Forschung

Die Forschung an der Hochschule Magdeburg-Stendal zeichnet sich durch einen anwendungsorientierten und praktischen Bezug zu regionalen Einrichtungen aus. Eine enge interdisziplinäre Kooperation innerhalb der Forschungsprojekte mit öffentlichen und privaten Einrichtungen, Instituten sowie anderen Forschungs- und Hochschuleinrichtungen gewährleisten dabei die erfolgreiche Umsetzung der Projekte. Nachfolgend stellen wir einen Teil der Forschungsarbeit am Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften vor.

Inklusion

Inklusive Bildung Sachsen-Anhalt (InBiST)

Projektbeschreibung

Inklusion bezieht sich nicht nur auf einzelne Lebensbereiche, sondern ist ein umfassendes Konzept. Auf internationaler Ebene war die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) ein Meilenstein für die Durchsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen. Aktuell bringt das neue Teilhaberecht umfassende Verbesserungen mit sich. Jede/r darf und soll mit dazugehören! Dies betrifft auch die Hochschullandschaft.

Hochschulen sind gefordert, fachwissenschaftliche Konzepte der Partizipation, Teilhabe und die professionelle Beziehungsgestaltung zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen praxisbezogen zu vermitteln.

Im Rahmen des 3,5 Jahre dauernden Projektes "Inklusive Bildung Sachsen-Anhalt" sollen Menschen mit sogenannten geistigen Behinderungen selbstkompetent eingebunden und so ihrem Selbstvertretungsanspruch "Nichts über uns ohne uns!" entsprochen werden, um in der Lehre Kontakte auf Augenhöhe zu ermöglichen und die Entwicklung von Inklusionskompetenzen und die Praxisqualität an Hochschulen zu fördern.

Das Projekt verfolgt drei Ziele:

I. Qualifizierungsziel: Durch eine dreijährige Qualifizierung an der Hochschule Magdeburg-Stendal werden sechs Personen, die bislang in einer der 33 Werkstätten für Behinderte (WfbM) in Sachsen-Anhalt tätig waren, zu Bildungsfachkräften qualifiziert. Die Qualifizierung verläuft entlang eines Modulhandbuches mit den dazugehörigen Lerninhalten, Lernzielen und vorgegebenen Prüfungsleistungen. Dabei wechseln sich Peer-to-Peer-Lerneinheiten, gemeinsames Lernen mit Studierenden und erste Lehrleistungen ab.

II. Lehrziel: Die Bildungsfachkräfte vermitteln Studierenden sowie Lehr-, Fach- und Führungskräften die Lebenswelten, spezifischen Bedarfe und Kompetenzen von Menschen mit Behinderungen. Nach Abschluss der Qualifizierung können die sechs Bildungsfachkräfte bis zu 2.000 Personendirektkontakte pro Jahr erreichen und damit einen enormen Multiplikationseffekt für Inklusion erzielen. Um diese Wirkung der Bildungsfachkräfte in der Aus- und Weiterbildung nachhaltig zu sichern, ist die Implementierung der Bildungsleistung in die Curricula der Hochschulen in Sachsen-Anhalt erforderlich. Hierdurch verwirklicht das Vorhaben Artikel 8 BRK (Bewusstseinsbildung), indem die Achtung der Rechte und der Würde von Menschen mit Behinderungen gefördert wird.

III. Arbeitsplatzziel: Im Anschluss an die Qualifizierung sollen den sechs Bildungsfachkräften Arbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt angeboten werden, damit die Bildungsleistungen dauerhaft an den Hochschulen erbracht werden können und um den Bildungsfachkräften ein existenzsicherndes und selbstbestimmtes berufliches Arbeitsleben zu ermöglichen. Dieses Ziel ist äußerst innovativ, da es Artikel 27 BRK (Arbeit und Beschäftigung) für Menschen mit sogenannten geistigen Behinderungen erstmalig im Hochschulbereich umsetzt.

