Kompetenzzentrum Frühe Bildung

Die frühen Jahre der Kindheit prägen entscheidend die Entwicklungs- und Bildungsbiografie. In dieser Zeit werden wesentliche Grundlagen für das zukünftige Leben gelegt.

Das KFB unterstützt mit Forschung, Beratung und Fortbildung die Kompetenz der Fachkräfte (Erzieherinnen und Erzieher, Kita-Leitungen, Fachberatungen, Experten und Expertinnen der Träger und der Behörden), eine bedarfsgerechte, wirtschaftliche Versorgungsstruktur sowie das Wissen in Medien, Facheinrichtungen und Gesellschaft über wirkungsvolle Vorgehensweisen, Nutzen und Rentabilität Früher Bildung.

Info-Flyer des Kompetenzzentrums Frühe Bildung

Ziele

Das Kompetenzzentrum Frühe Bildung (KFB) engagiert sich in der Professionalisierung des pädagogischen Fachpersonals, in der anwendungsnahen Forschung und Entwicklung und in der Umsetzung wissenschaftlich fundierter Konzepte in die Praxis.

Es vernetzt zudem Akteure der Teilfelder im Elementarbereich (Aus-, Fort- und Weiterbildung, Forschung, Fachberatung, Einrichtungsleitung, Entscheidungsträger der Träger und Behörden). Das KFB bietet Kooperationsplattformen, die die Kompetenzen und Aktivitäten bündeln, um die knappen Ressourcen mit dem größtmöglichen Nutzen für die Menschen einzusetzen und das ganze Arbeitsfeld zu stärken. Der Arbeitsschwerpunkt des KFB liegt in Sachsen-Anhalt.

Das KFB sucht die Zusammenarbeit mit:

  • Fachpersonal in Kitas und Fachberatungsstellen
  • Einrichtungsträgern
  • Fachschulen
  • Anbietern von Fort- und Weiterbildungen
  • Entscheidungsträgern
  • Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • kindheitspädagogischen Studiengängen

Arbeitsfelder

Anwendungsnahe Forschung

Die Professionalisierung des Elementarbereichs ruht auf einem Fundament theoretisch und empirisch abgesicherten Wissens. Ein Arbeitsfeld des KFB liegt daher in der Entwicklung, Durchführung und Verwertung anwendungsorientierter Forschung. Die Aufgabenstellungen entwickelt das KFB in ständigem, engem Austausch mit Trägern und Kitas. Das KFB besitzt und vermittelt Kompetenzen zur zeitnahen Umsetzung von Forschungserträgen in Bildung, Betreuung, Organisations- und Personalentwicklung.

Wissenschaftliche Praxisbegleitung

Das KFB bietet allen Akteuren fachliche Unterstützung und Austausch an. Praxisgerechte Arbeitsformen werden für den Einzelfall gewählt oder entwickelt. Zur Sichtung und Aktualisierung praxisrelevanter Themen und zur Verstetigung des Praxistransfers führt das KFB Befragungen unter anderem von Trägern und Einrichtungsleitungen durch. Das KFB lädt zudem Träger und andere Kooperationspartner regelmäßig zu Austauschtreffen ein. Auf Anfrage bietet das KFB auch Beratung an.

Wissenschaftliche Politikbegleitung

Das KFB bietet Behörden, Entscheidungsträgern und Qualitätsmedien wissenschaftliche Expertise an, auf Wunsch vertraulich.

  • Kommunale Ebene: In Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden klärt das KFB vor allem individuelle Anfragen hinsichtlich anstehender Umstrukturierungen und Organisationsentwicklung in Kitas.
  • Landesebene: Das KFB ist bestrebt, die zuständigen Landesministerien bei der Entwicklung von Qualität und Leistungsfähigkeit der Kitas fachlich fundiert zu unterstützen.
  • Bundesebene: Mitglieder des KFB sind auf nationaler Ebene in Fachgremien und Beratungsaufgaben auf Anfrage von Bundesinstitutionen und -behörden tätig.

Ausbildung

Im Mittelpunkt der Entwicklung und Umsetzung von Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten stehen Angebote, die eine anwendungsorientierte Kompetenzentwicklung unterstützen.

Ein Kernstück der Professionalisierung frühpädagogischer Fachkräfte in Sachsen-Anhalt stellt der berufsintegrierende Studiengang Bildung, Erziehung und Betreuung im Kindesalter – Leitung von Kindertageseinrichtungen dar. Zudem ist der Aufbau eines grundständigen Bachelor-Studiengangs Kindheitspädagogik in Planung.

weitere Informationen zum Studiengang

Fort- und Weiterbildung

Die Hochschule Magdeburg-Stendal bietet neben den Studienangeboten auch Fort- und Weiterbildung zur Professionalisierung der Frühen Bildung, Erziehung und Betreuung an. Da eine ganze Reihe vorzüglich ausgewiesener Anbieter dazu geeignete Angebote bereit halten, sieht das KFB seine Aufgabe in diesem Feld vor allem in der Unterstützung des Zusammenwirkens der Anbieter, des nachhaltigen Praxistransfers und der gezielten Entwicklung einzelner Qualifizierungsmaßnahmen, insbesondere Multiplikatorenschulungen, für neue Entwicklungen und Herausforderungen.

Zusammenwirken von Fachschulen und Fachhochschulen

Die Fachschulausbildung bleibt Grundbaustein der Qualifikation von Erzieherinnen und Erziehern, auch wenn Studienabschlüsse sie neuerdings begleiten und ergänzen. Das KFB konzipiert deshalb vor allem Aufbereitung und Transfer wissenschaftlicher Fortschritte durch Expertenangebote für Lehrkräfte an Fachschulen. Daneben hat sich ein produktiver Austausch mit verschiedenen Schulen entwickelt. Diese günstigen Erfahrungen versucht das KFB auch anderen Einrichtungen zu eröffnen.

Forschung

Ein Arbeitsfeld des KFB liegt in der Entwicklung, Durchführung und Verwertung anwendungsorientierter Forschung.

Im Folgenden sind die durch das KFB unterstützten Projekte kurz dargestellt. 

Neuregelungen der Gesundheitsförderung - Darstellung und Analyse der Änderungen durch das Präventionsgesetz

Nach gut 20jähriger Diskussion hat der Deutsche Bundestag am 18. Juni 2015 ein Gesetz zur Förderung der Gesundheitsförderung und Prävention (PrävG) verabschiedet. Nach Zustimmung des Bundesrates auf der Sitzung am 8. Juli 2015 ist es zum 1.1.2016 vollumfänglich in Kraft getreten.  

Als zentrale Adressaten der Gesundheitsförderung werden Kinder sowie ihre Eltern benannt. Diese sollen insbesondere in ihren Lebenswelten („Settings“) erreicht werden. Insbesondere Kindertagesstätten bilden ein bedeutendes Setting. Schon bislang sind sie das Setting mit dem stärksten finanziellen Engagement durch die Gesetzlichen Krankenkassen. Die Aktivitäten der „Gesundheitsförderung in Lebenswelten“ werden zukünftig deutlich gestärkt, die bisherige Ausgabensumme von 45 Cent pro Versicherten wird auf nunmehr 2 € pro Versicherten erhöht. 

In einem Praxisforschungsprojekt bei KinderStärken wurde ein Überblicksband zu den Neuregelungen durch das Präventionsgesetz erstellt.

Kontakt:

Prof. Dr. Raimund Geene
E-Mail: raimund.geene@hs-magdeburg.de

Gesundheitsförderung in der Kindheitspädagogik - Eine Untersuchung im Rahmen der kindheitspädagogischen Studiengänge und ihre Potenziale für Gesundheitsförderung in Kindertagesstätten in Deutschland

Das Handlungsfeld der Kindertagesstätten befindet sich in einer dynamischen Entwicklungsphase mit tiefgreifenden Änderungen hinsichtlich zentraler quantitativer und qualitativer Rahmenbedingungen. Übergreifend sind dies insbesondere Betreuungsumfang und –art sowie Arbeitsbedingungen incl. geänderter sukzessive erhöhter Qualifikationsanforderungen. Dies drückt sich aus in Problemlagen und Potenzialfragen wie u.a. Fachkräftemangel, demographischer Wandel/ Änderung der Personalaltersstruktur in Kitas, Aufstockung von Kapazitäten für Kleinkinder (U3-Ausbau), Auftragserweiterung und -verschiebung in Folge des sozialen Wandels mit wachsender gesellschaftlicher Verantwortung für gesundes Aufwachsen und einer dringend notwendigen Bekämpfung von Kinderarmut. Alle diese Aspekte sind verbunden mit vielfältigen Herausforderungen für Kindertagesstätten in Deutschland. 

Eine wertvolle Strategie zur Bewältigung der Aufgaben und einer ganzheitlichen positiven Gestaltung des Kita-Alltags bietet Gesundheitsförderung. Das Potenzial der Gesundheits-förderung ist besonders hoch, sofern es im Sinne einer gesundheitsförderlichen Organisationsentwicklung die Interessen der Akteure (Erzieher/innen, Eltern, Kinder, Kita-Träger) vermitteln, vernetzen und produktiv gemeinsam zur Wirkung bringen kann. 

Das durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) geförderte Vorhaben nimmt eine Bestandsaufnahme zu Gesundheitsförderung im Rahmen der kindheitspädagogischen Studiengänge vor. In Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der Kindheit (BAG BEK) wurde untersucht, inwieweit die über 70 bundesweiten Studiengänge der Kindheitspädagogik das Thema der Gesundheitsförderung aufgegriffen haben. 

