Institut für Wasserwirtschaft und Ökotechnologie (IWO)

 

 

Das Institut für Wasserwirtschaft und Ökotechnologie (IWO), gegründet im Januar 1994, dient der Hochschule als wissenschaftliche Einrichtung des Fachbereichs Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit. Dabei steht die Bearbeitung von praxisorientierten Forschungsthemen in weiten Bereichen der Wasserwirtschaft und des Recycling und Entsorgungsmanagements im Mittelpunkt. Mit der Gründung des Instituts wurde die Möglichkeit geschaffen, Studierende in vielfältiger Form in die Forschungsaktivitäten zu integrieren. Der Schwerpunkt der Arbeit des Instituts liegt in der Verzahnung von angewandter Forschung und Lehre.

Forschung

Der Schwerpunkt der Arbeit des Instituts liegt in der Verzahnung von angewandter Forschung und Lehre. Die Fokussierung auf praxisorientierte Forschungsaufgaben steht im Mittelpunkt der Projekte der Wasser- und Kreislaufwirtschaft.

Fachgebiet Hochwasserrisikomanagement

Hochwasserschutz und damit verbunden das Hochwasserrisikomanagement ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben der Wasserwirtschaft. Ca. 5000 Todesopfer und         46 Mrd. € Schäden aufgrund hydrologischer Ereignisse im Jahr 2016 weltweit, belegen die Relevanz der Thematik.

Deshalb ist das vorrangige Ziel unserer Forschungsarbeit, Verfahren und Werkzeuge zu entwickeln, die einen Beitrag zur Verbesserung des Hochwasserschutzes leisten und ein nachhaltiges Hochwasserrisikomanagement unterstützen. Hydrologie, Statistik, Hydrodynamik, Konsequenzen für Ökonomie, kritische Infrastrukturen, Ökologie und Menschen, Zuverlässigkeit von Bauwerken und das Risiko selbst gilt es dabei, in ganzheitliche Ansätze und Werkzeuge zu integrieren.

Weitere Informationen zur Arbeit der Arbeitsgruppe Hochwasserrisikomanagement (AG FRM) finden sie hier (in Bearbeitung).

Kontakt:

Niederschlag, Hydrologie
Überflutung, Hydrodynamik
Konsequenzen
Kritische Infrastruktur
Zuverlässigkeit von Deichen
Zuverlässigkeit von mobilen Wänden

Fachgebiet Hydrobiologie und Gewässerökologie

Das Fachgebiet Hydrobiologie und Gewässerökologie beschäftigt sich im Rahmen der Forschung mit folgenden Schwerpunkten:

  • Gewässertypspezifische Bewertung nach EU-Wasserrahmenrichtlinie
  • Qualitative und quantitative Analyse der biologischen Qualitätskomponenten: Fische, Plankton, Makrophyten / Phytobenthos und Makroinvertebraten
  • Mikrobiologische Wasseranalyse (Oberflächenwasser, Trink- und Abwasser)
  • Ergänzende hydrochemische Gewässeranalyse.

Kontakt:

Kammerforthgraben in Sachsen-Anhalt
Flutender Hahnenfuß und Wasserschweber
Fließgewässertyp 1 und 4
Vorläufige Einschätzung der Gewässergüte vor Ort und chemische Analytik
Chemische Wasseruntersuchungen vor Ort
 

Fachgebiet Hydrologie und Geoinformatik

Das Fachgebiet Hydrologie und Geoinformatik beschäftigt sich mit folgenden Forschungsschwerpunkten:

  • Messtechnische Erfassung der wichtigsten Wasserhaushaltskomponenten (Niederschlag, Abfluss, Grundwasser & Verdunstung)
  • Hydrologische Vorhersagen & Prognosen
  • Wasser- und Stofftransportprozesse in unterschiedlichen Skaleneinheiten der Landschaft quantitativ & qualitativ zu bewerten.

Kontakt:

Meteorologische Messstation im hydrologischen Versuchsgebiet Schäfertal bei Siptenfelde/Harz
Flügelsondenmessung zur Fließgeschwindigkeitsbestimmung
Wasserstandsmessung mittels Ultraschall und Grundwasserspiegelmessung
Vernässungssituation vor und nach der Konzipierung von Grundwasserabsenkungsmaßnahmen

Fachgebiet Internationale Wasserwirtschaft

Arbeitsgruppe Ingnieurökologie und Internationale Wasserwirtschaft

Willkommen in der Arbeitsgruppe Ingenieurökologie und Internationale Wasserwirtschaft. Wir befassen  uns auf Forschung und Lehre im Zusammenhang mit Projekten zur nachhaltigen globalen Entwicklung mit nationalen und internationalen Partnern.

Durch die Integration verschiedener Themen und die enge Zusammenarbeit zwischen Interessengruppen und wissenschaftlichen Experten trägt die Arbeitsgruppe zu Entwicklung wissenschaftlicher und praktischer Lösungen für Umweltherausforderungen einschließlich des interdisziplinären Wassermanagements bei. Unsere Forschungsbereiche sind Ingenieurökologie, Wasserwirtschaft und Kreislaufwirtschaft – nach dem Nexus-Ansatz.

Ingenieurökologie: Kombiniert Engineering mit Ökologie und ganzheitlichem Denken, um ökologische Prinzipien in gesellschaftliches und technisches Handeln umzusetzen. Sie beinhaltet die Adaptierung von Bautechniken, Ansätze der Kreislaufwirtschaft, des Stoffstrommanagement, der Industrieökologie, Energiekaskaden sowie räumlichen Symbiosen von Material- und Energieverbrauchern, um die Schhafung einer nachhaltigen Gesellschaft zu unterstützen. Ressourcenmanagement-Strategien und Umweltmanagementsysteme sind integraler Bestandteil der Implementierung von Ingenieurökologie.