Das Vorhaben hat eine Laufzeit von drei Jahren und sechs Monaten (August 2018 - Februar 2022). Es wird in enger Kooperation mit dem Institut für Inklusive Bildung, einem An-Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel durchgeführt.

Projektmitarbeiter_innen
Prof. Dr. Matthias Morfeld Tel.: 03931/2187-4847, E-Mail: matthias.morfeld@hs-magdeburg.de
Dr. Wiebke Bretschneider Tel.: 03931/2187-4852, E-Mail: wiebke.bretschneider@hs-magdeburg.de

Kooperation
Institut für Inklusive Bildung gemeinnützige GmbH https://inklusive-bildung.org/

Förderung
Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt

Stellenausschreibung für Bildungsfachkräfte 
Bewerbungsbogen

Inklusive Kindheitspädagogik als Querschnittsthema in der Lehre (InQTheL)

Projektbeschreibung

Im Februar 2018 startete an der Hochschule Magdeburg-Stendal ein Vorhaben zur inklusiven Kindheitspädagogik. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Anliegen des Forschungsvorhabens ist die Ausweitung und Implementierung inklusiver Bildungsprozesse in den früh- und kindheitspädagogischen Studiengängen zu fördern.

Die genauen Zielstellungen bestehen darin, zunächst die Bedarfe und Gelingensbedingungen einer inklusiven Praxis in den Kindertagesstätten Sachsen-Anhalts zu eruieren. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse werden Lehr-/Lernmaterialien entwickelt, die den kindheitspädagogischen Studiengängen bundesweit zu Verfügung gestellt werden. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur inklusiven Professionalisierung pädagogischer Fachkräfte, welche diese Erkenntnisse wiederum in ihren pädagogischen Alltag einfließen lassen können.

Im Detail ergeben sich für das Projekt folgende Meilensteine:

  • Systematische Literaturanalyse - in Form eines systematischen Reviews soll der (internationale) Forschungsstand zur aktuellen Situation, zum Bedarf und zu den Gelingensbedingungen einer inklusiven Bildung in der Frühpädagogik strukturiert aufgearbeitet werden.
  • Bestandsaufnahme und Analyse - in diesem zweiten Schritt erfolgt eine Bestandsaufnahme sowie eine Analyse zur Umsetzung einer inklusiven Bildung in Einrichtungen der Frühpädagogik. Zur Ermittlung des Ist-Standes werden verschiedene quantitative und qualitative Forschungsmethoden angewandt, wobei ein besonderer Fokus auf dem Land Sachsen-Anhalt liegt.
  • Entwicklung von Best-Practice-Beispielen - diese Phase ist gekennzeichnet durch die Entwicklung und Darstellung von Idealbeispielen einer gelungenen inklusiven Praxis im frühpädagogischen Feld. Auf der Grundlage dieser Best-Practice-Beispiele entstehen Lehr-/Lernmaterialien, die neben einer Handreichung verschiedene medial aufbereitete Video- und Audiobeispiele beinhalten.
  • Formative Evaluation - in diesem letzten Projektabschnitt soll die Wirksamkeit der entwickelten Best-Practice-Beispiele sowie der Lehr-/Lernmaterialien überprüft und innerhalb des Studiengangs Leitung von Kindertageseinrichtungen - Kindheitspädagogik der Hochschule Magdeburg-Stendal erprobt werden. Ausgehend von den gewonnen Erkenntnissen werden die entwickelten Materialien bundesweit an verschiedenen Hochschulen implementiert. --> mehr erfahren

Projektmitarbeiter_innen:
Prof. Dr. Matthias Morfeld, Prof. Dr. Annette Schmitt, Prof. Dr. Jörn Borke, Dr. Elena Sterdt, Eric Simon,Anja Stolakis, Sven Hohmann

