Rehabilitationspsychologie

SDL

Stendal

Studienabschluss
Bachelor of Science

Studienart
grundständiges Bachelorstudium

Studienbeginn
Das Studium beginnt zum Wintersemester.
Bewerbungsschluss Wintersemester: 15.07.

Regelstudienzeit
Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester.

Zulassungsbeschränkung
zulassungsbeschränkt

Studienziele

Das Studium orientiert sich in seiner Konzeption an der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Auf Basis einer grundlegenden wissenschaftlichen Qualifizierung in Psychologie vermittelt es gesundheits-, rehabilitationswissenschaftliches, diagnostisches sowie psychotherapeutisches Grundwissen und erforderliche Kenntnisse aus sozial- und erziehungswissenschaftlichen Nachbardisziplinen und Grundwissen über das internationale System der Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation.

Auf Basis eines interdisziplinären biopsychosozialen Ansatzes werden praxisnahe Kenntnisse vermittelt und Tätigkeiten erprobt, die dazu befähigen, in Anwendung wissenschaftlich fundierter Diagnostik- und Interventionsmethoden Strategien u. a. zum Aufbau und zur Förderung des Gesundheitsverhaltens zu vermitteln sowie Bewältigungskompetenzen im Umgang mit einer Erkrankung oder psychischen Störung und ihren Folgen zu fördern. Das Studium vermittelt insbesondere Kenntnisse und Kompetenzen, die das Feld der beruflichen, sozialen, medizinischen und psychologischen Aspekte von Behinderungen der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (Teilhabestörung) in ihren Wechselwirkungen betreffen.

Zu den besonderen Qualifikationen und Aufgaben gehören diagnostische Grundkompetenzen, die Fähigkeit zur psychosozialen Intervention sowie die Ausübung von psychologischen Aufgaben im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen. Zugleich sollen wirtschaftliche, politische und administrative Zusammenhänge berücksichtigt werden. Durch die aktive Beteiligung der Lernenden am Lehrprogramm erwerben die Studierenden theoretische Kenntnisse, analytische Fähigkeiten und Methodenkompetenzen. Die Studieninhalte werden so vermittelt, dass die Studierenden zu wissenschaftlich begründetem Handeln befähigt werden.

Akkreditierung

Dieser Studiengang ist akkreditiert. Die Akkreditierung wurde durchgeführt von der Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen e.V. (AQAS).

„Die Studierenden stellen viele eigene Veranstaltungen in Stendal auf die Beine.“

Christian Heidig ist 25 Jahre alt, kommt aus Dresden und studiert Rehabilitationspsychologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Studieninhalte

Der Bachelor-Studiengang ist sehr vielfältig und breit angelegt und kann auf einer inzwischen mehr als 10-jährigen Tradition und vielseitigen Erfahrungen aufbauen. Grundlagenfächer der Psychologie und Methodische Grundlagen sind gemäß den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie breit vertreten. Der Spezialisierung für Rehabilitationspsychologie wird vor allem durch einen starken Anwendungsbezug in den Gebieten Rehabilitation und Klinische Psychologie Rechnung getragen.

Das Studium ist modular aufgebaut. Das Lehrangebot im Bachelor-Studiengang Rehabilitationspsychologie umfasst Pflichtmodule, Wahlpflichtmodule und Wahlmodule.

 

Inhalte

Psychologische Grundlagen

Allgemeine Psychologie I und II, Entwicklungspsychologie, Sozialpsychologie, Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie, Neuro- und Biopsychologie, Forschung und Dokumentation

Klinische Psychologie, Psychodiagnostik und Intervention

Klinische Psychologie und Psychotherapie, Psychologische Diagnostik, Beratungs- und Interventionskompetenz

Grundlagen der rehabilitativen Praxis

System der Rehabilitation, Betriebswirtschaftslehre, Recht und Management, Biopsychosoziale Aspekte der Rehabilitation, Soziologie, Pädagogik und Soziale Arbeit

Praktika

In die Regelstudienzeit sind vier 4-wöchige praktische Studienprojekte integriert. Diese können auf Antrag zu größeren Einheiten zusammengefasst und/oder im Ausland absolviert werden.

Die Praktika können in allen Einrichtungen und Institutionen im In- und Ausland absolviert werden, in denen Psychologen tätig sind. Dies sind z. B. Rehabilitationskliniken, Krankenhäuser, Beratungsstellen, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, forensische Einrichtungen sowie Sucht- und Drogenberatungsstellen.

 

In den ersten beiden Semestern liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung psychologischer Grundlagen und Forschungsmethoden. Ab dem 3. Semester rücken anwendungsbezogene Aspekte der klinisch-psychologischen Tätigkeit im Umfeld der rehabilitativen Versorgung immer stärker in den Vordergrund.

Eine Besonderheit des Studiums ist vor allem in den hohen Anteilen an Übungen zu sehen, in denen Studierende in Kleingruppen soziale, kommunikative und beraterische Kompetenzen erwerben. Die Hochschule arbeitet eng mit sozialen Einrichtungen, zahlreichen Gesundheitseinrichtungen und anderen regionalen Dienstleistern dieses Versorgungssektors zusammen.

Die empfohlene Verteilung der Module auf die Semester ist dem Regelstudienplan zu entnehmen.

 

 

Voraussetzungen

Zulassungsvoraussetzung ist der Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung in Form der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife (Abitur), der Fachhochschulreife oder vergleichbarer Abschlüsse.

weitere Informationen zum Hochschulzugang

Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt. Für die Studienplatzvergabe wird ein Zulassungsverfahren durchgeführt.

Für den Studiengang Rehabilitationspsychologie existieren gesonderte Regelungen zur Durchführung des Auswahlverfahrens.
Informationen finden Sie hier: Satzung zur Durchführung des Auswahlverfahrens 09/2008

Perspektiven

Die im Studium erworbenen Qualifikationen befähigen insbesondere zu einer psychologischen Tätigkeit wie Psychodiagnostik, Beratung und Intervention im Bereich der Rehabilitation. Darüber hinaus können die im Studium erworbenen Kompetenzen wie das gesamte Spektrum der Beobachtung, Beurteilung und Gesprächsführung sowie der psychologisch-diagnostischen Untersuchung, Erstellung psychologischer Kurzberichte, Planung und Durchführung psychologischer Beratungsangebote, Vermittlung von Entspannungsverfahren etc. in allen klinisch-psychologisch ausgerichteten Berufsfeldern sinnvoll eingebracht werden.

Nach dem Erwerb des ersten akademischen Abschlusses haben die Absolventinnen und Absolventen verschiedene Optionen: Sie können entweder in den Beruf einsteigen, gleich weiterstudieren oder ein Master-Studium nach einer Berufsphase – berufsbegleitend oder im Direktstudium – beginnen. Ein guter Abschluss des Bachelor-Studiums ist Voraussetzung für die Zulassung zu einem Master-Studiengang. Ein Master-Abschluss berechtigt grundsätzlich zur Promotion.

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Karrierewege von Absolventinnen und Absolventen

Stefanie Gutt studierte Rehabilitationspsychologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal und ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Rehabilitationsmedizin in Halle tätig.

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Ansprechpartnerin

Monika Lehmann

Studienberaterin
Dr. Monika Lehmann

Tel.: (0391) 886 41 06
Fax: (0391) 886 46 18
E-Mail: studienberatung@hs-magdeburg.de
Besucheradresse: Campus Magdeburg,
Haus 2, Raum 0.07

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