Vorhersage hydrologischer Prozesse in Landschaften und der Speicherwirtschaft. Es werden Werkzeuge für die Darstellung hydrologischer Prozesse und Eigenschaften vorgestellt, deren Vor- und Nachteile sowie Parametrisierungsmöglichkeiten diskutiert. Eng in Zusammenhang damit stehen Fragen nach der Skala, der verfügbaren Eingangsdaten der Modelle und der Güte der Vorhersage. Es erfolgt die Vermittlung grundlegender Techniken des Bewässerungslandbaus unter besonderer Berücksichtigung arider Gebiete.

Buchempfehlungen:

  • Beven, K.J. (Ed.), 1997: Distributed hydrological modelling, Applications of the TOPMODEL Concept, Wiley & Sons, ISBN 0-471-97724-1
  • Beven, K.J., 2005: Rainfall-runoff-modelling – The Primer, Wiley & Sons, ISBN 13 978-0-470-86671-9
  • Beven, K.J., Moore, I.D. (Eds.), 1993: Terrain analysis and distributed modelling in hydrology, England: Wiley & Sons.
  • Dyck, S., 1980: Angewandte Hydrologie, Teil 1, Verlag für Bauwesen, Berlin,
  • Dyck, S., 1980: Angewandte Hydrologie, Teil 2, Verlag für Bauwesen, Berlin.
  • Dyck, S., Peschke, G., 1995: Grundlagen der Hydrologie, Verlag für Bauwesen GmbH, Berlin, ISBN 3-345-00586-7
  • Hölting, B. (1996) Hydrogeologie, Stuttgart, Enke.
  • Maidment, D., Djokic, D. (Eds.), 2000: Hydrologic and hydraulic modelling support, ESRI Press, ISBN 1-879102-80-3  
  • Maniak, U., 2005: Hydrologie und Wasserwirtschaft, Eine Einführung für Ingenieure, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, ISBN 3-540-20091-6
  • Mansell, M.G., 2003, Rural and urban hydrology, Thomas Telford Publishing, London, ISBN 0-7277-3230-7

Hydro-meteorologischer Messgarten Schäfertal

Abschlussarbeiten

Kooperative Promotionen

Stefanie Kramer (10/2011 – lfd.): Grundwassermanagement in urbanen Gebieten (Arbeitstitel)

 

Annemarie Müller (abgeschlossen 2011, an Uni Leipzig ): Flood risk assessment in the city of Santiago de Chile (Chile)

 

Anne Becker (abgeschlossen 2011, an Uni Kassel): Assessment of constructed wetlands in arid regions with special regard to ecology and multifunctionability

 

Masterarbeiten

Fabian Lorenz (lfd.): Erstellung und Test eines Wasserhaushaltsmodells für das hydrologische Versuchsgebiet Schäfertal im Ostharz

 

Adrian Rohne (lfd.): Machbarkeitsstudie zum energieeffizienten Einsatz von Aquakulturen in einem landwirtschaftlichen Betrieb

 

Astrid Melzer (lfd., Kooperation mit Uni Halle): Kurzumtriebsplantagen

Anwendungsmöglichkeiten und Einfluss auf den Wasserhaushalt in Schönebeck

 

Ekaterina Andreas (lfd.): Entwicklung von kosteneffizienten und nachhaltigen

Lösungen für Vernässungsprobleme in städtischen Gebieten

am Beispiel der Stadt Haldensleben, Bereich Schulstraße

 

Jan Kauert (12/2012): Untersuchung des Einflusses der Flächennutzungen im Elbe-Saale-Winkel auf die Grundwasserneubildung

 

Richard Borrmann (11/2012): Erfassung des Istzustandes und der Entwicklung der Gewässergüte, insbesondere Chlorid, der Saale unter Beachtung der Wirkfaktoren im Saaleinzugsgebiet und Darstellung ihres Einflusses auf die Gewässergüte der Elbe

 

Tim Dörheide (07/2012): Hydrogeologische Detailuntersuchung der Grundwassersituation in der Stadt Schönebeck (Elbe)

 

Yi Liang (04/2012): Entwicklung eines Bewertungssystems für urbane Fließgewässer in China mit Anwendungsbeispiel

 

Stefan Heider (04/2012): Hydrogeologische Untersuchung zur Grundwasserentwicklung und Dränagewirkungsanalysen in der Stadt Haldensleben

 

Marko Starke (04/2012): Erprobung eines Verfahrens zur Untersuchung der Aufnahmekapazität von Kippenmaterial für Reaktionsprodukte der biologischen Reduzierung von sulfathaltigem Wasser

 

Stefanie Kramer (07/2011): Entwicklung eines Konzeptes zur Optimierung der Schneemessstellenverteilung im Schäfertal-Gebiet / Harz anhand numerischer Regionalisierungsmethoden

 

