Zentrale Lehrveranstaltungsevaluation (LVE)

Die Lehrveranstaltungsevaluation mittels GEKo-Fragebögen

Bitte beantragen Sie die Online-Evaluation - Was ist zu tun?

  • Ihr Aufwand ist eine E-Mail (an evaluation(at)hs-magdeburg.de) mit den Angaben Veranstaltung: Mustermanagement, Referent: Maxi Mustermann, Studiengang: BA_Mustermanagement, Lehrveranstaltungsart: Vorlesung/ Seminar/ Labor/ Sprache
  • 10 min am Ende Ihrer Lehrveranstaltung - in der Sie den Studierenden die Studierendenlosung mitteilen zum Ausfüllen der Online-Fragebögen per Smartphone oder Laptop unter diesem Link: https://evaluation.hs-magdeburg.de
  • Gleichzeitig füllen Sie Ihren Lehrendenfragebogen mit Ihrer Lehrendenlosung aus, ebenfalls unter diesem Link: https://evaluation.hs-magdeburg.de

 

TAP - Zwischenauswertung im Semester

Zum Wintersemester 2015/16 wurde das TAP (Teaching Analysis Poll) zur Ergänzung der Lehrveranstaltungsevaluation eingeführt.

Die Studierenden schätzen die laufende Lehrveranstaltung in drei einfachen Fragen ein:

  • „Wodurch lernen Sie in dieser Veranstaltung am meisten?“
  • „Was erschwert Ihr Lernen?“
  • „Welche Verbesserungsvorschläge haben Sie für die hinderlichen Punkte?“

Sie möchen ein TAP beantragen? Melden Sie Ihren Bedarf vor dem Durchführungszeitraum dem Evaluationsbüro per E-Mail oder Telefon. Die Mitarbeiter des Evaluationsbüro führen die Diskussion der Fragen mit den Studierenden am Ende Ihrer Lehrveranstaltung durch. Je nach Anzahl der Kursteilnehmer nimmt dies 15-30 min ein. Die Ergebnisse werden in einem Ergebnisprotokoll dokumentiert.

Nächster Durchführungszeitraum: Sommersemester 2017 (voraussichtlich Ende Mai)

Fragebögen

Fragebögen des Grazer Evaluationsmodells des Kompetenzerwerbs (nach Login sichtbar)


Zugang zu den Evaluationsergebnissen: Sie benötigen einem Account den Sie per E-Mail im Evaluationsbüro anfordern können. Oder mit Ihrem Hochschulbenutzernamen, den Sie uns mitteillen, und wir richten diesen als Account für Sie ein. Die Evaluationsberichte sind für die Lehrenden direkt nach der erfolgten Online-Evaluation oder zwei Wochen nach der erfolgten Papierevaluation zugänglich.


!!! Die Auswertbarkeit der Papierfragebögen ist durch die vier Eckmarkierungen auf den Fragebögen gewährleistet. Bitte achten Sie beim Ausdrucken darauf, dass diese nicht abgeschnitten werden!!!

Das GEKo-Modell ermöglicht eine differrenzierte Abfrage nach erworbenen Kompetenzen der Studierenden in verschiedenen Lehrveranstaltungsformaten.

 

  • Lehrendenzentrierte Veranstaltungen; z.B. Vorlesungen (Fach- und Methodenkompetenz) - Veranstaltungen, die in größeren Gruppen stattfinden und bei denen die Wissensvermittlung im Wesentlichen durch Vortrag der / des Lehrenden erfolgt
  • Interaktive Lehrveranstaltungen: Seminare, Übungen (Fach-, Methoden-, Sozial-, Personale Kompetenz) - Veranstaltungen, die in kleineren Gruppen abgehalten werden, die exemplarisch Probleme des Fachs durch Referate, Diskussionen etc. behandeln bzw. Lehrveranstaltungen, in denen Lehrende gemeinsam mit den Studierenden Lehrinhalte anwendungs- und erfahrungsorientiert behandeln
  • Veranstaltungen mit fachspezifischem Anwendungsbezug: Laborübungen, Laborpraktika (Fach-, Methoden-, Personale Kompetenz) - Veranstaltungen für anwendungsorientierte NAWI-Lehrveranstaltungen
  • Sprachenbezogene Lehrveranstaltungen (Sprachkompetenz)- Veranstaltungen mit Fremdsprachenbezug (Erlernen einer Sprache, Sprachtheorie,Texttheorie, translatorische Lehrveranstaltung etc.).