Kontakt:

Prof. Dr. Raimund Geene
E-Mail: raimund.geene@hs-magdeburg.de

Kita-Befragung Sachsen-Anhalt 2016

Kitas bringen der Gesellschaft eine enorme Sozialrendite. Kaum ein Berufsfeld hat sich in den letzten Jahren deshalb so rasch entwickelt. Kitas übernehmen Schlüsselaufgaben für Entwicklungsförderung, Inklusion und Integration, Familienunterstützung und Gleichstellung u. v. a.. Sachsen-Anhalt hat zudem den Landesbildungsplan reformiert und im KiFöG ein transparenteres Steuerungsmodell eingeführt.

Studien und Praxisberichte zeigen aber mit den wachsenden Anforderungen auch steigende Belastungen und Qualifikationsbedarfe sowie erhebliche Spielräume in der Umsetzung der neuen Möglichkeiten. Während Sachsen-Anhalt im Bundesvergleich zur Spitzengruppe mit der höchsten Versorgungsquote gehört, sind pädagogische Vor- und Nachbereitungszeiten und die Freistellung für Leitungsaufgaben im Vergleich unterdurchschnittlich.

Die Erhebung ermittelt deshalb mit Kurzbögen jährlich den Stand wichtiger Kita-Merkmale und vertieft aktuelle Themen der Frühen Bildung. Die Befragung richtet sich an die Kita-Leitungen als tragende Fachkräfte für die umfassenden Leistungen der Kitas. Die Fragebögen werden im Zusammenwirken mit einem Beirat aus wichtigen Fachakteuren erstellt; einbezogen sind Kita-Leitungen, Fachämter und Kommunen, Wohlfahrtsverbände u. a.

Die Ergebnisse werden für Bildungs- und Sozialpolitik, Träger und Fachkräfte aufbereitet und zur Verfügung gestellt, um die gezielte Weiterentwicklung des ganzen Feldes zu unterstützen.

Kontakt:

Prof. Dr. Thomas Kliche
E-Mail: thomas.kliche@hs-magdeburg.de

Wie Kinder Vielfalt leben - Inklusion und Exklusion in KiTa, Hort und Grundschule

Der Eintritt in Kindertagesstätten, Horte und Grundschulen ist für Kinder ein wichtiger Schritt in die Welt hinaus. Hier sind sie, in Gesellschaft‘ tätig und hier setzen sie sich mit gesellschaftlicher Vielfalt auseinander. Sie lernen ihre Zugehörigkeiten ebenso wie die der anderen in intersektionalen Machtverhältnissen kennen. Als Ko-Konstrukteure ihrer Welt setzen sie darauf aufbauend Prozesse der Inklusion und Exklusion in Gang.

Die pädagogischen Fachkräfte in KiTa, Hort und Grundschule sollen laut Bildungsplänen und Schulgesetzen der Bundesländer die Kinder in ihren diesbezüglichen Lernprozessen unterstützen. Der Prävention von Vorurteilen und Diskriminierung kommt dabei besondere Bedeutung zu.

Das Praxis-Forschungsprojekt Wie Kinder Vielfalt leben - Inklusion und Exklusion in KiTa, Hort und Grundschule leistet dazu einen Beitrag. Untersucht werden drei Bereiche, die in bisherigen Konzepten einer Pädagogik der Vielfalt bzw. in der entwicklungspsychologischen Vorurteilsforschung zu kurz kommen: 

  • Die anglo-amerikanische Forschung zur Ontogenese von Vorurteilen und Diskriminierung geht bis in die 1930er Jahre zurück, im deutschsprachigen Raum liegen dagegen kaum Befunde zur Entstehung und Entwicklung von Vorurteilen und Diskriminierung im Alter zwischen 3 und 14 Jahren vor.
  • Pädagogische Konzepte und  Forschung fokussieren Praxen der Exklusion (Vorurteile, Diskriminierung), nicht aber solche der Inklusion; zudem stehen die Fachkräfte als Akteure im Zentrum, nicht die Kinder.
  • Gender und race wird in Theorie und Praxis große Aufmerksamkeit gewidmet, Dimensionen der Differenz  wie Klasse oder Behinderung werden kaum beforscht.

Vor diesem Hintergrund konzentriert sich die Praxis-Forschung auf die Fragen, wie die Ontogenese von Vorurteile und Diskriminierung unter den gegenwärtigen Verhältnissen in Deutschland zu begreifen ist, wie Kinder Prozesse der Inklusion und Exklusion gestalten, und wie sie dabei mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden entlang von Klasse, Behinderung sowie Migrations-/ Fluchterfahrungen umgehen.

Kontakt

Prof. Dr. Katrin Reimer-Gordinskaya
E-Mail: katrin.reimer@hs-magdeburg.de

Inklusive Organisationsentwicklung in Kindertagesstätten

Unter dem Titel „Kita inklusiv gedacht – Inklusive Organisationsentwicklung in Kitas“ fand die Tagung am 03.07.16 am KFB an der Hochschule Magdeburg-Stendal statt. Im Mittelpunkt der Tagung standen aktuelle Herausforderungen der Inklusion in Kitas. Die Frage, wie Einrichtungen zu gestalten sind, so dass sie den unterschiedlichen Bedürfnissen aller Kinder, die sie besuchen, gerecht werden, wurden im Rahmen der Tagung diskutiert. Die Tagung bot zu diesem hochaktuellen und wichtigen Thema ein praxisnahes Fortbildungsangebot für im frühpädagogischen Bereich tätige Personen.  An der ganztägigen Tagung nahmen Erzieherinnen und Erzieher, Leiterinnen und Leiter von Kindertageseinrichtungen, Trägervertretungen, Studierende sowie Personen aus dem Wissenschafts-, Politik- und Fortbildungsbereich teil.

Im Rahmen von Vorträgen und Workshops sollte ermittelt werden, wie Teilhabe in der Organisation Kita auf gesellschaftlicher, institutioneller sowie pädagogischer Ebene gelingen kann, an welchen Stellen Handlungs- und Verbesserungsbedarf besteht und inwieweit eine inklusive Organisationsentwicklung den Prozess des Übergangs von einer integrativen (Regel-)Einrichtung zur inklusiven Organisation unterstützen kann. Zudem sollten Handlungsstrategien herausgearbeitet werden, um den damit einhergehenden Herausforderungen sowie möglichen Konfliktfeldern in der Praxis zu begegnen. Die Fachvorträge und Workshops ergaben, dass zur Umsetzung von Inklusion in Kitas insbesondere Veränderung von Kommunikation und Entscheidungen notwendig sind. Das Stichwort ist hier vor allem Organisationsentwicklung: nicht der Abbau von Schwellen steht im Mittelpunkt, sondern die Entwicklung von Kommunikationsprozessen, mit dem Ziel eine Organisation zu verändern.

Es zeigte sich aber auch, dass im Feld noch große Unsicherheit dahingehend besteht, wie Inklusion im pädagogischen Alltag gelingen kann. Das KFB möchte die Kitas in Sachsen-Anhalt auch zukünftig dabei unterstützen, sich den Herausforderungen inklusiver Arbeit zu stellen und ihre inklusiven Kompetenzen weiterzuentwickeln. Aufgrund der überaus positiven Resonanz strebt das KFB weitere Fachtagungen in diesem Format an.

Kontakt

Prof. Dr. Frauke Mingerzahn
E-Mail: frauke.mingerzahn@hs-magdeburg.de

Prof. Dr. Matthias Moreld
E-Mail: matthias.morfeld@hs-magdeburg.de

Kultursensitive Frühpädagogik – Implementierung und Evaluierung eines Ansatzes zum systematischen und nachhaltigen Umgang mit kultureller Vielfalt

Aufgrund von Globalisierungs- und Migrationsprozessen aber auch durch eine generelle Zunahme der Individualisierung der deutschen Gesellschaft nimmt die kulturelle Vielfalt, mit der Erzieher*innen in ihrer Arbeit konfrontiert werden, stetig zu. Es wird folglich in zunehmendem Maße notwendig, dass sich Kitas mit dieser Thematik auseinandersetzen.

Im Rahmen des Projektes wurde gemeinsam mit dem Team der Kita Märchenland in Stendal ein Konzept zur systematischen Umsetzung der Ansätze zur kultursensitiven Frühpädagogik erarbeitet, umgesetzt und evaluiert. Zu diesem Zweck wurden für das gesamte Team der Kita Weiterbildungen angeboten, in denen ein gemeinsamer Austausch zu den Grundlagen des Ansatzes der kultursensitiven Frühpädagogik wie auch zu den Erfahrungen der Einrichtung mit kultureller Vielfalt stattfand. In einem nächsten Schritt erfolgte die konkrete gemeinsame Umsetzung.

Auf der Ebene der wissenschaftlichen Begleitung wurden sowohl die Kinder als auch die Pädagog*innen mit einbezogen. In einem triangulativen Verfahren kamen sowohl qualitativen als auch quantitativen Methoden zum Einsatz, wodurch eine vielfältige Analyse des Prozesses möglich war.