Kontaktadresse: inqthel@ahw.hs-magdeburg.de

Rehabilitationspsychologie

Erfahrungswissen Psychoonkologie

Projektbeschreibung

Willkommen, für alle, die sich für Psychoonkologie interessieren, gibt es hier Interessantes zu finden. Besonders diejenigen, die in diesem Bereich anfangen zu arbeiten oder auch die, die schon länger dabei sind, können damit rechnen, eine Fülle von Anregungen zu bekommen. Es handelt sich hier um thematisch geordnete Zusammenschnitte von Interviews, die mit renommierten Expertinnen und Experten des Faches geführt wurden. Die 10 Frauen und Männer, die die Geschichte der Psychoonkologie in Deutschland z.T. maßgeblich mitprägen oder geprägt haben, erzählen aus dem professionellen "Nähkästchen" und geben Einblicke in ein ebenso schwieriges wie lohnenswertes Feld psychosozialer Arbeit. Lassen Sie sich inspirieren!

https://projekte.hs-magdeburg.de/ahw/psychoonkologie/index.htm

 

Projektleitung

Prof. Dr. Matthias Gründel Tel.: (03931) 2187 48 58 E-Mail: matthias.gruendel(at)hs-magdeburg.de

Musikvideos, Szenemedien und Social Media - zur Aushandlung von Rassismus im deutschsprachigen HipHop

Projektbeschreibung

 

"Musikvideos, Szenemedien und Social Media - zur Aushandlung von Rassismus im deutschsprachigen HipHop" (2018-2021; Förderung: DFG-Deutsche Forschungsgemeinschaft) --> mehr lesen

Förderung

DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft

Dauer/Laufzeit

01.10.2014 - 30.09.2021

Projektleitung

Prof. Dr. Günter Mey Tel.: (03931) 2187 38 20 E-Mail: guenter.mey(at)hs-magdeburg.de

Projektmitarbeiter

Dr. Marc Dietrich E-Mail: marc.dietrich(at)hs-magdeburg.de

"Kunst in der Altmark"

Projektbeschreibung

"Kunst in der Altmark" (2018-2020; Förderkreis der Hochschule Magdeburg-Stendal, Kommission für Studium und Lehre der Hochschule Magdeburg-Stendal) --> mehr lesen

Projektleitung

Prof. Dr. Günter Mey

Projektgruppe (Pilotphase)

Robin Ebbrecht, Josephine Haeseler, Nora Haude, Ines Hnatek, Tarek-Markus Hönscher, Julian Oppermann, Diana Ort, Sinnead Ullerich, Mathias Reuss

Förderung

Kommission für Studium und Lehre der Hochschule Magdeburg-Stendal, Förderkreis des Standortes Stendal der Hochschule Magdeburg-Stendal

Das Bedarfsermittlungskonzept

Projektbeschreibung

https://www.bar-frankfurt.de/bar-ev/b3-projekt/kurzbeschreibung/

Projektleitung

Dr. Michael Schubert, Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) e.V.
Prof. Dr. Matthias Morfeld (Angewandte Humanwissenschaften, Hochschuhe Magdeburg-Stendal)

Kooperation

Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) e.V., Die Berufsbildungswerke, Hochschule Magdeburg-Stendal

Förderung

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Ausstellung zur Jugendkultur in Stendal 1950 - 1990

Projektbeschreibung

Ausstellung "Jugendkultur in Stendal 1950-1990" (2017-2018; in Kooperation mit dem Altmärkischen Museum Stendal; Förderung: Förderkreis der Hochschule Magdeburg-Stendal und Kaschade-Stiftung).
--> mehr lesen

Projektleitung

Prof. Dr. Günter Mey (Angewandte Humanwissenschaften, Hochschuhe Magdeburg-Stendal)

Kooperation

Altmärkisches Museum Stendal, Schadewachten 48, 39576 Hansestadt Stendal

Studentische Mitarbeitende

Henrike Krause, Aileen Piechocki, Jana Shlyapina, Luisa Simon, Meike Studt

Förderung

Förderkreis für den Standort Stendal der Hochschule Magdeburg-Stendal e.V., das Institut für Qualitative Forschung/Internationale Akademie Berlin; Kaschade-Stiftung sowie Kommission für Studium und Lehre der Hochschule Magdeburg-Stendal und Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt

"Cultural Psychology and Qualitative Research"

Projektbeschreibung

Mit den Forschungsschwerpunkten Kulturpsychologie und qualitative Forschung sowie deren wechselseitigen Bezugnahmen befassen sich in der kontinuierlichen Forschungskooperation Prof. Dr. Jaan Valsiner (Niels Bohr Professor für Kulturpsychologie an der Aalborg University, DK) und Prof. Dr. Günter Mey.

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abgeschlossenen Projekte

„Inszenierung von Jugend/lichkeit“

Das Projekt untersucht anhand von Fanzines (und anderen Artefakten: Platten-/CD-Cover, Songtexte, Fotos von Kleidung/Graffiti) die Konstruktionsmerkmale von Inszenierungen von "Jugend/lichkeit" in verschiedenen jugendkulturellen Kontexten.

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Filmprojekt "Martha Muchow"

Anhand von Recherchen und auf der Basis von Interviews zeichnet der Film den Forschungsansatz von Martha Muchow nach, die bis zu ihrem Suizid im September 1933 am Hamburger Psychologischen Institut gearbeitet und Kinder im Arbeiterbezirk Barmbek an verschiedenen Orten beobachtet hat.

mehr Informationen

Jugendkultur in Stendal 1950 - 1990

Projektbeschreibung

Die Studie "Jugendkultur in Stendal 1950-1990" dient der Aufarbeitung lokaler jugendkultureller Geschichte und trägt in zweifacher Hinsicht zu einer Korrektur der Jugendkulturgeschichtsschreibung bei. Denn bislang ist die Jugendkulturforschung vornehmlich auf westdeutsche Entwicklungen ausgerichtet und beschränkt sich zudem überwiegend auf (groß-)städtische Milieus. --> mehr lesen

Projektleitung

Prof. Dr. Günter Mey (Angewandte Humanwissenschaften, Hochschuhe Magdeburg-Stendal)

Kooperation

Offener Kanal

Studentische Mitwirkende

Imke Ahlers, Ariane Böckh, Leonie Goebel-Künnecke, Viktoria Hahnefeld, Katharina Hummel, Anna-Maria Klaus, Henrike Krause, Annabell-Josefine Lewy, Karola Mühlberg, Aileen Piechocki, Linus Rupp, Marleen Schröer

Förderung

Förderkreis für den Standort Stendal der Hochschule Magdeburg-Stendal e.V. und Kaschade-Stiftung

(Be)Heimat(en) – Skulpturale Collagen

Projektbeschreibung

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Theater der Altmark (2013-2014)
An der Hochschule Magdeburg-Stendal wurden - in Absprache mit dem Theater der Altmark (TdA) mit Blick auf das Thema der Spielzeit 2013/14 - in einem Forschungsprojekt (Leitung: Günter Mey) unter Beteiligung von Studierenden Interviews zum Thema "Heimat" geführt. Im Zentrum stehen Fragen nach emotionalen Verbundenheiten zu Orten/Menschen/Ideen, soziale und lokale Besonderheiten für die individuelle Konstruktion von "Heimat" und letztlich wie sich "Beheimatung" als kontinuierliche Herstellung von Biografie unter einer identitären Perspektive beschreiben lässt. Diese Daten werden derzeit mit dem TdA aufbereitet und in einer Ausstellung (Juli 2014) präsentiert. --> mehr

Förderung

Förderkreis für den Standort Stendal der Hochschule Magdeburg-Stendal e.V.