Der Fragebogen, der die entwickelte Medienkompetenz abfragt, kann zusätzlich zu den oben genannten Fragebögen eingesetzt werden (Nebenfragebogen). Er ist nicht für ausschließliche e-Learning Angebote konzipiert

  • Medienbasierte Lehrveranstaltungen (Medienkompetenz) -- Zusätzlich werden in den Lehrveranstaltungen für individuelles oder kooperatives Lernen und zur Darstellung des Lernstoffs computerbasierte Lernumgebungen zur Verfügung gestellt.

    TAP

     „Teaching Analysis Poll“, kurz TAP, ist eine qualitative Evaluationsmethode

    • die schon während des Semesters stattfindet
    • eine Zwischenauswertung der Lehrveranstaltung im laufenden Semester ermöglicht
    • das Konzept der Lehrveranstaltung bestätigen kann bzw.
    • Stärken und Schwächen der Lehrveranstaltung direkt von den Studierenden erhebt und
    • direkte Veränderungen für die befragten Studierenden noch während des Semesters spürbar werden.

    Wie funktioniert TAP und was müssen Sie tun?

    Das TAP basiert auf und lebt von der freiwilligen Teilnahme der Lehrenden. Sind Sie interessiert? Dann melden Sie Ihren Bedarf an und vereinbaren einen Termin für einen Veranstaltungsbesuch. (Zeitraum SoSe im Mai und WS im November). Die Studierenden diskutieren in Kleingruppen die Fragen:

    • „Wodurch lernen Sie in dieser Veranstaltung am meisten?“
    • „Was erschwert Ihr Lernen?“
    • „Welche Verbesserungsvorschläge haben Sie für die hinderlichen Punkte?“

    Seit 2010 wird diese Methode an der Universität Bielefeld erfolgreich eingesetzt und durchweg positiv bewertet.

    Die Ergebnisse werden schriftlich festgehalten und gemeinsam besprochen. Zusammengefasst werden die Ergebnisse dann in einem Auswertungsgespräch/ Ergebnisprotokoll an Sie weitergegeben. Bei Interesse werden gemeinsam Ideen erarbeitet, wie die Anregungen der Studierenden umgesetzt werden können. Bereits in der nächsten Sitzung der Lehrveranstaltung sollten Sie mit den Studierenden besprechen, welche Konsequenzen Sie aus den Rückmeldungen ziehen möchten.

    Die Evaluationsergebnisse des TAPs markieren aber keinen Schlusspunkt, sondern sind der Beginn der gemeinsamen Veranwortungsübernahme für den Lehr- und Lernprozess. Die Studierenden werden aufgefordert, konstruktive Rückmeldung in Form von Verbesserungsvorschlägen zu geben. Die Lehrenden finden auf diese Weise sehr konkrete Ansatzpunkte für Veränderungen ihrer Lehre schon während des laufenden Semesters.

    Der Austausch über Lehr- und Lernprozesse wird gefördert, da eine Gesprächsgrundlage geboten wird und sich dadurch die Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden stärkt.

    Selbstreflexion und Verständigung wird ermöglicht. Dabei ist es wichtig, die Perspektiven aller Beteiligten umfassend zu berücksichtigen und die Fokussierung auf einige zentrale Punkte der Veränderung zu setzen.

    Das TAP bietet für Lehrende und Studierende aber auch die Möglichkeit, Lehren und Lernen aus der anderen Perspektive zu betrachten. Oft sind für Studierende die Entscheidungen von Lehrenden nicht nachvollziehbar und umgekehrt provozieren die Schwierigkeiten der Studierenden bei den Lehrenden oftmals Unverständnis. Das TAP fördert einen Perspektivwechsel auf beiden Seiten und trägt so dazu bei, anfängliche Abwehrreaktionen zu überwinden. Nachdem TAP ist das Bewusstsein für das Zusammenspiel von Lehren und Lernen meist deutlich gestiegen.

    Das Ziel eines TAPS ist eine übersichtliche Liste mit spezifischen handlungsorientierten Informationen zur Veränderung und Verbesserung einer konkreten Lehr- und Lernsituation.