Internationale Wasserwirtschaft: Bietet Lösungen zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Wasser- und Landressourcen für die Ernährungssicherheit, den Lebensunterhalt der Menschen und die Umwelt. Wassermanagementprobleme wie Überschwemmungen, Wasserknappheit, Umweltverschmutzung und ökologische Degradation können nur durch einen multidisziplinären Ansatz gelöst werden, der sowohl Ingenieurwissen als auch Fachwissen aus den Natur-, Sozial- und Politikwissenschaften umfasst. Internationale Wasserwirtschaft integriert diese Ansätze grenzüberschreitend.

Sektorübergreifende Integration durch einen Nexus-Ansatz: Betont die Wechselbeziehung und die gegenseitigen Abhängigkeiten natürlicher Ressourcen (Wasser, Boden, Abfall) sowie deren Übergänge und Flüsse über räumliche Skalen und Systemgrenzen hinweg. Die Arbeitsgruppe konzentriert sich auf Water-Energy-Food-Nexus und Water-Soil-Waste-Nexus. Mehrere Komponenten, einschließlich Funktionsweise, Produktivität und Managament von komplexen Systemen, werden berücksichtigt, um wissenschaftliche und praktische Lösungen bereitzustellen.

 

TEAM:

Wissenschaftliche Leitung:

Wissenschaftliche Mitarbeiter:

  • Dr. Fengqing Li
  • M.Sc. Naveedh Ahmed Sekar
  • M.Sc. Dominik Mirschel
  • M.Sc. Lukas Folkens

Wissenschaftliche Hilfskräfte:

  • B.Eng. Katja Schulz
  • B.Eng. Marvin Behrens
  • B.Eng. Ricardo Look
  • B.Eng. Shahzada Hassan Arif

Masteranden in den nachstehenden Projekten:

  • B.Eng. Christian Kirsch
  • B.Eng. Juliane Gentner
  • B.Eng. Tobias Hildebrandt
  • B.Eng. Max Wilke

 

Forschungsprojekte:

 

TRANSPOND

Transboundary Pollution after Natural Disasters - Monitoring and Information System for Radioactive Pollution

Grenzüberschreitende Kontamination nach Naturkatastrophen - Überwachungs- und Informationssystem für radioaktive Belastungen

Die Belastung von Lebensgrundlagen und Umwelt durch radioaktive Kontamination hält in Zentralasien (hier Kirgistan/Usbekistan) seit der Einstellung des sowjetischen Uranabbaus bis heute an. Es kommt zum grenzüberschreitenden Transport von Schadstoffen über das Gewässernetz, was zu zusätzlichen Spannungen in der Region führt. Zentralasien befindet sich in einer der seismisch aktivsten Regionen der Welt, so dass Erdbeben und Erdrutsche häufig das auslösende Ereignis für weitere Naturgefahren oder technische Katastophen (NaTech-Ereignisse) sind. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass extreme Ereignisse zu radioaktiven Schadstofftransporten führen können, die zu grenzüberschreitenden Konfliktsituationen in der Region beitragen. Im Rahmen des TRANSPOND-Projekts werden Szenarien entwickelt und untersucht, um die Auswirkungen von Naturereignissen (Erdbeben, starke Regenfälle und Erdrutsche) in Uranabbaugebieten auf Flusseinzugsgebiete nach zu quantifizieren.

Laufzeit: 01.08.2017 - 31.07.2020

Finanzierung: Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Kontakt:

Prof. Dr. rer. nat. Petra Schneider

Dr. Fengqing Li

M.Sc. Lukas Folkens

Website / Poster (Link)

https://www.bmbf-client.de/projekte/transpond

 

SAND!

Sand Supply Alternatives and Mitigation of River Dredging Hazards in Vietnam

Alternative Sandproduktion und Risikoreduzierung der Nassbaggerei in Vietnam

Laut UN Environment beträgt die weltweite Sandgewinnung für die Bauindustrie derzeit rund 50 Milliarden Tonnen pro Jahr. Sand wird nicht nur in der Baustoffindustrie verwendet, sondern auch zum Auffüllen von Stränden, bei der Schiefergasproduktion und bei der Herstellung vieler Produkte, beispielsweise in der Elektronikbranche. Sandknappheit ist eines der dringlichsten Probleme im Bausektor in Schwellenländern, einschließlich Vietnam. Darüber hinaus gibt es massive Umweltprobleme, die durch Nassbaggerei verursacht werden. Ziel des SAND-Projekts! ist die Entwicklung sowohl technologischer als auch managementbasierter Methoden zur Reduzierung der Umweltauswirkungen von Nassbaggerarbeiten im vietnamesischen Mekong-Delta sowie die Entwicklung nachhaltiger alternativer Baustoffressourcen, um mittelfristig die Nassbaggerei einstellen zu können.

Laufzeit: 01.05.2019 - 30.04.2022

Finanzierung: Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Kontakt:

Prof. Dr. rer. nat. Petra Schneider

Naveedh Ahmed Sekar, M.Sc.

Website / Poster (Link)

https://www.bmbf-client.de/projekte/sand

 

Recycle-KBE

Improving Sustainability and Strengthening Urban Green infrastructure through the Use of Substitute Building Materials in Reinforced Earth Wall Structures

Verbesserung der Nachhaltigkeit sowie Stärkung der urbanen grünen Infrastruktur durch Einsatz von Ersatzbaustoffen in Kunststoff-Bewehrten-Erde-Konstruktionen (KBE)