Dauer/Laufzeit

01.10.2013 - 30.07.2014

Projektleitung

Prof Dr. Günter Mey
Tel.: (03931) 2187 38 20
E-Mail: guenter.mey(at)hs-magdeburg.de

David Lenard
Oberspielleiter, Theater der Altmark

„Stendaler Kneipen-Szene(n)“

Projektbeschreibung

Im Sommersemester 2016 startete eine ethnografische Studie, bei der Stendaler Lokale (Bars, Kneipen) besucht wurden. Als teilnehmende Beobachtende wurde damit begonnen, dort stattfindende "Szenen" zu protokollieren (offene Beobachtung). Im Zuge der weiteren Arbeiten wurden auch erste ethnografische Gespräche mit Akteuren geführt (insbesondere BesitzerInnen, BarkeeperInnen, z.T. Besuchende etc.), um Informationen zur Geschichte der Lokale und zu Besonderheiten zu erhalten.--> mehr lesen

Projektleitung

Prof. Dr. Günter Mey (Angewandte Humanwissenschaften, Hochschuhe Magdeburg-Stendal)

Beteiligte Studierende des Projektes:

Jennifer Bäck, Merle Hannah Bednarczyk, Sarah Bührle, Katharina Bulmahn, Fiona Dewender, Philine Dietrich, Caroline Eilert, Annemarie Euhus, Jana Elisa Guder, Christin Hennig, Mareike Hollemann, Mona Luise Kimmel, Sophie Kleinau, Isabella Lang, Mandy Manhold, Talah Naeem, Jana Ottensmeier, Hanna Soder, Theresa Tappe, Marvin Theilig, Leila Wölfel, Isabelle Wüstefeld, Anke Zipprich

Förderung:

Förderkreis für den Standort Stendal der Hochschule Magdeburg-Stendal e.V.

„Angst(frei)“ – Eine Ausstellung in den ehemaligen JVA-Zellen und im öffentlichen Stadtraum

Projektbeschreibung

Auf der Basis von Interviews wurde eine Ausstellung zum Thema Angst umgesetzt, die im Rahmen des "Angst(frei)"-Festivals in der ehemaligen JVA und als Freiluftausstellung im Stendaler Stadtraum präsentiert wurde. --> mehr

Kooperationspartner

Theater der Altmark

Dauer/Laufzeit

01.04.2011 - 30.09.2011

Projektleitung

Prof Dr. Günter Mey
Tel.: (03931) 2187 38 20
E-Mail: guenter.mey(at)hs-magdeburg.de

 

 

Kita

Kita und Schule im Dialog

Projektbeschreibung

Das Projekt "Kita und Schule im Dialog – mathematische und naturwissenschaftliche Bildung gemeinsam gestalten" wird durch die Deutsche Telekom Stiftung vom Februar 2010 bis Januar 2013 gefördert. Die Hochschule Magdeburg-Stendal übernimmt unter der Leitung von Prof. Dr. Annette Schmitt und Prof. Dr. Günter Mey und unter Mitarbeit von Manuela Kraft, Anja Schwentesius und Steffi Wolf die wissenschaftliche Begleitung.

Das Ziel des Projektes ist es, die Kooperation zwischen Kindertagesstätten und einer Grundschule durch gemeinsames fachlich-themenbezogenes Arbeiten zu stärken. Dabei steht die Entwicklung eines gemeinsamen und anschlussfähigen Bildungskonzeptes im Mittelpunkt. Der thematische Schwerpunkt liegt auf den Bildungsbereichen Mathematik und Naturwissenschaften. Als Akteure im Feld fungieren ein Netzwerk aus vier Kitas und einer Grundschule in NRW sowie eine Moderatorin, die den gemeinsamen Dialog begleitet und unterstützt.