    LVE für Lehrende

    • Anmeldung zur Online-Evaluation erfordert eine E-Mail des Lehrenden mit den Angaben
      Veranstaltung: Mustermanagement, Referent: Maxi Mustermann, Studiengang: BA_Mustermanagement, Lehrveranstaltungsart: Vorlesung/ Seminar/ Labor/ Sprache. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen (Bearbeitungszeit 3 Tage) - Sie bekommen die Studierendenlosungen und Ihre Lehrendenlosung per E-Mail zugesand.
    • Die Durchführung der Online-Evaluation. Sie geben den Studierenden die Losung und ermöglichen die Teilnahme die letzten 10 min der Lehrveranstaltung. evaluation.hs-magdeburg.de dort kann an der Befragung per Smartphone oder Tablet teilgenommen werden. Ein Computerpool wäre optimal, um die Teilnahmen zu ermöglichen. Wichtig ist die Durchführung 10 min am Ende der Veranstaltung, da außerhalb der Veranstaltung kaum ein Fragebogen ausgefüllt wird.
    • Zugang zu den Online-Fragebögen Sie benötigen dazu die Losungen, die Sie nach Anmeldung der Lehrveranstaltungsevaluation per E-Mail vom Evaluationsbüro erhalten evaluation.hs-magdeburg.de
    • Ihre Evaluationsberichte der Lehrveranstaltungsevaluation stehen für Sie als Lehrende hier zum Download bereit. Sie haben Zugang mit Ihrem Hochschullogin (nach Meldung des Hochschulbenutzernamens per Mail) oder auf Antrag "Zugang wird erbeten"per Mail.

    Sie sind Lehrender an der Hochschule Magdeburg-Stendal und möchten Ihre Veranstaltung evaluieren? Was müssen Sie tun?

    Entscheidung ob Onlineevaluation oder Papierevaluation?

    Die Evaluation kann seit dem SS 2014 mit Onlinefragebögen oder Papierfragebögen durchgeführt werden.

    Onlineevaluation

    • Die Losungs-basierte Online-Evaluation, bei welcher Sie eine Losung in der Veranstaltung zur Teilnahme an der Befragung verteilen.
    • Die TAN-basierte Online-Evaluation, wofür wir von Ihnen die Mailadressen Ihrer Studierenden benötigen.
    Prozess Onlineevaluation Losung

    Losungsbasierte Online-Evaluation

    Folgende Daten werden benötigt:

    • Daten zur Lehrveranstaltung

    Was müssen Sie als Lehrender tun?

    1. Daten an das Evaluationsbüro senden
    2. Evaluationsbüro: Eingang der Daten
    3. Onlineumfragen: Der Lehrende erhält eine Mail mit einer LOSUNG und dem Link zum Evaluationsportal und gibt Link und Losung in der Lehrveranstaltung an die Studierenden weiter
    4. Hinweis auf die Fragebögen: Bitte geben Sie den Studierenden 10 min zum Ausfüllen der Fragebögen Zeit am Ende Ihrer Lehrveranstaltung.
    5. Durchführung der LVE der Studierenden, Ausfüllen der Studierendenfragebögen von den Studierenden mittels moblier Endgeräte und Ausfüllen des Lehrendenfragebogens (Extra Losung und Link per E-Mail erhalten) von den Lehrenden.
    6. Sie erhalten einen Auswertungsbericht als Datei per aktivem Zugang zu EvaSys (Meldung des Hochschulbenutzernamens per Mail) oder per Hauspost.

    Test Losungsbasierte Onlineevaluation: Im Evaluationsportal 

    Lehrendenfragebogen (Vorlesung)     mit der Losung: testleh

    Studierendenfragebogen (Vorlesung) mit der Losung: teststu

    Prozess Onlineevaluation TAN

    TAN basierte Online-Evaluation

    Folgende Daten werden benötigt:

    • Mailadressen der Studierenden
    • Daten zur Lehrveranstaltung

    Was müssen Sie als Lehrender tun?

    1. Daten und Mailadressen an das Evaluationsbüro senden
    2. Evaluationsbüro: Eingang der Daten
    3. Onlineumfragen: Studierende und Lehrende erhalten eine Mail mit den Zugangsdaten zu den Onlineumfragen
    4. Hinweis auf die Fragebögen: Bitte geben Sie den Studierenden 10 min Zeit zum Ausfüllen der Fragebögen am Ende Ihrer Lehrveranstaltung. Mit einem Hinweis auf die Zugangs-E-Mail vom Evaluationsbüro.
    5. Durchführung der LVE der Studierenden und der Lehrenden, Ausfüllen der Studierendenfragebögen von den Studierenden und Ausfüllen des Lehrendenfragebogens von den Lehrenden.
    6. Sie erhalten einen Auswertungsbericht per Hauspost oder als Datei per aktivem Zugang zu EvaSys.
    7. Den aktiven Zugang erhalten sie durch Meldung des Hochschulbenutzernamens per E-Mail
    Prozess Papierevaluation

    Papierevaluation

    Was müssen Sie als Lehrender tun?

