Gesundheitsförderung und -management

MD

Magdeburg

Studienabschluss
Bachelor of Arts

Studienart
grundständiges Bachelorstudium

Studienbeginn
Das Studium beginnt zum Wintersemester.
Bewerbungsschluss Wintersemester: 15.07.

Regelstudienzeit
Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester.

Zulassungsbeschränkung
zulassungsbeschränkt

Studienziele

Das Studium bereitet die Studierenden auf eine berufliche Tätigkeit im Bereich der Gesundheitsförderung und/oder des Gesundheitsmanagements vor und vermittelt ihnen die Kenntnisse, Methoden und Kompetenzen für wissenschaftlich begründetes Handeln.

Die Studierenden erwerben Kompetenzen, um gesundheitsförderliche Prozesse zu gestalten, die Menschen zu einem höheren Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit befähigen. Sie lernen Strategien zu entwickeln, die zu Krankheiten führenden Lebensverhältnisse und persönlichen Verhaltensweisen zu verändern. Das Studium bereitet sie umfassend auf Aufgaben der Gesundheitsförderung im Umgang mit Individuen, sozialen Gruppen, Organisationen und Institutionen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen und Handlungsfeldern vor.

In dem Aufgabenbereich des Gesundheitsmanagements vermittelt das Studium Kenntnisse und Fertigkeiten in der Leitung und Verwaltung von Organisationen im Gesundheitsbereich. Dazu gehören kooperierende und koordinierende Tätigkeiten in multiprofessionellen Teams, konzeptionelles Denken und Handeln bei der Planung, Durchführung und Auswertung komplexer, gesundheitsfördernder Maßnahmen und Aktionen auf betriebswirtschaftlicher Grundlage.

Akkreditierung

Dieser Studiengang ist akkreditiert. Die Akkreditierung wurde durchgeführt von der Akkreditierungsagentur im Bereich Gesundheit und Soziales e.V. (AHPGS).

„Der Praxisbezug und die persönliche Beziehung zu den Dozenten haben mich überzeugt.“

Alexander Fink ist 28 Jahre alt, kommt aus Magdeburg und studiert Gesundheitsförderung und –management an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Studieninhalte

Das Studium Gesundheitsförderung und -management beinhaltet naturwissenschaftliche sowie sozialwissenschaftliche Fächer. Auch das Aneignen rhetorischer Präsentationsfähigkeiten sowie die Arbeit in gesundheitsbezogenen Projekten sind Teil des Studiums. Das Bachelor-Studium beinhaltet praktische Studienanteile, die im In- und Ausland absolviert werden können.

1. und 2. Semester
  • Fachwissenschaftliches Grundlagenwissen aus den Bereichen Recht, Verwaltungswissenschaften, Sozialpolitik, Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Statistik, Gesundheitswissenschaft, Humanbiologie und Sozialmedizin
  • Gesundheitspraxis (z. B.: Bewegung, Ernährung, Entspannung)
  • Kompetenztraining für Studium und Beruf (Schlüsselkompetenzen wie z. B. Rhetorik, Präsentation, Moderation, wissenschaftliches Arbeiten)
  • Praxis- und Berufsfeldorientierung in Form eines sechswöchigen Praktikums am Ende des 2. Semesters
3. und 4. Semester
  • Fachspezifische Handlungskompetenzen der Gesundheitsförderung wie Forschungsmethoden, rechtliche und sozialpolitische Grundlagen, Interventionsverfahren im Bereich psychischer Gesundheit, personbezogene Gesundheitsförderung (Gesundheitspsychologie und Gesundheitsbildung), Umwelt und Gesundheit, Ökonomie und Management im Sozial- und Gesundheitswesen, Organisationsentwicklung und betriebliche Gesundheitsförderung, öffentliche Gesundheitsförderung
  • Projektstudium und Projektseminar
5. Semester
  • Praktisches Studiensemester von 20 Wochen
6. Semester
  • Aktuelle Herausforderungen in Prävention und Gesundheitsförderung/ individuelle Vertiefungen
  • Anfertigung der Bachelor-Arbeit

 

 

 

Voraussetzungen

Zulassungsvoraussetzung ist der Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung in Form der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife (Abitur), der Fachhochschulreife oder vergleichbarer Abschlüsse.

weitere Informationen zum Hochschulzugang

Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt. Für die Studienplatzvergabe wird ein Zulassungsverfahren durchgeführt.

Perspektiven

Das Spektrum der Anstellungsträger ist breit gefächert und reicht von Krankenkassen, Unfallversicherungsträgern, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Betrieben, Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen, Landesvereinigungen für Gesundheit, Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege, Bildungseinrichtungen, dem öffentlichen Gesundheitsdienst bis hin zu Verbänden der ärztlichen Selbstverwaltung.

Zu den Tätigkeitsfeldern in der Berufspraxis gehören beispielsweise:

  • Konzeptentwicklung, Durchführung und Evaluation von Gesundheitsförderungsprojekten
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement und Organisationsentwicklungsarbeit
  • Aufbau intersektoraler Kooperationen und Vernetzung von Akteuren
  • Überzeugung von Entscheidungsträgern und Durchführung öffentlichkeitswirksamer Aktionen
  • Gestaltung von Infrastrukturen zur Gesundheitsförderung
  • Planung, Durchführung und Evaluation von Aus-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen zu Gesundheitsthemen sowie Multiplikatorenschulungen
  • Erhebung, Auswertung und Publikation von gesundheitsrelevanten Daten und Zusammenhängen

 

Nach dem Erwerb des ersten akademischen Abschlusses haben die Absolventinnen und Absolventen verschiedene Optionen: Sie können entweder in den Beruf einsteigen, gleich weiterstudieren oder ein Master-Studium nach einer Berufsphase – berufsbegleitend oder im Direktstudium – beginnen. Ein guter Abschluss des Bachelor-Studiums ist Voraussetzung für die Zulassung zu einem Master-Studiengang. Ein Master-Abschluss berechtigt grundsätzlich zur Promotion.

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Karrierewege von Absolventinnen und Absolventen

Madeleine Dirlam studierte Gesundheitsförderung und -management an der Hochschule Magdeburg-Stendal und ist bei der Suchtpräventionsfachstelle des Arbeiter-Samariter-Bund tätig.

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Ansprechpartnerin

Monika Lehmann

Studienberaterin
Dr. Monika Lehmann

Tel.: (0391) 886 41 06
Fax: (0391) 886 46 18
E-Mail: studienberatung@hs-magdeburg.de
Besucheradresse: Campus Magdeburg,
Haus 2, Raum 0.07

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