Im Ergebnis wird gerade eine Handreichung erarbeitet, die durch die Kombination aus den wissenschaftlich fundierten Grundlagen des Ansatzes der Kultursensitiven Frühpädagogik und den Erfahrungen der Pädagog*innen konkrete Handlungsgrundlagen und -empfehlungen für eine kultursensitive Gestaltung des Kitas-Alltags aufzeigen soll. Sie wird neben den theoretischen Grundlagen konkrete Bespiele aus der Praxis und praxisnahe Material enthalten sowie Möglichkeiten aufzeigen, wie mit herausfordernden Situationen umgegangen werden kann.

Publikationen:

Borke, J. & Schwentesius, A. (in Druck). „Da hat man auch schon so gemerkt, dass die das eigentlich toll fanden, dass auch mal nachgefragt wird und wir wissen wollten, woher sie kommen“ – Ein Modellprojekt zur Umsetzung einer kultursensitiven Frühpädagogik“. In J. Borke, A. Schwentesius & E. Sterdt, (Hrsg.), Berufsfeld Kindheitspädagogik – Aktuelle Erkenntnisse, Projekte und Studien zu zentralen Themen der Frühen Bildung. Köln/ Kronach: Carl Link.

Borke, J. & Schwentesius, A. (2015). Kultursensitive Frühpädagogik. Implementierung und Evaluation eines Ansatzes zum systematischen und nachhaltigen Umgang mit kultureller Vielfalt. Poster auf der 2. Fachtagung des Forschungsnetzes Frühe Bildung in Sachsen-Anhalt (FFB) – Neue Wege in der Kindheitspädagogik: Brücken bauen zwischen Forschung und Praxis. Stendal, 30. Oktober.

Borke, J. & Schwentesius, A. (Hrsg.) (2016). Kulturelle Vielfalt in Kindertagesstätten. Erfahrungen und Projekte aus der Praxis für die Praxis. Köln/ Kronach: Carl Link.

Borke, J., Schwentesius, A. & Lamm, B. (2016). Den anderen verstehen – Kultursensitiv arbeiten in Krippe und Tagespflege. Themenheft „Vielfalt begrüßen: Inklusive Pädagogik für die Jüngsten“ der Zeitschrift Kleinstkinder in Kita und Tagespflege (S. 20-29). Freiburg i.Br.: Herder.

Schwentesius, A. (2016). Mit Eltern kulturelle Vielfalt (er)leben – Herausforderungen einer kultursensitiven Zusammenarbeit. In J. Borke & A. Schwentesius (2016), Kulturelle Vielfalt in Kindertagesstätten. Erfahrungen und Projekte aus der Praxis für die Praxis (S. 33-45). Köln/ Kronach: Carl Link.

Kontakt

Prof. Dr. Jörn Borke
E-Mail: joern.borke@hs-magdeburg.de

Dr. Anja Schwentesius
E-Mail: anja.schwentesius@hs-magdeburg.de

Fort- und Weiterbildung für Kita-Fachkräfte in Sachsen-Anhalt: Stand und Perspektiven

Die Umsetzung von KiFöG und Bildung:elementar stellt Träger und Fachkräfte ab August 2013 vor neue Anforderungen, insbesondere zur Qualifizierung der Fachkräfte auf ausgeweiteten Aufgabenfeldern, u.a. in der Kooperation mit Eltern, Inklusion, kontinuierlichen weiteren Verbesserung der pädagogischen Arbeit und dem Qualitätsmanagement. Zur optimalen gemeinsamen Nutzung verfügbarer Angebote und Strukturen führt das KFB explorative Expertenbefragungen sowie Fachtreffen auf Anbieterebene durch. Langfristige Zielsetzung ist eine Kooperationsplattform zur gegenseitigen Unterstützung der Anbieter, zur Abstimmung von Qualifizierungsangeboten und zur Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung des Praxistransfers von Fort- und Weiterbildung. Zudem stellt die Exploration und Kooperation sicher, dass neue Angebote des KFB maßgeschneidert die Fort- und Weiterbildungslandschaft und die bisher aktiven Träger unterstützen.

Im Jahr 2013 fanden mehrere Expertentreffen zur Fort- und Weiterbildung für Kita-Fachkräfte in Sachsen-Anhalt am KFB statt. Dazu waren Vertreterinnen und Vertreter von Anbieter-Organisationen der Fort- und Weiterbildung für Kitas in Sachsen-Anhalt eingeladen. Ziele des Treffens waren der Fachaustausch, die Diskussion des Standes von Fort- und Weiterbildung für Kitas in Sachsen-Anhalt und die Sondierung sachdienlicher gegenseitiger Unterstützung und Kooperation. Zu Beginn 2014 will die Gruppe einen Fachkreis zur regelmäßigen Zusammenarbeit der Fort- und Weiterbildungsanbieter ins Leben rufen.

Kontakt

Prof. Dr. Thomas Kliche
E-Mail: thomas.kliche@hs-magdeburg.de

Dr. Elena Sterdt
E-Mail: elena.sterdt@hs-magdeburg.de

Handlungskonzepte und Handlungskompetenzen von Erzieher_innen bei der Gestaltung von Bildungsprozessen

Aktuelle frühpädagogische Bildungskonzepte, wie sie u.a. in den Bildungsplänen für den Elementarbereich vertreten werden, stellen außerordentlich hohe Anforderungen an die professionelle Haltung und Handlungskompetenzen von Erzieher_innen. Insbesondere wird von ihnen gefordert, Kinder als Akteure wahrzunehmen, die an der Gestaltung ihrer Bildungsprozesse maßgeblich beteiligt sind und dieses eigenständige Lernen der Kinder, ausgehend von deren Fragen und Interessen, aktiv zu begleiten und zu unterstützen. In dem Projekt werden Handlungskonzepte und Handlungskompetenzen von Erzieher_innen bei der Gestaltung von Bildungsprozessen erhoben und auf ihre Passung mit fachlich begründeten Konzepten hin analysiert. Auf dieser Basis ist vorgesehen, Fortbildungskonzepte für ausgewählte Bildungsbereichen zu entwickeln.

In einer inhaltsanalytischen Studie wurden 73 Praxisprojektberichte zum Bildungsbereich Mathematik und 86 Berichte zum Bildungsbereich Naturwissenschaften aus dem Kita-Leitungsstudiengang unter der genannten Fragestellung ausgewertet. Es zeigte sich auf der Ebene des (potentiell) handlungsleitenden Wissens hinsichtlich beider Bildungsbereiche eine weitreichende Orientierung an (ko-)konstruktivistischen pädagogisch-didaktischen Grundpositionen sowie eine hohe Konsistenz zwischen diesen Orientierungen und der selbstberichteten pädagogisch-didaktischen Umsetzung. Jedoch wurden einzelne im Handlungswissen präsente Methoden in der Praxis vergleichsweise selten berichtet, was auf eine auch in diesem hoch professionalisierten Sample bestehende Transferproblematik hinweist. Andererseits erschienen einzelne in der Praxis berichteten Handlungsweisen (bspw. Unterstützung des Peer-Learnings) wenig durch entsprechende Wissensbestände unterfüttert. Dies kann als Anzeichen einer fachlichen Unterbestimmung interpretiert werden, die in der weiteren Gestaltung der Ausbildungsinhalte Berücksichtigung finden sollte. In weiteren Studien sollten die hier analysierten Selbstberichte durch Beobachtungsdaten ergänzt werden.

Die Studie ist abgeschlossen. Im Anschluss ist ein Drittmittelantrag in Vorbereitung.

Publikationen und Präsentationen:

Schmitt, A. & Schwentesius, A. (in Vorbereitung). „Dass die Kinder wissen oder auf spielerische Art lernen und selbst herausfinden, wo überall Luft ist und wofür sie Luft brauchen“ - Naturwissenschaftliche Themen und pädagogisch-didaktische Methoden in Praxisberichten von Erzieher_innen. In A. Schmitt, A. Schwentesius, & Sterdt & E. (Hrsg.), Bericht der 1. Fachtagung des Forschungsnetzes Frühe Bildung und des Kompetenzzentrums Frühe Bildung Neue Wege für frühe Bildung und Förderung im Forschungsfeld Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik am 13. Juni 2014 an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Stendal: KFB.

Schmitt, A. & Schwentesius, A. (in Vorbereitung). „Wir haben die Mathematik gefunden“ - Mathematische Lerngelegenheiten und pädagogisch-didaktische Methoden in Praxisberichten von Erzieher_innen. In S. Schuler, Ch. Streit und G. Wittmann (Hrsg.), Perspektiven mathematischer Bildung im Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. Heidelberg: Springer.

Schmitt, A. & Schwentesius, A. „Wir haben die Mathematik gefunden“ – Mathematische Lerngelegenheiten und pädagogisch-didaktische Methoden in Praxisberichten von Erzieherinnen und Erziehern“ Workshop im Rahmen der Tagung „Neue Wege für Frühe Bildung und Förderung im Forschungsfeld Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik (MINT)“ vom Forschungsnetz Frühe Bildung in Sachsen-Anhalt im Juni 2014.