    1. Download der Fragebögen
    2. Ausdruck und Mitnahme der Fragebögen in die Lehrveranstaltung mit A4 Umschlag
    3. Verteilen der Fragebögen in der Lehrveranstaltung mit A4 Umschlag und Informationen zur LVE und zum Ablauf in der Lehrveranstaltung
    4. Durchführung der Lehrveranstaltungsevaluation (Lehrende und Studierende) 10 min am Ende der Lehrveranstaltung
    5. Studierende: Nach einsammeln der Bögen Abgabe des Umschlags durch die Studierenden im Sekretariat mit Aufschrift (Haus 4, ZHH, Raum 1.03)
    6. Versand Ihres Lehrendenfragebogens an das Evaluationsbüro (Haus 4, ZHH, Raum 1.03)
    7. Sie erhalten einen Auswertungsbericht per Hauspost oder als Datei per aktivem Zugang zu EvaSys
    8. Den aktiven Zugang erhalten sie durch Meldung des Hochschulbenutzernamens per E-Mail

     

    Entscheidungshilfe

    AufwandAuswertungErgebniszugang
    Papier-evaluation
    • Fragebögen drucken

    • Studierenden-Fragebögen ausfüllen lassen

    • Per Hauspost an das Evaluationsbüro (Haus 4, ZHH) senden

    • Bericht nach dem Einscannen der Fragebögen
    • Zugang eines Ausdrucks des Berichts per Hauspost
    • Sofort als pdf-Datei, bei vorhandenem Zugang zu Evasys

    Online-evaluation

    tanbasiert

    • Mailadressen der Studierenden als Datei
    • Senden der Veranstaltungsinformationen und der Mailadressen der Studierenden als Datei an das Evaluationsbüro
    • Hinweis in Ihrer zu evaluierenden Lehrveranstaltung auf den Link mit Möglichkeit des Ausfüllens
    • Sofort, am Ende des Evaluationszeitraums
    • Zugang eines Ausdrucks des Berichts per Hauspost
    • Sofort bei Zugang zu Evasys
    Onlineevaluation Losungsbasiert
    • Senden der Veranstaltungsinformationen an das Evaluationsbüro
    • Link und Losung (bekommen Sie per E-Mail vom Evaluationsbüro) verteilen Sie in der Lehrveranstaltung nur dann ist die Evaluation möglich
    • Sofort, am Ende des Evaluationszeitraums
    • Zugang eines Ausdrucks des Berichts per Hauspost
    • Sofort bei Zugang zu Evasys

    Um die Möglichkeit der Auswertung der Evaluationen mit den Studierenden zeitnah zu ermöglichen oder die Diskussion im Kollegenkreis bei der Abstimmung der Inhalte der Module oder der Studiengänge nach Ende des Semesters zu ermöglichen, kann jeder Lehrende Zugriff auf seine Ergebnisberichte erhalten.

    Auswahl des relevanten Fragebogens der LVE

    Das GEKo-Modell ermöglicht eine differrenzierte Abfrage nach erworbenen Kompetenzen der Studierenden in verschiedenen Lehrveranstaltungsformaten.

     

    Differenzierung der Fragebögen nach Lehrveranstaltungsart:

    • Lehrendenzentrierte Veranstaltungen; z.B. Vorlesungen (Fach- und Methodenkompetenz) - Veranstaltungen, die in größeren Gruppen stattfinden und bei denen die Wissensvermittlung im Wesentlichen durch Vortrag der / des Lehrenden erfolgt
    • Interaktive Lehrveranstaltungen: Seminare, Übungen (Fach-, Methoden-, Sozial-, Personale Kompetenz) - Veranstaltungen, die in kleineren Gruppen abgehalten werden, die exemplarisch Probleme des Fachs durch Referate, Diskussionen etc. behandeln bzw. Lehrveranstaltungen, in denen Lehrende gemeinsam mit den Studierenden Lehrinhalte anwendungs- und erfahrungsorientiert behandeln
    • Veranstaltungen mit fachspezifischem Anwendungsbezug: Laborübungen, Laborpraktika (Fach-, Methoden-, Personale Kompetenz) - Veranstaltungen für anwendungsorientierte NAWI-Lehrveranstaltungen
    • Sprachenbezogene Lehrveranstaltungen (Sprachkompetenz)- Veranstaltungen mit Fremdsprachenbezug (Erlernen einer Sprache, Sprachtheorie,Texttheorie, translatorische Lehrveranstaltung etc.).