Eine der volumenmäßig größten Herausforderungen in der ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft ist die Verwendung von mineralischen Ersatzbaustoffen (MEB). Bei MEB handelt es sich um anstelle von Primärrohstoffen genutzte Rückstände industrieller Aktivitäten. Recycling bzw. Wiederverwendung spezieller MEB stellen nach wie vor ein technisches und wirtschaftliches Problem bei der Rückführung in den Stoffkreislauf dar. Die Wiederverwendung ist daher häufig nur für untergeordnete Bauaufgaben wie beispielsweise im Straßenunterbau möglich. Im Rahmen des Projektes wird die Machbarkeit des Einsatzes von MEB in über den Straßenbau hinausgehenden hochwertigen bautechnischen Anwendungen, die bislang nicht Gegenstand einer Anwendung von Ersatzbaustoffen sind, untersucht, und zwar der Einsatz in überirdischen Konstruktionen der Kunststoffbewehrten Erde (KBE). Im Projekt ist geplant, die mineralischen Bestandteile einer KBE-Konstruktion vollständig durch Ersatzbaustoffe zu substituieren. Damit soll gezeigt werden, dass mit Ersatzbaustoffen errichtete Ingenieurbauwerke genauso leistungsfähig sind wie Konstruktionen unter Verwendung von Primärbaustoffen. Ferner wird die Begrünung der Konstruktion vorgenommen, um künftig klimaverbessernde Alternativen für Ingenieurbauwerke im urbanen Umfeld aufzeigen zu können. Auch für das Begrünungssubstrat sollen überwiegend Ersatzbaustoffe zum Einsatz kommen.

Laufzeit: 15.11.2019 - 14.11.2020

Finanzierung: Ministerium für Umwelt und Energie Sachsen-Anhalt (MULE)

Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. Sven Schwerdt, Prof. Dr. rer. nat. Petra Schneider

M.Sc. Dominik Mirschel

Fachgebiet Ressourcenwirtschaft

Das Fachgebiet Ressourcenwirtschaft beschäftigt sich u.a. mit folgenden Forschungsschwerpunkten:

  • Platinbestimmung von Membran-Elektroden-Einheiten aus Brennstoffzellen: Die genaue Kenntnis der Platingehalte von Membranen aus Brennstoffzellen ist für einen Aufbereitungsprozess und vor allem zur genauen Berechnung der Wertschöpfung von großer Bedeutung. Auf Grund der chemischen Zusammensetzung, vor allem durch erhöhte Fluorfrachten, wird die genaue Analytik, aber auch die Aufbereitung, erschwert. Im Mittelpunkt des Forschungsprojektes steht die Prüfung von Probenahme, Probeaufbereitung und Analytik hinsichtlich ihrer Eignung bei der Bestimmung von Platingehalten der Membran- Elektroden Einheiten.
  • Mikrowellen-assistierte Aufbereitung lignocellulosehaltiger Reststoffe zur Erhöhung der Fermentierbarkeit: Ein wesentlicher Verfahrensschritt für die Nutzung lignocellulosehaltiger Reststoff, wie beispielhaft Stroh für fermentative Prozesse ist der Substrataufschluss. Ziel ist es dabei die Zellulose-Kristalinität zu senken, den Lignin Gehalt zu reduzieren und den Faserverbund zur Verbesserung der enzymatischen Zugänglichkeit zu lockern. In dem Forschungsprojekt wird die Eignung mikrowellen- assistierter katalytischer Substrataufschlüsse betrachtet.
  • Recycling von carbonfaserverstärkten Kunststoffen: Ein Ansatz zur Effizienzsteigerung vieler Systeme liegt in der Substitution klassischer Konstruktionsmaterialien durch carbonfaser­verstärkte Kunststoffe. Hier sei beispielhaft der Flugzeugbau und der Automotive Bereich genannt in dem diese Werksstoffe bereits heute schon vermehrt zum Einsatz kommen. Aber auch diese Produkte stehen in absehbarer Zeit zur Entsorgung an. Stoffliche Verwertungsverfahren zur Rückgewinnung der teuren Fasern existieren bis auf pyrolytische Ansätze nicht. Diese sind aber unter verschiedenen Gesichtspunkten als nicht optimal zu sehen. Im Mittelpunkt des Forschungsprojektes steht deshalb die Untersuchung geeigneter Alternativen zur stofflichen Rückgewinnung der Fasern.

Hier gelangen Sie zur Webseite der Arbeitsgruppe Rohstoffwerkstatt

Kontakt:

Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft, Schwerpunkt Abwasser

Das Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft Schwerpunkt Abwasser betreibt in den unterschiedlichsten abwassertechnischen Bereichen sowie im Bereich Biogas anwendungsbezogene Forschung. Im Einzelnen wären da folgende Bereiche:

  • Abwasser-/Schlammbehandlung: Simulation und verfahrenstechnische Optimierung von Prozessen; Machbarkeitsstudien; Zustandsanalysen und Konzepte zur Vermeidung von Betriebsproblemen; Steigerung der Energieeffizienz; spezielle Belüftungs-MSR-Konzepte; Test von Zusatzstoffen und Überwachung von Kläranlagen;
  • Biogas: Modellierung und Simulation, verfahrenstechnische Optimierung von Anlagen; Machbarkeitsstudien; Steigerung der Ressourceneffizienz, Konzepte zur Gärrestaufbereitung, -behandlung und -verwertung.

Kontakt:

Kläranlage Erfurt-Kühnhausen
Kläranlage Magdeburg-Gerwisch
Belebungsanlage und Turbo zur Erzeugung von Druckluft
Nachklärbecken und Zulaufgerinne
Faulbehälter und Gasfackel
BHKW und Dosieranlage für Essig und FeCl3
Aerobe Kleinkläranlage
Versuchskläranlage und Festbettreaktor
Eudiometer, Biogaslabor, Laborkleinstreaktor

Hier gelangen Sie zur Webseite der Arbeitsgruppe Siedlungswasserwirtschaft Schwerpunkt Abwasser

Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft, Infrastrukturentwicklung

Schwerpunkt des Fachgebietes Siedlungswasserwirtschaft und Infrastrukturentwicklung in Lehre, Forschung und Dienstleistung ist der Umgang mit Infrastrukturnetzen zur Ver- und Entsorgung im Bestand. Dazu gehören Zustandserfassung und -bewertung, Sanierungsmöglichkeiten, Netzmanagement und Netzanpassung unter sich ändernden Randbedingungen sowie ökonomische Betrachtungen, insbesondere für kommunale Trink- und Abwassernetze.