Kontakt

Prof. Dr. habil. Annette Schmitt
E-Mail: annette.schmitt@hs-magdeburg.de

Dr. Anja Schwentesius
E-Mail: anja.schwentesius@hs-magdeburg.de

Umsetzung des wissenschaftlichen Films "Martha Muchow"

Der im Projekt realisierte Film "Auf den Spuren von Martha Muchow" (von Günter Mey und Günter Wallbrecht) hatte am 17. Oktober 2014 im Hamburger Abaton-Kino Premiere. Zusätzlich wurde der Film in zwei Matineen ebenfalls im Abaton gezeigt und eine Aufführung im Magdeburger Kino "Oli Lichtspiele" sowie im "Mal’Sehn-Kino" (Frankfurt/Main) realisiert. Der Film wurde auf Tagungen (u.a. Kindheitssoziologie, Historische Kindheitspädagogik, Kulturpsychologie, Geschichte der Psychologie, Pädagogische Anthropologie) und in diversen Kinos (in Aalborg/DK, Hamburg, Frankfurt/M., Köln, Magdeburg, Salzburg etc.) gezeigt.

Zum Inhalt: Der Film zeichnet den Forschungsansatz von Martha Muchow nach, die in den 1920/30er Jahren am Hamburger Psychologischen Institut gearbeitet und Kinder im Arbeiterbezirk Barmbek an verschiedenen Orten beobachtet hat. Anhand von Interviews mit Expertinnen und Experten wird nicht nur die Forschungsarbeit, die heute als "Klassiker der Kindheitswissenschaften" gilt, gewürdigt, sondern auch der Blick auf die Zeit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten gerichtet, die das damalige Psychologische Institut "zerschlugen". Gerahmt werden die Gespräche durch Filmaufnahmen in Hamburg-Barmbek und inszenierten Szenen der damaligen Studie.

Gefördert wurde der Film durch die Martha Muchow Stiftung, das Kompetenzzentrum Frühe Bildung der Hochschule Magdeburg-Stendal, die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung und Sparda-Bank Hamburg e.G.

Seit 2016 ist dieser Film auch auf DVD im Pabst-Verlag erschienen, kostet 20 EUR und kann dort direkt geordert werden: pabst@pabst-publishers.com.

Die vorliegende DVD enthält neben dem Film (46min) zudem eine Version mit englischen Untertiteln und 37 min. Bonus-Material.

Kontakt

Prof. Dr. habil. Günter Mey
E-Mail: guenter.mey@hs-magdeburg.de

Mehr Informationen zu dem Projekt finden Sie unter:

www.hs-magdeburg.de/hochschule/fachbereiche/angewandte-humanwissenschaften/forschung/filmprojekt-martha-muchow.html

Stendaler Bogen zur Elternzufriedenheit in Kitas

Erprobung für die Breitennutzung

Elternzufriedenheit ist eine Schlüsselbedingung für den Erfolg frühpädagogischer Arbeit, denn sie ermutigt eine offene Verständigung, gegenseitiges Vertrauen, Engagement und Zusammenarbeit. Die meisten gängigen Erhebungen stützen sich allerdings auf selbstgebastelte Fragebögen und leiden unter wechselhaften Schwerpunkten, schwer vergleichbaren Formulierungen, thematischen Lücken und ungesicherten, ja erkennbar fragwürdigen Gütekriterien.

Um die methodischen Grundlagen zur Erhellung der Dimensionen, Entwicklungsphasen und Determinanten von Elternzufriedenheit zu beleuchten, wurde auf Basis der Forschungsliteratur unter Mitwirkung von etwa 60 Fachkräften, überwiegend erfahrenen Kita-Leitungen, ein Item-Pool entwickelt und in rund 120 Probedurchgängen mit Validierungsinterviews auf psychometrische Eigenschaften geprüft, mit ausgezeichneten Ergebnissen.

Im aktuellen Projekt wird nun die Eignung des Instruments für den breiten Routineeinsatz getestet. Der Test läuft in mehreren Bundesländern mit ausgewählten Trägern. Die beteiligten Einrichtungen erhalten standardisierte Auswertungen (Mittelwerte und Streuung der Items und Skalen, Grafiken, Anleitung zur Interpretation).

Einzelne Kitas oder Träger können noch in die kostenlose Befragung aufgenommen werden.

Kontakt:

Prof. Dr. Thomas Kliche
E-Mail: thomas.kliche@hs-magdeburg.de

Alternsgerechtes Arbeiten in Kitas in Sachsen-Anhalt: Verfahrenssichtung und -bewertung mit Entwicklung und Erprobung einer Fortbildung

Die Alterspyramide der Erzieher_innen in Sachsen-Anhalt verschärft den Zusatzbedarf an Personal durch den U3-Ausbau und das KiFöG. Träger müssen die Fachkräfte in den kommenden Jahren so lange wie möglich proaktiv im Beruf halten. Dafür gibt es bundesweit mehrere Konzepte. Sie wurden jedoch überwiegend für anders zusammengesetzte Belegschaften entwickelt oder übertragen allgemeine Methoden der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Sie verfehlen damit die Besonderheiten gesundheitlicher und motivationaler Ressourcenverluste bei Erzieher_innen über den Lebenslauf sowie mehrere Transferprobleme wie Veränderungen der Berufsmotivation und des Fortbildungsverhaltens und Fragen der Gleichbehandlung. Fortbildungsangebote im Land zum Thema beschränken sich bislang auf Führungskräfteschulung bzw. – vereinzelt – gesundheitsgerechtes Führungsverhalten. Im Rahmen der Evaluation des Gesundheitsziels „gesund aufwachsen“ konnte festgestellt werden, dass die betriebliche Gesundheitsförderung im Setting Kita eine zentrale Herausforderung darstellt, für die es innovativer Konzepte bedarf.

Es wird das Ziel verfolgt, eine Handlungshilfe, mit konkreten Empfehlungen für alternsgerechte Arbeitsgestaltung und Führung, zu erstellen und zu erproben. Des Weiteren wird die Entwicklung einer Fortbildung für Sachsen-Anhalt sowie als Modellvorhaben im Rahmen des Gesundheitsziels „gesund aufwachsen“ fokussiert.

Kontakt

Prof. Dr. Raimund Geene
E-Mail: raimund.geene@hs-magdeburg.de

Prof. Dr. Thomas Kliche
E-Mail: thomas.kliche@hs-magdeburg.de

BMBF-Projekt Bundesweite Fachtagung für Nachwuchswissenschaftler_innen: Evidenzbasierte Praxis und Politik in der Frühpädagogik

Im Rahmen des BMBF-Programms zur Förderung der empirischen Bildungsforschung, insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses, wurde am 23.10. und 24.10.2014 am Kompetenzzentrum Frühe Bildung der Hochschule Magdeburg-Stendal die bundesweite Fachtagung für Nachwuchswissenschaftler_innen: Evidenzbasierte Praxis und Politik in der Frühpädagogik durchgeführt. Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler präsentierten ihre aktuellen Forschungsarbeiten, die sowohl hinsichtlich der Methoden als auch Themen eine große Bandbreite der frühpädagogischen Forschung abbildeten. Desweiteren nahmen sozial- und bildungspolitische Entscheidungsträger sowie Vertreter_innen der frühpädagogischen Praxis aus dem gesamten Bundesgebiet teil.

Mit den Teilnehmenden wurden unter Beteiligung von zwei Expert_innen aus Großbritannien, Eva Lloyd und Kristin Liabo (EPPI-Center, London), der aktuelle Stand sowie Ziele, Methoden und Strategien der Evidenzbasierung in der Frühpädagogik diskutiert und entsprechende Kompetenzen vermittelt.

Die Beiträge und Ergebnisse werden in einer Tagungsdokumentation publiziert, wodurch die fachöffentliche Diskussion des Ansatzes der Evidenzbasierung in der Frühpädagogik vertieft und die bundesweite Vernetzung der wissenschaftlichen Gemeinschaft der Frühpädagogik unterstützt wird.

Im inhaltlichen Anschluss an die Fachtagung ist ein Vertiefungsworkshop zu den Strategien der Evidenzbasierung geplant, einschließlich der Vermittlung der EPPI-Reviewer Software für die Erstellung systematischer Reviews und Meta-Analysen am KFB.

 

Publikationen

Schmitt, A., Morfeld, M., Sterdt, E. & Fischer, L. (Hrsg.) (in Druck). Evidenzbasierte Praxis und Politik in der Frühpädagogik - Ein Tagungsbericht. Halle: Mitteldeutscher Verlag.

darin:

Schmitt, A. & Morfeld, M. Status Quo, methodische Herausforderungen und Perspektiven einer Evidenzbasierten Frühpädagogik (EBF) in Deutschland.

Morfeld, M. & Schmitt, A. Fazit und Ausblick: Perspektiven der Evidenzbasierung in der Frühpädagogik.

Tagungsbeiträge

Schmitt, A., Morfeld, M., Sterdt, E. & Fischer, L. (eingereicht). Perspectives of the evidence based practice approach and policy in the education of early childhood professionals. Eingereicht für  EECERA 25th Conference "Innovation, Experimentation & Adventure in Early Childhoods", September 2015 in Barcelona.

Sterdt, E., Schmitt, A., Morfeld, M. & Fischer, L. (eingereicht). Evidenzbasierte Praxis und Politik in der Frühpädagogik. Eingereicht für die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) "Daten gewinnen, Wissen nutzen für die Praxis von Prävention und Versorgung", September 2015 in Regensburg.