    Der Fragebogen, der die entwickelte Medienkompetenz abfragt, kann zusätzlich zu den oben genannten Fragebögen eingesetzt werden (Nebenfragebogen). Er ist nicht für ausschließliche e-Learning Angebote konzipiert

    • Medienbasierte Lehrveranstaltungen (Medienkompetenz) -- Zusätzlich werden in den Lehrveranstaltungen für individuelles oder kooperatives Lernen und zur Darstellung des Lernstoffs computerbasierte Lernumgebungen zur Verfügung gestellt

     

    Die Fragebögen stehen Ihnen intern nach Login zum Download zur Verfügung.

      LVE für Studierende

      Was ist Evaluation?

      • Evaluation ist die Möglichkeit engagierte Lehrende in Ihrem Tun zu bestätigen und Motivation zu schaffen, dass sie trotz 16 Semesterwochenstunden Lehre, Abschlussarbeiten, Verteidigungen, Selbstverwaltungsaufgaben der Hochschule, Forschungstätigkeit etc. aktuelle Lehrinhalte liefern, neue Lehrformate ausprobieren, Exkursionen organisieren, Praxisvertreter zu Vorträgen laden etc.
      • Die Lehrveranstaltungsevaluation (LVE) ist im Aufbruch, weg von ausschließlicher Lehrendenbewertung hin zur Betrachtung Ihres Kompetenzerwerbs.
      • Evaluation ist Ihre Möglichkeit aktiv Einfluss zu nehmen auf Lehrveranstaltungen, deren Qualität nicht ausreichend ist, die Sie aber nach Studienverlaufsplan belegen müssen.

      Laut Evaluationsordnung der Hochschule Magdeburg-Stendal (§4 Abs. 3) können Studierende die Lehrveranstaltungsevaluation beantragen (per E-Mail) für Veranstaltungen, die von Lehrenden nicht zur Evaluation angeboten werden.

      Neu ist!

      Der Fragebogen: Es gibt verschiedene Fragebögen, je nach Veranstaltungsart (Vorlesung, Übung u. Seminar, Labor u. Praktika, Sprachenvermittlung) zusätzlich zu dem passenden Fragebogen kann der Medienfragebogen zur Erhebung der Medienkompetenz gewählt werden.

      Die Befragten: Es werden nicht nur Studierende befragt, sondern ebenso die Lehrenden. Studierendenbefragung – Erhebung des Kompetenzerwerbs. Lehrendenbefragung – Erhebung der Lernziele. Die Lücke, die zwischen den Lernzielen und den erworbenen Kompetenzen existiert, bildet die Grundlage bzw. den Ansatzpunkt zur Lehrveränderung.

      Die Verfahren: 

      1. LVE Online TANbasiert,
      2. LVE Online Losungsbasiert.
      3. LVE papierbasiert

      Ihr Lehrender hat die Wahl zwischen diesen drei Verfahren der LVE.

      Sie können Variante 2 LVE Online Losungsbasiert an einem Beipielfragebogen testen unter Evaluationsportal mit Losung: testleh für den Lehrendenfragebogen der Vorlesung und Losung: teststu für den Studierendenfragebogen der Vorlesung.

      Wann können Sie teilnehmen?

      Verfahren 1:
      Sie bekommen eine E-Mail mit Zugangslink und TAN und können online Ihren Fragebogen der zu evaluierenden Veranstaltung ausfüllen. Ihr Lehrender gibt Ihnen dazu auch im Evaluatioszeitraum Zeit während der Veranstaltung.

      Verfahren 2:
      Ihr Lehrender bekommt einen Zugangscode (Losung) und gibt Ihnen den Link zum Evaluationsportal und den Code in der Veranstaltung bekannt, so können Sie dann Online den Fragebogen ausfüllen.