Die Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind:

Nachhaltige Planung: 

  • Anpassung von Infrastrukturnetzen unter veränderten demographischen, klimatischen und strukturellen Randbedingungen
  • Bewertung der Nachhaltigkeit von Infrastrukturbaumaßnahmen 
  • Langfristige Koordination städtebaulicher und stadttechnischer Maßnahmen

Netzmanagement:

  • Modellierung des Alterungsverhaltens von Infrastrukturelementen
  • Prognose des Erneuerungsbedarfs für Infrastrukturnetze
  • Prognose der Restnutzungsdauer von Infrastrukturelementen
  • Auswahl und Definition geeigneter Erneuerungsstrategien

Wirtschaftlichkeit:

  • Tarifsysteme
  • Substanzwertanalyse
  • Wirtschaftlichkeit von Sanierungsalternativen

Forschungsprojekte:

  • SubKanS: „Entwicklung eines Standards zur Bewertung und Klassifizierung der baulichen Substanz von Abwasserkanälen und Schächten“
  • diverse Kleinprojekte in Kooperation mit Städtische Werke Magdeburg SWM und  Trinkwasserversorgung Magdeburg TWM

 

Kontakt:

Fachgebiet Umweltstatistik

Die Schwerpunkte im Fachgebiet Umweltstatistik lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Ausbildung in Mathematik mit  tiefer Ausbildung  in Statistik, die neben den theoretischen Inhalten auch die Anwendung in der Praxis beinhaltet.
  • Ausbildung in Informatik zugeschnitten auf die Bedürfnisse eines Statistikers.
  • Grundlagenausbildung in verschiedenen Anwendungsgebieten wie Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Naturwissenschaften.

Kontakt:

Analyse von Elbmessstellen
Analyse von Elbmessstellen
Statistisches Modell für Elbmesswerte
 

Fachgebiet Wasserbau und Wasserbauliches Versuchswesen

Im Fachgebiet Wasserbau werden Forschungsprojekte durchgeführt, um projektbezogene Fragestellungen aus der wasserbaulichen Praxis beantworten zu können. Die Forschungsschwerpunkte sind u.a.:

  • Experimentelle Untersuchungen im Wasserbaulabor zu hydraulischen und morphologischen Prozessen in Fließgewässern, wie bspw. Wasserkraftanlagen, Wehranlagen- und Tosbeckendimensionierungen, Deichdichtungen, Sohlengleiten, Verlandungs- und Erosionsprozesse, Bauwerkskolke, Sedimenttransport u.a.
  • Hydrodynamische Modellierung (1D, 2D, 3D) bspw. zu Deichbemessungen, Deichbruchsimulationen, Vorlandbewirtschaftung  sowie Feststofftransportmodellierung
  • Felduntersuchungen mit eigenen Messbooten und Ausstattung u.a. für Echolotpeilungen, Vermessungen, Geschiebe- und Suspensionsmessungen, Wasserspiegelmessungen.

 

 

Kontakt:

Physikalisches Außenmodell
Physikalisches Außenmodell
Physikalisches Außenmodell
Wasserbauliche Versuchshalle
Wasserbauliche Versuchshalle
Große Versuchsrinne
Kleine Versuchsrinne
Schwebstoffmessung
Querprofileinmessung
 
Ausschnitt aus dem Gittermodell der Elbe für 2d-hydrodynamisch-numerische Berechnungen
Ergebnisdarstellung der Wasserspiegellagenmodellierung der elbe (2-dimensionales hydrodynamisch-numerisches Modell)
Mit Hilfe des 2d-Modells ausgewiesene Überschwemmungsflächen und Wasserspiegellagen
Ergebnisdarstellung aus dem 2D-Modell: Punktshape mit Angabe von Berechnungsergebnissen in Strommitte und für die Anschlagslinien

Hier gelangen Sie zur Webseite der Arbeitsgruppe Wasserbau und Wasserbauliches Versuchswesen

Fachgebiet Wasserversorgung

Das Fachgebiet Wasserversorgung beschäftigt sich mit Problemstellungen in den Bereichen Trinkwasseraufbereitung, -transport und Ressourcenschutz. Projekt- und Forschungsschwerpunkte sind u.a.:

  • Verfahrensoptimierung in Wasserwerken; Modellversuche zu Filtrations- und Rückspülprozessen und zum Einsatz alkalischer Filtermaterialien; Laborversuche zum Flockungsmitteleinsatz und -dosierung; Variantenbetrachtung Spülwasserverwertung, z.B. in der Ziegelindustrie, zur Phosphatbindung in Kläranlagen, in Biogasanlagen; Energieeffiziente Pumpenschaltungen
  • Erfassung und Beschreibung von Partikelgehalten im Trinkwasserwerk sowie deren Verhalten im Verteilungsnetz
  • Mischwasserberechnung und Bewertung des Korrosionsverhaltens
  • Oberflächen- und Grundwassermonitoring.

Kontakt:

Bild o.l.: Rohwassereinlauf zum höchsten Punkt für Aufbereitung mittels hydrostatischem Druck; Bild u.r.: Zulaufleitungen von Talsperre zum Wasserwerk
Hygienisch reiner Trinkwasserbehälter
Blick in die Brunnenstube zur Grundwassergewinnung
Druckfilter zur Enteisenung und Entmanganung von Trinkwasser
Halbtechnische Versuchsfilteranlage im Container, Vorortaufstellung am Wasserwerk
Halbtechnische Filterversuche im Wasserwerk Colbitz
Halbtechnische Filterversuche im Wasserwerk Colbitz
Praktikumsversuchs: Filtration
Partikelkonzentration im Filtrat eines Enteisenungs- und Entmanganungsfilters
Partikel- und Trübungsmessung im Wasserwerk Lindau
Versuchsfilter im Labor Wasserversorgung
Pumpversuch im Labor

Veranstaltungen

Das Institut für Wasserwirtschaft und Ökotechnologie richtet verschiedene Veranstaltungen aus. Damit soll zum einen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachbereichs die Möglichkeit gegeben werden, ihre wissenschaftlichen Arbeiten vorzustellen und zum anderen soll den Studentinnen und Studenten der Hochschule Magdeburg-Stendal einen kostenlose Teilnahme an derartigen wissenschaftlichen Veranstaltungen ermöglicht werden.

