Interaction Design

MD

Magdeburg

Studienabschluss
Master of Arts

Studienart
konsekutives Masterstudium

Studienbeginn
Das Studium beginnt zum Winter- und Sommersemester.
Bewerbungsschluss Wintersemester: 31.05.
Bewerbungsschluss Sommersemester: 15.11.

Regelstudienzeit
Die Regelstudienzeit beträgt 3 Semester.

Zulassungsbeschränkung
nicht zulassungsbeschränkt

Bemerkungen
Eignungsprüfung

Teilzeitoption: Auf Antrag und in begründeten Fällen kann in Teilzeit studiert werden. Die individuelle Studiendauer verlängert sich maximal auf 5 Semester.

Studienziele

Der Master-Studiengang Interaction Design wendet sich an Studierende verschiedener Professionen, die aktiv an der Gestaltung und Integration neuer Informations- und Kommunikationstechnologien in die menschgemachte Umwelt arbeiten wollen.

Absolventinnen und Absolventen mit einem Master in Interaction Design sind in der Lage, in der Entwicklung von komplexen Industrieprodukten die Gestaltung von sinnfälligen Benutzungsszenarien zu konzipieren und in einem multidisziplinären Team zu realisieren. Interaction-Design stellt den Benutzer und Benutzungsszenarien in den Mittelpunkt der Konzeptentwicklung.

Der Master-Studiengang ist in der Weise konzipiert, dass das Studium einschließlich der Anfertigung der Master-Thesis in einer Regelstudienzeit von drei Semestern abgeschlossen werden kann.

Studierende berichten über ihr Studium

Janine Perkuhn kommt aus Wuppertal und studiert Interaction Design an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Sie meint: "Die familiäre Stimmung hat mich überzeugt."

Akkreditierung

Dieser Studiengang ist akkreditiert. Die Akkreditierung wurde durchgeführt vom Akkreditierungs-, Certifizierungs- und Qualitätssicherungs-Institut (ACQUIN).

Studieninhalte

Der Master-Studiengang stellt interdisziplinäres Arbeiten in den Mittelpunkt und steht deshalb sowohl Absolventen und Absolventinnen mit einem Bachelor oder einem Diplom im Design als auch Absolventen und Absolventinnen anderer Fachrichtungen offen, so sie ein dezidiertes Interesse und Befähigung am Interaction Design belegen können. Zu den einschlägigen Studienrichtungen gehören künstlerisch-gestalterische Studiengänge sowie ingenieurwissenschaftliche Studiengänge, wie Elektrotechnik, Informatik oder Computervisualistik ebenso wie geisteswissenschaftliche Studiengänge, z. B. im Bereich Psychologie, Medien- oder Erziehungswissenschaft.

Das Master-Programm "Interaction Design" vertieft speziell die Kenntnisse zur Gestaltung der Interaktion von Mensch und rechnergestützten Systemen. Das Angebot der Lehrveranstaltungen im Design wird durch speziell ausgewählte Lehrveranstaltungen in der Elektrotechnik sowie aus dem Bereich der Sozialwissenschaften ergänzt. Eine Lehrkooperation mit der Otto-von-Guericke-Universität und Kooperationsprojekte mit Firmen runden das praxisnahe Programm ab.

UX Lab

Das UX Lab ist das Eyetracking Lab im Master-Studiengang Interaction Design. Ziel ist es mit der Methode des Eyetrackings (Blickerfassung) den User-Experience-Prozess zu erweitern. Gebrauchstauglichkeit und Kommunikationsabläufe auf Softwareoberflächen, Online-Informationssystemen, Schaltsystemen oder Games können mit Methoden, wie z.B. Eyetracking getestet werden, um Navigationsverhalten erfahrbar zu machen und aus den Auswertungen neue Lösungsansätze im Design Prozess zu gestalten. Die neuesten Evaluierungsmethoden. Anwendungsgebiete sind Mensch-Maschine-Interaktion, Medizin, Psychologie, Marktforschung, Informatik, Neurowissenschaften. Verknüpfung der Lehremodule Design Evaluation, Design Methods und ggf. Design Projekte. Im UX Lab wird das Tobii-Eyetrackingsystem mit entsprechender Evaluationssoftware und Video-Recording-Hardware in Lehre und Forschung eingesetzt.