      Verfahren3:
      Der Lehrende verteilt die Papierfragebögen in der Lehrveranstaltung und Sie  füllen diese aus. Wobei Sie als Studierende die Bögen einsammeln in einen A4 Umschlag stecken und diesen zugeklebt im Sekretariat abgeben.

      Die Ergebnisverwendung

      Die Ergebnisse verschwinden in den Schubladen der Lehrenden und dann?

      Genau hier setzt die Umstrukturierung des Evaluierungsverfahrens an. Die Lehrenden werden durch das ZHH in der Interpretation der Ergebnisse unterstützt und bekommen Hinweise auf weiterbildende Workshops und Kurse. Es wird angestrebt, Qualitätszirkel zu etablieren, damit die Lehrenden eines Moduls oder eines Studiengangs mit den Evaluationsergebnissen und Zahlen aus dem akademischen Controlling über Studienganginhalte diskutieren können. Was wiederum zu einer Qualitätssteigerung oder Qualitätssicherung der Lehrveranstaltungen führt.

      Datenschutz

      Die Lehrveranstaltungsevaluation ist eine anonyme Befragung. Wobei die Online-Evaluation TAN basiert eine personalisierte Ansprache der Befragten mit anschließender Anonymisierung der Ergebnisse darstellt.

      Nach dem Ende des Evaluationszeitraums und dem Einscannen der Papierfragebögen im Evaluationssystem EvaSys werden die Umfragen "geschlossen" und die erhobenen Befragungsdaten können nicht mehr verändert werden. Die Verarbeitung der Daten ist durch festgelegte Benutzerrechte und passwortgeschützte Zugänge systematisch eingeschränkt. Nach dem Versand der Ergebnisberichte an die Lehrenden bleiben die Daten in elektronischer Form im Evaluationssystem gespeichert.

      LVE

      Seit etwa einem Jahrzehnt findet eine Neuorientierung der Hochschullehre statt, die die Studierenden und ihre Bedürfnisse und Erwartungen in den Mittelpunkt stellt. Die Qualität der Lehre wird folglich nicht mehr am Lehrendenvortrag gemessen, sondern an den Lernergebnissen bzw. Kompetenzzuwächsen der Studierenden. Somit ist eine zwingende Folge, die Evaluation der Lehre ebenso kompetenzorientiert zu gestalten.

      Evaluationsmodell

      Die Lehrveranstaltungsevaluation wird ab dem Sommersemester 2014 mit veranstaltungsspezifischen, kompetenzorientierten Fragebögen durchgeführt. Lehrende werden nach Ihren Lernzielen und Studierende nach Ihren erworbenen Kompetenzen gefragt. Der Lehrveranstaltungsevaluation liegt das Grazer Evaluationsmodell des Kompetenzerwerbs zugrunde.

      Evaluationsergebnisse

      Die erhobenen Daten bilden die Grundlage zur Lehrveränderung. Sie zeigen die Lücke der von Lehrenden gesetzten Lernziele und den Kompetenzen, welche die Studierenden tatsächlich erworben haben. Sie dienen als Diskussionsgrundlage zur Qualitätssicherung der Lehrveranstaltungen vor dem Hintergrund heterogener werdender Studierender und sich wandelnder Rahmenbedingungen.

      Evaluationsverfahren

      • Papierbasierte Lehrveranstaltungsevaluation
      • Onlinebasierte Lehrveranstaltungsevaluation (Tan-Verfahren oder Losungsbasiert)

      Evaluationszeitraum

      • Im SS die letzten 2 Juniwochen
      • Im WS die letzten 2 Januarwochen

      Evaluationsordnung

       

       

      GEKo

      Grundgedanke des Grazer Evaluationsmodells des Kompetenzerwerbs:

      Nach dem Studium sollen die Studierenden – ausgestattet mit den im Studium erworbenen Kompetenzen – Probleme eigenständig lösen und dadurch möglichst viele (neue) Situationen bewältigen können. Mit anderen Worten: Studierende sollen während ihres Studiums mit Handlungskompetenz ausgestattet werden, um (neue) Aufgaben im späteren Leben erfolgreich meistern zu können.