Josephine Makus (01/2011): Machbarkeitsstudie für die Errichtung eines Naturbadeteiches in der Stadt Quedlinburg unter der Berücksichtigung hydrologischer, hydrochemischer und hydrobiologischer Aspekte

 

Pei Xi (06/2011): Beurteilung der Emission einer Kläranlage unter besonderer Berücksichtigung der Einflüsse auf den Xiangjiang-Fluss

 

Marco Hornbogen (12/2010): Interaction between groundwater and surface water induced by combined sewer overflow discharge in urban streams

 

Fuqing Qin (11/2009): System analysis on the effect of morphological characteristics on the hyporheic exchange

 

Bachelorarbeiten

Paul Müller (05/2012): Untersuchungen zur Auswirkung der Steuerung des Pretziener Wehrs auf den Elbe- und Grundwasserstand im Bereich der Stadt Schönebeck

 

Jan Ohme (09/2011): Erstellung eines Geoinformationssystems und geostatistische Auswertung im Einzugsgebiet der Oberen Selke

 

Sebastian Hartung (09/2010): Statistische Analyse hydrologisch – meteorologischer Daten aus den Versuchsfeld Siptenfelde zur Erstellung eines Niederschlag – Abfluss - Modells zur Abflussprognose des Schäferbaches

 

Stefanie Ernst (07/2010): Der Einfluss von Methoden zur Behandlung von Datenlücken auf die statistische Auswertbarkeit natürlicher Messreihen

 

Stefanie Kramer (06/2009): Fortführung der Untersuchungen zum Stoffaustrag aus dem Schäfertal durch Überprüfung der bestehenden Hypothesen zu Abfluss- und Stoffaustragsprozessen

 

Christoph Schlächter (08/2009): Untersuchung des langjährigen Verhaltens der Niederschlags-, Abfluss- und Unterschiedshöhen sowie der Lufttemperatur in Einzugsgebiet des Schäfergrabens/Harz

 

Belinda Barnstorff (08/2009): Funktionserweiterung der GIS-Anwendung der Heidewasser GmbH – GIS-Unterstützung der Wartungsaufgabe Kanalreinigung

 

Christoph Schütt (06/2009): Untersuchungen der Schichtenwasserverhältnisse in Magdeburg, Stadtteil Hopfengarten

 

Stefanie Kramer (06/2009): Fortführung der Untersuchungen zum Stoffaustrag aus dem Schäfertal durch Überprüfung der bestehenden Hypothesen zu Abfluss- und Stoffaustragsprozessen

 

Roland Girmann (05/2009): Auswertung und Bewertung von Pflanzenschutzmitteluntersuchungen im Grundwasser Sachsen-Anhalts von 2000 bis 2008

 

Josefine Makus (05/2009): Untersuchungen zum Einfluss des Bergbaus auf das Grundwasserregime im Einzugsgebiet des Schäferbaches/Siptenfelde

 

Diplomarbeiten

Matthias Lehnhardt (08/2010): Test einer Methode der Porenwassergewinnung in sandigen Litoralsedimenten und wasserwirtschaftliche Bewertung der Messergebnisse am Beispiel des Goitschesees bei Bitterfeld

 

Zhang Kai (07/2009): Untersuchungen des Einflusses des Wasserhaushaltes auf die Schichtenwasserverhältnisse in Magdeburg, Stadtteil Hopfengarten

 

Matthias Jank (04/2009): Beiträge zur GIS-basierten Gewässerunterhaltungsplan des Wasser- und Bodenverbandes „Oberland Calau“

 

Judith Bauspieß (03/2009): SAS-Werkzeuge zur statistischen Aufbereitung hydrologisch-meteorologischer Daten aus dem Versuchsfeld Siptenfelde

 

Matthias Falke (2008): Ermittlung der hydraulischen Leitfähigkeiten und lokale numerische Modellierung eines quartären Grundwasserleiters in Leipzig (extern / Uni Greifswald )

 

Ulf Mallast (2008): A hydrological event modeling of the Río Maipo watershed (Chile) based on remote sensing data (extern / Uni Leipzig)

 

Christiane Mohn (2008): Ermittlung der zeitlich und räumlich hoch aufgelösten Grundwasserneubildungsrate in einem urbanen Einzugsgebiet (extern / Uni Dresden)

Kontakt

Sekretariat

Tel: (0391) 886 42 12
Fax: (0391) 886 42 13
E-Mail: claudia.bellstedt@hs-magdeburg.de
Besucheradresse: Haus 7, Raum 0.10

Sprechzeiten für Studierende:
Mo.-Fr. 8-11.30 Uhr; Mo.-Do. 14-15 Uhr

Kontakt und Anfahrt

Studiengänge

Erfahren Sie mehr über die Studiengänge im Bereich Wasser- und Kreislaufwirtschaft.

Bachelor-Studiengänge:

Wasserwirtschaft

Recycling und Entsorgungsmanagement

Angewandte Statistik

Master-Studiengänge:

Wasserwirtschaft

Ingenieurökologie

Water Engineering

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