Veranstaltungsreihe "Wasserwirtschaft im Dialog"

Im Jahr 2009 wurde die Veranstaltungsreihe "Wasserwirtschaft im Dialog" durch die Initiative von Prof. Dr.-Ing. Bernd Ettmer wieder ins Leben gerufen.

Die Veranstaltungsreihe wird freundlicherweise unterstützt durch

  • den Bund für Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK) - Landesverband Sachsen-Anhalt und
  • die Ingenieurkammer Sachen-Anhalt (IK LSA).

Nächste Veranstaltung

Veranstaltungsreihe "Wasserwirtschaft im Dialog"

Informationen zur nächsten Fachveranstaltung im Rahmen von "Wasserwirtschaft im Dialog" erhalten Sie demnächst hier.

2009 bis heute

RednerJahrTitel
Dr. Thomas Lautsch2020

„Vorsorge gegen schädliche Auswirkungen von
radioaktiven Abfällen “

  • Die Vorsorge gegen schädliche Auswirkungen von radioaktiven Abfällen als Hauptaufgabe der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE)

 

Dr. Ekkehard Wallbaum, Dr. Jörg Wagner, Michael Schorr, Jörg Pabst, Martin Scheinert und Janine Köhn, Prof. Dr.-Ing. Daniel Bachmann 2019

„Daseinsvorsorge!“

  • Daseinsvorsorge aus Sicht des Bundes,
  • Niedrigwasserperioden in 2018 und 2019 im Oberflächen- und Grundwasser,
  • Die Erarbeitung der Grundsatzkonzeption Wasserversorgung 2030 des Freistaates Sachsen –
  • Daseinsvorsorge unter dem Einfluss der Wandelfaktoren, 
  • BebeR – Praktische Methoden und Modelle zur Bodenerosionsminderung an Gewässern unter dem Aspekt aktueller und zukünftiger Klimaentwicklungen,
  • Hochwasserschutz #modern denken

Prof. Dr. rer. nat. habil. Volker Lüderitz, Prof. Dr.-Ing. Gilian Gerke, Dipl.-Ing. Kirstin Neumann, Andreas Meyer, Prof. Dr.-Ing. Carsten Cuhls, Prof. Dr.-Ing. habil. Jürgen Wiese2018

„Internationale wasserwirtschaftliche Projekte“

  • Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Forschungssemester 2017/18 in Colorado, Kalifornien, Chile und auf den atlantischen Inseln, 
  • Ressourcenwirtschaft international - Erfahrungen aus der Arbeit auf Kuba,
  • TRANSPOND - Transboundary Pollution after Natural Disasters, Phosphor-Ressourcen im überregionalen und lokalen Bezug,
  • Co-Vergärung von organischen Reststoffen auf Kläranlagen und Biogasanlagen

 

Prof. Dr.-Ing. Bernd Ettmer

 

 

 

 

 

 

 

 

Prof. Dr. rer. nat. habil. Volker Lüderitz, Dr. rer. nat. Uta Langheinrich, Dipl.-Fischereiing. Steffen Zahn, Dr.-Ing. Christoph Ertl, Prof. Dr.-Ing. Bernd Ettmer

2017

„Wasserbauliche Forschung im Wasserbaulabor der Hochschule Magdeburg-Stendal“

  • Einführung in die Forschungsprojekte zu:
    • Deichbrüchen und dem Einbau von Buhnen in Flüssen
    • der Ausbreitung von salzhaltigen Wässern in Fließgewässern
    • den Auswirkungen von Vorlandbewuchs bei Hochwasserereignissen auf den Wasserstand und die Morphologie
    • dem Einsatz von Fächerecholotpeilungen und Drohnenflügen bei wasserbaulichen Untersuchungen in Flüssen
    • Besichtigung der wasserbaulichen Versuchshalle

 

„Wasserbau und Ökologie - Diskussionsbeiträge zur Durchgängigkeit der Bode -“

  • Makroinvertebratenfauna der Bode und ihre ökologische Bewertung,
  • Fischfauna in der Bode unter besonderer Berücksichtigung ihrer Bedeutung für das Wanderfischprogramm Sachsen-Anhalt,
  • Die Wehranlagen der Bode aus Sicht des Unterhaltungspflichtigen
  • Rückbau regulierbarer Wehranlagen: Prototypen-Sohlengleite Quakenbrück
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wiese, Dipl.-Ing. Kirstin Neumann, Dipl.-Ing. Ralf Schüler, Prof. Dr.-Ing. Torsten Schmidt, Ingolf Seick, M. Eng., Prof. Dr.-Ing. Carsten Cuhls2016

„Aktuelles aus der Siedlungswasserwirtschaft II“ - Professur „Siedlungswasserwirtschaft Schwerpunkt Abwasser“ mit Prof. Dr. Wiese neubesetzt

  • Energetische und verfahrenstechnische Betriebsoptimierung von Kläranlagen,
  • Abwassertechnische Forschungsthemen im internationalen Kontext am Beispiel Kuba, 
  • Neues aus der DWA Nord -Ost,
  • Sanierungsstrategien für Abwassernetze - Das neue DWA-A 143 T14,
  • Forschungsschwerpunkt Modellierung, Simulation und Optimierung der Biogasproduktion und der Abwasserreinigung,
  • Potenziale und Möglichkeiten nachwachsender Biomasse zur Biogaserzeugung am Campus Magdeburg​

Stefan Müller, M.Eng. und Prof. Dr.-Ing. Bernd Ettmer, Dipl.-Ing. Jan Geils und Dr. Jens Salva, Stefan Müller, M.Eng.