Kontakt

Prof. Dr. habil. Annette Schmitt
E-Mail: annette.schmitt@hs-magdeburg.de

Prof. Dr. Matthias Morfeld
E-Mail: matthias.morfeld@hs-magdeburg.de

Luisa Fischer
E-Mail: luisa.fischer@hs-magdeburg.de

Kooperation von Kita und Grundschule in Sachsen-Anhalt aus der Sicht von Pädagog_innen

Das Projekt „Kooperation von Kita und Grundschule in Sachsen-Anhalt aus der Sicht von Pädagog_innen“ schließt an vorangegangene Arbeiten an, die darauf hinwiesen, dass die Zusammenarbeit in der erforderlichen Intensität und Qualität nur schwer zu realisieren ist, in der Praxis auf vielerlei Hürden stößt und wenig Unterstützung erfährt.

Mit dem Ziel unterstützende Angebote zu entwickeln, wurden mittels Fragebogenerhebung Daten zur präziseren Einschätzung des Ist-Standes der Kooperation, wahrgenommener Hürden und förderlicher Bedingungen sowie vor allem auch erwünschter Entwicklungslinien aus Sicht von Erzieher_innen in Sachsen-Anhalt erhoben.

Die wichtigsten Ergebnisse zeigen, dass etwa die Hälfte der befragten Erzieher_innen zufrieden mit der Kooperation mit der Grundschule ist. Unzufrieden äußerten sich vor allem Erzieher_innen, die mit mehreren Grundschulen zusammen arbeiten müssen, was auf eine besondere Schwierigkeit der Koordination mehrerer Institutionen hinweist. Die beschriebene Kooperation bewegt sich größtenteils auf der Ebene der Kinder (Besuch der Schule, Austausch über die Kinder etc.). Gemeinsame Unternehmungen der Pädagog_innen (gemeinsame Fortbildung und Arbeitstreffen, Austausch über Arbeitsmethoden etc.) finden dagegen weniger statt. Als besonders hemmende Faktoren gaben die befragten Pädagog_innen fehlende zeitliche Ressourcen und unterschiedliche Ziele an. Einen Unterstützungsbedarf sehen sie insbesondere in Hospitationen in der Schule, Schnuppertagen mit den Kindern und in Einladungen zu Austauschgesprächen. Als vorteilhaft wurde eine verlässliche (Arbeits-)beziehung zu den kooperierenden Schulen genannt.

Aufgrund der Ergebnisse wird eine Klärung der Zuständigkeiten für die Gestaltung der Kooperation bereits auf der Ebene der administrativen Vorgaben empfohlen sowie die Bereitstellung zeitlicher Ressourcen. Hinsichtlich der Kooperation mit mehreren Grundschulen erscheint der Aufbau von Kooperationsnetzwerken sinnvoll.

Es erfolgte und erfolgt eine enge Einbindung der Projektergebnisse in die Lehre am Fachbereich AHW (Kita-Studiengang), womit ein unmittelbarer Praxistransfer durch die berufsintegrierend Studierenden als Multiplikator_innen gewährleistet ist.

Das Projekt ist abgeschlossen.

Publikationen und Präsentationen:

Schwentesius, A. & Schmitt, A. (in Vorbereitung). Kooperation von Kita und Grundschule aus der Sicht von Erzieher_innen. In A. Schmitt, A. Schwentesius, & Sterdt & E. (Hrsg.), Bericht der 1. Fachtagung des Forschungsnetzes Frühe Bildung und des Kompetenzzentrums Frühe Bildung Neue Wege für frühe Bildung und Förderung im Forschungsfeld Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik am 13. Juni 2014 an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Stendal: KFB.

Schmitt, A. & Schwentesius, A. (in Vorbereitung). Kooperation von Kita und Grundschule in Sachsen-Anhalt - eine Fragebogenstudie zur Sicht von Erzieher_innen. Band XY der Berichte aus dem KFB, herausgegeben vom KFB. Stendal: KFB.

Schmitt, A. und Schwentesius, A. (2014). "Zusammenarbeit mit der Schule – was denken Erzieher/innen darüber?" KiTa aktuell 10.2014, 230-232.

Cooperation of kindergarten and primary school in Saxony-Anhalt from the perspective of preschool teachers. Poster presented at EECERA 24 nd  Conference at Crete, September 2014.

Schwentesius, A. & Schmitt, A. (2014). Kita und Grundschule – Herausforderungen der Kooperation von zwei Institutionen. Vortrag im Rahmen der Tagung „Grenzanalysen. Empirische Zugänge in der Erziehungswissenschaft“ an der Universität Salzburg im Juli 2014.

Kooperation von Kita und Schule in Sachsen-Anhalt aus Sicht von Erzieher_innen

Poster auf der Fachtagung „Neue Wege für frühe Bildung und Förderung im Forschungsfeld Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik“ an der Hochschule Magdeburg-Stendal im Juni 2014.

Kontakt

Prof. Dr. habil. Annette Schmitt
E-Mail: annette.schmitt@hs-magdeburg.de

Dr. Anja Schwentesius
E-Mail: anja.schwentesius@hs-magdeburg.de

Kita und Schule im Dialog

Das Projekt "Kita und Schule im Dialog – mathematische und naturwissenschaftliche Bildung gemeinsam gestalten" wurde von Februar 2011 bis August 2012 mit Förderung durch die Deutsche Telekom Stiftung am Fachbereich AHW durchgeführt. In diesem Projekt wurden in enger Kooperation mit Praxiseinrichtungen Möglichkeiten zur Stärkung der Kooperation zwischen Kindertagesstätte und Grundschule erforscht. Insbesondere werden die förderlichen Bedingungen eines fachbezogenen Dialogs (Schwerpunkt Mathematik und Naturwissenschaften) sowie dessen Auswirkungen auf die Entwicklung anschlussfähiger Bildungsprozesse von Kita und Grundschule untersucht.

Dieses Projekt trägt zu dem vom KFB intendierten Wissenschafts-Praxis-Transfer bei. Die beteiligten Einrichtungen entwickelten im Rahmen des Projekts Strukturen der Kooperation von Kita und Schule sowie methodische Zugänge zu den Bildungsbereichen Mathematik und Naturwissenschaften. Diese waren zudem durch fortlaufende Rückmeldungen in den Forschungsprozess eingebunden, so dass das Projekt der Entwicklung ihrer pädagogischen Qualität unmittelbar zugutekam. Ein breiter Wissenstransfer erfolgte und erfolgt weiterhin durch eine Tagung am Hochschulstandort Stendal, an der ca. 100 Akteure aus der Region und dem gesamten Bundesgebiet teilnahmen, durch Publikationen in Fachorganen sowie die Herausgabe eines Tagungsbandes Anfang 2014.

Das Projekt wurde am 31.08.2013 mit positiven Ergebnissen sowohl hinsichtlich der Initiierung eines fachlichen Dialogs und von Kooperationsbeziehungen zwischen Kita und Schule als auch hinsichtlich der Entwicklung pädagogisch-didaktischer Kompetenzen im MINT-Bereich abgeschlossen.

Kontakt

Prof. Dr. habil. Annette Schmitt
E-Mail: annette.schmitt@hs-magdeburg.de

Dr. Anja Schwentesius
E-Mail: anja.schwentesius@hs-magdeburg.de

Vorstand

Prof. Dr. habil. Wolfgang Maiers

Direktor

Prof. Dr. habil. Wolfgang Maiers

Tel.: (03931) 2187 48 37
Fax: (03931) 2186 48 70
E-Mail: wolfgang.maiers@hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Stendal, Haus 2, Raum 1.09

Stellvertreter

Prof. Dr. Jörn Borke

Tel.: (03931) 2187 48 84
Fax: (03931) 2186 48 70
E-Mail: joern.borke@hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Stendal Haus 3, Raum 1.05

Stellvertreterin

Prof. Dr. Katrin Reimer-Gordinskaya

Tel.: (03931) 2187 3821
Fax: (03931) 2186 48 70
E-Mail: katrin.reimer@hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Stendal, Haus 3, Raum 2.08

Hertha Schnurrer

Beratendes Mitglied

Hertha Schnurrer

Tel.: (03931) 2187 48 01
Fax: (03931) 2186 48 70
E-Mail: hertha.schnurrer@hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Stendal, Haus 3, Raum 2.15

Geschäftsführendes Mitglied

Dr. Anja Schwentesius

Tel.: (03931) 2187 48 14
Fax: (03931) 2186 48 70
E-Mail: anja.schwentesius@hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Stendal, Haus 3, Raum 1.07

Elena Sterdt

Geschäftsführendes Mitglied

Dr. Elena Sterdt (in Elternzeit)

Tel.: (03931) 2187 48 20
Fax: (03931) 2187 48 70
E-Mail: elena.sterdt@hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Stendal, Haus 3, Raum 1.05

Mitglieder

Team

Geschäftsführung / Wissenschaftliche Mitarbeit

Dr. Anja Schwentesius

Tel.: (03931) 2187 48 14
Fax: (03931) 2186 48 70
E-Mail: anja.schwentesius@hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Stendal, Haus 3, Raum 1.07

Wissenschaftliche Mitarbeit

Eric Simon

Tel.: (03931) 2187 38 35
Fax: (03931) 2187 48 70
E-Mail: eric.simon@hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Stendal, Haus 3, Raum 1.07

Projektmitarbeit

Anja Löbus

Tel.: (03931) 2187 48 62
Fax: (03931) 2187 48 70
Email: anja.loebus@hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Stendal, Haus 3, Raum 1.07

Institutsassistenz

Christin Kühn

Tel.: (03931) 2187 38 26
Fax: (03931) 2186 48 70
E-Mail: christin.kuehn@hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Stendal Haus 3, Raum 2.10

Elena Sterdt

Wissenschaftliche Mitarbeit

Dr. Elena Sterdt (in Elternzeit)

Tel.: (03931) 2187 48 20
Fax: (03931) 2187 48 70
E-Mail: elena.sterdt@hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Stendal, Haus 3, Raum 1.07

Luisa Fischer

Wissenschaftliche Mitarbeit

Luisa Fischer (in Elternzeit)

Tel.: (03931) 2187 48 77
Fax: (03931) 2186 48 70
E-Mail: luisa.fischer@hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Stendal Haus 3, Raum 1.07

Silvaine Kuhn

Institutsassistenz

Silvaine Kuhn (in Elternzeit)

Tel.: (03931) 2187 38 26
Fax: (03931) 2186 48 70
E-Mail: silvaine.kuhn@hs-magdeburg.de

Besucheradresse: Stendal Haus 3, Raum 2.10

Ringvorlesung

Ringvorlesungen zu Themen Früher Bildung

In den Vorträgen am Standort Stendal der Hochschule Magdeburg-Stendal werden Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis zu aktuellen Themen aus dem Bereich der Frühen Bildung referieren und mit den Teilnehmenden gemeinsam diskutieren.