      Handlungskompetenz lässt sich in verschiedene Teilkompetenzen aufschlüsseln:

      • Fachkompetenz (v.a. deklaratives Wissen)
      • Methodenkompetenz (Anwendung des Wissens für Arbeitsschritte)
      • Sozialkompetenz (Teamfähigkeit, Interaktion mit anderen)
      • Personale Kompetenz (Selbstmanagementfähigkeiten)
      • In Sprachkursen wird Sprachkompetenz er­worben, die lernpsychologisch in rezeptive (Lese-, Hörverstehen), produktive (Sprechen und Schreiben) und kognitive Fertigkeiten (Wortschatz und Grammatik) unterteilt werden kann.
      • In medienbasierten Kursen tritt zu diesen Kompetenzen die Medienkompetenz (Umgang mit Neuen Medien) als Vermittlungsziel hinzu.

      Somit wird durch das Grazer Evaluationsmodell eine Einschätzung der erworbenen Kompetenzen der Studierenden vorgenommen und durch erheben der gesetzten Lernziele der Lehrenden die Grundlage für einen Abgleich geschaffen.

      Welche erworbenen Kompetenzen werden wie bei den Studierenden abgefragt?

      • Ich kann einen guten Überblick über die Inhalte der LV geben. (Fachkompetenz)
      • Ich kann mein erworbenes Wissen auf verschiedene Aufgabenstellungen anwenden. (Methodenkompetenz)
      • Es fällt mir leichter, Verantwortung in der Gruppe zu übernehmen. (Sozialkompetenz)
      • In der LV habe ich gelernt, meinen Lernfortschritt besser zu überprüfen. (Personale Kompetenz)
      • Ich habe Fertigkeiten im virtuellen Kommunizieren erworben. (Medienkompetenz)

      Die Lehrenden werden nach ihren Lernzielen gefragt, welche Kompetenzen sie in der Lehrveranstaltung vermitteln wollten.

      Welche Lernziele werden durch die Lehrenden gesetzt und wie wird dies abgefragt?

      Die Abfrage der gesetzten Lernziele der Lehrenden, die die Studierenden am Ende der Lehrveranstaltung erworben haben sollen, erfolgt durch eine Speigelung der Items

      • Die Studierenden sollen zu Semesterende einen guten Überblick über die Inhalte der LV geben können.
      • Die Studierenden sollen ihr erworbenes Wissen auf verschiedene Aufgabenstellungen anwenden können.

      Durch das GEKo wird eine Einschätzung der erworbenen Kompetenzen der Studierenden vorgenommen und durch erheben der gesetzten Lernziele der Lehrenden die Grundlage für einen Abgleich geschaffen.

      Das GEKo liefert somit

      • Fragebögen für die Studierenden
      • Fragebögen für die Lehrenden
      • Verschiedene Fragebögen für verschiedenen Veranstaltungsformate (Vorlesungen, Seminare/Übungen, Laborübungen, Sprachenbezogene LV, Medienbasierte LV)
      • Erfassung von räumlich-organisatorischen Einflüssen von Seiten der Organisation und Erfassung von Einflüssen auf Seiten der Studierenden.

      Evaluation seit 2003

      Die studentische Lehrevaluation hat seit ihrer hochschulweiten Einführung im WS 03|04 eine hohe Akzeptanz erfahren, jedes Semester wurden zwischen 300 und 500 Lehrveranstaltungen evaluiert.

      2007 wurde auf Empfehlung einer Expertenrunde das Inventar verändert und der HILVE II Fragebogen für die Lehrveranstaltungsevaluation zugrunde gelegt.

      Ebenso wurde 2013 die studentische Lehrevaluation auf den Prüfstand gestellt, um umfassende Kritikpunkte, veränderte Rahmenbedingungen, erweiterte Möglichkeiten der Prozessgestaltung zu diskutieren und in einer Neugestaltung des Evaluationsprozesses an der Hochschule münden zu lassen.

      Kritikpunkte der Lehrveranstaltungsevaluation

      Die Neukonzeption setzt an den Kritikpunkten der LVE an.