 

 

 

 

 

Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Gebhardt und Christoff Hinze, Prof. Dr.-Ing. Torsten Schmidt, Dipl.-Ing. Kirstin Neumann

2014

„Rückbau von regulierbaren Wehranlagen am Beispiel des Schützenhof Wehres Quakenbrück –
Pilotprojekt im Rahmen der Umsetzung der EU-WRRL“

  • Sohlengleite Quakenbrück - von der Machbarkeitsstudie bis zum Planungsvorschlag Vorstellung des physikalischen Modells,
  • Umgestaltung des Schützenhofwehres Quakenbrück – Planung, Umsetzung und Bau,
  • Validierung der Bemessungsverfahren von Sohlengleiten

 

„Aktuelle Forschungsthemen aus den Fachgebieten Abwasser und Biogas des Fachbereiches Wasserund Kreislaufwirtschaft der Hochschule Magdeburg-Stendal “

  • Biologische Abfälle als CO-Substrate - Ein Überblick und Ausblick von Art und Verwertung,
  • Zustandserfassung und Sanierung von Kanälen,
  • Phosphorrückgewinnungsgebot aus Klärschlamm – Auswirkung auf die Klärschlammverwertung und -entsorgung; mögliche
    Verfahrensvarianten

 

Dipl.-Ing. Rolf Lack, Dipl.-Ing. Lothar Tölle, Dr.-Ing. Susanne Potthoff, Dipl.-Ing. Winfried Just2013

„Besondere Wasserbauwerke in und an Flüssen und Kanälen"

  • Die Elbe – Vom Urstromtal bis zur Kulturlandschaft,
  • Schiffshebewerke der Welt – Welt der Schiffshebewerke (Historische Entwicklung, Bauarten, aktueller Stand, Beispiel:
    Schiffshebewerk Niederfinow),
  • Dammbruch am Elbe-Seiten-Kanal bei Lüneburg,
  • Sanierung des Flutwehres Bersenbrück,
  • Stationäre und mobile Systeme für den Hochwasserschutz

Dipl.-Ing. (FH) Andreas Focke, Dipl.-Ing. Klaus-D. Schmager

 

 

 

 

 

Prof. Dr.‐Ing. Manfred Voigt

 

 

 

 

Prof. Dr. Carmen Rubio Armendáriz

 

 

 

 

 

Dipl.-Ing. Christian Siemon, Dipl. Ing. (FH) Stefan Müller

 

 

 

 

M.Sc. Ingrid Dispert,Dipl. -Ing. Monika Donner, Dr.-Ing. Oliver Stoschek

 

 

 

 

 

 

Martin Keil,
Klaus Heise

2012

„Sanierung der verrohrten Uchte (Betonhaubenprofil) von 1887 in Stendal“

  • Sanierung der verrohrten Uchte (Betonhaubenprofil) von 1887 in Stendal - Bauvorbereitung
  • Sanierung der verrohrten Uchte (Betonhaubenprofil) von 1887 in Stendal - Baudurchführung

„Information als Ressource für Energieeffizienz“ (IR‐E)

  • Vorstellung des Forschungsvorhabens: Forschungsfragen – Ziele – Projektstruktur
  • Ausgewählte Arbeitsbereiche: Energetische Stadtentwicklung – Gebäudesanierung – Stoffstrommanagement – Geoinformationssystem

 

„Ökotoxikologische Fragestellungen auf Teneriffa“

  • Fluoride: a natural contaminant in Tenerife island groundwater
    (Fluoride: eine natürliche Verunreinigung im Grundwasser Teneriffas)
  • Dietary intake of Heavy metals: Risk assessment
    (Nahrungsaufnahme von Schwermetallen – Risikobewertung)

 

„Aktuelles zur Hochwasservorsorge“

  • Audit Hochwasser - wie gut sind wir vorbereitet?- Ein Angebot der DWA zur Analyse des Hochwasservorsorgestatus von Kommunen und Verbänden -
  • Deichbruchszenarien an der Elbe im Landkreis Stendal– Möglichkeiten für den Hochwasserschutz

 

„Aktuelle Forschung an Binnengewässern und Küsten der DHI-WASY GmbH“

  • Eva Sim: Gekoppelte Verkehrs- und Hydrauliksimulation zur Steuerung von Verkehr bei Evakuierungsmaßnahmen
  • Perspektive Lebendige Ems: Numerische Untersuchung zur Tidedynamik und zum Schwebstofftransport zur Reduktion der Schwebstoffkonzentration in der Unterems

 

„Die Altlastensituation in Rothensee und die Niedrigwasserschleuse“

 

Dr. Ludwig Tent, Dipl.‐Ing. Manfred Lehmann

 

 

 

Dr.‐Ing. Jochen Aberle, Prof. Dr.‐Ing. Bernd Ettmer

 

 

 

Dipl.-Ing. Bernd Pickut, Dipl.-Geol. Andreas Ogroske,  Dipl.-Ing. Christian Siemon

 

 

 

 

 

Dipl.‐Ing. (FH) Sebastian Gebhardt und Ingolf Seick, M.Sc, Dipl.‐Ing. Kirstin Neumann, Stefan Orlik

 

 

 

 

 

 

Dipl.‐Ing. Bernd Hentschel

 

 

 

 

Harald Grote

2011

„Gewässerrenaturierung – wasserbauliche Praxis“

  • Hölzchen und Stöckchen – Bäume im Forellenbach
  • Renaturierungsmaßnahmen in der praktischen Umsetzung

 

„Wasserbauliche Forschungsaktivitäten in Neuseeland und Chile“

  • Wasserbauliche Projekte und Forschungsaktivitäten in Neuseeland
  • Wasserbauliche Projekte und Forschungsaktivitäten in Chile

 

„Hochwassergefahrenabwehr im Bereich Elbe-Parey / Genthin“

  • Hochwassergefahrenabwehr im Elbe-Bereich zwischen der Gemeinde Elbe-Parey und der Stadt Genthin
  • Erstellung eines zweidimensionalen Flutungs-Simulations-Modells für einen fiktiven Deichbruch

 

„Forschungsaktivitäten im Trink‐ und Abwasserbereich an der Hochschule Magdeburg‐Stendal“