Die Veranstaltung richtet sich an (früh-)pädagogische Fachkräfte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Archiv

In unserem Archiv finden Sie die bereits stattgefundenen Ringvorlesungen.

Ringvorlesung "Herausforderungen Früher Bildung" - Vorträge im Wintersemester 2013/2014

"Guck mal, der sieht schön aus, der sieht so rot aus" – Ästhetische Prozesse im Alltag einer Kindergartengruppe

Referentin: Kathrin Borg- Tiburcy (M.A.)
Datum: Freitag, 24. Januar 2014 von 17:30 – 19:30 Uhr
Ort: Campus Stendal, Aula/ Haus 1

Als Bildungs- und Erziehungsbereich tauchen Ästhetik oder Ästhetische Bildung in fast allen Bildungsplänen der Bundesländer auf, wobei sich das, was darunter verstanden wird teilweise stark voneinander unterscheidet. Es entsteht ein diffuser Eindruck, dass diese Begriffe etwas mit der sinnlichen Wahrnehmung, etwas mit Kreativität, künstlerischem Ausdruck und Persönlichkeitsentwicklung zu tun haben. Wenn man also danach fragen würde, was genau damit gemeint ist, fiele eine Antwort sehr schwer. Daraus ergeben sich insbesondere für die pädagogische Praxis Schwierigkeiten und zwar vor allem dann, wenn es darum gehen soll, ästhetische Prozesse zu ermöglichen oder sogar zu fördern, wie vielfach in den Bildungsplänen gefordert. Im Rahmen des Vortrags soll der Versuch unternommen werden, Ästhetische Prozesse unter Hinzuziehung erziehungswissenschaftlicher und philosophischer Theorien genauer zu bestimmen. Zudem wird eine kurze Videosequenz exemplarisch analysiert, um insbesondere der Frage nachzugehen, wie ästhetische Prozesse im Alltag einer Kindergartengruppe entstehen und wie sich diese gestalten.

Heterogenität im elementarpädagogischen Feld – Ethnographische Erkundungen zur Hervorbringung von Differenz im Alltag der Kindertageseinrichtung

Referentin: Sarah Meyer (M.A.)
Datum: Freitag, 10. Januar 2014 von 17:30 - 19:30 Uhr
Ort: Campus Stendal, Raum 0.05/ Haus 3

In den Bildungsplänen der Länder wird Heterogenität als eine anerkennende und wertschätzende Grundhaltung in der pädagogischen Arbeit hervorgehoben. Ausgangspunkt des Vortrags ist die These, dass Kenntnisse über die Art und Weise der Durchdringung des Alltags von Kindertageseinrichtungen eine Voraussetzung der gleichberechtigten Anerkennung verschiedener Lebensweisen, Hintergründe und Voraussetzungen darstellen. Im Rahmen des Vortrags werden Ergebnisse einer ethnographischen Studie vorgestellt. In dieser wird beispielhaft aufgezeigt, wie die Beteiligten der Kindertageseinrichtung Differenz in unterschiedlichen Situationen selbst hervorbringen und bedeutsam machen.

Ringvorlesung "Herausforderungen Früher Bildung" - Voträge im Sommersemester 2013

Das Team macht's. Ein-Sichten in und aus Teamfortbildungen mit pädagogischen Fachkräften in Kitas Sachsen-Anhalts

Referentin: Dr. Regina Lorek, ARBEIT UND LEBEN Bildungsvereinigung Sachsen-Anhalt e.V.
Datum: 26. April 2013 von 15:0 – 17:00 Uhr
Ort: Campus Stendal, Aula/ Haus 1

Zwischen 2009 und 2013 qualifizieren sich über 800 Teams von Krippen, Kindertagesstätten und Horten in einem vom Land Sachsen-Anhalt und der EU geförderten Projekt, dem sogenannten 100-Stunden-Programm. Aus den umfangreichen Evaluationsdaten ergibt sich ein geballter Erfahrungsschatz für das Management von Teamentwicklungsprozessen und Konsequenzen für die Planung von Implementierungen umfangreicher Bildungsprogramme. Im Vortrag und der anschließenden Möglichkeit zur Diskussion wurde dazu ein Einblick gegeben.

 

 

Fachtagungen

Archiv

Im Archiv finden Sie eine kurze Zusammenfassung der bereits durch das Kompetenzzentrum organisierten Tagungen. Unter den einzelnen Beiträgen, ist auch die Tagungsdokumentation zu finden.


„Bildungsbiografien erfolgreich gestalten – Möglichkeiten, Chancen und Aufgaben von Kitas in Sachsen-Anhalt“

Fachtagung mit der Staatssekretärin an der Hochschule in Stendal

Am Freitag, den 21. April 2017, fand an der Hochschule Magdeburg-Stendal am Standort Stendal die Fachtagung „Bildungsbiografien erfolgreich gestalten – Möglichkeiten, Chancen und Aufgaben von Kitas in Sachsen-Anhalt“ statt. Veranstalter der Tagung waren das Kompetenzzentrum Frühe Bildung (KFB) sowie das Forschungsnetz Frühe Bildung in Sachsen-Anhalt (FFB). 

Ausgangspunkt ist, dass der Besuch einer Kita zur Normalbiografie von Kindern gehört und die Zeit, die Kinder dort verbringen somit entscheidend für ihre lebenslangen Bildungs- und Entwicklungsprozesse ist. Um dieses Potenzial angemessen nutzen zu können, bedarf es in den Einrichtungen Bedingungen, die qualitativ hochwertiges Arbeiten ermöglichen. Ziel der Fachtagung war es, zu einem Dialog zwischen Politik, Praxis und Wissenschaft bezüglich der Entwicklungen und Bedarfe im Feld der frühen Bildung in Sachsen-Anhalt beizutragen. Den Auftakt dazu bildete ein Vortrag von Frau Susi Möbbeck, der Staatssekretärin des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, zu den Rahmenbedingungen und Entwicklungen frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuung in Sachsen-Anhalt. Anschließend wurden in Workshops die für Kitas aktuellen Themen der Digitalisierung, der Kooperation von Kita, Schule und Hort, der Zusammenarbeit mit den Eltern und der Ausbildung von pädagogischen Fachkräften vertiefend aus verschiedenen Perspektiven diskutiert. 


„Quo vadis? Der Hort als Bildungsort oder Stiefkind der Kindertageseinrichtungen? Zum Selbstverständnis der Horte“

Fachtagung mit 180 Teilnehmer*innen

Am 10. März 2017 fand die Fachtagung „Quo vadis? Der Hort als Bildungsort oder Stiefkind der Kindertageseinrichtungen? Zum Selbstverständnis der Horte“ statt.

Spricht man mit Praktiker*innen aus Horten, gewinnt man oft den Eindruck, dass sie sich als Stiefkinder der Kindertageseinrichtungen sehen. Sie fühlen sich oft in den Bildungsplänen und -strukturen vergessen. Das erschwert es ihnen, ein eigenes Selbstverständnis zu entwickeln. Oft bewegt sich dieses zwischen den Erwartungen von Kindern, Jugendhilfe, Schule und Eltern. Auf der Tagung wurden im Rahmen von Vorträgen und Workshops Einblicke aus Theorie und Praxis zu diesem Thema gegeben. Leitungen und pädagogische Mitarbeiter*innen sollen die Möglichkeit erhalten, eigene Positionen weiter zu entwickeln.

Ziel der Tagung war es, die Horte durch den fachlichen Austausch darin zu unterstützen, sich ihres Auftrages bewusster zu werden sowie geeignete Handlungsmöglichkeiten für die konkrete pädagogische Praxis zu entwickeln und zu vertiefen.

 

 


„Empirisches Arbeiten in der Frühpädagogik im Kontext eines evidenzbasierten Ansatzes“

Vom 12. bis 13. Januar 2017 fand eine Arbeitstagung für Nachwuchswissenschaftler_innen statt. Die Veranstaltung wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms zur Förderung der empirischen Bildungsforschung gefördert.