      Kritikpunkte:

      • Kritik am Fragebogenkonzept (Lehrendenvortragsbewertung)
      • Ausschließliche Datensammlung
      • Lehrende werden mit der Interpretation der Daten allein gelassen, Transparenz bei der Suche nach Schwachstellen bzgl. der Lehrqualität ist mittels der bisher erstellten Auswertungen nicht ausreichend gegeben
      • Auswertungen werden nicht in Maßnahmen umgesetzt, Nutzen für mögliche Teilnehmer/innen nicht erkennbar
      • Geringe Motivation der Studierenden zur Teilnahme an Befragungen, da keine offensichtlichen Ergebnisse
      • Fehlende Bereitschaft der Lehrenden zur Ergebnisweitergabe
      • Es fehlt die Verknüpfung zwischen Evaluationsergebnis und darauf zugeschnittenen Beratungs-/Unterstützungsangebote auf der hochschuldidaktischen Ebene
      • Die Studiendekaninnen sind bisher zu wenig involviert in die Lehrveranstaltungsevaluation, um die Lehrenden zur Durchführung zu motivieren und deren Freigabe der Ergebnisse zu fördern
      • Die Kopplung der Evaluationsergebnisse an die Bewertung zur W-Besoldung, für die Vergabe von Leistungsbezügen sowie von Forschungs- und Lehrzulagen setzt falsche Anreize für gute Evaluationsergebnisse.

      Durch Empfehlungen von Dr. Uwe Schmidt (Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung (ZQ), Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und Frau Prof. Dr. Marianne Merkt wurde die Evaluations- und Hochschuldidaktische Expertise eingeholt und verknüpft. Somit wird eine systematische Umstrukturierung der Evaluationsprozesse der Hochschule ermöglicht, die unter Berücksichtigung der veränderten Rahmenbedingungen einen Regelkreis schafft, der die Qualität der Lehre an der Hochschule definiert, regelmäßig kontrolliert und sichert.

      Der Umstrukturierungsprozess

            Evaluation wird als ein Baustein eines umfassenden Qualitätsmanagement verstanden. Das übergeordnete Ziel ist die Qualitätssteuerung durch Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems in Studium und Lehre durch

      • (Weiter-)Entwicklung von Qualitätsmessinstrumenten in Studium und Lehre, Modellierung eines Prozesses zur Auswertung und praktischen Ableitung von Ergebnissen aus den Messungen,
      • Erarbeitung eines zentralen Qualitätsstandards für Studium und Lehre sowie eines Prozessmodells zur Evaluation und Anpassung des Standards
      • Einrichtung eines Qualitätsteams auf Hochschulleitungsebene
      • Implementierung von Qualitätszirkeln (Fachbereiche, Studiengänge, Module).

      Die Lehrveranstaltungsevaluation bildet die Grundlage des Qualitätsregelkreises.

      Mit der Einführung von Qualitätszirkeln auf Modulebene, auf Studiengangsebene und auf Fachbereichsebene wird auf Basis der Evaluationsergebnisse und für die jeweilige Ebene relevanten Kennzahlen ein semesterweiser Regelkreis der Diskussion über die Qualität der Lehre angestoßen, sodass die Qualität in den Fachbereichen nach jedem Semester auf dem Prüfstand steht und sich verändernde Rahmenbedingungen erkannt werden und darauf reagiert werden kann. Die definierten Qualitätskriterien sollen demzufolge jährlich auf Angemessenheit und Vollständigkeit überprüft werden.

      Nur wenn jedoch tatsächlich erfasst ist, was die konkreten Bedürfnisse der Studierenden sind, können Lehr‐/Lernziele entsprechend justiert werden. Die Qualitätszirkel sind die Gremien in denen die Lehrevaluationen, die Modulevaluationen bzw. die Studiengangevaluationen als Basis genutzt werden, um erhobene Defizite zu bearbeiten, aber auch um die Bedürfnisse der Studierenden zu berücksichtigen bzw. sich auf den Studiengang auswirkende Veränderungen (Arbeitsmarkt, veränderter Themenschwerpunkt, neue Entwicklungen) zu diskutieren und versuchen dies zu implementieren. Nach Analyse der Situation anhand genannter Einflussfaktoren, werden Optimierungsmaßnahmen beschlossen und Ziele festgelegt, deren Realisierung im folgenden Qualitätszirkel ein Semester später zur Diskussion steht.

      Gute Lehre ist mehrdimensional zu betrachten und muss neben didaktisch optimierten Lehrveranstaltungen auf Modulebene, Studiengangsebene und ebenso Fachbereichsebene abgestimmt sein.

      Kontakt

      Das Evaluationsbüro ist derzeit nur per E-Mail zu erreichen:

      evaluation@hs-magdeburg.de

       

      Aufgaben

      • Administrative Abwicklung der Lehrveranstaltungsevaluation papier- und onlinebasiert
      • Bereitstellung von Evaluationssoftware zur Forschungsevaluation
      Hintergrund Bild