Prototypenlabor

Um laufend neue Antworten auf die Fragen nach der Interaktion zwischen Menschen und Systemen zu finden, verfügt das Institut seit zehn Jahren über ein Prototypenlabor, das fachbereichsübergreifend von Interaction Designern und Ingenieuren betreut wird, und unter anderem für regelmäßige Industriekooperationen wie "Autocontrol 3D, Interaktion im Fahrzeuginnenraum" (carmeq software & systems GmbH) oder "Wäschepflegeprozesse" (Miele & Co AG),genutzt wird. Hier entstehen funktionale Softwareprototypen, die die Interaktivität entsprechender Entwürfe simulieren, und dem Entwickler die Möglichkeit geben, erfühlbare und nachvollziehbare Modelle prototypisch umzusetzen sowie Komplexitäten im Interaktionsverhalten leichter verständlich zu machen. Physical Interaction ermöglicht Interaction Designern hierbei die integrale Gestaltung von Produktphysis und die Schaffung des Handlungsraumes zwischen dem Nutzer und den Informationen der Anwendung. Da Gestaltungsprozesse in der Praxis immer interdisziplinär stattfinden, kann der Designer mit der Methoden des "Just enough Prototyping" in einem interaktiven User Experience Design Prozess rückgekoppelte Systeme begreifbar konzipieren und lösungsorientiert gestalten. Hierbei wird vor allem auch für das Interaction Design die enge Anbindung an das Engineering Design sichtbar. Computerbasierte Systeme, die im Prototypenlabor untersucht werden, sind Tangible Interaction, Computerbasierte Systeme, Trackingtechniken in virtuellen Räumen, Eyebased Interaction, Mobile Apps innerhalb vernetzter Systeme, Displaytechnologien, intelligente interaktive Materialien oder neue Kommunikationswege.

Digital FAB LAB

Das Digital FAB LAB ist eine offene experimentelle High-Tech-Werkstatt mit dem Ziel, den Prozess der Fertigung von digitalen zu analogen Produkten (und umgekehrt) unkompliziert und im direkten Austausch zwischen Designern, Computern und Produktionsmaschinen zu generieren und den Entwurf in maschinenlesbaren Code zu übertragen, um individuelle industrielle Produktionsverfahren für Einzelstücke zur Verfügung zu stellen. Das Digital FAB LAB erweitert das bestehende Prototypenlabor der Interaction Design Group. Ziel ist es, Prozess und Workflow der Desktop-Fabrikation in einen interaktiven Designprozess zu integrieren, individualisierte Muster auf Klick zu generieren, und exemplarisch industriell zu produzieren; bis hin zu selbstreplizierenden Druckern, die sich selbst ausdrucken.

Voraussetzungen

Zulassungsvoraussetzung ist der Nachweis eines guten oder sehr guten Abschluss eines Hochschulstudiums (mind. 7 Semester / 210 ECTS). Bewerbungen von Studieninteressierten, die nicht die erforderlichen 210 Credits, aber mindestens 180 Credits nachweisen können, werden individuell geprüft.

Zudem muss eine Eignungsprüfung bestanden werden, für die ein Portfolio eingereicht wird, das eindrucksvoll die Exzellenz im jeweiligen grundständigen Bachelor- oder Diplom-Studiengang belegt. Die eigene Motivation, sich dem Interaction Design im Master-Studium zu widmen, ist ebenfalls nachzuweisen.

Die Eignungsprüfung gliedert sich in drei Abschnitte:

  • Bewertung des Portfolio
  • praktischer Prüfungsteil
  • Prüfungsgespräch

Ordnung zur Feststellung der besonderen Eignung 08/2014

Weitere Zulassungsvoraussetzung ist der Nachweis ausreichender Kenntnisse der englischen Sprache auf dem Niveau der Hochschulzugangsberechtigung.

Weitere Informationen zur Zulassung beim Institut für Industrial Design

Perspektiven

Einsatzbereiche und Tätigkeitsfelder:

  • Designbüros mit Schwerpunkt mobile Applikationen, Produktentwicklung in Hardware und Software, Kommunikations- und Mediendesign
  • User Experience UX, Usability
  • Information Architecture
  • Unternehmen der neuen Medien und Game-Branche
  • Selbständigkeit, Freelancer in den genannten Bereichen
Online-Bewerbung

Nutzen Sie die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert für Ihr Wunschstudium zu bewerben!

Jetzt bewerben

Ansprechpartner des Fachbereichs

Dominik Schumacher

Tel.: (0391) 886 42 27
E-Mail: dominik.schumacher@hs-magdeburg.de

Allgemeine Studienberatung

Monika Lehmann

Studienberaterin
Dr. Monika Lehmann

Tel.: (0391) 886 41 06
Fax: (0391) 886 46 18
E-Mail: studienberatung@hs-magdeburg.de
Besucheradresse: Campus Magdeburg,
Haus 2, Raum 0.07

zu den Sprechzeiten

Hintergrund Bild