Zur Beitragseinreichung waren Nachwuchswissenschaftler_innen aus dem Bereich der Frühpädagogik aufgerufen. Die Tagung bot eine Plattform für eine Präsentation und Diskussion der aktuellen Forschungsarbeiten. Im Sinne einer Forschungswerkstatt fand eine umfassende Methodenberatung im kollegialen Austausch statt. In ergänzenden expertengeleitete Workshops wurden ausgewählte Fragen eines evidenzbasierten Vorgehens und methodische Kompetenzen in der Frühpädagogik vertieft behandelt. Die Beiträge werden in dem begleitenden Forschungsband im April 2017 veröffentlicht.

Langfristiges Ziel ist die Förderung der bundesweiten Vernetzung der wissenschaftlichen Gemeinschaft der Frühpädagogik, die der weiteren Profilbildung des Fachs dient und eine Grundlage für abgestimmte Forschungsaktivitäten bildet.

 


Fachtagung „Kita und Flucht – Hintergründe, Herausforderungen, Handlungsmöglichkeiten“ am 27. Mai 2016

"Kindertageseinrichtungen leisten einen enorm wichtigen Beitrag zum Integrationsprozess", stellt Susi Möbbeck, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, in ihren Eröffnungsvortrag zu den Rahmenbedingungen der Fluchtmigration auf der Fachtagung  fest. Ein Anspruch auf Kinderbetreuung für Kinder von Geflüchteten besteht erst bei rechtmäßigen bzw. gewöhnlichen Aufenthalt. Der Besuch der Kita bietet eine enorme Chance zur Teilhabe und Integration der Kinder und deren Familie, so Möbbeck. Sie ist überzeugt, dass Herausforderungen für Kitas wie beispielsweise in Bezug auf die geringe Erfahrung im Umgang mit kulturelle und religiöser Vielfalt mit Austausch und Weiterbildung begegnet werden können. Die vom Kompetenzzentrum Frühe Bildung ausgerichtete Tagung sei hier ein gutes Beispiel. 

Armin Jahns, Geschäftsführer der Kita-Gesellschaft Magdeburg mbH pflichtet ihr bei. Beste Erfahrungen wurden mit Kindertageseinrichtungen gemacht, die sich zu Kinder-Eltern-Zentren weiter entwickelt haben, so Jahns. Die Einbindung der Eltern mit Fluchterfahrung klappt hier sehr gut. Zweifellos dürfe kein Unterschied gemacht werden zwischen einem Flüchtlingskind und einheimischen Kind. Das Recht auf Integration darf nicht verletzt werden, so Jahns. Probleme sind lösbar. Das erfordere Mut, man müsse experimentieren, probieren und neue Wege gehen. Solche Perspektivwechsel bieten neue Chancen hinsichtlich Vielfalt der Gesellschaft, ist Jahns überzeugt.

Im Anschluss an die Vorträge beschäftigten sich die ca. 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Themen Interkulturelle Kompetenz, Trauma, Mehrsprachigkeit und Fremdheitserleben. Die Tagung bot einen idealen Rahmen zum Austausch, der Inspiration und der Ideenschmiede, um Herausforderungen der modernen Gesellschaft kreativ und zukunftsgerecht zu begegnen.

 



Neue Wege in der Kindheitspädagogik: Brücken bauen zwischen Forschung und Praxis am 30. Oktober 2015

Am 30.10.2015 fand an der Hochschule Magdeburg-Stendal die zweite Fachtagung des Forschungsnetz Frühe Bildung (FFB) unter dem Titel „Neue Wege in der Kindheitspädagogik: Brücken bauen zwischen Forschung und Praxis“, gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Frühe Bildung (KFB) als Organisator der Tagung statt.
Auf der Tagung präsentierten und diskutierten Forscher und Forscherinnen des FFB aktuelle Studienergebnisse zur Professionalisierung im frühpädagogischen Feld.


Kita inklusiv gedacht – Inklusive Organisationsentwicklung in Kitas am 03. Juli 2015

Am 03. Juli 2015 lud das KFB unter dem Titel Kita inklusiv gedacht – Inklusive Organisationsentwicklung in Kitas zur Fachtagung ein. Im Mittelpunkt der Tagung standen aktuelle Herausforderungen von Inklusion in Kindertageseinrichtungen.

Die Frage, wie Einrichtungen zu gestalten sind, so dass sie den unterschiedlichen Bedürfnissen aller Kinder, die sie besuchen, gerecht werden, wurde im Rahmen der Tagung aufgegriffen und mit den Teilnehmenden diskutiert. Die Tagung bot zu diesem hochaktuellen und wichtigen Thema ein praxisnahes Fortbildungsangebot für im frühpädagogischen Bereich tätige Personen.

An der Tagung nahmen über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Praxis, Politik und Wissenschaft teil.


Vom Fach zum Feld - Unterrichten in Lernfeldern in der Fachschule Sozialpädagogik am 13. Juni 2014

Am 13. Juni 2014 veranstaltete die Fachschule Sozialpädagogik der Berufsbildenden Schulen II des Landkreises Stendal in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Frühe Bildung eine Fachtagung unter dem Titel "Vom Fach zum Feld - Unterrichten in Lernfeldern in der Fachschule Sozialpädagogik". Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten der Berufsbildenden Schulen II in der Hansestadt Stendal statt.


Neue Wege für Frühe Bildung und Förderung im Forschungsfeld Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik (MINT) am 13. Juni 2014

Am 13. Juni 2014 veranstaltete das neu gegründete Forschungsnetz Frühe Bildung (FFB) gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Frühe Bildung, als Organisator der Tagung, seine Auftaktveranstaltung und erste Fachtagung unter dem Titel "Neue Wege für Frühe Bildung und Förderung im Forschungsfeld Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik (MINT)" am Hochschulstandort Stendal.


Aktiv – kompetent – eigensinnig: Das neue Bild vom Kind in der Kita-Praxis am 31. Januar 2014

Nach dem Erfolg der ersten Fachtagung lud das Kompetenzzentrum Frühe Bildung am 31. Januar 2014 zu seiner zweiten Fachtagung unter dem Titel "Aktiv - kompetent - eigensinnig: Das neue Bild vom Kind in der Kita-Praxis" an die Hochschule Magdeburg Stendal, Standort Stendal, ein.


Kita 2014 – Wandel, Wachstum, Wagnis am 5. Juli 2013

Am Freitag, den 5. Juli 2013, veranstaltete das Kompetenzzentrum Frühe Bildung seine erste Fachtagung unter dem Titel "Kita 2014 - Wandel, Wachstum, Wagnis" am Hochschulstandort Stendal.

Publikationen

Kinderarmut in Deutschland Eine landkreisbezogene Analyse und Evaluation des Bildungs- und Teilhabepaktes der Bundesregierung

Soziale Benachteiligung, Ausgrenzung und Stigmatisierung, Unsicherheit sowie Einschränkung von individuellen Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten betreffen gut 20% aller Kinder und Jugendlichen und ihren Familien. Dennoch wird Kinderarmut in der Öffentlichkeit weiterhin zu wenig wahrgenommen. Seit 2011 soll das Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung der Kinderarmut entgegen wirken. Am Beispiel des Landkreises Stendal (Sachsen-Anhalt) zeichnet die vorliegende Studie nach, dass trotz hoher Quote an Kinderarmut im Landkreis die bereitgestellten Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket nicht vollständig ausgeschöpft werden können. Hier hat sich das Stendaler Forschungsprojekt zur Aufgabe gesetzt, landkreisbezogen die Implementierung und den Umsetzungsstand des Bildungs- und Teilhabepakets zu untersuchen. Anhand der Ergebnisse entwickelte das Studienprojekt Handlungsempfehlungen zur Erhöhung der Leistungsinanspruchnahme und insgesamt zur Bekämpfung von Kinderarmut sowohl im städtischen Bereich Stendals als auch für den umliegenden ländlichen Bereich.

Aus dem Inhalt:

  • Befunde zur Kinderarmut
  •  Kinderarmut und Stigmatisierung
  •  Das Bildungs- und Teilhabepaket - die aktuelle Studienlage zur Inanspruchnahme und Umsetzung
  •  Das Stendaler Studienprojekt: Ergebnisse und Handlungsempfehlungen für die Optimierung des Bildungs- und Teilhabepakets zur Bekämpfung von Kinderarmut

Autoren: Elena Sterdt, MPH, ist Geschäftsführerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum Frühe Bildung (KFB) der der Hochschule Magdeburg-Stendal. Sie arbeitete zuvor als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung an der Medizinischen Hochschule Hannover. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist Prävention und Gesundheitsförderung in Kitas.

Raimund Geene, MPH, ist seit 2005 Professor für Kindergesundheit an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Er war zuvor Geschäftsführer von Gesundheit Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte sind im Feld der Kindergesundheit die Bereiche Gesundheitsförderung und Prävention sowie Frühe Hilfen.

Matthias Morfeld, MPH, hat seit 2006 die Professur für System der Rehabilitation an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Vorher arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Lebensqualitätsforschung in München und Hamburg. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Bedarfsermittlung, Berufliche Rehabilitation und ICF.

Der Tagungsband steht Ihnen ebenfalls als Online-Ausgabe unter www.kita-aktuell.de zur Verfügung.