  • Simulation zur Optimierung von Biogasanlagen
  • Verwendung externer Kohlenstoffquellen in der Abwasserreinigung ‐ Umfrageergebnisse (Deutschland);Auswirkungen der Änderung des WHG (2009) ‐ industrielle Reststoffe in Abwasserreinigungsanlagen
  • Partikelzahlen und Feststoffgehalte im Trinkwasser

 

„Die Oder / Aktuelle wasserbauliche Fragestellungen“

  • Die Oder als Grenzfluss zu Polen – Aktuelle Fragestellungen zum Sedimenttransport
  • Untersuchungen zur Morphologie von Flachlandflüssen mit hydraulischen Modellen und Laborrinnen

 

„Der Ausbau des Mittellandkanals westlich von Magdeburg“

 

Dipl.‐Ing. Heiko Warnecke, Dr.‐Ing. Franz Specht

 

 

 

 

Dr.‐Ing. Michael Schulze, Dipl.‐Math. Ulrich Kiel

 

 

 

Dr.‐Ing. Katinka Koll, Dipl.‐Ing. Petr Kurik, Ph. D

 

 

 
 
Dipl- Ing. Peter Huth

 

 

Dipl.‐Ing. Michael Marek, Janine Oelze, M.Sc. & Daniel Hesse, B.Eng, Dipl.‐Math. Ulrich Kiel


 

 

Dipl.-Ing. Norbert Wernicke & Dipl.-Ing. Ulrich Klante, Dipl.-Ing. Manfred Lehmann

2010

„Umsetzung von Großwasserbauprojekten“

  • Praktische Umsetzung des Hochwasserschutzes für die Stadt Hitzacker an der Elbe
  • Bau einer Wasserkraftanlage an der Weser in Bremen‐Hemelingen

 

„Numerische Simulationen im Wasserbau“

  • Modellierung von Fließgewässern
  • Instationäre zweidimensionale Simulation

 

„Internationaler Wasserbau“

  • Messung und Auswertung von Schwebstoffdaten am Beispiel des Nils
  • Länderübergreifender Hochwasserschutz an der Elbe, Tschechien ‐ Deutschland

 

„Die Planung und der Stand der Bauarbeiten für das neue Schiffshebewerk Niederfinow“

 

 

„Hydrodynamisch‐numerische Simulation in der Wasserwirtschaft“

  • 2D‐ und 1D‐Hydraulische Wasserspiegellagenmodellierungen an der Elbe in Sachsen‐Anhalt
  • Instationäre zweidimensionale Simulation

 

„Praktische Umsetzung von Renaturierungsmaßnahmen im Sinne der EU-Wasserrahmenrichtlinie“

  • Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie – Baumaßnahmen im Verbandsgebiet des Unterhaltungsverbandes
    „Uchte“ im Landkreis Stendal
  • Renaturierungsmaßnahmen in der praktischen Umsetzung

 

Prof. Dr.‐Ing. Bernd Ettmer, Prof. Dr.‐Ing. Gerhard Böttge, Dipl.‐Ing. (FH) Frank Gries

 

 

 

 

 

 

Ulrike Hursie, Friedemann Gohr, Dr. Joachim Franke, Norbert Wernike, Prof. Dr.-Ing. Gerhard Böttge, Prof. Dr. Andrea Heilmann

 

 

 

 

 

 

 

 

Prof. Dr.‐Ing. Gerhard Böttge, Prof. Dr. Andrea Heilmann, Dr.‐Ing. Peter Grubert, Dr.‐Ing. Jörn Anselm

 

 

 

 

Dipl.‐Ing. Michael Marek, M.Sc. Cesar Alvarado Ancieta

 

 

 

 

Dipl.-Ing. Joachim Schimrosczyk, Dipl.-Ing. Andreas Rudolf

2009

„Wasserbauliche Forschung und Forschungskooperationen“

  • Experimentelle wasserbauliche Forschung und Forschungskooperationen
  • Numerische wasserbauliche Forschung
  • Kooperationsbeispiel: Wasserkraftanlage Raguhn

„Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (EU‐WRRL) als Herausforderung zum
Lückenschluss der Akteure“

  • Stand der Umsetzung der EU-WRRL in Sachsen-Anhalt (Umsetzung, Bereit-stellung der finanziellen Mittel zur Realisierung der Maßnahmen)
  • Die EU-WRRLin Sachsen-Anhalt – Der Weg vom Monitoring zur Maßnahmeplanung
  • Stand der Umsetzung der EU-WRRL im Landkreis Stendal
  • Die EU-WRRL als Herausforderung für die Ingenieurbüros
  • Ausblick zur Ausbildung und Potentiale der Bachelor- und Masterausbildung und der Forschungskapazitäten an Hochschulen

 

„Beispiele für Ingenieurbauwerke in der wasserbaulichen Praxis“

  • Ausblick zur Ausbildung und Potentiale der Bachelor‐ und Masterausbildung und der Forschungskapazitäten an Hochschulen
  • Hochwasserrückhaltebecken Wippra – Von der Baugrunderkundung zum Dammbauwerk
  • Industriegebiet im Wasserschutzgebiet dank Bodenfilteranlage

 

„Internationaler Wasserbau“

  • 3D‐numerische Strömungssimulation zum Neubau der Schleuse Zerben II und Simulation einer Kühlwassereinleitung vor der Küste Dubais
  • Wasserkraftanlage Motyginskaya, Russland und Staudamm Gran Poubara, Gabun

 

„Talsperren in Sachsen-Anhalt“

  • Der Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt – Alles rund um Talsperren in Sachsen-Anhalt Bodewerk, Harzteiche, Hochwasserrückhaltebecken
  • Rappbodetalsperre - 15 Jahre Instandsetzung der höchsten Staumauer Deutschlands im Zeitraffer

 

 

 

 

 

Gemeinsames Institutskolloquium

Institutskolloquium vom 05. November 2015 in Magdeburg
"Wasserrahmenrichtlinie 2015 – Was wurde erreicht, was bleibt zu tun?"