Inhaltlicher Ausgangspunkt der gemeinsamen Arbeit ist eine Veranstaltungsreihe, an der Erzieherinnen und GrundschullehrerInnen gemeinsam teilnehmen. Die Reihe gliedert sich in gemeinsame Fortbildungen, in denen den Pädagoginnen fachliche Inputs dargeboten werden und gemeinsame Arbeitstreffen, auf welchen die Erzieherinnen und Lehrerinnen auf Grundlage der Fortbildungen gemeinsam Praxis planen, durchführen und reflektieren. Die fachlichen Inhalte stammen aus den bereits bestehenden Projekten "Natur-Wissenschaffen", "PIK AS" und "Prima(r)forscher".

Das Drittmittelprojekt wird gefördert durch die Deutsche Telekom Stiftung.

Dauer/ Laufzeit
Februar 2011 bis Januar 2013

Projektleitung

Prof. Dr. Annette Schmitt
Tel.: (03931) 2187 48 23
E-Mail: annette.schmitt(at)hs-magdeburg.de

Prof Dr. Günter Mey
Tel.: (03931) 2187 38 20
E-Mail: guenter.mey(at)hs-magdeburg.de

Projekt E-Mail: ksd(at)ahw.hs-magdeburg.de

Projektmitarbeitende

Anja Schwentesius und Steffi Wolf
Tel.: (03931) 2187 48 14
E-Mail: anja.schwentesius(at)hs-magdeburg.de
E-Mail: steffi.wolf(at)gast.hs-magdeburg.de

Bundesmodellprojekt "Kita sucht Mann"

Projektbeschreibung

An erster Stelle steht der Aufbau eines Kooperationsnetzwerkes, das zielgerichtet auf die nachhaltige Erhöhung des Männeranteils hin arbeitet, da es hier an tragfähigen Strukturen fehlt. Dazu finden Diversity-Veranstaltungen in den Kitas statt, um die eigene Arbeit und Rollenbilder zu reflektieren und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kitas, Lehrkräfte in den (Berufs-)Schulen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berufsberatung für eine gendergerechte Arbeitsweise zu sensibilisieren. Dies findet in Form von Fortbildungs- und Supervisionsveranstaltungen und Fachtagungen statt. Gleichzeitig bedarf es einer Sensibilisierung von Eltern.

Weiterhin wird gemeinsam mit Kitas, der Hochschule, Trägern und Agentur für Arbeit die vorliegende Berufsbeschreibung für Erzieherinnen und Erzieher und der Ausbildungsrahmen unter Gendergesichtspunkten überarbeitet. Ziel ist es, eine imagesteigernde Präsentation des Erzieherberufes auf Ausbildungsmessen zu realisieren. Parallel dazu werden Ideen für einen möglichst frühzeitigen Kontakt von Jungen in Kitas umgesetzt, so z.B.:

  • Betreuung von Arbeitsgemeinschaften
  • Aufbau zielgerichteter Kooperation zwischen (Sekundar-)Schule und Berufsschule
  • Veranstaltungen in den Schulen durch Praktikerinnen und Praktiker
  • regelmäßige Praxisstunden in den Kitas.

So bietet sich die Möglichkeit Anforderungen an die Arbeit im Elementarbereich praxisnah zu vermitteln und auf die Bedeutung von Männern für die Kitas aufmerksam zu machen. Zudem werden gemeinsam mit Trägern, Berufsschule und Hochschule Wege für eine Umschulung bzw. berufsbegleitende Ausbildung zum Erzieher bzw. zur Erzieherin erarbeitet. Der Arbeit mit Vätern kommt ein wichtiger Stellenwert zu. In Fortbildungen werden Kita-Mitarbeitende unter fachkundiger Anleitung über Grundlagen und Bedeutung der Einbindung von Vätern diskutieren und sich auf die Suche nach kreativen Ideen zur Väterarbeit begeben.

Alle Jungen und Männer im Praktikum, Freiwilligendienst, in der Erzieherausbildung bzw. beim Studium oder bereits in Kitas tätig, haben in Form eines Stammtisches die Möglichkeit, sich miteinander zu vernetzen und auszutauschen. Der männliche Koordinator des Projektes nimmt an diesen Treffen teil und kann so praxisnah Stolpersteine bzw. gute Erfahrungen aufnehmen und in die Weiterentwicklung der Strategie einfließen lassen.