 

Tagungsband: Empirisches Arbeiten in der Frühpädagogik im Kontext eines evidenzbasierten Ansatzes

Die im Tagungsband dokumentierten Ergebnisse basieren auf der bundesweiten Fachtagung für Nachwuchswissenschaflter*innen Empirisches Arbeiten in der Frühpädagogik im Kontext eines evidenzbasierten Ansatzes.Die Tagung zielte mit ihren spezifisch gewählten Arbeitsformaten – wie moderierten Arbeitsgruppen und von Experten und Expertinnen geleiteten Workshops – auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Frühpädagogik, insofern dieser seine methodischen Kenntnisse und Fähigkeiten in der Forschungsplanung und -durchführung als auch hinsichtlich des Theorie-Praxis-Transfers erweitern konnte.

In den Beiträgen der beteiligten Nachwuchswissenschaftler*innen werden konkrete Fragestellungen zu vielfältigen Themenbereichen der Frühpädagogik vorgestellt und hinsichtlich ihrer speziellen Herausforderungen bzgl. der Forschungsmethodik und des Theorie-Praxistransfers diskutiert.

 

Aus dem Inhalt:

  • Evidenzbasierung in der Frühpädagogik
  • Fort- und Weiterbildung von pädagogischen Fachkräften
  • Verständnis und Verantwortung von Bildungs- und Erziehungsprozessen verschiedener Akteursgruppen
  • Herausforderungen der frühpädagogischen Forschung im Kontext einer evidenzbasierten Strategie

Herausgeberinnen:

Prof. Dr. habil. Annette Schmitt, Professorin für Bildung und Didaktik im Elementarbereich an der Hochschule Magdeburg-Stendal, Dr. Elena Sterdt, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Geschäftsführerin im Kompetenzzentrum Frühe Bildung an der Hochschule Magdeburg-Stendal, Luisa Fischer, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Frühe Bildung an der Hochschule Magdeburg-Stendal

Der Tagungsband steht Ihnen ebenfalls als Online-Ausgabe unter www.kita-aktuell.de zur Verfügung.

Kulturelle Vielfalt in Kindertagesstätten - Projekte und Erfahrungen aus der Praxis für die Praxis

In diesem Buch berichten pädagogische Fachkräfte, wie sie kulturelle Vielfalt in der Praxis erleben und sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Dabei werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt wie z.B. Erziehungspartnerschaften, Alltagssituationen in der Gruppe und die Arbeit im Team. Anhand zahlreicher Beispiele zum Thema Vielfalt in Form von Projekten, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen etc. bekommen Sie Impulse für Ihre Alltagsgestaltung und entdecken neue Potenziale für sich und Ihr Team.

Inhaltlich thematisiert das Buch die Bedeutung von unterschiedlichen Sozialisationszielen und Entwicklungspfaden, Konzepte für Teamfortbildungen und Studientage zum Thema kulturelle Vielfalt, Konzepte für die Arbeit mit Kindern und Familien in Kindertageseinrichtungen zum Thema kulturelle Vielfalt und Familien mit Fluchterfahrungen.

Herausgeber_in:

Jörn Borke, Dipl.-Psychologe, Professor für Entwicklungspsychologie der Kindheit an der Hochschule Magdeburg-Stendal

Anja Schwentesius, Dipl.-Pädagogin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Frühe Bildung der Hochschule Magdeburg-Stendal

Der Tagungsband steht Ihnen ebenfalls als Online-Ausgabe unter www.kita-aktuell.de zur Verfügung.

Mathematik und Naturwissenschaften anschlussfähig gestalten Konzepte, Erfahrungen und Herausforderungen der Kooperation von Kita und Grundschule

Der vorliegende Band beschäftigt sich mit der Förderung von Kooperationen zwischen Kita und Grundschule, die nicht auf der organisatorischen Ebene stehen bleiben, sondern in denen beide gemeinsame Bildungsvorstellungen entwickeln und umsetzen. Der Themenschwerpunkt liegt dabei auf die Bildungsbereiche Mathematik und der Naturwissenschaften. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis erörtern daran Möglichkeiten zur Gestaltung anschlussfähiger Bildungsprozesse, die sich am Kind als aktivem Gestalter seiner Bildung orientierten. Zudem werden in mehreren Beiträgen Möglichkeiten und Herausforderungen der Kooperation von Kita und Schule dargestellt, um vielfältige Anregungen für die Praxis zu geben.

Aus dem Inhalt:

  •  Grundlagen anschlussfähiger Bildungsprozesse in Kita und Grundschule
  • Mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung in Kita und Grundschule – Projekte und didaktische Konzepte
  •  Vernetzung und Kooperation im Übergang zur Grundschule – Projekte und Erfahrungen

Herausgebende:

Prof. Dr. habil. Annette Schmitt, Professorin für Bildung und Didaktik im Elementarbereich an der Hochschule Magdeburg-Stendal, Günter Mey, Professor für Entwicklungspsychologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal,  Anja Schwentesius, Dipl.-Pädagogin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Frühe Bildung der Hochschule Magdeburg-Stendal, Rubina Vock, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Qualitative Forschung, Internationale –Akademie Berlin

Prof. Mey und Prof. Schmitt waren gemeinsam für die Leitung des Projekts Kita und Schule im Dialog-mathematische und naturwissenschaftliche Bildung gemeinsam gestalten verantwortlich.

Der Tagungsband steht Ihnen ebenfalls als Online-Ausgabe unter www.carllink.de zur Verfügung.

Tagungsband: Neue Wege für frühe Bildung und Förderung im Forschungsfeld Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT)

Der vorliegende Band dokumentiert die Fachtagung "Neue Wege für frühe Bildung und Förderung im Forschungsfeld Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT)" des Forschungsnetzes Frühe Bildung (FFB) und des Kompetenzzentrums Frühe Bildung.

Ausgehend von der immer wichtiger werdenden Bedeutung von Fähigkeiten und Kompetenzen im MINT-Bereich thematisieret der Band empirische Studien, Projekte und Handlungsansätze zur frühen mathematischen, informatischen, naturwissenschaftlichen und technischen Bildung (MINT-Bildung), die auf der Tagung vorgestellt und mit den Teilnehmenden diskutiert wurden.

Es werden Forschungsergebnisse berichtet und unterschiedlichen Herausforderungen, Perspektiven und Handlungsweisen aufgezeigt, wie die Bildungs- und Entwicklungsprozesse in den MINT-Bereichen angeregt, unterstützt und begleitet werden können. Darüber hinaus wird der Blick auf die Professionalisierung des elementaren Bereichs und Bedingungen des Aufwachsens von Kindern erweitert, die als Voraussetzungen für gelingende MINT-Bildungsprozesse anzusehen sind.

Herausgeberinnen:

Annette Schmitt: Diplom-Psychologin, ist Professorin für Bildung und Didaktik im Elementarbereich und Vorstandsmitglied des Kompetenzzentrums Frühe Bildung (KFB) an der Hochschule Magdeburg-Stendal

Anja Schwentesius: Diplom-Pädagogin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Frühe Bildung (KFB) an der Hochschule Magdeburg-Stendal

Elena Sterdt: Diplom-Gesundheitswirtin, MPH, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum Frühe Bildung (KFB) an der Hochschule Magdeburg-Stendal

Unter dem folgenden Link steht der Tagungsband zum Download zur Verfügung:

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Tagungsband: Evidenzbasierte Praxis und Politik in der Frühpädagogik

Der Ansatz der Evidenzbasierung wird aktuell auch in der Frühpädagogik als mögliche Strategie eines effizienten Wissenschafts-Praxis-Transfers und von Forschungsprogrammen diskutiert und umgesetzt. Doch wie gelingt es, diesen Ansatz im Feld der Frühpädagogik zu implementieren?

Mit dieser Frage beschäftigte sich die Bundesweite Tagung für Nachwuchswissenschaftler_innen „Evidenzbasierte Praxis und Politik in der Frühpädagogik“, deren Ergebnisse im vorliegenden Tagungsband dokumentiert sind. Die vielfältigen Beiträge der (inter-)nationalen Expert_innen und der beteiligten Nachwuchswissenschaftler_innen im frühpädagogischen Feld geben nicht nur einen Überblick über den aktuellen Stand in Großbritannien und Deutschland, sondern wagen auch einen Ausblick auf die Perspektiven der Evidenzbasierung in der Frühpädagogik.

Zu den Themen zählen u. a. die Grundlagen einer Evidenzbasierten Praxis und Politik in der Frühpädagogik, die Evidenzbasierung im Kontext der Professionalisierung und Organisationsentwicklung im frühpädagogischen Feld sowie die Evidenzbasierung im Kontext der Gestaltung von Bildungsprozessen im Setting Kita.

Herausgebende:

Annette Schmitt, Professorin für Bildung und Didaktik im Elementarbereich an der Hochschule Magdeburg-Stendal;

Matthias Morfeld, Professor für System der Rehabilitation an der Hochschule Magdeburg-Stendal;

Elena Sterdt, wiss. Mitarbeiterin und Geschäftsführerin im Kompetenzzentrum Frühe Bildung an der Hochschule Magdeburg-Stendal;

Luisa Fischer, wiss. Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Frühe Bildung an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Unter dem folgenden Link steht der Tagungsband zum Download zur Verfügung:

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Dr. Anja Schwentesius

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E-Mail: kfb@hs-magdeburg.de

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Fort- und Weiterbildung für Kita-Fachkräfte

Hier finden Sie einen Überblick über bestehende Fort- und Weiterbildungsangebote für Kita-Fachkräfte in Sachsen-Anhalt sowie Förderungsmöglichkeiten.

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