Das Institut für Wasserwirtschaft und Ökotechnologie der Hochschule Magdeburg Stendal lud am 05. November 2015 in Zusammenarbeit mit dem Leichtweiß-Institut für Wasserbau der TU Braunschweig, dem Institute for Flood Management and River Engineering der TU Kaiserslautern sowie dem Institut für Geographische Wissenschaften der FU Berlin zum gemeinsamen Institutskolloquium mit dem Titel "Wasserrahmenrichtlinie 2015 – Was wurde erreicht, was bleibt zu tun?" ein.

Mitveranstalter waren neben dem Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e.V. auch der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt und das Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ).

Die Vorträge fanden – wie bereits 2010 und 2013 – im Konferenzsaal des LHW statt. Rund 160 Teilnehmer konnten dabei Vorträgen zur hydro-ökologischen und hydro-morphologischen Betrachtung von Fließgewässern, zu Seen und Grundwasser, zum Hochwasserschutz sowie zur Maßnahmeplanung und ihre Umsetzung mit Blick auf die Wasserrahmenrichtlinie hören.

 Programm

IWO-Schriftenreihe

Im Jahr 2005 wurde die Schriftenreihe des Instituts für Wasserwirtschaft und Ökotechnologie "Magdeburger Wasserwirtschaftliche Hefte" ins Leben gerufen. Bisher sind insgesamt 14 Bände erschienen:

 

Beiträge zum Institutskolloquium "Die Elbe im Spannungsfeld von Hochwasserschutz, Naturschutz & Schifffahrt"

BandJahrTitel
Bd. 12005Hochwassermanagement
Bd. 22005Vergleichende Untersuchung und kritische Einschätzung aktueller Methoden zur Bewertung von Oberflächengewässern gemäß den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie am Beispiel von Gewässern in Großschutzgebieten Sachsen-Anhalts
Bd. 32006Sustainable Approaches in Water Management, Urban Planning and Effective and Renewable Energy Uses, Indianapolis, September 16 and 17, 2005
Bd. 42006Festschrift: 50 Jahre Wasserwirtschaftsausbildung in Magdeburg (1956 - 2006)
Bd. 52006Technische, ökologische und soziale Aspekte moderner Abwasserbehandlung
Bd. 62006Beiträge zur Konferenz "Strategien und Instrumente zur Verbesserung des vorbeugenden Hochwasserschutzes"
Bd. 72007Studie "Wettbewerbsfähige und lebenswerte Altmark – Daseinsvorsorge in einer ländlichen Region"
Bd. 82007 Beiträge zum Institutskolloquium "Bewertung von Gewässern bei der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie"
Bd. 92008Schutz und Regeneration von Gewässerökosystemen und Wasserressourcen durch ingenieurökologische Methoden
Bd. 102010 Beiträge zum Institutskolloquium "Auswirkungen von Eingriffen in Fließgewässern"
Bd. 112011Ressourcenbewirtschaftung im Siedlungsraum –  Rahmenbedingungen neuartiger Sanitärsysteme im urbanen Umfeld
Bd. 122012Transformationsprozesse öffentlicher Daseinsvorsorge im ländlichen Raum – am Beispiel der Altmark
Bd. 132012Assessment of constructed wetlands in arid regions with special regard to ecology and multifunctionability
Bd. 142013Beiträge zum Institutskolloquium "Die Elbe im Spannungsfeld von Hochwasserschutz, Naturschutz & Schifffahrt

Informationen zu den Autoren und zur Bestellnummer finden Sie hier:

Jahresberichte

Der Fokus des Instituts liegt in der Bündelung der verschiedensten Forschungsaktivitäten des Fachbereichs, wobei anwendungsorientierte und praxisbezogene regionale Aufgaben im Mittelpunkt der Arbeit standen. In Jahresberichten stellt das IWO die vielen Forschungsvorhaben vor:

Organisation

Die derzeitige Institutsleitung setzt sich aus dem Institutsdirektor und der wissenschaftlichen Leitung zusammen. Die Aufgaben des Institutsdirektors werden seit April 2010 von Prof. Dr.-Ing. Bernd Ettmer wahrgenommen.

Prof. Dr.-Ing. Bernd Ettmer

Institutsdirektor

Prof. Dr.-Ing. Bernd Ettmer

Tel.: (0391) 2187 44 29
E-Mail: bernd.ettmer@h2.de

Besucheradresse: Haus 6, Raum 2.16

Fachgebiet: Wasserbau und Wasserbauliches Versuchswesen

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. rer. nat. Volker Lüderitz

Tel.: (0391) 886 43 67
E-Mail: volker.luederitz@h2.de

Besucheradresse: Haus 6, Raum 2.23

Fachgebiet: Hydrobiologie und Gewässerökologie

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr.-Ing. Torsten Schmidt

Tel.: (0391) 886 46 79
E-Mail: torsten.schmidt@h2.de


Besucheradresse: Haus 6, Raum 2.16

Fachgebiet: Siedlungswasserwirtschaft und Infrastrukturentwicklung

Frido Reinstorf

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. rer. nat. habil. Frido Reinstorf

Tel.: (0391) 886 44 80
E-Mail: frido.reinstorf@h2.de

Besucheradresse: Haus 6, Raum 2.26

Fachgebiet: Hydrologie und Geoinformatik

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wiese

Tel.: (0391) 886 43 73

E-Mail: juergen.wiese@h2.de

Besucheradresse: Haus 6, Raum 2.12

Fachgebiet: Siedlungswasserwirtschaft Schwerpunkt Abwasser

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Bernd Ettmer

Institutsdirektor
Prof. Dr.-Ing. Bernd Ettmer

Tel.: (0391) 886 44 29
Fax: (0391) 886 44 15
E-Mail: bernd.ettmer@h2.de

Besucheradresse: Haus 6, Raum 2.21

Kommende Veranstaltungen

Wasserwirtschaft im Dialog

Corona-bedingt vorerst verschoben.

 

 

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