Förderung ESF-Mittel
Budget: 376.000€

Dauer des Projektes/ Laufzeit
Januar 2011 – Dezember 2013

Projektteilnahmebedingungen
studiengangsspezifisch KiWi

Projektleitung

Susanne Borkowski
KinderStärken e.V.
Tel.: (03931) 2187 48 78
E-Mail: subo(at)kinderstaerken-ev.de

Projektmitarbeitende

Denise Mikoleit und Benjamin Ollendorf
KinderStärken e.V.
Tel.: (03931) 2187 48 72
E-Mail: mikoleit(at)kinderstaerken-ev.de
E-Mail: ollendorf(at)kinderstaerken-ev.de

Kooperationspartner

Hansestadt Stendal
www.stendal.de

Testothek

Die Testothek ist eine Präsenz- und Ausleihstelle für die sach- und fachgerechte Auswahl, Anwendung, Auswertung und wissenschaftliche Neu- sowie Weiterentwicklung von psychologisch-diagnostischen Testverfahren. Sie ist dem Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften am Standort Stendal der Hochschule Magdeburg-Stendal angegliedert und wird von Frau Prof. Dr. Gabriele Helga Franke geleitet.

Das Inventarverzeichnis der Testothek umfasst aktuell über 700 verschiedene Erstexemplare und einen Gesamtbestand von annähernd 1.500 Verfahren.

Es werden folgende Leistungen angeboten:

  • Bereitstellung von psychodiagnostischen Testverfahren
  • Präsenzbenutzung und Ausleihe von Testotheksgut
  • Auskunftserteilung über psychologisch-diagnostische Verfahren und Benutzerschulung
  • Geschäftsverkehr und Führen von Kundenkarteien

Die Testothek ist als Fachbibliothek organisatorisch an die Hochschulbibliothek angegliedert, d.h. die Ausleihe und Rückgabe wird über das Opac-System der Bibliothek abgewickelt. Die Vor-Ort-Ausleihe der rechtlich besonders geschützten Testverfahren ist weiterhin nur Studierenden und Alumnis des Fachs Rehabilitationspsychologie möglich. Auch in absehbarer Zeit ist keine Fernleihe in Planung.

Formblatt zur Nutzung der Testothek für externe Studierende
Informationen zum Testotheksausweis

Kontakt

Prof. Dr. Gabriele Helga Franke

Tel.: (03931) 2187 48 74
E-Mail: testothek(at)stendal.hs-magdeburg.de
Besucheradresse: Osterburger Str. 25, Haus 1

Öffnungszeiten der Testothek

  • Montag 12:00 - 15:00 Uhr
  • Dienstag geschlossen
  • Mittwoch 12:00 - 16:00 Uhr
  • Donnerstag 14:00 - 16:00 Uhr
  • Freitag geschlossen

Kontakt

Sekretariat
Heike Müller

Tel.: (03931) 2187 48 11
Fax: (03931) 2187 48 70
E-Mail: dekanat.ahw(at)hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Haus 2, Raum 2.04.2

Kontakt und Anfahrt

Infopoint Stendal

Kompetenzzentrum Frühe Bildung

Das KFB unterstützt mit Forschung, Beratung und Fortbildung die Kompetenz der Fachkräfte, eine bedarfsgerechte, wirtschaftliche Versorgungsstruktur sowie das Wissen in Medien, Facheinrichtungen und Gesellschaft über wirkungsvolle Vorgehensweisen, Nutzen und Rentabilität Früher Bildung.

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Projekte

Studentische Projektarbeit ist ein wichtiger Bestandteil des Studiums. Die Studierenden lernen und erfahren in der angewandten Projektarbeit auf den verschiedensten Gebieten ihres Studiums unter wissenschaftlichen Leitung das vermittelte Wissen anzuwenden.

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